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FORTH WANDERERS - THE LONGER THIS GOES ON
  • To Know Me/To Love Me
  • Call You Back
  • Honey
  • 7: Months
  • Spit
  • Springboard
  • Make Me
  • Barnard
  • Bluff
  • Don't Go Looking

Eines wollen die Forth Wanderers vor der Veröffentlichung ihres dritten Albums "The Longer This Goes On" klarstellen: "Wir sind nicht zurück", sagt Gitarrist Ben Guterl mit Nachdruck. Das ist vielleicht eine unerwartete Aussage für das erste Album der Band seit ihrer Trennung vor sieben Jahren, aber die Band besteht darauf, dass es eine ehrliche Antwort ist - sie haben sich zusammengefunden, um die zehn kompliziert konstruierten Perlen aufzunehmen, die dieses neue Album ausmachen, und sie sind immer noch dabei herauszufinden, was es für sie bedeutet, in Forth Wanderers zu sein. Wenn man sich diese Songs anhört, von denen jeder einzelne ein glitzerndes Fest der eindringlichen und intuitiven Texte von Sängerin Ava Trilling und der natürlichen musikalischen Chemie der Band ist, hat man allerdings kaum das Gefühl, dass irgendetwas ungesagt bleibt. Das Album ist voller glänzender Melodien, klingender Gesangsharmonien und schlüpfriger, schräger Rhythmen und ist mehr als nur eine Rückkehr zur alten Form. Die Band scheut sich nicht, den Umweg über eine Hook zu gehen, indem sie instrumentale Schnörkel übereinander legt, um die leeren Stellen zu füllen, Raum für Trillings eindringliche Stimme zu schaffen oder ein Riff oder einen Text zu wiederholen, bis er zu einem Zen-Koan wird. Auf "The Longer This Goes On" klingen Forth Wanderers selbstbewusster und selbstsicherer als je zuvor. Man sollte es nur nicht als Comeback bezeichnen. Der Weg zu "The Longer This Goes On" begann im Sommer 2021 in einem Café in Brooklyn. Dort trafen sich Guterl und Trilling zum ersten Mal seit der Auflösung der Forth Wanderers im Jahr 2018. Die drei Jahre, die sie voneinander getrennt waren, hatten den Druck, den die Band während der Tourneen mit ihrer früheren Musik verspürte, teilweise abgebaut: "Wir fühlten uns alle frei, herumzualbern und Spaß zu haben", sagt Guterl. Die Wiedervereinigung mit dem Bassisten Noah Schifrin, dem Gitarristen Duke Greene und dem Schlagzeuger Zach Lorelli führte dazu, dass sich das Spielen so gut anfühlte, wie seit der Gründung der Band nicht mehr. "Es fühlte sich an, als wären wir wieder in der High School". Die Band hat die Art und Weise, wie sie bisher gearbeitet hat, neu definiert. "Dies ist das erste Mal, dass ein Großteil der Musik organisch entstanden ist", erklärt Schifrin. "Alle fünf von uns haben wirklich auf eine Art und Weise zum Schreibprozess beigetragen, wie wir es in der Vergangenheit nicht getan haben", fügte Guterl hinzu. Das daraus resultierende Album, das unter dem wachsamen Auge von Dan Howard produziert wurde, zeigt die Band so präsent und unbelastet, wie sie ihren Sound zum ersten Mal in Echtzeit geschaffen hat. Die Texte sind vollgepackt mit Bekenntnissen, die so breit gefächert sind, dass sich jeder, der sich in den Wirren einer unsicheren romantischen Vorhölle verirrt hat, verstanden fühlt, und doch so präzise geschrieben, dass sie eindeutig aus eigener Erfahrung stammen müssen. Das ist genau das, was Forth Wanderers sowohl so universell nachvollziehbar als auch so speziell macht. Auf "The Longer This Goes On" haben sie diese Fähigkeit, mit minimalistischen Texten und üppiger Instrumentierung an den starken Fäden der romantischen Langeweile zu ziehen, noch vertieft. Forth Wanderers sind sich nicht sicher, was als Nächstes kommt - sie wissen nicht, ob sie weiterhin neue Musik aufnehmen werden oder ob sie diese Songs jemals live aufführen werden. Diese Aufnahmen sind also zehn flüchtige, aber unschätzbare Eindrücke aus der Zeit, die sie als Band verbracht haben; das Wiederaufleben von Freundschaften zwischen Highschool-Kumpels, deren Träume sie ins Rampenlicht katapultiert haben, bevor sie alt genug waren, um Auto zu fahren; Songs, die die Ungewissheit der Zukunft ebenso einfangen wie ihre Musik ihr eigenes Selbstvertrauen in der Gegenwart zementiert. Auf "The Longer This Goes On" machen die Forth Wanderers Musik zu ihren eigenen Bedingungen.

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SEX BEAT - CRACK

Sex Beat

CRACK

12inchTCM151
THIS CHARMING MAN
18.07.2025
  • Crack
  • This Machine Kills No One
  • No Wah Wah
  • Punching Bag
  • To Hell
  • Footnote
  • Rosa's In Spain
  • Hungry

"Crack" ist radikale Reduktion - Für das zweite Album hat die Berliner Band alle Differenzen und Summen weggestrichen und im Proberaum ein Punk-Album eingespielt, das keine weiteren Genrebezeichnungen braucht. DIY wird hier nicht als Gimmick, sondern als alternativlose Notwendigkeit verstanden - "Crack" entstand ohne Studio, ohne Produzent und ohne Ahnung. SEXBEAT interpretiert Punk geschichtsbewusst mit weitgefächerten Einflüssen, die von Oblivians über Suicide bis hin zu Hot Snakes reichen. Klanglich orientiert man sich am 90er-Jahre-Sound des Dischord-Katalogs: Bass und Drums drücken nach vorne, Gitarre und Gesang kotzen sich dazwischen aus. Die Songs klingen mal stark fragmentiert und mechanisch, mal detailliert ausgearbeitet, aber immer direkt und unverblümt. Textlich geht es um alles, was nervt: kaputte Politik, kaputte Gesellschaft und all die kleinen kaputten Dinge in einem selbst. Referenzen reichen von Gordon Solie Motherf**ers ("Give them a dirty floor for a stage. A five bucks show and I'm stoked for days") bis zu George Orwell ("Four legs good, two legs bad"*) - und am Ende muss sogar Grammy-Preisträger Beck herhalten, denn über allem steht: "You make me wanna try crack".

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Jamie Lidell - Places Of Unknowing LP

Jamie Lidell

Places Of Unknowing LP

12inch5021732474155
ADA/Global
18.07.2025
  • Inner World
  • Return Of The Repressed
  • How Do I Land
  • Choraleme
  • Unmasking
  • Last Day Of Mourning
  • The Center
  • The Night I Went Crazy
  • Capture The Moon
  • Never Agreed To Play
  • Ordinary Dryness

Als Künstler und Performer hat Jamie Lidell ein höllisches Leben geführt, das ihn von der Avantgarde über Clubland-Hedonismus bis hin zum Mega-Mainstream und allen Punkten dazwischen katapultierte. Er hat verschiedene Persona angenommen - vom gesichtslosen, namenlosen Techno-Produzenten bis zum extravaganten Showman. Er hat monströsen Lärm und süße Musik gemacht. Er hat in Kunsträumen, Rave-Dungeons und auf einigen der größten Bühnen der Welt in einem Wirbelwind der Kreativität performt. Doch seit seinem Umzug nach Nashville und der Gründung einer Familie erlebte Jamie Lidell Isolation und Introversion. Indem er mit seiner eigenen Neurodivergenz konfrontiert wurde, musste er seine Beziehung zu sich selbst, seine Geschichte, seine Musik und seinen kreativen Prozess komplett neu bewerten. Und all das drückt sich nun in 'Places of Unknowing' aus, seinem ersten Album seit fast einem Jahrzehnt - eine karge und schöne Abkehr von allem, was er je zuvor gemacht hat.

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LOUIS ARMSTRONG & FRIENDS - Christmas With Friends LP

CHRISTMAS & NEW ORLEANS Louis Armstrong set standards in jazz with both the trumpet and his extraordinary voice, influencing all generations to come. Armstrong loved the Christmas season, the festive spirit and Santa Claus. This joy is reflected in his Christmas recordings. With his dazzling trumpet solos and distinctive, raspy and unique voice, Armstrong‘s Christmas songs continue to enrich music selections for the holiday to this day. Complemented by outstanding Christmas songs by his companions Ella Fitzgerald, Nat King Cole, Frank Sinatra, Dinah Washington, Les Brown, Dean Martin, Louis Jordan, Peggy Lee and The Dukes of Dixieland, Christmas becomes COOL YULE!

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Wet Leg - CPR / davina mccall  (Ltd 7" + MP3)

Wet Leg sind endlich zurück – und veröffentlichen am 11. Juli ihr neues Album moisturizer. Parallel dazu erscheint eine 7-Inch-Vinyl mit zwei Songs daraus: „davina mccall“ und „CPR“. Beide Tracks stammen aus dem mit Spannung erwarteten zweiten Album und zeigen erneut die stilistische Vielseitigkeit der Band. „davina mccall“ glänzt als bittersüße Ballade, in der Popkultur-Referenzen auf echten Herzschmerz treffen – irgendwo zwischen Shakira und britischem Reality-TV. „CPR“ hingegen ist ein ironisch gebrochenes Liebeslied mit düsterem Unterton: „Is it love, or suicide?“, fragt Rhian Teasdale im Refrain. Der Song beginnt zurückhaltend und entlädt sich in einer kraftvollen Hook – ganz im typischen Wet-Leg-Stil: scharf, verspielt, unvorhersehbar.

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Last In: 10 months ago
Ousmane Kouyaté - Ousmane Kouyaté (LP)
  • A1: Kefi Mba 07:08
  • B1: N‘ny 04:50

Als Erbe der Tradition der Griots - Geschichtenerzähler, Dichter und Musiker, die jahrhundertelang als Hüter des westafrikanischen Kulturerbes fungierten - war Ousmane ein Wegbereiter des modernen elektrischen Mandingue-Sounds. An der Seite von Mory Kanté & Kanté Manfi la bei Les Ambassadeurs du Motel de Bamako und später bei der in Abidjan ansässigen Band Les Ambassadeurs Internationaux schmiedete Ousmane seine Karriere, bevor er dem malischen Sänger Salif Keita mehr als drei Jahrzehnte lang als dessen Gitarrist diente. Unzählige Jahre des Tourens brachten Ousmane dazu, sich auf seine eigenen Kompositionen zu konzentrieren. „Kefi mba“, benannt nach dem schwarzen Stier aus seiner Kindheit, mit dem er sein Maniok-Essen geteilt hatte, und „N'Ny“ wurden im renommierten JBZ Recording Studio in Abidjan aufgenommen. Sie wurden zunächst auf Kassette veröffentlicht und kamen 1982 und 1983 auf Vinyl heraus. Nur wenige Monate nach der Leon Keita-Veröffentlichung präsentiert Analog Africa nun Ousmane Kouyatés zwei funkgetränkte Mandingue-Perlen aus den frühen 1980er Jahren, sorgfältig restauriert, gepresst auf pink gefärbtem 180g-Vinyl und in einer wunderschönen Siebdruckhülle.

