il devrait être publié sur 17.01.2025
quête:ging
Die Chronologie von Schnitzlers Solo-Veröffentlichungen in den 70er und vor allem in den 80er Jahren gleicht einem Buch mit sieben Siegeln. In zeitweise sehr kurzen Abständen brachte Schnitzler seine Musik teils auf analogen Kassetten, teils auf LPs heraus, nicht selten als "private releases", das heißt in eigener Regie und ohne Hilfe eines Labels oder professioneller Vertriebe. Das gelbe Album beispielsweise erschien 1981 als LP auf dem Label der Kunstgalerie von René Block in Berlin, nachdem Schnitzler bereits eine Reihe anderer Tonträger auf diversen Labels herausgebracht hatte. Tatsächlich ist die Musik des gelben Albums aber bereits 1974 als "The Black Cassette" in wahrscheinlich sehr geringer Stückzahl von Schnitzler selbst vertrieben worden. Das gelbe Album hat den Untertitel "12 Stücke aus dem Jahr 1974". Schon das deutet auf etwas Neues hin, denn bis dahin gingen Schnitzlers Stücke grundsätzlich über die ganze Platten- bzw. Kassettenseite. Hier versucht er sich nun erstmals an einer kürzeren Form. Außerdem neu: Schnitzler lässt auf mehreren Stücken nicht mehr nur automatische Klangprozesse ablaufen, sondern benutzt seine Keyboards offensichtlich auch, um "mit der Hand" gespielte melodie- ähnliche Improvisationen in seinen musikalischen Kosmos zu integrieren. Die eigentlich so kristalline, anorganische Kunstwelt Schnitz- lers wird damit um ein organisches, fast menschliches Element berei- chert. Durch die Musik des gelben Albums weht ein durchaus laues, freundliches Lüftchen, zum Glück meilenweit entfernt von den senti- mentalen Plattitüden der gebrauchsfertigen Ambient-Musik der 80er. Das gelbe Album ist nicht nur durch und durch freundlich, sondern es dokumentiert auch einen wichtigen Schritt in Schnitzlers musikalischer Entwicklung. Das späte Erscheinen als LP (1981) und die fehlenden diskografischen Angaben ließen diesen Gesichtspunkt etwas in den Hintergrund rücken. Aufmerksamen Hörern und Schnitzler-Kennern war jedoch sofort klar, dass das Album eine besondere Wegmarke darstellte, die einen deutlichen Weg in die Zukunft wies. Schnitzler hatte begonnen, sich aus dem Korsett der orthodoxen Konzeptkunst zu befreien, um in lichte Weiten unentdeckter musikalischer Gebiete vorzustoßen.
il devrait être publié sur 13.12.2024
In der Hoffnung, Sun Konkurrenz zu machen, startete Meteor 1952 vielversprechend mit dem in Chicago aufgenommenen R&B-Hit 'I Believe' von Elmore James. Ein zweiter Hit, diesmal im Country-Bereich, 'Daydreamin' von Bud Deckelman Ende 1954, verlieh Meteor jedoch neues Leben und weckte Lesters Interesse an Aufnahmen von Rockabilly-Künstlern, insbesondere jetzt, da der Newcomer Elvis Presley bei Sun seinen Durchbruch hatte. Meteor's Studio war dazu da, seine Geheimnisse zu bewahren, und darin lag die Magie. Niemand wurde jemals bezahlt und niemand wurde zu einer zweiten Session eingeladen. Irgendwann im Sommer 1957 machte Lester Bihari das Licht aus, schloss ab und ging, ohne sich die Mühe zu machen, die Master und irgendwelche Unterlagen mitzunehmen, und machte das Label mit dieser letzten Drehung des Schlüssels zum Mythos. Die unfreiwillige Wahrheit von Meteor Rockabilly ist: Man ließ die Musik für sich selbst sprechen, ungeschönt und frei von kommerziellen Zwängen. Exquisit gemastert aus den besten verfügbaren Quellen und attraktiv verpackt, ist 'Bop Baby Bop - Meteor Rockabilly' ein wichtiges Zeugnis des Nachkriegs-Amerika. Auf Black Vinyl!
il devrait être publié sur 13.12.2024
Andrew Bird und Madison Cunningham taten sich zusammen, um ein Coveralbum des Kultklassikers Buckingham Nicks aus dem Jahr 1973 zu veröffentlichen. Das Album erscheint am 13.12. über Loma Vista
Recordings / Verve Forecast. Mit Cunningham Bird ehren die beiden engen Freunde und virtuosen Musiker
ein Album, in die sie sich immer mehr verliebten, je mehr sie zuhörten, lernten und sich zu eigen machten.
Das gleichnamige Debüt von Lindsey Buckingham und Stevie Nicks war lange vergriffen und immer noch
nicht auf digitalen Plattformen erhältlich. Es ging der unverzichtbaren Karriere des Duos mit Fleetwood
Mac voraus, und in diesen Songs interpretieren Cunningham und Bird diese Energie der unbegrenzten
Möglichkeiten neu. Cunningham und Bird verkörpern den gleichen Geist des Selbstbewusstseins wie auf
dem Debüt, bringen aber auch eine anspruchsvolle Ehrfurcht vor dem jugendlichen Ehrgeiz der Musik mit
und verwandeln das zeitlose Werk in etwas Neues. Während die Abfolge der Stücke exakt gleich bleibt, ist
der Sound von Cunningham Bird nicht unverändert. Produziert von Mike Viola, sind nur Griffn Goldsmith
an Schlagzeug und Perkussion, Mike Viola an Wurlitzer, Bass und Schlagzeug und die vielen subtilen,
einzigartigen Klangsignaturen von Madison und Andrew zu hören.
il devrait être publié sur 13.12.2024
Mit seinem zweiten Studioalbum über Better Noise Music "Sorry For Nothing", erobert Cory Marks sein Territorium und präsentiert eine explosive Mischung aus 13 ungeschminkten Songs, die zu gleichen Teilen aus Arena-Rock und Roots-Country bestehen. Die Kombination hat sich für Marks als Erfolgsrezept etabliert, während er auf Tourneen mit Five Finger Death Punch, ZZ Top und Brantley Gilbert ein buntes Publikum zusammenbrachte und beim diesjährigen Boots and Hearts Festival mit Nickelback auf der Hauptbühne stand. "Sorry For Nothing" wurde von Kevin Churko und Andrew Baylis produziert und ist ein willkommenes Zeichen der Einigkeit, in einer Welt die geteilter nicht sein könnte. "Mir ging es noch nie um Abspaltung", sagt er. "Ich wollte immer Teil von etwas sein, aber ich bahne mir meinen eigenen Weg, tue, was ich will, und versuche, die Menschen zusammenzubringen." Das neue Album ist ab dem 11. Oktober überall Digital, als CD und als Vinyl erhältlich.
il devrait être publié sur 06.12.2024
- FUGITIVE SONG
- IF THIS IS LOVE (I'D RATHER BE LONELY)
- CHIPS CHICKEN BANANA SPLIT
- GRAND FUNK
- TOGETHER
- I WISH IT WOULD RAIN
- AFRICAN WAKE
- LOVE IS THE ANSWER
- I BELIEVE IN MUSIC
- ETERNAL LOVE
- FIRE (SHE NEED WATER)
- RIGHT ON
- YOU'RE SO GOOD TO ME BABY
- MR. FORTUNE
- MEMORIES
- HERE WE GO AGAIN
In den späten 1960er Jahren erlebte Kanadas größte Stadt einen musikalischen Aufschwung, als karibische Einwanderer Toronto zu ihrer neuen Heimat machten. Die besten Ska-, Rocksteady- und Reggae-Aufnahmekünstler jener Zeit - die Gründer von Studio One, Treasure Isle und Trojan Records - taten einfach das, was ihnen in den Sinn kam. Einer nach dem anderen gingen sie ins Studio und nahmen einige der härtesten Songs diesseits von Kingston auf. Gemeinsam überwanden sie die rassischen und kulturellen Barrieren und bildeten eine beispiellose und wenig bekannte kanadische Soul & Reggae-Community. "Jamaika to Toronto: Soul, Funk & Reggae 1967-1974" beschreibt diese entscheidende klangliche Migration im Detail. // Mit Jackie Mittoo, Johnnie Osbourne, Wayne McGhie, Lloyd Delpratt, The Mighty Pope, Jo-Jo Bennett, Eddie Spencer, Noel Ellis und mehr_ // 2024 erweiterte Ausgabe mit 20-seitigem Deluxe-Booklet mit Archivbildern, Künstlerbiografien und Essays // 2xLP-Set, läuft mit 45 rpm, in einem luxuriösen Klappcover // Zusammengestellt, und kommentiert von dem GRAMMY-nominierten Produzenten, DJ und Journalisten Kevin Howes (alias Sipreano, Voluntary In Nature) in Zusammenarbeit mit Light in the Attic // Yellow & Green ReVinyl, eine nachhaltige Alternative aus 100% recycelten Materialien //
il devrait être publié sur 29.11.2024
- Killing Technology
- Overreaction
- Tornado
- Too Scared To Scream
- Forgotten In Space
- Ravenous Medicine
- Order Of The Blackguards
- This Is Not An Exercise
- Cockroaches
Voivod wurde 1982 in Jonquière, Quebec, von Sänger Denis „Snake“ Belanger, Gitarrist Denis „Piggy“ D'Amour, Bassist Jean-Yves „Blacky“ Thériault und Schlagzeuger Michael „Away“ Langevin gegründet und nahm eine Reihe von Demos auf, bevor Brian Slagel auf die Band aufmerksam wurde und einen Vertrag mit Metal Blade Records unterzeichnete. Das Ergebnis war das furiose Debütalbum „War And Pain“, das im August 1984 veröffentlicht wurde. Zu dieser Zeit teilten sich alle vier Mitglieder eine Wohnung in Montreal und lebten von 150 Dollar Sozialhilfe pro Woche. Da sie die Schule bereits hinter sich hatten, konnten sie fast jeden Tag proben, was zur Entstehung ihres zweiten Albums „Rrröööaaarrr“ führte. Während der Aufnahme des Albums wurde fast die gesamte Ausrüstung aus dem Proberaum gestohlen. Um Geld aufzutreiben, organisierte die Band zusammen mit ihrem Manager Maurice Richard das legendäre „World War III“-Festival. Dort lernten sie Karl-Ulrich Walterbach kennen, der Voivod davon überzeugte, bei seinem Label Noise Records zu unterschreiben. Nach „Rrröööaaarrr“ von 1986 hieß Voivods zweites Album für Noise „Killing Technology“ und gilt weithin als der größte kreative und klangliche Sprung der Band. Es wurde in West-Berlin unter den wachsamen Augen von Harris Johns aufgenommen und kam 1987 auf den Markt. Weniger hektische Kompositionen wie „Tornado“, „Ravenous Medicine“ oder „Killing Technology“ hoben die Kanadier schnell von ihren Thrash-Zeitgenossen ab. „Rrröööaaarrr„ haben wir mit unserem Tontechniker in einer heruntergekommenen Schule ohne Geld selbst produziert“, erklärt Michael Langevin in dem Buch „Damn The Machine. The Story Of Noise Records“ des amerikanischen Autors David E. Gehlke. „Plötzlich hatten wir ein professionelles Umfeld, ein richtiges Studio mit einem richtigen Produzenten und ein Label, das die Finanzierung sicherstellte. Es ging Schritt für Schritt. Für „Killing Technology“ haben wir vielleicht ein bisschen langsamer gemacht. Wir konnten die Rollen spielen, und es hat viel Abwechslung. Es ist mein Lieblingsalbum und in meinen Ohren die perfekte Mischung aus Thrash, Prog und Hardcore. Es ist definitiv ein entscheidendes Album.“
il devrait être publié sur 29.11.2024
- A1: The Nazz - Open My Eyes
- A2: The Easybeats - Good Times
- A3: Sir Douglas Quintet - She’s About A Mover
- A4: Can - Outside Your Door
- A5: The Music Machine - People In Me
- A6: Wynder K. Frog - I’m A Man
- A7: Sharon Tandy - Hold On
- B1: The Hombres - Let It All Hang Out
- B2: The Left Banke - I’ve Got Something On My Mind
- B3: The Seeds - The Wind Blows Your Hair
- B4: The Apple - Buffalo Billycan
- B5: Dantalion’s Chariot - ‘Madman Rising Through The Fields’
- B6: The End - Shades Of Orange
- B7: Warm Sounds - Night Is A Comin’
- C1: The Velvet Underground - Foggy Notion
- C2: The Modern Lovers - She Cracked
- C3: Kim Fowley - Bubblegum
- C4: The Balloon Farm - A Question Of Temperature
- C5: Fleur De Lys - Circles **
- C6: The Starlets - You Don’t Love Me
- D1: The Turtles - Buzz Saw
- D2: Lothar And The Hand - People Machines
- D3: The Open Mind - Magic Potion
- D4: The Swinging Medallions - Double Shot Of My Baby’s Love
- D7: The Creation - How Does It Feel To Feel
- D8: The Third Eye - Pass Myself
- D5: Simon Dupree And The Big Sound - I See The Light
- D6: The Action - I’ll Keep On Holding On **
Two-Piers präsentiert die nächste Killer-Compilation: "Weird Scenes From The Hangout (Psychedelic & Freakbeat Dancefloor Anthems 1967-1982)", kuratiert von Richard Norris (The Grid, Beyond The Wizard's Sleeve, The Time And Space Machine) und zentriert um seine Liverpooler Clubnacht "The Hangout" in den 1980ern. Dort brachten er und weitere DJs bewusstseinsverändernden Wahnsinn aus Psychedelia und Freakbeat auf die Tanzfläche. Herausragende Songs wie "The Left Banke - I've Got Something On My Mind", "The Turtles - Buzzsaw" oder "Can - Outside Your Door" wurden zu echten Hangout-Hymnen. Man widmete der eher trendy Ausbeute der Spät-Sechziger ebenso viel Zeit wie angesagten Acts, solange der Groove auf dem Dancefloor funktionierte. Das Hangout kam und ging im Nu, aber sein Erbe, psychedelische Fußstampfer auf die Fläche zu bringen, lebt weiter, gemeinsam mit der Liebe zu allem, was mit Beat und Freak zu tun hat.
** Exclusive tracks to Vinyl Format
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In The Heart of the Young (auch bekannt als Winger II) ist das zweite Studioalbum der Rockband Winger.
Es wurde 1990 veröffentlicht und war ein kommerzieller Erfolg. Das Album wurde mit Platin ausgezeichnet
und enthält die Hits „Easy Come Easy Go“, „Can’t Get Enuff“ und „Miles Away“, letzterer erreichte die
Top 20 der Billboard-Single-Charts.