Diese EP ist weltweit auf 2000 Exemplare limitiert und verspricht, die Tanzflächen mit ihren ansteckenden Rhythmen ordentlich zu rocken!

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expected to be published on 04.07.2025

The Sonics - High Time (Ltd. Edition 7inch Boxset)

Mit einer großartigen Auswahl an Tracks hält Ace Records die Singlebox 'High Time' als New Release im Label-Jubiläumsjahr bereit. Nochmal Grund genug, diese legendäre Garage-Band mit diversen fulminanten Garage-Rock-Krachern auf 7inch aus dem Rock'n'Roll-Nirvana zu holen und gebührend zu feiern.
Die Box präsentiert die heißesten Singles der Band aus ihrer Glanzzeit von 1964 bis 1966, zeitlose Klassiker wie 'Psycho', 'Cinderella', 'Boss Hoss' und natürlich das Debüt der Tacoma-Legenden, 'The Witch'. Dazu kommen einige Klassiker die ursprünglich nie auf einer Single erschienen, wie 'Strychnine' und 'Have Love Will Travel'. Darüber hinaus erscheinen erstmals Tracks aus der Etiquette- und der Jerden-Ära zusammen. Letztere sind vertreten durch die beliebten Nummern 'Head On Backwards', 'Like No Other Man', 'High Time' und - erstmals auf Vinyl - die seltene Audio-Recording-Version von 'Maintaining My Cool'. 'High Time', zusammengestellt und kommentiert von Alec Palao, ist ein attraktives Paket mit einem ausführlichen Booklet voller seltener Bilder aus der Linse des unnachahmlichen Nordwest-Fotografen Jini Dellaccio. Lang leben die Sonics!

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Perkele - A Way Out (LP)
  • A Way Out
  • Smash It
  • Side By Side
  • Give Me Your Money
  • Dancing Boots
  • Believe
  • He Loves Violence
  • Leave Me Alone
  • Dedicate To Nothing
  • Above You All

Der Perkele Album-Klassiker 'A Way Out' jetzt erhältlich als Ltd. Transparent Yellow Vinyl!

Mit 'A Way out' gelingt PERKELE, Göteborgs finest since 1993, erneut ein Street Rock'n'Roll-Blueprint, ein maßgeschneidertes Statement. 10 Old School Bootboy Anthems, eine mächtige PERKELE-Stampede aus Zorn und Leidenschaft. Rough, kickin', catchy! PERKELE sind wieder bissiger geworden, klingen wieder "schwedischer". Ihr Sound orientiert sich an eigenen Meisterwerken, vereint die schroffe Aggro-Kante von 'Voice of Anger' mit den goldenen Singalongs von 'Confront' und den grandiosen Melodien von 'Forever'. Dazu dirty UK'79 Basics, griffige R'n'R Traditionals und eine deutliche Working Class/Way of Life-Message. "Dagegen"-Klartext von der Straße, antisocial for life: Der A.C.A.B.-Smasher 'He loves violence' bringt es amtlich auf den Punkt, die Gier-Gesellschaft bekommt mit 'Dedicated to nothing' ihre Widmung ins Gesicht gespuckt und auch "Leave me alone" läßt keine Fragen offen. Und die Party kommt auch nicht zu kurz: 'The boots will dance tonight, to the sound of the street!'. Das ist ein Versprechen. 'A way out' liefert die neuen Hymnen.

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VARIOUS - ALL THE YOUNG DROIDS: JUNKSHOP SYNTH POP 1978-1985 (LP 2x12")
 
24

Compiled by Philip King
“And then came the rise of synth pop : blokes with dodgy haircuts hunched over keyboard-operated
machines stuffed with wires and do-it-yourself tone oscillators making sounds like a brood of geese
passing gas in a wind tunnel. Whoopee! This is the way the ‘70s ended : not with a blood-curdling bang
bang but with a cheap, synthesized, emasculating whimper.”
NICK KENT, NME.

All The Young Droids: Junkshop Synth Pop 1978-1985 is a new compilation that charts the
underbelly of the epoch-defining sound of the synthesiser in 80s popular music. Compiled by Philip
King (previously seen compiling All The Young Droogs, Glitterbest and Boobs - The Junkshop
Glam Discotheque), the music here connects the dots between DIY synth enthusiasts grappling with
new, cheap synthesisers at the tail-end of punk and wannabe, jobbing songwriters enthral to the new
music pioneered by Gary Numan, Depeche Mode and Daniel Miller’s Mute Records. Featuring rare
tracks of auto-didactic progressive pop music, proto-techno punk, shoot-for-the-stars-land-in-the-gutter
chart flops and heralded, underground synth classics, School Daze paints a picture of beautiful failure.
Complete with extensive sleeve notes written by King and never before seen imagery, all 24 tracks
were remastered by RPM in-house engineer Simon Murphy, many from vinyl copies due to lost master
tapes. The story told on All The Young Droids is one of the dawning opportunity presented by both the
emergence to the market of cheaper analog synthesisers and the distribution networks plus indie labels
that exploded with the advent of punk music in 1976. While the music that sprouted out all over the
globe in the wake of these factors was decried as fake, plastic, a refutation of punk’s guitar-led
revolution, it’s telling that much of the music on All The Young Droids.. was created in bedrooms,
ramshackle studios and home-made set ups with often borrowed equipment. In the era of record labels
jumping to capitalise on the success of The Sex Pistols, The Clash (both on major labels, of course)
these artists struggled to stand out from a new gold-rush with next to no budget or PR team. With radio
and labels desperate for the new Yazoo, what resulted was a testament to necessity being the mother
of invention.

At the time, the synthesiser was the music of the future, a shiny new machine that could paint like an
orchestra with a single finger and a 4-track. In the hands of Manchester avant-pranksters Gerry & The
Holograms it’s a pulsing, sardonic weapon.. the only instrument on the Messthetics classic lampooning
of New Wave fashion. In Hamburg, a 16 year old Andreas Dorau used it to write and record (with his
female classmates on vocals) a global smash in Fred Vom Jupiter (later licensed to Mute Records).
The hard-to-find English version (Fred From Jupiter, natch) is included here. Many artists with alreadystoried careers caught the bug and recorded synthesiser-fuelled peons to space, computers, the future
and, of course, love-interests. Harry Kakoulli, late of Squeeze, recorded a solo album in 1979 that
included the incredible power-synth-pop smash-that-never-smashed I’m On A Rocket. Similarly, Ian
North of Neo and American Power Pop stalwarts Milk ’n’ Cookies bought a Korg MS20 and used a
tape machine to record We’re Not Lonely, an absolute lost-classic of minimal synth pop. We’re Not
Lonely also features on the Junkshop Synth Pop sampler 7” twinned with John Howard unreleased
track You Will See, released April 12th 2025.

There are plenty of compilation debuts in evidence. Sole Sister were a mysterious trio who were
featured on the Scaling Triangles compilation of female-fronted, queer-adjacent post-punk /
underground music that also featured The Petticoats. Selwin Image were from San Francisco and
featured members of the recently defunct power pop/punk group The Pushups. Their stupidly catchy
The Unknown fizzes with New Wave energy - think XTC to Sparks but remains unreleased until now.
Dream Unit’s A Drop In The Ocean is an early synth wave cut, positively teaming with Joy Division
instrumentation, previously only released on a long-forgotten and super rare, self-released EP.
Incandescent Luminaire’s Famous Names belies an archetypal struggle of a small-town trying to
make it in a cruel industry but is a thrilling New Romantic-Synth Wave cross over with a OMD
gloominess that’s a joy to hear. Feminist Minimal Wave track I Am A Time Bomb by performance artist
Peta Lilly and Michael Chance is a revelation destined for new found cult status. It was released on 7”
and lost until now.

The flipside to the subterranean, never-made-it synth pop mentioned above are the ambitious, even
fruity attempts at success that have a perennial elegance to their confidence. New Jersey-ite Billy
London (real name Ed Barth) tried to cash in on the synth boom with Woman, released by a major
label, a lurching new wave track built on the Louie Louie rhythm and a wonderfully camp Lou Reedstyle sleazy vocal before exploding in the synthesised chorus. The song bombed but with a chorus like
this, you have to wonder why? Ex-Glitter Band member John Springate’s My Life is truly epic, with
doomed chord progressions and massive sounding drums turning into at least 3 different songs in the
course of the track. Before you wonder what’s going on the song resolves with a glorious return to the
main refrain.

The dry-ice-dressed dance floor is well catered for too. Design’s Premonition and Vision’s Lucifer’s
Friend are stone-cold minimal synth bangers, well loved but given a new lease of life here. The
Warlord’s The Ultimate Warlord was released in 1978, a homespun proto Hi NRG banger that was
later re-recorded by The Immortals in Canada who had a club hit with it. One-man- band Disco
Volante’s No Motion was re-issued by Synth wave label Medical in 2012 but makes its first vinyl
compilation appearance here. Close your eyes and you can imagine what Lawrence of Felt would have
sounded like with some cheap Korgs a little earlier in his career. Gibraltar-based trio The Microbes
imagined a computer programming people to dance - how prescient - and ended up with a propulsive,
robo-funk track with splendid rubbery bass playing over a tectonic drum machine. Previously picked up
by Belgian label Stroom TV, Dee Jay Bert & Eagle’s heavily Euro-accented I Am Your Master
demands the listener to “come to paradise!” In a frankly terrifying manner.
All The Young Droids is the first compilation to peel away from the narrative that dour, Minimal Synth
and Cold Wave were the only musical children of the first rush of synth pop. Philip King and School
Daze Records describe a much more complicated world: along with the austere, Brutalist children of
Daniel Miller (who produced Alan Burnham’s Bowie-Low-influenced Science Fiction here) was a
plethora of desperate cash-ins, accidental mainstream hits, ambitious pop dramas and major label
punts that went nowhere. Crucially, the compilation blurs the line between junk and treasure. What if the
two things are interchangeable. What if it’s all science fiction?

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Last In: 5 months ago
LED ZEPPELIN - OSAKA 1971 VOL. 1

LED ZEPPELIN

OSAKA 1971 VOL. 1

2x12inchOTS016LTD
OFF THE SHELF
27.06.2025
  • A-1 Heartbreaker
  • A-2 Since I’ve Been Loving You
  • B-1 Black Dog
  • B-2 Dazed And Confused (Part 1)
  • C-1 Dazed And Confused (Part 2)
  • D-1 Stairway To Heaven
  • D-2 Please Please Me
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FRANKIE COSMOS - DIFFERENT TALKING

Frankie Cosmos

DIFFERENT TALKING

12inchSPLPX1675
Sub Pop
27.06.2025
  • Pressed Flower
  • One Of Each
  • Against The Grain
  • Bitch Heart
  • Porcelain
  • One! Grey! Hair!
  • Vanity
  • Not Long
  • Margareta
  • Your Take On
  • High Five Handshake
  • You Become
  • Joyride
  • Tomorrow
  • Wonderland
  • Life Back
  • Pothole
also available

Cassette


"Different Talking", das sechste und bisher beste Album der vierköpfigen New Yorker Indie-Rock-Band Frankie Cosmos, scheint über Zeit und Raum hinweg zu existieren, so wie wir alle es irgendwie tun. Es ist eine Sammlung von Fragmenten und Erinnerungen, erinnerten Orten und neu interpretierten Gefühlen, die sich zu einem leuchtenden, summenden Ganzen zusammenfügen: eine robuste, weltgewandte Indie-Rock-Platte über das Altern und den Lauf der Zeit, die es dennoch schafft, sich hochaktuell zu fühlen. Die Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin von Frankie Cosmos, Greta Kline, gilt seit langem als eine der gewandtesten und notwendigsten Autorinnen zeitgenössischer Indie-Musik, doch auf "Different Talking" werden ihre Texte etwas weicher, und der schräge Zynismus, der die letzten Alben prägte, weicht nun einer Anerkennung der großartigen und notwendigen Fehlbarkeit des menschlichen Gehirns und Herzens. "Different Talking" als Rückkehr zur alten Form oder zumindest zur üppigen Direktheit früherer Frankie Cosmos-Platten zu bezeichnen, wäre unhöflich, aber auch völlig falsch: Wie "Different Talking" deutlich macht, kann man nie mehr zu der Bequemlichkeit und dem Mut seiner frühen Zwanziger zurückkehren, aber diese Person lebt irgendwie immer in einem, egal wie sehr man sich verändert. Bei Different Talking geht es darum, diese Person zu finden, sie zu ehren und von ihr zu lernen. "Ein großer Teil des Albums handelt davon, erwachsen zu werden und herauszufinden, wie man sich selbst erkennt - wie zum Beispiel: 'Was ist ein Weitermachen?'", sagt Kline. "Wie kommen wir weiter, wenn wir süchtig nach einem Kreislauf sind, der uns in unserer Vergangenheit verfolgt? Das Schreiben von Songs ist nur ein Weg, um das zu überwinden". Kline ist seit ihren späten Teenagerjahren ein fester Bestandteil des amerikanischen Indie-Undergrounds. Ihre zahlreichen Bandcamp-Veröffentlichungen und ihr Debüt bei dem Indie-Label Zentropy aus dem Jahr 2014 führten dazu, dass sie als "Poet laureate of New York City DIY" bezeichnet wurde. Ein solches Etikett ist eine Menge für junge Schultern, aber es ist schwer zu leugnen, dass sie einen einzigartigen Einfluss auf die zeitgenössische Popmusik hatte. Wenn die Vorstellung, dass eine junge Frau in ihrem Schlafzimmer einen Synthesizer in die Hand nimmt, ein paar Songs ins Internet stellt und schnell zum Superstar wird, heute gang und gäbe ist, dann liegt das daran, dass Kline und ihre Kolleginnen das (weibliche) DIY-Genie normalisiert und verherrlicht haben, lange bevor sie in den Marketingbüros der Major-Labels an die Pinnwände geheftet wurden. Seitdem hat sich viel verändert: Nachdem Frankie Cosmos in den letzten zehn Jahren eine Handvoll verschiedener Permutationen durchlaufen hat, besteht die Band heute aus vier Mitgliedern: Greta Kline, Alex Bailey, Katie Von Schleicher und Hugo Stanley. Kline ist die einzige Konstante, aber Stanley, Bailey und Von Schleicher sind wichtige Mitstreiter, und es wäre falsch, die Namen "Greta Kline" und "Frankie Cosmos" synonym zu verwenden. Kline ist nach wie vor die primäre Songschreiberin, und die Musik auf "Different Talking" wurde von der Band als Ganzes arrangiert, aber dies ist das erste Album, das von der Band selbst aufgenommen und selbst produziert wurde. Nicht zufällig fühlt es sich wie eine reinere, destilliertere Aufnahme an. "Es fühlt sich an wie die beste Version von dem, was ich machen wollte, seit ich ein Teenager war", sagt Kline. "Obwohl dies in einem Wohnzimmer aufgenommen wurde, ist es so originalgetreu wie alles, was wir im Studio gemacht haben."

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FRANKIE COSMOS - DIFFERENT TALKING (TAPE)

"Different Talking", das sechste und bisher beste Album der vierköpfigen New Yorker Indie-Rock-Band Frankie Cosmos, scheint über Zeit und Raum hinweg zu existieren, so wie wir alle es irgendwie tun. Es ist eine Sammlung von Fragmenten und Erinnerungen, erinnerten Orten und neu interpretierten Gefühlen, die sich zu einem leuchtenden, summenden Ganzen zusammenfügen: eine robuste, weltgewandte Indie-Rock-Platte über das Altern und den Lauf der Zeit, die es dennoch schafft, sich hochaktuell zu fühlen. Die Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin von Frankie Cosmos, Greta Kline, gilt seit langem als eine der gewandtesten und notwendigsten Autorinnen zeitgenössischer Indie-Musik, doch auf "Different Talking" werden ihre Texte etwas weicher, und der schräge Zynismus, der die letzten Alben prägte, weicht nun einer Anerkennung der großartigen und notwendigen Fehlbarkeit des menschlichen Gehirns und Herzens. "Different Talking" als Rückkehr zur alten Form oder zumindest zur üppigen Direktheit früherer Frankie Cosmos-Platten zu bezeichnen, wäre unhöflich, aber auch völlig falsch: Wie "Different Talking" deutlich macht, kann man nie mehr zu der Bequemlichkeit und dem Mut seiner frühen Zwanziger zurückkehren, aber diese Person lebt irgendwie immer in einem, egal wie sehr man sich verändert. Bei Different Talking geht es darum, diese Person zu finden, sie zu ehren und von ihr zu lernen. "Ein großer Teil des Albums handelt davon, erwachsen zu werden und herauszufinden, wie man sich selbst erkennt - wie zum Beispiel: 'Was ist ein Weitermachen?'", sagt Kline. "Wie kommen wir weiter, wenn wir süchtig nach einem Kreislauf sind, der uns in unserer Vergangenheit verfolgt? Das Schreiben von Songs ist nur ein Weg, um das zu überwinden". Kline ist seit ihren späten Teenagerjahren ein fester Bestandteil des amerikanischen Indie-Undergrounds. Ihre zahlreichen Bandcamp-Veröffentlichungen und ihr Debüt bei dem Indie-Label Zentropy aus dem Jahr 2014 führten dazu, dass sie als "Poet laureate of New York City DIY" bezeichnet wurde. Ein solches Etikett ist eine Menge für junge Schultern, aber es ist schwer zu leugnen, dass sie einen einzigartigen Einfluss auf die zeitgenössische Popmusik hatte. Wenn die Vorstellung, dass eine junge Frau in ihrem Schlafzimmer einen Synthesizer in die Hand nimmt, ein paar Songs ins Internet stellt und schnell zum Superstar wird, heute gang und gäbe ist, dann liegt das daran, dass Kline und ihre Kolleginnen das (weibliche) DIY-Genie normalisiert und verherrlicht haben, lange bevor sie in den Marketingbüros der Major-Labels an die Pinnwände geheftet wurden. Seitdem hat sich viel verändert: Nachdem Frankie Cosmos in den letzten zehn Jahren eine Handvoll verschiedener Permutationen durchlaufen hat, besteht die Band heute aus vier Mitgliedern: Greta Kline, Alex Bailey, Katie Von Schleicher und Hugo Stanley. Kline ist die einzige Konstante, aber Stanley, Bailey und Von Schleicher sind wichtige Mitstreiter, und es wäre falsch, die Namen "Greta Kline" und "Frankie Cosmos" synonym zu verwenden. Kline ist nach wie vor die primäre Songschreiberin, und die Musik auf "Different Talking" wurde von der Band als Ganzes arrangiert, aber dies ist das erste Album, das von der Band selbst aufgenommen und selbst produziert wurde. Nicht zufällig fühlt es sich wie eine reinere, destilliertere Aufnahme an. "Es fühlt sich an wie die beste Version von dem, was ich machen wollte, seit ich ein Teenager war", sagt Kline. "Obwohl dies in einem Wohnzimmer aufgenommen wurde, ist es so originalgetreu wie alles, was wir im Studio gemacht haben."

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VENOM - PRIME EVIL

Venom

PRIME EVIL

12inchDISSLP258
DISSONANCE
27.06.2025
  • Prime Evil
  • Parasite
  • Blackened Are The Priests
  • Carnivorous
  • Skeletal Dance
  • Megalomania
  • Insane
  • Harder Than Ever
  • Into The Fire
  • Skool Daze

Official vinyl reissue of Venom's 'Prime Evil', originally released in 1989, recorded after the departure of lead singer and bassist Cronos, replaced for these recordings by Tony 'The Demolition Man' Dolan.

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expected to be published on 27.06.2025

STEPHEN O'MALLEY - BUT REMEMBER WHAT YOU HAVE HAD
  • Stephen O'malley But Remember What You Have Had

Mit "But remember what you have had" setzt Stephen O'Malley seinen musikalischen Ansatz fort und erweitert ihn auf multiphonisches elektroakustisches Schreiben und akusmatisches Hören. Stephen O'Malley schöpft nicht nur aus seiner umfangreichen Erfahrung als Komponist und Live-Instrumentalist, sondern auch aus den zahllosen Studioproduktions- und Mixing-Sessions, an denen er im Laufe seiner vielen Projekte (solo, mit SUNN O))) oder KTL, um nur einige zu nennen) teilgenommen hat. Die Arbeit von Stephen O'Malley an diesem neuen Stück ist ehrgeizig, eine inspirierte Forschung, die sich mit den tiefen Verwicklungen zwischen Polyphonie, Intonation und Timbralität beschäftigt, die durch melodische Motive verstärkt werden. Dazu beschwört O'Malley sein ganz persönliches Klanguniversum herauf, das sich aus verstärkten Texturen, instrumentalen Dauertönen und roher Energie zusammensetzt, um sie in Wellenfronten, Wellen und Schlägen zu brechen, die eine komplexe, reiche und faszinierende Materie weben. "But remember what you have had" ragt als wichtiges Werk in Stephen O'Malleys Repertoire heraus: Es vereint die Vielfalt seines musikalischen Ansatzes auf beispielhafte Weise und legt gleichzeitig die Grundlagen und Versprechen für die Zukunft einer bereits außergewöhnlichen Reise.