Nach der Veröffentlichung des Albums ging Winger auf eine 13-monatige Welttournee, bei der er mit Bands
wie Kiss, Scorpions und ZZ Top auftrat.
il devrait être publié sur 15.11.2024
- SUNDAY MORNING
- SUN
- LOVE SONGS
- THOUGHTS
- DON'T GO AWAY
- TAKE A PICTURE
- WHAT CAN I GIVE YOU
- THINK OF RAIN
- CAN YOU TELL
- SOMEONE I KNOW
- LOVE
- CALIFORNIA SHAKE
Auf dieser Tribute-Compilation finden sich Interpretationen von Margo-Guryan-Songs von TOPS, Rahill, Clairo, June McDoom, MUNYA und Kainalu, Frankie Cosmos und Good Morning, Kate Bollinger, Pearl & The Oysters, Bedouine und Sylvie, Empress Of, Barrie, und Margo Price. Die meisten unserer Geschichten über Kultmusiker, die ein oder zwei Alben machen und dann zu verschwinden scheinen, sind von Trauer, Verzweiflung und ausgefranstem Ehrgeiz umrahmt. Nicht so bei Margo Guryan, einer begeisterten Jazz-Ausnahmeerscheinung, die Popmusik verachtete, bis sie 1966 „God Only Knows“ hörte, das ihr ein Fenster zu den Wundern öffnete, die diese Musik-Form enthalten konnte. Nur zwei Jahre später veröffentlichte sie auf dem Album „Take a Picture“ ihre eigenen kleinen Popsinfonien und erntete dafür großes Lob und hohe Erwartungen. Aber da sie sich bereits von dem Posaunisten Bob Brookmeyer hatte scheiden lassen, lehnte sie es ab, ein Musikerleben zu führen und auf Tournee zu gehen oder auch nur darüber zu sprechen. Ihre Zurückhaltung führte dazu, dass „Take a Picture“ bald in den Regalen der Discounter und letztlich in den Mülleimern landete. Sie schrieb weiterhin Songs und nahm noch jahrelang auf, arbeitete sogar mit der Band von Neil Diamond zusammen, aber meistens schien sie mit ihrem relativ privaten Leben zufrieden zu sein. Wie es sich für eine so atemberaubende und subtile Musik gehört, erlebte die 2021 verstorbene Guryan in den letzten sechs Jahrzehnten mehrere Wiederauferstehungen. Und jetzt geschieht es wieder: Kurz nachdem ihre fast geflüsterte und liebeskranke Hymne „Why Do I Cry“ sie 2021, im selben Jahr, in dem sie starb, zum TikTok-Star machte, startete die Numero Group eine Wiederveröffentlichungskampagne, aus der 2024 das hochgelobte Set „Words and Music“ hervorging. Und jetzt haben ein Dutzend Künstler - von denen keiner geboren war, als „Take a Picture“ entstand - das gesamte Album (plus einen Bonustrack) für „Like Someone I Know: A Celebration of Margo Guryan“ neu interpretiert. Empress Of, Margo Price, Clairo, June McDoom: Sie alle bestätigen Guryans Schärfe als Songwriterin und die Brillanz eines Albums, das den Werbezyklus, den Guryan vor so langer Zeit ablehnte, bei weitem übertroffen hat. Guryan wurde in einer weitläufigen Familie in Far Rockaway geboren, als der Ort noch größtenteils von Bäumen umrahmt war. Während ihres Kompositionsstudiums an der Boston University stolperte Guryan in einen Auftritt als Pianistin zwischen den Konzerten des Miles Davis Quintet, unterschrieb einen Vertrag als Songwriterin bei Atlantic Records und verpatzte eine Session mit Nesuhi Ertegun. Aber sie war nicht darauf aus, ein Gesangsstar zu werden. 1959 ging sie an die Lenox School of Jazz in den Berkshires, um für Ornette Coleman und Don Cherry zu schreiben, die Aufmerksamkeit des Dozenten Max Roach zu gewinnen und in Gunther Schuller einen langjährigen Mentor und Freund zu finden. Sie wurde eine versierte Texterin und schrieb nicht nur für Coleman und Nancy Harrow, sondern auch für Harry Belafonte und Gary MacFarland. Aber es war die spätere Begegnung mit den Beach Boys, die Guryan die Tür zu „Take a Picture“ und einer Reihe anderer großartiger Songs öffnete, von denen viele auf „Words and Music“ erschienen sind. „Take a Picture“ ist eine ausgefeilte Bestandsaufnahme der Romantik und Unentschlossenheit der Mittzwanziger, vom koketten Treiben in „Sunday Morning“ und der Verliebtheit in „Can You Tell“ bis zur verzweifelten Hilflosigkeit in „What Can I Give You“. Ihre ewig weiche Stimme, ihre kühne Songkunst und ihre völlige Offenheit: Guryan machte 1968 und darüber hinaus gewagte Musik, egal wie sanft sich diese Klänge zu bewegen schienen. „Like Someone I Know: A Celebration of Margo Guryan“ unterstreicht die Stärke von Guryans Liedern, indem es einem Dutzend verschiedener Künstler erlaubt, sie auf ihre eigene Reise mitzunehmen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist immer deutlicher geworden, wie gut Guryan war, wie stabil ihre Lieder inmitten der wechselnden Geschmacksrichtungen. „Like Someone I Know: A Celebration of Margo Guryan“ ist eine absolute Bestätigung, ein Zeugnis für die anhaltende Relevanz und Brillanz von Guryans Arbeit. Ein Teil des Erlöses dieses Albums wird für die Bereitstellung von und den Einsatz für erschwingliche reproduktive Gesundheitsdienste gespendet.
il devrait être publié sur 08.11.2024
Hallowed Ground ist der 1984 erschienene Nachfolger des legendären selbstbetitelten Debütalbums der Violent Femmes. Ähnlich wie beim ersten Album wurden alle Songs von Leadsänger Gordon Gano geschrieben,
als er noch zur High School ging. Der zweite Titel der Band schlug jedoch neue Wege ein und sorgte dafür,
dass sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhte - mit den Fan-Favoriten (und Live-Highlights) ”Country
Death Song”, ”Jesus Walking on the Water”, ”I Hear The Rain”, ”Black Girls” und ”Never Tell”. Das
Album wurde von den Original-Stereo-Bändern gemastert (AAA)
il devrait être publié sur 08.11.2024
- Duke Ellington - Drop Me off in Harlem 03:48:00
- Duke Ellington - I Let a Song Go out of My Heart 03:52:00
- Billy Strayhorn - Lush Life 06:40:00
- Duke Ellington - Come Sunday 04:57:00
- Duke Ellington - In a Mellow Tone 06:02:00
- Billy Strayhorn - Take the "A" Train 04:12:00
- Duke Ellington, Jonny Hodges, Don George, Harry James - I'm Beginning to See the Light 03:53:00
- Duke Ellington - Sophisticated Lady 04:19:00
- Duke Ellington, Don George - Ain't Got Nothing but the Blues 04:38:00
- Duke Ellington - I Got It Bad 06:20:00
- Duke Ellington, Billy Strayhorn - Satin Doll 03:56:00
Al Jarreau hat immer gesagt, dass er Al Jarreau-Musik singt, und er war wirklich einzigartig: Seine sechs Grammy-Awards und neunzehn Nominierungen als "Bester Sänger" decken nicht weniger als drei Kategorien ab – Jazz, Pop und R&B – mit anderen Worten, musikalische Genres interessierten ihn nicht wirklich. "Musik mag für andere Leute in Kategorien fallen, und ich verstehe das", sagte er, "aber für mich gilt: Wenn ich einen Song mag, muss ich ihn machen, und das war's. Wenn du zu meinen Konzerten kommst, setze ich mich auf deine Schulter und flüstere dir etwas ins Ohr. Ich öffne den Geist und gehe durch viele Türen." Diese Art von reichhaltigen, beschreibenden Bildern beschwört die Höhenflüge der stimmlichen Fantasie herauf, zu denen sein Gesang jederzeit fähig war. Er konnte einen Song plötzlich in neue und unerwartete Richtungen lenken. Er erklärte es immer so: "Wenn es ein Rückgrat für das gibt, was ich tue, dann ist es die Jazz-Umgangssprache."
Musik, Klänge und Rhythmus schienen ihn zu durchströmen, und das war kein Wunder. 1940 in eine musikalische Familie geboren, war er ein überdurchschnittlicher Student und schloss sein Studium mit einem Bachelor of Science in Psychologie und anschließend einem Master in beruflicher Rehabilitation ab. Und doch war die Musik nie weit von ihm entfernt. In den späten 1960er Jahren schloss er sich einem Trio an, das vom Pianisten George Duke geleitet wurde, und arbeitete daran, das Singen zu einer Vollzeitbeschäftigung in Los Angeles zu machen.