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expected to be published on 27.06.2025

ELLE BARBARA - WORD ON THE STREET
  • Caramelized Onions (You Bet!)
  • Poor Guy Misunderstood
  • Justice Complice
  • Before And After
  • Word On The Rink
  • Bbq All-Dressed
  • Hitler, Satan & Associates Llp
  • Operating Thetan: Unknown
  • Your Favourite Meal
  • Word On The Swing

"Word on the Street" ist das amerikanische Debütalbum der kanadischen Avant-Pop-Singer-Songwriterin und Performance-Künstlerin Elle Barbara und geht auf das Konto von Elle Barbara's Black Space - einer Gruppe von Instrumentalisten aus Montreal, die Barbara zusammengerufen hat, um mit anderen schwarzen Musikern ins Gespräch zu kommen und dabei nicht den Erwartungen an den Klang schwarzer Musiker zu entsprechen. "Word on Street" wurde von Elle Barbara in enger Zusammenarbeit mit Renny Wilson geschrieben, komponiert, arrangiert und produziert. Renny Wilson hat das Album über einen Zeitraum von acht Jahren aufgenommen, bearbeitet und abgemischt, in denen Elle, eine schwarze Trans-Person, sich sozial und medizinisch neu orientieren musste, während sie von Sozialhilfe lebte und sich häufig von nur 11 CAD pro Woche ernährte. In diesem Sinne ist "Word on the Street" ein Sieg gegen Klassenkampf und Vetternwirtschaft und ein unverschämtes Zeugnis dafür, wie eine einkommensschwache, von der Sozialhilfe unterstützte, schwarze Mann-zu-Frau-Transsexuelle mittleren Alters es geschafft hat, alle Ressourcen zu nutzen, um die Musik zu machen, die ihr vorschwebt, und die Konventionen der Musikindustrie völlig zu ignorieren. "Word on the Street" ist auch vehement radikal und unabhängig; ein Meisterwerk der DIY-Prog-High-Production, inspiriert von der Art und Weise, wie das Konsumverhalten und die gegenwärtige technologische Zeit dazu führen, dass sich unser Leben verschlechtert und wir uns zunehmend voneinander entfremdet fühlen. Mit einer breiten Palette von Einflüssen, darunter Todd Rundgrens "A Wizard, a True Star", Prince and the Revolution mit "Purple Rain" und "Running Out of Time" von Rexy, beschwört jeder Track auf "Word on the Street", abgesehen davon, dass sie sehr melodisch sind, einzigartige Bilder herauf, die sich aus scheinbar unvereinbaren Bildern zusammensetzen, wie z. B. korrupte Justizsysteme, die Prophezeiungen von Nostradamus und das Eishockeyteam Montreal Canadiens. "Word on the Street" ist eine gemischte Tüte, deren verschwörerische Ästhetik eine antikonsumistische Haltung verbirgt, die zum Widerstand gegen den Aufstieg der künstlichen Intelligenz und anderer Werkzeuge der technologischen Unterdrückung aufruft und außerhalb der aktuellen Überwachungssysteme arbeitet, was wiederum mit Elle Barbaras Vorstoß für Low-Tech-Unterstützung wie Vinyl-Schallplatten übereinstimmt.

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FLOH DE COLOGNE - Faaterland

Floh De Cologne

Faaterland

12inchOHR70056-1
Ohr/Pilz
27.06.2025
  • 1: Nicht So Eng Sehn
  • 2: Kopf An Die Wand
  • 3: Die Drei
  • 4: Erkennst Du Dich Nicht
  • 5: Die Erste Millionen
  • 6: Faaterland
  • 7: Stalingrader Appell
  • 8: Der Anti-Ami
  • 9: Der Amerikanische Freund
  • 10: Dann Ist Es Erreicht
  • 11: Ballade Von Samstag Auf Sonntag
  • 12: Es Gab Eine Zeit

Das letzte FL0H-Opus - vor dem großen Abschlußspektakel -hieß „F“ und knüpfte an alte Action-Theater-Tage an. Mit einer Musik allerdings, die erneut bewies, wie offen und aufnahmebereit die Routiniers geblieben waren. Moderner Rock, nicht modische Masche. Atemberaubend militante Intensität in den New-wave-Stücken, feinnervige Einfühlsamkeit in epischen Songs. Dazu bitterböse Satire, die an Biss nichts eingebüßt hat.

Die LP zu „F“ heißt FAATERLAND. Sie wurde in C0NNY‘S STUDI0 von Dave Hutchins aufgenommen und gemischt.

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THE	SOUTHERN FOLD - 5 (+2) LIVE FROM THE SOUTHERN FOLD

The Southern Fold wurde 2014 in Kilkenny, Irland, von Sänger/Gitarrist/Songwriter Emlyn Holden gegründet. Die Band integriert Elemente aus Country, Blues und Gospel in einen Folk-/Roots-Sound und findet Einflüsse von so weit her wie Hank Williams, Nirvana und alles dazwischen. Holden griff mit zehn Jahren zum ersten Mal zur Gitarre, als er Elvis Presley hörte, und war in seinen frühen Teenagerjahren völlig in die alten Sun-Aufnahmen vertieft. Über die Roots-Rocker Creedence Clearwater Revival und den Punkrock schuf er sich eine vielseitige Inspirationsquelle. Die Entdeckung der Alt-Country-Pioniere Uncle Tupelo und Wilco brachte Country zurück in sein Songwriting und führte ihn auf den Weg zu The Southern Fold. Ursprünglich als Duo im Stil von Gram Parsons/Emmylou Harris gestartet, enthielt die erste EP der Band - "A True Ascension from the Wayward Path" aus dem Jahr 2016 - fünf eigene Songs sowie ein Cover von "Where Did You Sleep Last Night". Es war eine reduzierte Folk-Country-Nummer, gepaart mit sehr persönlichen Texten und zusätzlicher Instrumentierung durch Klavier, Cello und E-Gitarre. Es folgten einige Jahre intensiver Konzerttätigkeit, und bis zum Erscheinen des Albums "Bible Fear"s" im Jahr 2019 hatte sich die Band zu einer vollständigen fünfköpfigen Band entwickelt, die einen eher Folk-Rock-orientierten Sound hervorbrachte. In dieser Post-Covid-Zeit erlebten wir den Aufstieg der Southern Fold aus der Asche mit einigen neuen Singles ("Nothing to Fear" und "Before the Fall"), die 2024 im Eigenverlag veröffentlicht wurden. Zu Holden in einer neuen Live-Besetzung gesellen sich der ehemalige Blackbird & Crow-Gitarrist Stephen Doohan, die aus Mauritius stammende Madeline Leclezio am Gesang, der kanadische Schlagzeuger Gregor Beresford und der ehemalige Midnight Union Band-Bassist Brian McGrath. Diese Kernbesetzung spielte einige äußerst gut aufgenommene Konzerte bei den Kilkenny Roots 2024, im Whelan"s, Dublin mit den Frank and Walters und bei der britischen Ramblin" Roots Revue im April 2025.

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Lauren Spencer-Smith - The Art Of Being A Mess

Lauren Spencer-Smith kehrt mit ihrem neuen Album „THE ART OF BEING A MESS“ zurück und entführt uns auf eine tiefgreifende emotionale Reise. Die talentierte Interpretin von „Fingers Crossed“ lässt uns in die Achterbahn ihrer Gefühle eintauchen, die sie während des kreativen Prozesses durchlebt hat. Jeder einzelne Song auf diesem Album ist ein Ausdruck einer spezifischen Emotion – sei es Wut, Verzweiflung, Liebe, Frieden, Verwirrung oder etwas dazwischen.

Mit beeindruckender Reflexion zeigt die Sängerin das Chaos, das wir alle in unserem Inneren tragen und zieht dabei aus ihren eigenen Erfahrungen Inspiration. Ihre Musik erzählt von realen Geschichten, die nicht nur ihr Leben prägen, sondern auch die Herzen ihrer Fans berühren. In „THE ART OF BEING A MESS“ erinnert sie uns daran, dass es wichtig ist, unsere Emotionen zuzulassen und sich mit ihnen wohlzufühlendenn das Leben ist nicht einfach schwarz oder weiß. Das Album ist als Standard CD und LP verfügbar.

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Joey Baron, Fred Hersch, Drew Gress - The Surrounding Green
  • Embraceable You
  • Plainsong
  • Law Years
  • First Song
  • The Surrounding Green
  • Anticipation
  • Palhaço

Das meisterhafte Zusammenspiel des Trios, das sich auf eine ausgefeilte Kommunikation zu dritt und einen raffnierten Sinn für Understatement stützt, macht Fred Herschs dritte Aufnahme für ECM zu einem unverzichtbaren Beitrag zum Klaviertrio-Kanon. Zusammen mit Drew Gress am Bass und Joey Baron am Schlagzeug, zwei langjährigen Weggefährten, die seit den späten 80er bzw. frühen 90er Jahren immer wieder mit ihm zusammenspielen, nimmt sich Hersch eine Handvoll Kompositionen des 20. Jahrhunderts vor - von Standards bis hin zu seltener gespielten Jazztiteln. Dazu kommen drei Eigenkompositionen, „Ich habe das Gefühl, dass man auf dieser Platte wirklich die Geschichte hört“, merkt der Pianist an. „Ich hoffe, dass die Leute die Reife der Interaktion, die Klangwelt und die Sensibilität im Spiel spüren können.“ Freds eigene Stücke bestechen durch ihre lyrische Intensität, leuchten mit ausgefeilten Harmonien und verwobenem Kontrapunkt in „Plainsong“, zeitloser melodischer Erfindung im Titelstück „The Surrounding Green“ und unwiderstehlichem Latin-Groove in „Anticipation“. Der Ansatz des Trios bei Ornette Colemans „Law Years“ ist eine frei swingende Angelegenheit, während Egberto Gismontis „Palhaço“ eine elegante Reise durchdachter Trio-Interaktion darstellt. Und bei „Embraceable You“ von den Gebrüdern Gershwin glänzen der Pianist und seine Begleiter mit ansteckender Nonchalance. Mit viel Hingabe an die eindringliche Qualität der melancholischen Melodie erkundet das Trio Charlie Hadens „

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Frank Zappa - Cheaper Than Cheep 3x12"
also available

3x12" Vinyl


In den frühen 70er Jahren war Fernsehen ein wichtiges Mittel, um Musiker in den eigenen vier Wänden bekannt zu machen. Frank Zappa, der mit seiner Tournee-Lichtshow und seinem Bühnenaufbau voll ausgestattet war, versuchte, Videomaterial für seine eigene Fernsehproduktion aufzunehmen, um es den großen Sendern anzubieten. Genau wie bei den Dreharbeiten zu The Roxy Performances Monate zuvor gab es technische Probleme, die letztendlich dazu führten, dass das Filmmaterial beiseite gelegt wurde. 50 Jahre später, mit den Fortschritten bei den Bearbeitungswerkzeugen für die Nachbearbeitung, präsentieren wir ”Cheaper Than Cheep”. Dieses neue 2-stündige Konzertprogramm bietet klassische Auftritte der Mothers-Besetzung von 1974, direkt von den neu restaurierten Original-Audio- und Videoband-Mastern aus dem Archiv. Die offzielle Zappa-Veröffentlichung Nr. 130 erscheint in einer speziellen, limitierten Super Deluxe-Edition mit dem remasterten Konzertvideo und brandneuem Dolby Atmos, 5.1 Surround sowie Stereo-Mix auf einer Blu-ray, dem Stereo-Soundtrack auf 2 CDs und 3 LPs auf 180 Gramm schwarzem Vinyl, einem ausführlichen Booklet mit seltenen, bisher unveröffentlichten Bildern und Linernotes von Ruth Underwood und Joe Travers, alles in einem ausziehbaren Schuber verpackt. Weitere Formate sind eine komplette 2-CD + Blu-ray und ein eigenständiger Soundtrack auf 3 LPs auf 180 Gramm schwarzem Vinyl