Zu diesem Zeitpunkt hörte ihn Siggi Loch, der damals ein hochkarätiger Manager bei Warner Brothers Records (WEA) war und später ACT Records gründete. "Ich sah Al Jarreau 1974 zum ersten Mal im Troubadour in Los Angeles und war sofort von seiner Stimme und seiner Bühnenpräsenz gefesselt", erinnert er sich. "Am nächsten Tag ging ich zu Mo Ostin, dem Präsidenten der WEA, um ihn davon zu überzeugen, ihn zu unterschreiben." Nach anfänglichen Widerständen erhielt Loch grünes Licht und 1975 erschien Jarreaus Debütalbum für WEA, "We Got By". "Ich habe Al nach Deutschland gebracht, bevor er in den USA Erfolg hatte", fährt Loch fort. "Al trat drei Nächte lang in Hamburg auf und ich schaffte es, Michael Naura, den Chef der Jazzabteilung des NDR, davon zu überzeugen, den dritten Abend für die Live-TV-Übertragung aufzunehmen." Diese Show machte Al über Nacht in Deutschland berühmt, und seitdem hat er immer einen besonderen Platz in den Herzen des deutschen Publikums. "We Got By" gewann den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und seine erste Deutschlandtournee füllte große Konzertsäle.
Es folgte "Glow" (1976), das in Europa erneut gut ankam und einen zweiten Preis der Deutschen Schallplattenkritik gewann, in den USA aber nicht so gut ankam: "Das richtete sich an ein 'Smooth Jazz'-Publikum", so Loch. "Es hat Al nicht vor einem Live-Publikum eingefangen. Also bat ich darum, dass seine nächste Veröffentlichung ein Live-Album sein sollte. Mo Ostin stimmte widerwillig zu", und "Look to the Rainbow" wurde in Europa ein Riesenerfolg, "Als es in den USA veröffentlicht wurde, wurde es Al's Durchbruchsalbum und brachte ihm seinen ersten Grammy ein, also ist es wirklich richtig zu sagen, dass seine Karriere vor allem in Deutschland begann!", sagt Loch.
Jarreaus langjährige Zusammenarbeit mit dem NDR veranlasste Jörg Achim Keller, Chefdirigent der NDR Bigband, 2016 eine Zusammenarbeit mit dem Sänger vorzuschlagen: "Eine Produktion mit der Musik von Al und Ellington zu machen, war etwas, was ich schon seit Anfang der 2000er Jahre machen wollte", erinnert er sich. "Die Reaktion von Al war von Anfang an sehr positiv." Jörg bereitete eine Liste von einigen hundert Ellington-Titeln vor, und wie sich Jarreau später erinnerte: "Wir gingen einfach die Liste durch, und es war ein Fall von 'Oh, der funktioniert für mich' und 'Lass uns das als alten Darm-Blues machen – was für mich wichtig war, war, mich in der Musik wiederzufinden und vielleicht eine andere Art von Aussage über Ellington zu machen, damit die Leute die Musik auf eine andere Art und Weise hören konnten. alles, was sie vorher gehört hatten."
Beim Schreiben der Charts achtete Jörg darauf, Jarreaus Herangehensweise an das Material zu respektieren, indem er ihm Raum ließ. Tracks wie "I'm Beginning to See the Light" oder "I Got It Bad (and that Ain't Good)" geben den Solisten der Band ebenfalls Spielraum, um ihr Bestes zu geben. "Das sind hochentwickelte, intelligente Solisten, die mit jedem auf der Welt spielen können", sagte Jarreau. "Sie pushen mich, und ich liebe den Push, und sie lassen mich wie eine echte Sängerin klingen!"
Jarreau und die Band tourten in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 mit der Musik, "Es gab immer noch einige Feinabstimmungen während der Tour, von Konzert zu Konzert", fügte Jörg mit einem Lächeln hinzu. "Er liebte es, diese Balladen zu singen – und jede hatte ein anderes Gefühl. "Am Sonntag" war ihm aber sehr wichtig. Diese Tabelle wurde zweimal überarbeitet, bevor er schließlich damit zufrieden war! Bei einigen Songs entschied er sich für einen reinen Balladenstil – 'I Got It Bad (and that Ain't Good)', einige Melodien wurden in eine Pop/R&B-Tasche gesteckt ('Lush Life', 'Come Sunday') und er liebte das 'Old Gutbucket Blues'-Feeling von 'I Ain't Got Nothing but the Blues'."
Rückblickend auf diese Sessions und Tour sagt Jörg: "Es waren Al's Stil und Persönlichkeit, die alles zusammenhielten. Das Ganze war eine echte Kombination aus der musikalischen Meisterschaft von Jarreau und Ellington – es hat das Publikum in ganz Europa angesprochen, sie liebten das Programm." Dieses Gefühl teilt auch Siggi Loch, der Jarreau mit der NDR Bigband in Paris erwischte: "Es war offensichtlich, dass er es wirklich genoss, diese Musik aufzuführen, und er tat es mit so viel Energie und Emotion, es war eine Freude zu sehen und zu hören. Leider verstarb Al nur wenige Monate später."
In vielerlei Hinsicht schließt sich mit "Ellington" ein Kreis: Es fühlt sich sehr richtig an, dass Jarreaus letztes Album auf ACT veröffentlicht wird, dem Label, das von Siggi Loch gegründet wurde, dessen starkes und unerschütterliches Eintreten für den Sänger ihn ursprünglich auf den Weg zum Superstar brachte. Und die Tatsache, dass es vom NDR und seiner hauseigenen Bigband aufgezeichnet wurde, ist eine passende Erinnerung daran, dass es sich um eben jenen Sender handelte, dessen TV-Sendung Jarreau einst über Nacht in Deutschland berühmt gemacht hatte. Darüber hinaus wurde "Ellington", genau wie "Look to the Rainbow", das Jarreaus internationales Durchbruchsalbum war, auch live aufgenommen. Manchmal gibt es Verbindungsfäden zwischen Ereignissen, die auf den ersten Blick in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen, und das Ergebnis erweist sich nicht nur als besonders und magisch, sondern auch bedeutungsvoll und tief berührend. Das ist hier auf jeden Fall der Fall.
Stuart Nicholson, Musikjournalist und Autor
il devrait être publié sur 01.11.2024
The Stripp sind eine energiegeladene Rock'n'Roll-Maschine aus der Underground-Rockszene Melbournes. Angeführt wird die Band von Bek Taylor, die als perfekte Mischung von Joan Jett und Lemmy Kilmister beschrieben werden kann. Die fesselnden Live-Shows und ausgedehnten Tourneen haben ihnen den Ruf als eine der besten, energiegeladenen Rock'n'Roll-Bands Australiens eingebracht. The Stripp gingen 2022 erneut ins Studio und veröffentlichten ihr Debütalbum ,Ain't no crime to Rock ' Roll", das der Band sofort in ganz Australien und international weitere Aufmerksamkeit verschaffte. 2024 bringt The Stripp ihr Debütalbum endlich nach Europa, welches zwei zusätzliche Titel ,Bad News" und ,Rock Machine" enthält. Auf nur 250 Exemplare limitiert!
il devrait être publié sur 01.11.2024
Ruthven - alias Sean Nelson - hatte schon immer einen gewissen Eifer und einen inneren Antrieb in sich. Der Musiker aus dem Süden Londons tauchte 2017 zum ersten Mal auf der Bildfläche auf, als er bei Paul Institute, dem von A.K und Jai Paul gegründeten Label, unter Vertrag genommen wurde. Zu dieser Zeit war er Mitglied der Londoner Feuerwehr und nahm seine Songs in der Feuerwache zwischen den Einsätzen auf. Nachdem er seine einzigartige Mischung aus R&B-beeinflusstem Future-Funk behutsam und mit Bedacht entwickelt hatte, erregte Ruthven die Aufmerksamkeit der Kritiker ("kreiert Prince-ähnliche Jams mit den Konturen und der Geschmeidigkeit von Sportwagen" - The FADER) und ging erst kürzlich mit Sampha auf Tour. Dieses Jahr wartete Ruthvan schon mit Koops mit Sampha und Little Simz auf "Satellite Business 2.0" sowie der Zusammenarbeit mit Overmono auf ihrem Club-Banger "Gem Lingo (ovr now)" auf. Auf seinem am 25. Oktober erscheinendem Debütalbum "Rough & Ready" führt Ruthven die Hörer*innen in seine intime Welt ein. In den 12 Tracks lehnt er sich an klassisches Songwriting an, während er die üppige Instrumentierung beibehält, um ein Portal zu schaffen, das Jahrzehnte überspannt. "Es ist vom Jazz beeinflusst, aber auch von so vielen anderen Genres", sagt er, "sogar Yacht-Rock-Künstler wie Michael McDonald und Steely Dan haben mich tief beeinflusst." Das Ergebnis ist ein Album, das all die scharfen Kanten der frühen Prince-B-Seiten wie "17 Days" mit der Rauchigkeit von D"Angelos "Africa" aus der Voodoo-Ära verbindet. Die Entstehung von "Rough & Ready" brachte einige Herausforderungen mit sich, darunter auch technische Pannen - aber Ruthven blieb dem Ziel treu, sehr persönliche und nachvollziehbare Musik zu machen. Das Ergebnis ist ein Album, das man gehört haben muss.
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Studio 1/11 – Schwarz
Beside GAS, Studio 1 is probably the most known project within Wolfgang Voigt’s oeuvre. The series, comprising ten vinyl-releases and one CD-compilation, was brought into being in 1995 and is - until today - known as one of the most important conceptual precursors of Minimal Techno.
The formally strict but highly memorable series of ten maxis without individual titles, whose covers only distinguish themselves by the chosen colour gained international attention, even far beyond the techno discourse.
In the context of the latest mammoth project »EARQUAKE – Wolfgang Voigt 1991-1999«, a comprehensive digital new-, respectively initial release of Voigt’s almost entire musical work of the 1990s, there are also some so far unpublished pieces going to be released on vinyl. So is the maxi-single »Studio 1/11 – Schwarz« from 1997, which - in respect of its sound and vision - assimilates seamlessly in the so far known series. A collector’s item.
Studio 1 ist neben GAS das wohl bekanntestes Projekt im Gesamtwerk von Wolfgang Voigt. Die 10 Vinyl-Veröffentlichungen und eine CD-Compilation umfassende Reihe wurde im Jahr 1995 ins Leben gerufen und gilt bis Heute als einer der wichtigsten konzeptionellen Vorläufer des späteren Minimal Techno.
Die formal strenge Serie aus 10 Maxis ohne individuelle Titel, deren Cover sich nur durch die gewählte Farbe unterschieden, erlangte - nicht nur durch den hohen Wiedererkennungswert - internationale Aufmerksamkeit, die weit über den Techno-Diskurs hinaus ging. Im Kontext des aktuellen Mammut-Projektes »EARQUAKE – Wolfgang Voigt 1991-1999«, einer umfassenden digitalen Neu- bzw. Erstveröffentlichung von Voigts nahezu gesamten musikalischen Schaffen der 90er Jahre, werden auch einige bisher unveröffentlichte Stücke auf Vinyl erscheinen. So auch die drei Stücke umfassende Maxi »Studio 1/11 – Schwarz« aus dem Jahr 1997, die sich in Sachen „Sound & Vision“ nahtlos in die bislang bekannte Reihe einfügt. Ein Sammlerstück.
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Gerry Mulligan mit der Night Lights Band auf Europatournee 1959. Das großartige Quartett besteht aus Gerry Mulligan am Baritonsaxophon und Klavier, Art Farmer an der Trompete, Bill Crow am Bass und Dave Bailey am Schlagzeug. Die Band war auf dem Höhepunkt ihres Könnens, und diese atemberaubenden Aufnahmen trugen entscheidend dazu bei, Mulligans Band als eine der angesagtesten Bands jener Zeit zu bestätigen.
In Zusammenarbeit mit dem Swedish National Radio Archive und dem Gerry Mulligan Estate ist es uns gelungen, die Original-Masterbänder im Tresor von Sveriges Radio ausfindig zu machen und sie Kevin Gray zur Verfügung zu stellen, der mit seiner gewohnten Magie beim Mastering und Editing diesen bisher unveröffentlichten Aufnahmen eine unglaubliche klangliche Bandbreite verliehen hat. Das neu gestaltete Cover wurde von Two To Tango entworfen, die regelmäßig mit New Land zusammenarbeiten, und bietet einen großartigen modernistischen Look.
Hergestellt bei Pallas und gedruckt auf 180g Vinyl im Reverse-Board-Sleeve, ist dies eine wichtige Ergänzung für jede Sammlung. Der Baritonsaxophonist Gerry Mulligan war eine wahre Ikone des Jazz und von den 1950er Jahren bis zu seinem Tod 1996 eine der herausragenden Persönlichkeiten der Westcoast-Szene. Mulligan, der vom Downbeat Magazine 42 Jahre in Folge zur Nummer eins auf seinem Instrument gewählt wurde, war einer der wichtigsten Musiker seiner Zeit und ein Aushängeschild, das den Sound des Jazz mitgeprägt hat. Gerry Mulligan spielte sowohl in der Miles Davis Formation der Birth Of The Cool-Ära als auch im pianolosen Quartett mit Chet Baker und war immer an vorderster Front, wenn es darum ging, was in Amerikas einzig wahrer Kunstform angesagt war und ist.
il devrait être publié sur 18.10.2024
Eine unveröffentlichte, feurige Latin-Session des unvergessenen, 2018 verstorbenen Trompeters!
Kaum ein anderer Jazzmusiker beherrschte in den 1990er Jahren so sehr die Schlagzeilen wie der Trompeter
Roy Hargrove. Die New York Times bezeichnete ihn einmal als “einflussreichsten Trompeter seiner Generation”. Seine stilistische Vielfalt beeinflusste Musiker wie Kamasi Washington, Robert Glasper, D’Angelo,
Erykah Badu und andere.
1997 gründete er das Ensemble Roy Hargrove’s Crisol, das für sein Debütalbum “Habana” mit einem
Grammy ausgezeichnet wurde. Nur zwei Monate später ging Hargrove mit Crisol erneut in ein Studio auf
der Karibikinsel Guadeloupe, um ein Nachfolgealbum aufzunehmen, das dann aber nicht das Licht der Welt
erblickte.
Erst jetzt, sechs Jahre nach dem überraschenden Tod des Trompeters und zwei Tage nach seinem 55.
Geburtstag, erscheinen diese Aufnahmen bei Hargroves altem Label Verve unter dem Titel “Grande-Terre”.