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Frank Zappa - Cheaper Than Cheep 3x12" + CD
also available

3x12" Vinyl


In den frühen 70er Jahren war Fernsehen ein wichtiges Mittel, um Musiker in den eigenen vier Wänden bekannt zu machen. Frank Zappa, der mit seiner Tournee-Lichtshow und seinem Bühnenaufbau voll ausgestattet war, versuchte, Videomaterial für seine eigene Fernsehproduktion aufzunehmen, um es den großen Sendern anzubieten. Genau wie bei den Dreharbeiten zu The Roxy Performances Monate zuvor gab es technische Probleme, die letztendlich dazu führten, dass das Filmmaterial beiseite gelegt wurde. 50 Jahre später, mit den Fortschritten bei den Bearbeitungswerkzeugen für die Nachbearbeitung, präsentieren wir ”Cheaper Than Cheep”. Dieses neue 2-stündige Konzertprogramm bietet klassische Auftritte der Mothers-Besetzung von 1974, direkt von den neu restaurierten Original-Audio- und Videoband-Mastern aus dem Archiv. Die offzielle Zappa-Veröffentlichung Nr. 130 erscheint in einer speziellen, limitierten Super Deluxe-Edition mit dem remasterten Konzertvideo und brandneuem Dolby Atmos, 5.1 Surround sowie Stereo-Mix auf einer Blu-ray, dem Stereo-Soundtrack auf 2 CDs und 3 LPs auf 180 Gramm schwarzem Vinyl, einem ausführlichen Booklet mit seltenen, bisher unveröffentlichten Bildern und Linernotes von Ruth Underwood und Joe Travers, alles in einem ausziehbaren Schuber verpackt. Weitere Formate sind eine komplette 2-CD + Blu-ray und ein eigenständiger Soundtrack auf 3 LPs auf 180 Gramm schwarzem Vinyl

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NIRVANA - UNDER THE COVERS

NIRVANA

UNDER THE COVERS

2x12inchPARA315LP
Parachute
27.06.2025
  • A1: Seasons In The Sun
  • A2: Immigrant Song
  • A3: Raunchola / Moby Dick
  • A4: Jesus Doesn't Want Me For A Sunbeam
  • B1: I Wanna Be Your Dog
  • B2: I Feel Fine
  • B3: Should I Stay Or Should I Go
  • B4: Gypsies Tramps And Thieves
  • B5: Bad Moon Rising
  • B6: Rio
  • C1 86: 7-5309 / Jenny
  • C2: Do You Love Me
  • C3: Dazed And Confused
  • C4: D-7
  • D1: The End
  • D2: The Man Who Sold The World
  • D3: Baba O'riley
  • D4: Here She Comes Now
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Piero Piccioni - Ti Ho Sposato Per Allegria LP

“Ti Ho Sposato Per Allegria” (1967) is a comedy directed by Luciano Salce, taken from the theatrical play of the same name (1965) by Natalia Ginzburg. The main characters are Pietro and Giuliana, respectively interpreted by Giorgio Albertazzi and Monica Vitti. A lawyer from a good family, serious, accustomed to a calm and regular life who got married to a indolent and dazed girl with a difficult past a month after meeting her at a party. Despite Giuliana's inability to transform herself into a good housewife, his relationship with Pietro continues to flourish, because he seems to find enjoyment in each of his wife's many mistakes. The reason for their union lies not in love but, perhaps, in a genuine sympathy, as strong as it is mutual. The story has become a minor classic with each new representation. On both stage and screen the themes of everyday life, and the more complex and existential ones, are addressed. The subtle irony of the work relies on recounting problematic events in a carefree tone: realities such as abortion, death, separation and the couple's incommunicability are underplayed with naturalness. The funny events of the film are commented on by Piero Piccioni's music, published for the first time on vinyl by Musica Per Immagini, with an harmonious tracklist. For this first orchestra rehearsal with the director, which will be followed by other important soundtracks, the composer makes an effective and elegant synthesis: on the one hand he reworks moods and aesthetic intuitions of some previous and happy experiences, while on the other he identifies and anticipates the first bars of that unmistakable sound between bossa nova, funk and lounge nuances that will characterize almost all the production of the Seventies. In fact, the Turin-native artist simplifies in a positive sense the articulated harmonic structures that have always distinguished his authorial figure – where the so called jazz features are to be considered more than central in the musical texture, as prominent elements of the harmonic syntax – and he tries a melodic reduction that will make the compositions more catchy or memorized, but not easier for this. Lightness of spirit and rarefied elegance are the keys of this new Dionysian world.

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Civilistjävel! x Mayssa Jallad - Marjaa: The Battle of the Hotels (Versions)

Civilistjävel! x Mayssa Jallad’s ‘Marjaa: The Battle of the Hotels (Versions)’ is a radical response to Mayssa Jallad’s 2023 original LP, a lyrical account of epochal events in Beirut at the dawn of Lebanon's civil war. ‘…(Versions)’ sees Civilistjävel! (aka Swedish producer Tomas Bodén) apply a stripped, dub methodology to Mayssa's rich stems, refracting the Arabic source through the hazy prism of Northern European electronica. Retaining ‘Marjaa…’s deep spatial framing and vaporous, shifting nature, traces are lifted and set down in a new landscape: a ghost of a ghost. Informed by Tomas' singular strand of ambient, minimalist, dub techno, ‘… (Versions)’ recalls the reductive, shimmering pulse of pioneering Berlin-based practitioners Basic Channel/Chain Reaction, but with the parameters stretched into the ether. Where versions typically focus on a rhythm, here the anchor is the tone and texture of Mayssa’s voice, around which a new world has been constructed. Disembodied and liminal, it conjures an eerie panorama that feels like a postscript to the original, further emphasizing the geopolitical events that have had such devastating effect in Mayssa’s homeland of Lebanon since that record’s release. ‘Marjaa…’ (tr. ‘reference’) combined Mayssa Jallad’s two main vocations: music and urban research/architectural history. The album was co-written with Fadi Tabbal and based on Mayssa's Historic Preservation master's thesis (‘Beirut’s Civil War Hotel District: Preserving the World’s First High-Rise Urban Battlefield’). The thesis examined a 5-month conflict that took place within Beirut's skyscraper-laden luxury hotel district of Minet El Husn near the start of the Lebanese Civil War. Addressing a post-war generation who have never been taught this difficult history, ‘Marjaa…’ was an attempt to process trauma, and “a call to protest for the renewal, rather than the recycling of the political class that once destroyed the country and holds us, to this day, hostage of its violence.” Often perceived as a mysterious, shadowy presence, Civilistjävel! has come increasingly to the fore in recent years through a consistently dazzling stream of records, released both anonymously and via Fergus Jones’ FELT imprint, often appearing with scant information and tracks for the most part untitled. Having featured tracks from ‘Marjaa…’ on mixes, and included the album in his picks of 2023, in early 2024 Tomas asked Mayssa to provide vocals for a track on his album ‘Brödföda’. Mayssa remembers, “Tomas asked me to choose one of the tracks he was working on. I was in Boston at the time, so I took a walk and chose a track. I wrote the lyrics at the public park, wondering if I was the only one around that was losing sleep over the genocide in Palestine and the war in South Lebanon. I went back to the apartment and recorded the vocals on my phone, while listening to the track on headphones. Tomas reworked it with the voice and sent it back. I liked it immediately.” Despite the geographical distance from Beirut to Uppsala, Sweden, where Tomas resides, Mayssa’s contribution sounds very much at home in Civilistjävel!’s atmospheric, contemplative sound-world. Tomas’ request was reciprocated by Mayssa soon after, resulting in the spectral, glassy ambience of ‘Etel, Kharita (Version)’. This was followed by an invitation to work on more tracks, which Tomas immediately embraced, intensively jamming out versions live to two-track tape in downtime between travelling. If not entirely dissimilar to his regular working practice, the immediacy of it was unusual. Much was improvised live with just a keyboard (not tethered to a grid), and a restricted set-up that largely forbade later edits - only the rhythm tracks are programmed. A sharp conceptual thinker and composer, Tomas takes creative liberties with Mayssa’s songs in a way that is deeply felt and sympathetically aligned, whilst unashamedly outside of the original context of the record. The voice is leaned into as an instrument, without the clear, specific details of language, and this axis provides an uncertain, amorphous footing - structure is often suggested or hinted at, before disappearing or collapsing into fog, and folding back into the message within the song. A somewhat unprecedented source for an album of versions, even those familiar with ‘Marjaa: The Battle of the Hotels’ may at points struggle to hear the songs these versions are rebuilt from, despite the vocal narratives remaining virtually intact. The light has shifted; eroded buildings are foregrounded; fragments of memories appear in chiaroscuro. Signs and signifiers have been replaced. Shorn of the original's warm guitar, ‘Baynana (Version)’ feels like an ominous visitation, the sun no longer visible. ‘Holiday Inn (March 21 to 29) (Version)’ is a molten, clattering invocation. The beat-less tracks nod towards the cold, otherworldly sound-scaping of late '90s isolationism. More propulsive and embodied, ‘Holiday Inn (January to March) (Version)’ and ‘Kharita (Dub)’ are strobing, iridescent techno - lithe, shifting and mutating with almost implausible finesse. A stunning addition to Civilistjävel!’s growing catalogue, ‘…(Versions)’ is a luminous counterpoint to ‘Marjaa…’, and a welcome reminder of how incredible that record remains.

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Last In: 10 months ago
LITTLE MAZARN - MUSTANG ISLAND
  • Crystal Cave
  • New New San Antonio
  • The Cloud And The Snail
  • Dark Pleasure Of Endless Doing
  • Remember The Night
  • Mustand Island
  • The Gate
  • Murmuration
  • The Great Divide
  • The Golden Hour

Mustang Island, the third album from Austin-based band Little Mazarn, is a gentle force. Waves of grief crest like surf on the Texas coast. Wild horses break through long-shuttered gates, only to come back around. Lead songwriter, vocalist, and multi-instrumentalist Lindsey Verrill (she/her) joins bandmates jeff Johnston (he/him) and Carolina Chauffe (they/thern), The tensong, collection continues work with Dear Life Records. A full-throated romp through the capabilities of community-minded songcraft, Mustang Island is both naturalistic and futuristic, completely recasting Little Mazarn's origins in primitive folk. Instead, the band reaches towards sonic experimentation and spacious expansion. Lindsey's heart-opening vocals and jeff's singing saw, both trademarks of the project, mix with unexpected bombastic drums, dissonant synthesizers, and a chorus of orchestral oddities. This mid-career ode dances confidently in the creative liberties granted by decades in the game - more dazzlingly lively, and honestly somber, than ever before. The band's crossroads branch across prominent Southern outsider music: On cello, Lindsey has recorded with Patty Griffin and Dana Falconberry. The longtime side player wouldn't write her first song until age 34, Jeff has played in Bill Callahan's band, as well as with LIl Capin Travis and Orange Mothers. Carolina is known for prolific solo project hemlock, Little Mazarn has also collaborated with Lomelda to release their last EP, Honey Island General store (2023), following past LPs Texas River Song (2022) and lo (2019). Alongside silliness and reverence, including covers from Kate Wolf and Bob Wills * His Texas Playboys, griet directs much of Mustang Island. Lindsey left her job of seventeen years teaching cello at a local school, Recording also aligned with the passing of Jeff's facher, a career educator in Jeff and Lindsey's hometown of Dallas. "Grief, and the avoidance of grief, is a big part of being human," says Lindsey. "You make a choice, and then you grieve for the other choice. Or you finish a meal and literally grieve that it was so good. If you really befriend griet, you re like, 'Oh, it's here, in this pancake, which I loved so much that I ate the whole thing, and now it's gone.**

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Father's Children - Hollywood Dreaming / Got To Get Away 7"
  • A1: Hollywood Dreaming
  • B1: Got To Get Away

Father's Children waren eine Funkband, die sich Ende der 1960er aus der in Washington D.C. ansässigen Doo-Wop-Formation The Dreams entwickelte. 1979 nahmen sie als achtköpfige Band unter der Leitung von Wayne Henderson (The Crusaders) und Augie Johnson (Side Effect) ihr selbstbetiteltes Debütalbum auf, an dem auch Bobby Lyle (The Genie) und Dean Gant (Keni Burke) beteiligt waren. Die beiden Keytracks des Albums - der oft gesampelte, britische Rare-Groove "Hollywood Dreaming" und der Two-Stepper "Got To Get Away" - werden hier erstmals zusammen auf einer 7" präsentiert, dazu noch erstmals in den vollständigen Albumversionen.

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CASPAR BRÖTZMANN MASSAKER - IT'S A LOVE SONG LP
  • Bar Open
  • All This Violence - Live In Vienna
  • All This Violence - Live In Dresden

Seit Mitte der 1980er Jahre prägt Caspar Brötzmann einen unverkennbaren Sound - infernal, radikal, kompromisslos. Unbeirrt verfolgt er seinen eigenen Weg, jenseits klarer Genregrenzen. Als Sohn des berühmten Saxofonisten Peter Brötzmann fand er früh seine künstlerische Identität und entwickelte eine einzigartige Klangsprache, die sich in brachialer Katharsis entlädt. Seine Musik ist keine Anpassung an Trends, sondern eine sensible, leidenschaftliche, fast autistisch anmutende Annäherung an Verzweiflung und Wut - und doch voller Hoffnung. Mit seiner virtuosen Eigenständigkeit am Instrument ist er eine Ausnahmeerscheinung. Ein atonaler Hendrix, made in Germany. Nach der Veröffentlichung seiner ersten Komposition "The Lovers And Destroyers" mit Caspar Brötzmann Bass Totem im Herbst 2024 veröffentlicht der international renommierte Gitarrist nun eine Platte mit seiner Band Massaker beim deutschen Label Exile On Mainstream. Es ist die erste Aufnahme der genreprägenden Band seit 26 Jahren nach dem letzten, 1999 erschienen Album "Mute Massaker". "It's a Love Song" besteht aus zwei unterschiedlichen Versionen seines Songs "All This Violence", die im Januar 2025 in Wien und Dresden mit Saskia von Klitzing (Drums) und Eduardo Delgado Lopez (Bass) aufgenommen wurden. Angesichts der aktuellen Weltlage entschied Brötzmann, mit "All This Violence" ein klares Zeichen zu setzen. Er selbst schreibt dazu: " Schon nach ein paar Augenblicken war klar: was ich hier hörte, hatte die Botschaft, die Kraft und spiegelt unser Zeitgeschehen wieder. Keine von meinen Studioaufnahmen hatte diese Power. Und das war nur die eine Seite, es bedeutete auch den Spalt zwischen Schwarz und Weiß zu finden, zwischen Hell und Dunkel und zwischen Leicht und Schwer, wohin mit all meinen anderen Songs? Lange, lange habe ich nach der Achse gesucht und völlig unerwartet stand sie plötzlich neben mir im Raum . . ."

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BABITHA - BRIGHTER SIDE OF BLUE LP
  • A1: Only Fair
  • A2: Night And Day
  • A3: Happy Person
  • A4: Ants
  • A5: Lost In A Daze
  • A6: Always
  • B1: Brighter Side Of Blue
  • B2: How The Time Is Tickin
  • B3: Ghost
  • B4: Nothin' Left To Burn
  • B5: Fade Away

'This exclusive re-issue of “Brighter Side of Blue” is limited to only 300 copies on baby blue heavyweight vinyl, with an individually-numbered obi strip, and bespoke essay from Amy Campbell.

This was one of our albums of 2023 (Double J agreed, too making #16 in their Album Of The Year Countdown). Released in mid-January, it soundtracked our late Australian summer. It’s not a record that’s easily pigeon-holed. Is it alt-country, with a nod to Gillian Welch? Is it classic rock, mined from a similar vein that Chrissie Hynde has drawn from? Is it indie-folk, a lighter, brighter Jen Choler? You tell us.

‘Brighter Side of Blue’ was recorded in Bellambi in the Illawara throughout 2022. Featuring Cecil Coleman from Body Type on drums, and Russell Fitzgibbon (who also released Skeleten’s ‘Under Utopia’) on bass and co-production, it’s a beautiful shiny record that glistens like the sea in that part of Australia, a place where the waves meet ancient escarpment.

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Orchestral Manoeuvres In The Dark - Junk Culture
  • Junk Culture
  • Love And Violence
  • Tesla Girls
  • Hard Day
  • Locomotion
  • All Wrapped Up
  • Apollo
  • White Trash
  • Never Turn Away
  • Talking Loud And Clear

Das Erfolgsalbum Junk Culture von Orchestral Manoeuvres In The Dark aus dem Jahr 1984 erfährt die gleiche Behandlung wie seine beiden Vorgänger „Architecture & Morality“ und „Dazzle Ships“: Es wurde von den Originalbändern neu gemastert und von Miles Showell in den Abbey Road Studios Half-Speed gemastert. Die 1LP ist ab dem 20.06.2025 überall erhältlich.

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Mark Ernestus' Ndagga Rhythm Force - Khadim

Khadim is a stunning reconfiguration of the Ndagga Rhythm Force sound. The instrumentation is radically pared down. The guitar is gone; the concatenation of sabars; the drum-kit. Each of the four tracks hones in on just one or two drummers; otherwise the sole recorded element is the singing; everything else is programmed. Synths are dialogically locked into the drumming. Tellingly, Ernestus has reached for his beloved Prophet-5, a signature go-to since Basic Channel days, thirty years ago. Texturally, the sound is more dubwise; prickling with effects. There is a new spaciousness, announced at the start by the ambient sounds of Dakar street-life. At the microphone, Mbene Diatta Seck revels in this new openness: mbalax diva, she feelingly turns each of the four songs into a discrete dramatic episode, using different sets of rhetorical techniques. The music throughout is taut, grooving, complex, like before; but more volatile, intuitive and reaching, with turbulent emotional and spiritual expressivity.

Not that Khadim represents any kind of break. Its transformativeness is rooted in the hundreds upon hundreds of hours the Rhythm Force has played together. Nearly a decade has passed since Yermande, the unit's previous album. Every year throughout that period — barring lockdowns — the group has toured extensively, in Europe, the US, and Japan. With improvisation at the core of its music-making, each performance has been evolutionary, as it turns out heading towards Khadim. “I didn’t want to simply continue with the same formula," says Ernestus. “I preferred to wait for a new approach. Playing live so many times, I wanted to capture some of the energy and freedom of those performances.” Though several members of the touring ensemble sit out this recording — sabar drummers, kit-drummer, synth-player — their presence abides in the structure and swing of the music here.

Lamp Fall is a homage to Cheikh Ibra Fall, founder of the Baye Fall spiritual community. The mosque in the city of Touba is known as Lamp Fall, because the main tower resembles a lantern. Soy duggu Touba, moom guey séen / When you enter Touba, he is the one who greets you. After a swift, incantatory start Mbene sings with reflective seriousness. Her voice swirls with reverb, over a tight, funky, propulsive interplay between synth and drums, threaded with one-two jabs of bass. Cheikh Ibra Fall mi may way, mo diayndiou ré, la mu jëndé ko taalibe... Cheikh Ibra Fall amo morome, aboridial / Cheikh Ibra Fall shows the way forward, he gives us strength, he gathers his disciples... Overflowing with grace, Cheikh Ibra Fall has no equal.

Interwoven with Wolof proverbs, Dieuw Bakhul is a recriminatory song about treachery, lies, and back-biting. Over moody, roiling synths and ominous, lean bass, Mbene throws out fluttering scraps of vocal, as if re-running old conversations in her head. The music shadows her despair to the verge of breakdown, at one moment seemingly so lost in thought and memories, that it threatens to disintegrate. Bayilene di wor seen xarit ak seen an da ndo... Dieuw bakhul, dieuw ñaw na / Stop judging your friends and companions... A lie is no good, a lie is ugly.

Khadim is a show-stopper; currently the centrepiece of Ndagga Rhythm Force live performances. The song is dedicated to Cheikh Ahmadou Bamba, aka Khadim, founder of the Mouride Sufi order. Serigne Bamba mi may wayeu / Serigne Bamba is the one who makes me sing. The verses name-check revered members of his family and brotherhood, like Sokhna Diarra, Mame Thierno, and Serigne Bara. Though Islam has been practised in Senegal for a millennium, it wasn’t until the start of the twentieth century that it began to thoroughly permeate ordinary Senegalese society, hand-in-hand with anti-colonialism. The verses here recall Bamba’s banishment by the French to Gabon, and later to Mauritania, in those foundational times. During exile, his captors once introduced a lion to his cell: gaïnde gua waf, dieba lu ci Cheikhoul Khadim / the lion doesn’t budge, it gives itself over to Cheikh Khadim. Deep, surging bass, steady kick-drum, and simple, reverbed chords on the off-beat lend the feel and impetus of steppers reggae. A reed plays snatches of a traditional Baye Fall melody; the dazzling polyrhythmic drumming is by Serigne Mamoune Seck. Mbene compellingly blends percussive vocalese, narrative suspense, exultant praise, introspection, and grievance.