Das Album zeigt Hargrove - der damals noch keine 30 Jahre alt war - im Zenit seines Könnens. Mal explodiert er auf seiner Trompete förmlich vor Energie und Feuer, dann wieder intoniert er auf dem Flügelhorn
schmachtende Boleros und Rumbas.
il devrait être publié sur 18.10.2024
il devrait être publié sur 18.10.2024
Erste offizielle Veröffentlichung auf Vinyl! Kim Wildes sechstes und letztes Studioalbum für MCA Records erscheint endlich auf Vinyl in Form dieses liebevollen 2LP-Sets auf weißem 140Gr. Vinyl. 'Now & Forever' wurde 1995 ursprünglich nur auf CD und Kassette veröffentlicht. Kim und ihr Bruder und Producer Ricki entfernten sich dabei vom Pop-orientierten Sound früherer Alben und gingen einem zeitgenössischeren elektronischen Soul-Vibe entgegen. Eine Zusammenarbeit mit dem in London ansässigen DJ-Produzenten und Remixer C.J. Mackintosh (M/A/R/R/S, Nasty RoxInc.) bei vier der Tracks half dabei, ein Album zu schaffen, das Einflüsse aus Gospel House, Dance und Loop-Beats enthielt. Zu den weiteren Autoren und Mitwirkenden gehörten Pam Sheyne, die später 'Genie In A Bottle' für Christina Aguilera mitschrieb, und Tony Swain, der als eine Hälfte von Swain & Jolley R&B-beeinflusste Klassiker für Imagination produzierte. Über diesem fesselnden neuen Klangbett lieferten die Wildes eine Reihe sofort eingängiger Melodien, nicht zuletzt auf den beiden Singles 'Breakin' Away', und 'This I Swear'.
il devrait être publié sur 11.10.2024
Zum 20-jährigen Jubiläum erscheint das Debüt-Album einer der erfolgreichsten Indie-Pop- Bands der 00er Jahre erstmals auch auf Vinyl. 2004 waren Schubladen noch wichtig. Popmusik war noch nicht dieses eklektizistische, sich aus universell verfügbaren, entkontextualisierten Quellen speisende Internet-Monster. Wer also beispielsweise deutschsprachigen Gitarrenpop spielte, musste sich positionieren: Bewegte man sich eher in der diskursverliebten, kopflastigen Tradition der Hamburger Schule und hoffte auf "Indie-Credibilität"? Oder wollte man Teil der immer größer werdenden Deutschpop-Industrie werden, vornehmlich repräsentiert von "female fronted" Bands wie Mia, Juli oder Silbermond (nicht zu vergessen die stets gut gelaunten Jungs von von Sportfreunde Stiller), die - mal mit eher studentisch-intellektueller Grundierung, mal mit eindeutig schlagerhafter Geste - das Gefühlige in den Focus rückten. Es gab aber auch Acts, die sich nicht entscheiden wollten. Auf der Insel hatten es die Bands der Britpop-Welle schließlich vorgemacht. Hier ging es mit cooler Haltung, jeder Menge Subversion, aber eben auch goldenen Melodien und echten "Hits" in höchste Popstar-Gefilde. Wieso nicht auch in Deutschland Anspruch, Originalität und Gefälligkeit miteinander in Einklang bringen? Hier kommen nun also Anajo ins Spiel, eine 1999 gegründete Band aus dem provinziellen Augsburg, die 2004 mit ihrem Debüt-Album "Nah bei mir" genau diesen Sprung zwischen die Stühle wagte - und dafür mit sehr viel Liebe bedacht wurde, auch wenn die Indiepolizei nicht immer einverstanden war. "Nah bei mir" ist eine durch und durch leichte Platte, die mit catchy Sounds und Melodien bisweilen gewichtige Themen verhandelt: Überwindung tiefer Trauer ("Der Vorhang geht auf"), Entfremdung ("Einmal noch schlafen"), bittere Enttäuschung ("Die Tränen sind immer noch meine") - immer aber präsentiert mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen. Als wahre Meister beweisen sich Anajo auf dem Album in der schwierigen Disziplin der unblöden Partysongs: Auch nach 20 Jahren überkommt einen beim Hören so skurril-absurder Feger wie "Monika Tanzband", "Honigmelone" oder "Ich hol dich hier raus" noch diese unbändige, mitreißende Freude.
il devrait être publié sur 11.10.2024
Nach langer Wartezeit ist "Scott Matthew" - das selbstbenannte Debut des Singer-Songwriters aus 2007 nun endlich wieder erhältlich; und zwar nicht einfach nur wieder da, sondern als limitierte Special Edition in Blue colored Vinyl. Mit diesem Album wurde Scott Matthew schlagartig zu dem Namen, den man kennen muss - die FAZ sprach sofort von einer Ausnahmeerscheinung, der Rolling Stone zog den Vergleich mit dem frühen David Bowie, die Süddeutsche Zeitung fand diese Musik sanft, entrückt und hoch fliegend und ging soweit zu schreiben, hier ziele jemand auf das Universelle. Dass diese Einschätzungen richtig waren, kann man heute auch daran erkennen, wie gut diese Musik gealtert ist, nämlich gar nicht. Immer noch enthalten diese 11 Songs die Quintessenz dessen, was guter Pop-Musik ihren Unterhaltungs- und kulturellen Wert gibt: dass sie eingängig ist und gleichzeitig Tiefgang hat, dass sie Authentizität mit musikalischer Qualität verbindet, dass sie kleine und große Gefühle anspricht und aber sich und uns die Didaktik erspart. "Scott Matthew" ist zudem Startpunkt und Zeugnis dessen, was diesen Musiker zum Unikat macht - wir finden die sensiblen Arrangements, die traurig schönen Balladen-Texte, das tief-persönliche, die Ukulele, das akustische zarte und die Streicher, die Eleganz und den Schwulst und das Bescheidene, das Langsame. Eigentlich kann man Scott Matthew nicht verstehen, wenn man dieses Album nicht kennt. Und es ist zudem der heimliche Star und quasi Soundtrack des Films "Shortbus", der inzwischen zu einem Lieblings-Kultfilm der Independent-LGBTQ+ und Sex Positivity-Szene avanciert ist und zudem die Hommage an die Arty-Community des New York der Nuller-Jahre ist (und damit heute bereits nostalgiegeschwängertes Retro-Kino). Damit ist dieses Album Musik in seiner reinsten Form. Aber zugleich auch das Bindeglied zwischen Musik und Kunst und Popkultur und New York-Sehnsucht und Nostalgie und Cinema und LGBTQ+ und Mainstream und Arthouse. Und welches Album kann das schon von sich sagen. Und dabei so bescheiden bleiben.
il devrait être publié sur 11.10.2024
SCANDAL ist eine Street-Punk-Band aus dem Süden Londons, Großbritannien, die 1998 gegründet wurde und ihre Wurzeln in der rumänischen Punkszene hat. SCANDAL wurde schnell zu einer der gefeiertsten Bands des rumänischen Undergrounds, bekannt für ihre Arbeiterklassen-Hymnen und energiegeladenen Live-Shows. Ihre mitsingbaren Refrains, die sich oft um das Punk-Leben, das Trinken und die Kameradschaft drehten, wurden legendär, und die berüchtigte Anti-Polizei-Hymne ,Patrula Suge Pula" wurde zum Schlachtruf für ihre Fans (und die Unterdrückung durch die Regierung und die Bullen). Nach einer sechsjährigen Pause gingen SCANDAL 2016 nach Großbritannien und fanden mit drei der ursprünglichen Mitglieder wieder zusammen. Dort wurden sie schnell in der Szene groß, mit vielen Festivalauftritten (wie Undercover , Obscene Extreme in der Tschechischen Republik, Exit Festival in Serbien oder Rebellion/ Blackpool) sowie der *5 Seconds To Riot Euro-Tour*. Nach mehreren Underground-Veröffentlichungen und ihrem ausverkauften Debüt ,On the Roll" (2018) wurde Sunny Bastards Records auf Scandal aufmerksam und veröffentlichte 4 Songs auf der ,A handful of Punk & Oi Vol.2" Compilation. Nun ist die Zeit reif für ihr neues Album: *Some Still Dance* enthält 14 Tracks, davon 10 Songs auf Englisch und vier auf Rumänisch, darunter vier neu gemasterte ältere Favoriten und der legendären ,Patrula"-Song. Das Album behandelt eine Reihe von Themen, vom Comeback der Band in ,It's A Scandal" über Überwindung von Depressionen in ,Never Give Up" bis hin zu toxischen Freundschaften in ,The End". Der Titelsong ,Some Still Dance" ist eine Hommage an den Punk-Rock und die Freunde, die ihnen durch die Jahre hindurch treu geblieben sind. Erwartet SSongs, die vom Feiern und Spaß haben bis hin zu sozialen Themen wie reichen. Das Album wurde in den Perry Vale Studios in London aufgenommen und ist dem geliebten Produzenten von ,Scandal", Pat Collier (Gründer/Bassist The Vibrators, Produzent für u.a. The Jesus and Mary Chain, X-Ray Spex, Robyn Hitchcock, Soft Boys, UK Subs und Primal Scream), gewidmet, der leider im Sommer 2024 verstorben ist. Schwarzes und mehrfarbiges Vinyl!