Nimzat is a devotional tribute to Cheikh Sadbou, a contemporary of Bamba, buried in a mausoleum in Nizmat, in southern Mauritania. Way nala, kagne nala... souma danana fata dale / I call upon you and wonder about you... If I am overwhelmed, come to my aid. The town holds special significance for Khadr Sufism. An annual pilgrimage there is conducted to this day. The rhythm is buoyantly funky; the mood is sombre, reined-in, foreboding. Punctuated by peals of thunder, Mbene sings with restrained, intense reverence; huskily confidential, steadfast. Nanu dem ba Nimzat, dé ba sali khina / Let us go to Nimzat, to seal our devotion.

Mbene Diatta Seck: vocals.
Bada Seck: bougarabou, thiol, mbeung mbeung bal, tungune.
Serigne Mamoune Seck: bougarabou, khine, mbeung mbeung, tungune.
Text by Mark Ainley (Honest Jons).
Mastered by Rashad Becker.
Everything else by Mark Ernestus.

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Sleepdial - RV Lights LP

Sleepdial

RV Lights LP

12inchOUEST082
West Mineral Ltd
16.06.2025

The hypnagogic haze of purling, refractive dub is strong on Sleepdial’s debut for West Mineral, introducing a crafty new name to the scene after a teasing preview on that Peak Oil x NWAQ radio show, delivering a heavy-lidded dose of tattered ambient dub inversions.

Sleepdial chases a frayed thread of thought thru the fractal echo chambers of ‘RV Lights’, only their 2nd full-length under this alias, and first on vinyl. The 9-part album is optimised for getting smudged on sunny daze with its pursuit of elusive dub sprites that connote subaquatic or vaporous etheric themes in their elemental diffusions and world-building ecologies.

In equilibrium of ambient and dub-as-method, they tenderly tease the senses with a fine grasp of deferred gratification, oscillating abstract spatial navigations and ephemeral moments of heart-in-mouth euphoria. Where sometimes this stuff can err to a pleasant mess, the dub ballast here anchors proceedings in a rugged groove that really pushes the right buttons and elevates the whole thing in its own air.

Blessed with a compelling sensuality, tracks follow a course from the compressed contrails of ‘Purview’ to the helical shapes of ‘Dovetailing’ and thru beautifully pill-bellied sensations on ‘Icarus Rising’, into ruggeder, insectoid dub in ‘Blue August’ to short circuit agitated and soothing feels. That fractured sort of duality manifests at its most anxious yet enchanted in the unpicked strings and astral scree of ‘Lightplay’, and in the title and feel of ‘Lean Angst’, gently keeping heads on toes into the swirling pressure system of album sign-off ‘Airtank’.

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SORRY GIRLS - DREAMWALKER

Sorry Girls

DREAMWALKER

12inchABTLP122
Arbutus Records
13.06.2025
  • Falling Down Stairs
  • Hush Baby
  • Quiet Hands
  • Ricochet
  • My Utopia
  • Holding Onto Me
  • Music For Rats
  • Footprints
  • Stalker
  • It's Only You (Holding You Back)
  • Great White

Das Dream-Pop-Duo Sorry Girls aus Montreal kehrt mit seinem dritten Album "Dreamwalker" zurück, das über Arbutus Records erscheint. Ihre exzentrische Mischung aus nostalgischen 70er-Jahre-Powerballaden und 80er-Jahre-Kitsch durchbricht neue Schwellen, zerlegt vergebliche Illusionen, um der Kälte zu trotzen und zu fragen, was vor uns liegt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2015 haben Heather Foster Kirkpatrick und Dylan Konrad Obront ihre eigene Marke von üppigem, vergnügungssüchtigem Synth-Pop geschaffen. Dank ihrem Talent, persönliche Texte mit einem schrägen Sound zu verbinden, ist ihre durch David Lynch geprägte Welt frei und unheimlich. Alles scheint vertraut, eine Melodie plätschert durch eine alte Traumlandschaft, und doch ist etwas nicht in Ordnung. Die Band debütierte 2019 mit dem selbstproduzierten "Deborah", das von Pitchfork und Gorilla vs Bear gelobt wurde. Ihr temperamentvolles zweites Album "Bravo!" aus dem Jahr 2023 präsentierte einen mehr auf die erweiterte Live-Band ausgerichteten Sound. Inspiriert von Fleetwood Macs Tusk-Ära schlugen Sorry Girls ihr Lager für mehrere Monate im Two Sisters Recording Studio in Montreal auf, um "Dreamwalker" aufzunehmen. Da die Zeit knapp bemessen war, wollten sie mehr mit den Livemusikern zusammenarbeiten und schnelle und entschiedene künstlerische Entscheidungen treffen, um der Musik so treu wie möglich zu bleiben. Das Ergebnis ist ein Sound, der ernsthaft, emotional und klar ist. Verwaschene Produktionstechniken und druckvolle Basslinien paaren sich mit sanfteren, skurrilen Klaviertrillern und entspannten Drums, die das thematische Hin und Her zwischen zwei Welten wiedergeben. Die Texte spielen mit idyllischen Visionen von Liebesobjekten, Fantasien von zukünftigen Utopien und der obsessiven Sehnsucht nach einer Leichtigkeit und Neuheit, die sich durchsetzt. "Dreamwalker" ist selbstbewusst und ironisch selbstbescheiden, gefangen in der Spiegelung eines Fensters. Das Album fordert dazu auf, mutig zu sein - die Griffe aufzuschieben und ins Unbekannte zu treten. Musik für Fans von Haim, Men I Trust, Fleetwood Mac, TOPS

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Synthi  Pop - Twice A Man LP

Synthi Pop

Twice A Man LP

12inchMIND438LP
DEPENDENT
13.06.2025
  • Reality Blur
  • Unknown Threads
  • Moving Underground
  • Second Field
  • Birds Eye View
  • Birds Eye View 2
  • Trembling Forest

TWICE A MAN pflanzten die Saat für "The Coloured Breeze Is a New Dimension" mit dem Song 'Dahlia', einem "neuen" Stück, das sie zur Ergänzung der Albumkompilation "Songs of Future Memories" geschrieben hatten. Drei Jahre lang düngte und hegte das schwedische Dark-Electronic-Trio den Keim, bis er feste Wurzeln in ihrem musikalischen Erbe fand und damit begann, neugierige Ableger in neue fruchtbare Böden jenseits der zuvor errichteten Klanggartenmauern zu senden. "The Coloured Breeze Is a New Dimension" ist ein organisches Gebilde, das etwas Neues schafft, indem es seine musikalische DNA auf verschiedene Weise rekombiniert. Als Ergebnis erblühen die frischen Songs in vielen elektronischen Farbnuancen. TWICE A MAN waren schon immer Vorreiter. In ihrem Heimatland Schweden waren sie die anerkannten Pioniere der elektronischen Musik. Und schon lange bevor es in Mode kam, positionierten sich die Schweden als selbstbewusste Umweltschützer. Musikalisch wurden sie liebevoll mit Bezeichnungen versehen wie: "Ultravox auf Gras - wenn auch melancholisch und ohne zuckriges Pathos" oder "wie ein trauriger Gary Numan, aber mit einem warmen, organischen Touch". In ihrem Sound finden sich auch sanfte Anklänge an TANGERINE DREAM, KLAUS SCHULZE und THE HUMAN LEAGUE neben vielen anderen möglichen Referenzen. Als sich Sänger, Gitarrist und Keyboarder Dan Söderqvist im Jahr 1977 mit dem Synthesizer-Spieler Karl Gasleben zusammenkam, gründete das Duo zunächst COSMIC OVERDOSE, die erste elektronische Band Skandinaviens, aus der dann TWICE A MAN hervorging. Während ihrer bemerkenswerten Karriere veröffentlichten die Schweden zahlreiche Alben, inklusive spezieller Projekte, und zwei Kompilationen. Sie spielten zahllose Konzerte und schufen den Soundtrack für sieben abendfüllende Theateraufführungen im Königlichen Dramatischen Theater in Stockholm, Musik für Filme, Ausstellungen, Tanzaufführungen und sogar Computerspiele. Die Natur spielt auch in den Texten und im Sound von "The Coloured Breeze Is a New Dimension" wieder eine große Rolle. TWICE A MAN haben ein musikalisches Äquivalent dazu geschaffen, Trost in der Natur, Kunst und der Freude an Büchern zu finden, um zumindest für eine Weile den Übeln der modernen Welt zu entkommen.

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URBS & CUTEX - On Our Way (LP 2x12"+MP3)

DO call it a comeback! Nach nicht weniger als 22 Jahren veröffentlichen die Wiener Beat-Maestros Urbs & Cutex wie aus heiterem Himmel ihr drittes Album namens "On Our Way". Die beiden Veteranen zeigen sich bestens aufgelegt und schaffen es auf diesem Überraschungspaket mühelos dort anzuschließen, wo sie vor zwei Jahrzehnten aufgehört haben. Sie bleiben sich selbst treu, finden aber auch neue Wege ihren sehr persönlichen Stil weiterzuentwickeln und HipHop und Downtempo auf eigenständige Weise zu verschmelzen. Urbs & Cutex (der auch unter Cut Ex firmiert) sind ein Produzenten-Duo aus Wien, das sich auf entspannte Instrumentalmusik spezialisiert und klassischen East Coast HipHop mit Elementen von Triphop und Downtempo verbindet. Beide begannen Anfang der 90er Jahre als DJs und machten ihre ersten Schritte als Produzenten unabhängig voneinander, um später eine der interessantesten Gruppen der florierenden Wiener Elektronik-Szene zu formen. Zwei gefeierte Alben wurden damals veröffentlicht und noch heute werden ihre Songs von immer neuen Generationen entdeckt, was zu Millionen Aufrufen auf den bekannten Streaming-Plattformen führt. Nach 22 Jahren, diversen Solo-Alben (u.a. Urbs' "Toujours Le Meme Film" und "Geheimland"), unzähligen Singles, Remixes und Kollaborationen, haben sie also beschlossen, wieder zusammenzuarbeiten und dabei ihr Mojo sofort wiedergefunden. Mit charmanter Sturheit produzieren Urbs & Cutex weiterhin Musik, die manche als retro, andere als zeitlos bezeichnen werden. "Wir suchen nach immerwährenden Wahrheiten" bemerken sie dazu achselzuckend. Das Album beginnt daher ganz im Stil ihres letzten Albums "Peace Talks!". Soul- und Jazz-Loops werden mit dopen Beats kombiniert und man wird sogar mit dem ersten Rap-Part überrascht, der es jemals auf ihre Alben geschafft hat: T.R.A.C. aus New York, bekannt als MC von Marc Macs Visioneers, unzähligen Drum&Bass Releases und nicht zuletzt Urbs´ Solo-Alben, glänzt auf der ersten Single "Wherever You Are". Nach einigen Songs lässt sich feststellen, daß Urbs & Cutex ihren Sound aber sehr wohl subtil weiterentwickelt haben. Durch gefinkelte Arrangements und gekonntes Übereinanderschichten von Samples wird eine dichte Atmosphäre geschaffen, die weit über das hinausgeht, was Boombap üblicherweise bietet. Urbs & Cutex schaffen es auf diesen 14 Songs die Fadesse von Chillout, Lofi und Boombap zu umgehen und bauen einen Spannungsbogen, der von uplifting bis deep und hypnotisch reicht.

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THE SWELL SEASON - FORWARD
  • Factory Street Bells
  • People We Used To Be
  • Stuck In Reverse
  • I Leave Everything To You
  • A Little Sugar
  • Pretty Stories
  • Great Weight
  • Hundred Words

Ivory Vinyl. The Swell Season ist zurück. Nach einer begrenzten Anzahl von ausverkauften Shows, unter anderem in der Radio City Music Hall in New York, kehrt das Duo mit neuer Musik zurück. Aus einer Studio-Session, die als Versuch begann, ein paar neue Songs für die Tournee zu schreiben, wurde ein komplettes Album, das passenderweise den Titel ,Forward" trägt - ihr erstes komplettes Album seit 16 Jahren nach dem großen weltweiten Erfolg ihrer Oscar-prämierten Rolle im Film ,Once". Die Geschichte und der dazugehörige Soundtrack wurden weltweit zu einem preisgekrönten Musical. Das Album besteht aus 8 Titeln, die von Glen Hansard und Markeeta Irglovae geschrieben wurden, die abwechselnd den Leadgesang übernehmen. Aufbauend auf dem Fundament und mit Respekt vor ihrer gemeinsamen Geschichte gehen sie als zwei Gleichberechtigte voran, die sich gegenseitig unterstützen und aufrichten. Begleitet von alten Bandmitgliedern und produziert von Sturla Mio Thorisson, schaffen sie für The Swell Season einen Sound, der sowohl alt als auch neu ist. In diesem Jahr tourt die Band erneut durch Großbritannien/Europa und die USA, wobei alle Shows entweder ausverkauft oder fast ausverkauft sind, einschließlich der prestigeträchtigen Royal Festival Hall in London.

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Bonnie Banane & Joseph Schiano di Lombo - L’Orguasme

Bonnie Banane and Joseph Schiano di Lombo present L'Orguasme, an album of bawdy and devotional songs accompanied by the organ of the Cité de la Musique / Philharmonie de Paris. Literally composed and written for pleasure, this work (of the flesh, naturally) pays tribute to the most spectacular expression of ecstasy - a paradise so near and yet so misunderstood. From the most restrained sighs to the most dazzling vocal outbursts, from the foreplay to the eruption, not to mention the bliss that follows the incandescence, Bonnie and Joseph sing about the art of reaching seventh heaven, of genuflection and "la petite mort" ("little death" a French expression for "climax") without shying away from the darker areas: those of guilty, forbidden, feigned, or selfish pleasures, for instance.
By turns light, explosive, mystical, burlesque, and poetic, this music diverts the organ from its centuries-old habits, achieving a union of the profane and the sacred, the crass and the beautiful, the body and the spirit, early music and pop - reminding us of the essential truth: it's better to come than to cry.
While the minimalism of the arrangements initially strikes the ear - no instruments other than the organ accompany these musical escapades - the album is infused with numerous unexpected influences: R&B (La petite mort), swing (Le cri), gospel (Simulation blues), jazz (Le calme après l'œuvrette), medieval ballads (Ronde génitale, Au plaisir), and even a famous 16th-century folk dance called the branle (Branle Censored).
A sexy, lush, stripped-down, and unabashed opus, glorifying what remains glorious: love, music, and the boundless joy of creation.







g B2. Branle Censuré







[g] B2. Branle [Censuré]

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Ewan McVicar - Careless Drifter / Basic Foundation

Phantasy proudly presents a new AA single from Ewan McVicar, ‘Careless Drifter / Basic Foundation’. Undoubtedly one of the most prominent and successful figures in UK dance music in recent years, McVicar’s contribution to Erol Alkan’s long-standing London label is a love letter from his earliest days raving in rural Scotland. Debuted by McVicar at I Love Acid at Corsica Studios, and road tested at his own Handpicked parties, each track is a paean to communal party spirit that has informed his musical philosophy.

Patient but instantly trippy, ‘Careless Drifter’ coaxes dancers into a bottom-heavy bath of bassline and oscillations, revealing an alluring saxophone break that bridges the rawest end of the rave with unexpected opulence.

On the flip side, ‘Basic Foundation’ further strips back this instinct for club composition, dropping the tempo while dazzling with razor-sharp synths. The result is primo acid-house chug, alternating between light and shade, as McVicar’s knack for a melody emerges from his modular experiments.

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Drangsal - Aus keiner meiner Brücken die in Asche liegen ist je ein Phönix emporgestiegen 2x12"
  • 1: Love Will See Us Through This
  • 2: Bergab
  • 3: Die Bestie Mit Dem Brennenden Schweif
  • 4: Ich Hab Von Der Musik Geträumt
  • 5: Die Satanischen Fersen
  • 6: Mein Eid
  • 7: Pervert The Source
  • 8: Fka M & M 1
  • 9: Wheelgreaser
  • 10: Hab Gnade!
  • 11: Funke & Benzin
  • 12: Your Fears Are Well-Founded
  • 13: Mein Mo(Nu)Ment (Feat. Sophia Blenda)
  • 14: Inkomplett
  • 15: Rosa
  • 16: Nation Of Resignation
  • 17: Ein Haus

Man singt und es wird: Im Zuge eines Zusammenbruchs hat Max Gruber den Soloartist Drangsal gekillt und die Band Drangsal gegründet. Am Ende des Tunnels steht das im Juni 2025 erscheinende Album, Aus keiner meiner Brücken die in Asche liegen ist je ein Phönix emporgestiegen.

 Seit über zehn Jahren sichelt Max Gruber mittlerweile die Zick-Zack-Schneise Drangsal durch die deutsche Poplandschaft: Harieschaim aus 2016, Zores aus 2018 und zuletzt Exit Strategy – das ihm 2021 Platz 6 der Albumcharts bescherte – erdachte Gruber größtenteils im Alleingang. Und dann war da noch etwas nach seiner Exit Strategy: Ein Zusammenbruch. Max Gruber wusste nicht mehr, ob und wenn ja, wie er weiter Drangsal machen will, veröffentlichte im Ullstein-Verlag sein literarisches Debüt »Doch«, gründete Die Benjamins, holte so gemeinsam mit Charlotte Brandi, Thomas Götz und Julian Knoth Hans-A-Plast Frontfrau Annette Benjamin aus dem Ruhestand und reaktivierte unlängst das 2016 mit Stella Sommer gegründete Duo Die Mausis.

Und doch, von innen wie von außen, immer wieder die Frage nach einem neuen Drangsal-Album. Wenn es denn überhaupt nochmal eines geben soll, erkannte Gruber, musste er die Arbeitsweise, auf deren Grundlage Drangsal-Songs entstehen, fundamental verändern. Auf alles Ringen folgte, was unvermeidbar war: Der Reset. Max Gruber hat den Soloartist Drangsal gekillt und die dreiköpfige Band Drangsal gegründet – zusammen mit zwei Mitmusikern, die ihn aus seinen Gewohnheiten gelöst haben: Lukas Korn und Marvin Holley.
Erstgenannter ist Gitarrist und Produzent, spielt in der Band Lyschko, produzierte zuletzt das Album silber von Mia Morgan und hat seit 2020 als Bassist an der Drangsal-Liveband partizipiert. Zweiterer studierte Jazz- und klassische Gitarre sowie Komposition in Stuttgart und Wien, stand mit Sam Vance-Law und Fil Bo Riva auf der Bühne und arrangierte für Film und Theater. Lukas Korn und Marvin Holley haben dafür gesorgt, dass sich die zentrale Figur im Kosmos Drangsal dreiteilt.

Das Liedermachen in Bandkonstellation ließ alle Angst platzen: Getragen von Euphorie nahmen Gruber, Holley und Korn ab Ende 2022 etliche Songskizzen und damit den Unterbau eines siebzehnteiligen Albums auf. Nach Kreativurlauben an der polnischen Grenze und Ostsee stand eine von Max Rieger produzierte und von Lukas Korn Co-produzierte vierte Drangsal-LP. Sie trägt den schwergängigen Titel Aus keiner meiner Brücken die in Asche liegen ist je ein Phönix emporgestiegen und erscheint im Juni 2025. Gruber, Holley und Korn haben sich auf das Credo so wenig wie möglich, so viel wie nötig verständigt – und dadurch einen Umbruch im Klangkosmos Drangsals manifestiert, der völlig neue Dynamiken mit sich bringt. Aus keiner meiner Brücken die in Asche liegen ist je ein Phönix emporgestiegen hält Leerstellen aus, in seinem Zentrum stehen, statt Synthesizer, Akustikgitarren, die immer wieder an der Grenze zu Blues und Jazz wandeln. Wo speziell auf Exit Strategy noch überzuckerter Synth-Pop preschte, ist nun Klavier zu hören; Orgel, Klavinet und Cembalo; Xylophon, Violinen und Celli; von Ralph Heidel gespielte Querflöten und Saxophone.

Dazwischen drei Episoden, in denen sich Gospel Chöre und Technobeats breitmachen. Max Rieger hat die drei dazu motiviert, Echtheit, auch Imperfektion im Moment der Aufnahme zuzulassen – und großen Anteil daran, dass »Aus keiner meiner Brücken die in Asche liegen ist je ein Phönix emporgestiegen« ein realistisches Abbild des Trios bietet. Die Stimmung? Dagegen eher ein Wechselbad. Max Gruber singt von Selbstentfremdung, vom Für und Wider des Stillstands, vom Sichhingeben und Sichwegschmeißen – mal auf deutsch, mal auf englisch, mal zart, mal angewidert. Grubers Stimme klingt, nach einer klassischen Gesangsausbildung, die der Einunddreißigjährige angetreten hat, zielbewusster. Umarmungen Marke »Ich hab von der Musik geträumt und Inkomplett treffen auf Gewitterwolken à la Mein Eid und dem Sophia-Blenda-Feature Mein Mo(nu)ment. Entlang rigoroser Entkernung und Hexenjagd geht es Bergab – für dich, für mich, für Max Gruber sowieso. Er ist über weite Teile der Platte hinweg auf der Flucht vor sich selbst, den alten Geistern, dem leidigen Wachzustand: Wär’ ich doch bloß nimmermehr erwacht, ich schliefe in ewigem Glück. Gruber sucht und sucht: Nach innerem Frieden, nach Gnade, nach unverbranntem Boden, nach neuen Versionen seiner Selbst – und das vergeblich. Immerhin scheinen Erinnerungen mit der Zeit zu verschwimmen: Grubers Worte – zu sich und zur Welt – klingen im hinteren Teil der Platte sanfter, vergebender, resümierender. Ein Schlüsselmoment? Das von der Schauspielerin Rosa Lembeck eingesprochene, Monolog artig formulierte Klanggedicht Rosa – Es ist so: Man singt und es wird.

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