il devrait être publié sur 11.10.2024
SCANDAL ist eine Street-Punk-Band aus dem Süden Londons, Großbritannien, die 1998 gegründet wurde und ihre Wurzeln in der rumänischen Punkszene hat. SCANDAL wurde schnell zu einer der gefeiertsten Bands des rumänischen Undergrounds, bekannt für ihre Arbeiterklassen-Hymnen und energiegeladenen Live-Shows. Ihre mitsingbaren Refrains, die sich oft um das Punk-Leben, das Trinken und die Kameradschaft drehten, wurden legendär, und die berüchtigte Anti-Polizei-Hymne ,Patrula Suge Pula" wurde zum Schlachtruf für ihre Fans (und die Unterdrückung durch die Regierung und die Bullen). Nach einer sechsjährigen Pause gingen SCANDAL 2016 nach Großbritannien und fanden mit drei der ursprünglichen Mitglieder wieder zusammen. Dort wurden sie schnell in der Szene groß, mit vielen Festivalauftritten (wie Undercover , Obscene Extreme in der Tschechischen Republik, Exit Festival in Serbien oder Rebellion/ Blackpool) sowie der *5 Seconds To Riot Euro-Tour*. Nach mehreren Underground-Veröffentlichungen und ihrem ausverkauften Debüt ,On the Roll" (2018) wurde Sunny Bastards Records auf Scandal aufmerksam und veröffentlichte 4 Songs auf der ,A handful of Punk & Oi Vol.2" Compilation. Nun ist die Zeit reif für ihr neues Album: *Some Still Dance* enthält 14 Tracks, davon 10 Songs auf Englisch und vier auf Rumänisch, darunter vier neu gemasterte ältere Favoriten und der legendären ,Patrula"-Song. Das Album behandelt eine Reihe von Themen, vom Comeback der Band in ,It's A Scandal" über Überwindung von Depressionen in ,Never Give Up" bis hin zu toxischen Freundschaften in ,The End". Der Titelsong ,Some Still Dance" ist eine Hommage an den Punk-Rock und die Freunde, die ihnen durch die Jahre hindurch treu geblieben sind. Erwartet SSongs, die vom Feiern und Spaß haben bis hin zu sozialen Themen wie reichen. Das Album wurde in den Perry Vale Studios in London aufgenommen und ist dem geliebten Produzenten von ,Scandal", Pat Collier (Gründer/Bassist The Vibrators, Produzent für u.a. The Jesus and Mary Chain, X-Ray Spex, Robyn Hitchcock, Soft Boys, UK Subs und Primal Scream), gewidmet, der leider im Sommer 2024 verstorben ist. Schwarzes und mehrfarbiges Vinyl!
il devrait être publié sur 11.10.2024
SCANDAL ist eine Street-Punk-Band aus dem Süden Londons, Großbritannien, die 1998 gegründet wurde und ihre Wurzeln in der rumänischen Punkszene hat. SCANDAL wurde schnell zu einer der gefeiertsten Bands des rumänischen Undergrounds, bekannt für ihre Arbeiterklassen-Hymnen und energiegeladenen Live-Shows. Ihre mitsingbaren Refrains, die sich oft um das Punk-Leben, das Trinken und die Kameradschaft drehten, wurden legendär, und die berüchtigte Anti-Polizei-Hymne ,Patrula Suge Pula" wurde zum Schlachtruf für ihre Fans (und die Unterdrückung durch die Regierung und die Bullen). Nach einer sechsjährigen Pause gingen SCANDAL 2016 nach Großbritannien und fanden mit drei der ursprünglichen Mitglieder wieder zusammen. Dort wurden sie schnell in der Szene groß, mit vielen Festivalauftritten (wie Undercover , Obscene Extreme in der Tschechischen Republik, Exit Festival in Serbien oder Rebellion/ Blackpool) sowie der *5 Seconds To Riot Euro-Tour*. Nach mehreren Underground-Veröffentlichungen und ihrem ausverkauften Debüt ,On the Roll" (2018) wurde Sunny Bastards Records auf Scandal aufmerksam und veröffentlichte 4 Songs auf der ,A handful of Punk & Oi Vol.2" Compilation. Nun ist die Zeit reif für ihr neues Album: *Some Still Dance* enthält 14 Tracks, davon 10 Songs auf Englisch und vier auf Rumänisch, darunter vier neu gemasterte ältere Favoriten und der legendären ,Patrula"-Song. Das Album behandelt eine Reihe von Themen, vom Comeback der Band in ,It's A Scandal" über Überwindung von Depressionen in ,Never Give Up" bis hin zu toxischen Freundschaften in ,The End". Der Titelsong ,Some Still Dance" ist eine Hommage an den Punk-Rock und die Freunde, die ihnen durch die Jahre hindurch treu geblieben sind. Erwartet SSongs, die vom Feiern und Spaß haben bis hin zu sozialen Themen wie reichen. Das Album wurde in den Perry Vale Studios in London aufgenommen und ist dem geliebten Produzenten von ,Scandal", Pat Collier (Gründer/Bassist The Vibrators, Produzent für u.a. The Jesus and Mary Chain, X-Ray Spex, Robyn Hitchcock, Soft Boys, UK Subs und Primal Scream), gewidmet, der leider im Sommer 2024 verstorben ist. Schwarzes und mehrfarbiges Vinyl!
il devrait être publié sur 11.10.2024
Die meisten Bands schreiben Songs über Alltagserlebnisse, Liebesgeschichten, Gedanken zur Welt. Public Service Broadcasting sind anders. Das Quartett aus London taucht tief in die Archive ein und macht aus historischen Begebenheiten packende Konzeptalben. Mit Samples aus alten Nachrichtenfilmen, Archiv- und Propagandamaterial formt die Band packende Geschichten, getragen von cineastischen, meist instrumentalen Rock-, Elektro- und Orchesterklängen.
Dies gilt auch für das neue Album: "The Last Flight" handelt von der letzten Reise der US-Flugpionierin Amelia Earhart, die mit nur 25 Jahren begann, eine Reihe von Rekorden aufzustellen: Sie überquerte als erste Frau im Alleinflug den Atlantik und Pazifik, ihr gelangen mehrere Geschwindigkeits- und Streckenrekorde. Doch ihr Plan, als erste Frau die Welt am Äquator zu umrunden, ging nicht auf. Sie überquerte Amerika, Afrika, den Nahen Osten und Asien, erreichte aber nie die letzte Zwischenstation vor der finalen Pazifik-Etappe, die Howlandinsel. Die bis dahin grösste Suchaktion der Luftfahrtgeschichte mit 4 Flugzeugen und 8 Kriegsschiffen blieb erfolglos. Stattdessen stieg Amelia Earhart in mythische Höhen auf, die nur den mutigsten Abenteurern vorbehalten sind.
Songschreiber J. Willgoose, Esq. war vom "Mythos Earhart" fasziniert: "Ich wollte eine Geschichte mit einer Frau im Mittelpunkt erzählen, weil ein überwältigender Teil des Archivmaterials, zu dem wir Zugang haben, männlich geprägt ist." Aufgenommen im Londoner Bandstudio, mit einem Tag für die Streicher des London Contemporary Orchestra in The Church, sind auf "The Last Flight" u.a. Carl Broemel (My Morning Jacket) an der Eno-artigen Pedal-Steel-Gitarre, die Berliner Stimmen Andreya Casablanca (Gurr)und EERA, sowie Kate Stables (This Is The Kit) zu hören.
Die Zuhörer mögen überrascht sein, dass das Album keine originalen Zeugenaussagen aus erster Hand enthält, sondern neu aufgenommene Dialoge von Schauspielern, darunter Kate Graham, die Amelia vorlas. Diese wurden behutsam bearbeitet, um ihnen Klangeigenschaften und Verzerrungen der 1930er Jahre zu verleihen. Als Ausgangspunkt dienten Earharts Aufzeichnungen aus erster Hand, darunter "Last Flight" von 1937, sowie die Biografie "East To The Dawn" von Susan Butler.
il devrait être publié sur 04.10.2024
Clear Vinyl
Die meisten Bands schreiben Songs über Alltagserlebnisse, Liebesgeschichten, Gedanken zur Welt. Public Service Broadcasting sind anders. Das Quartett aus London taucht tief in die Archive ein und macht aus historischen Begebenheiten packende Konzeptalben. Mit Samples aus alten Nachrichtenfilmen, Archiv- und Propagandamaterial formt die Band packende Geschichten, getragen von cineastischen, meist instrumentalen Rock-, Elektro- und Orchesterklängen.
Dies gilt auch für das neue Album: "The Last Flight" handelt von der letzten Reise der US-Flugpionierin Amelia Earhart, die mit nur 25 Jahren begann, eine Reihe von Rekorden aufzustellen: Sie überquerte als erste Frau im Alleinflug den Atlantik und Pazifik, ihr gelangen mehrere Geschwindigkeits- und Streckenrekorde. Doch ihr Plan, als erste Frau die Welt am Äquator zu umrunden, ging nicht auf. Sie überquerte Amerika, Afrika, den Nahen Osten und Asien, erreichte aber nie die letzte Zwischenstation vor der finalen Pazifik-Etappe, die Howlandinsel. Die bis dahin grösste Suchaktion der Luftfahrtgeschichte mit 4 Flugzeugen und 8 Kriegsschiffen blieb erfolglos. Stattdessen stieg Amelia Earhart in mythische Höhen auf, die nur den mutigsten Abenteurern vorbehalten sind.
Songschreiber J. Willgoose, Esq. war vom "Mythos Earhart" fasziniert: "Ich wollte eine Geschichte mit einer Frau im Mittelpunkt erzählen, weil ein überwältigender Teil des Archivmaterials, zu dem wir Zugang haben, männlich geprägt ist." Aufgenommen im Londoner Bandstudio, mit einem Tag für die Streicher des London Contemporary Orchestra in The Church, sind auf "The Last Flight" u.a. Carl Broemel (My Morning Jacket) an der Eno-artigen Pedal-Steel-Gitarre, die Berliner Stimmen Andreya Casablanca (Gurr)und EERA, sowie Kate Stables (This Is The Kit) zu hören.
Die Zuhörer mögen überrascht sein, dass das Album keine originalen Zeugenaussagen aus erster Hand enthält, sondern neu aufgenommene Dialoge von Schauspielern, darunter Kate Graham, die Amelia vorlas. Diese wurden behutsam bearbeitet, um ihnen Klangeigenschaften und Verzerrungen der 1930er Jahre zu verleihen. Als Ausgangspunkt dienten Earharts Aufzeichnungen aus erster Hand, darunter "Last Flight" von 1937, sowie die Biografie "East To The Dawn" von Susan Butler.
il devrait être publié sur 04.10.2024
Parallel zum digitalen Release veröffentlicht die Schweizer Künstlerin LEILA ihre zweite EP "Generation" zusammen mit der ersten "Burnout" EP (2023) als Doppel-EP erstmals auf Vinyl. Auf inhaltlicher Ebene gehen "Burnout" und "Generation" sowieso Hand in Hand, kreist Leila lyrisch doch auf beiden Projekten um die grossen Themen, die ihre Altersgruppe im Jetzt beschäftigen. Es geht um Einflusslosigkeit und Lethargie, um schnelles Erwachsenwerden und zähes inneres Ausbrennen, um Leistungs-, Entscheidungs- und Performance-Druck, um die verzweifelte Suche nach dem eigenen Platz in einer wirren Welt.
LEILAs zweite, millionfach gestreamte Single "Gun To My Head" ging im gesamten deutschsprachigen Raum viral und führte zu einem Signing beim Berliner Indielabel Grönland Records. Dort erschien die "Burnout" EP mit allen sieben bisherigen Singles, die LEILA prompt auf die "Amazon Music - Newcomer To Watch 2024" Liste beförderte. Nach dem Miley Cyrus-Cover "Mother's Daughter" und Supportgigs mit Kaffkiez begann der Zyklus der neuen "Generation" EP.
LEILA ist eine DIY-Allround-Künstlerin, deren Dramaturgie vom Spiel mit Kontrasten lebt, von erfrischender Ungeplantheit, Brüchen und antizyklischer Roughness, von spitzen Blues-Cords im pixeligen Bedroom-Pop-Gewand, dem Clash zwischen kraftvoller Klarheit und verwaschener Fluidität. Ihre englischsprachigen Texte performt sie mit einem subtil trotzigen Akzent, der manchmal an Tove Lo, Fever Ray oder Dolores O'Riordan erinnert. Die aus Bern stammende Mehrsprachlerin ist binnen weniger Monate ohne grosse Starposen zum Sprachrohr einer bikulturellen, diversen, gefühlsbewussten Generation junger Menschen geworden. Ihre Songs verbinden Pop-Appeal mit radikaler Naivität und einer eigensinnigen Ästhetik der Unordnung. Zwischen zarten Gitarrenballaden, sehnsuchtsvollen Electronica-Flächen und wütenden Garage-House-Passagen entfaltet LEILA ihre künstlerische Perfektion meist in den Momenten absoluter Nahbarkeit. LEILA ist bis heute bekennender Ultra des Nuller- und Zehnerjahre-Pop (Rihanna, Justin Bieber, Lady Gaga, Miley Cyrus) und sich keineswegs zu cool, diese Obsession auch zum Ausdruck zu bringen. Sie hat durchaus emotional reagiert, als ihr Paris Hilton auf TikTok zu folgen begann oder Billie Eilish sie kürzlich zu ihren engen Instagram-Freund*innen hinzufügte.
il devrait être publié sur 04.10.2024
Dies ist das ultimative Burnout-Biker-Psycho-Meisterwerk. Circuit Rider ist ein 40-minütiges Rezept für den Nervenzusammenbruch. Es wurde direkt von den Bändern neu gepresst, um die Zigarettenverbrennungen, Harley-Abgase und Kokain-Kater des Originals perfekt wiederherzustellen. Circuit Rider wurde von den Acid Archives in die Liste der Top Ten LPs aufgenommen, die am wahrscheinlichsten im Besitz eines Serienmörders sind, und ging auf derselben Reise verloren wie Kenneth Higney, Nicodemus & Matchez, YaHowWa, Boa, Heitkotter, Dave Lamb & Gye Whiz, Raven, Fraction und - klar, warum nicht? - The Doors' L.A. Woman.
il devrait être publié sur 04.10.2024
Leif Vollebekk ist ein Philosophiestudent, der sich zum Troubadour entwickelt hat. Auf dem treffend benannten Album "Revelation" verbindet er Carl Jungs I Ging-Gedanken, Wittgensteins Liebe zur Sprache und die lyrische Poesie von Bob Dylan. Die 11 Tracks, darunter zwei orchestriert-cineastische Versatzstücke, erinnern an die erzählerischen Skills seiner Landsleute Leonard Cohen und Gordon Lightfoot, an den kristallinen Sound der Eagles und den üppigen Pop von Nick Drake und Scott Walker. Das vollendete Werk, organisch, erdig und handgemacht, verwebt Naturthemen zu einer Meditation über das Leben in einer sich ständig verändernden Gegenwart, durchzogen von existenziellen Zweifeln und der Suche nach einer höheren Macht.
il devrait être publié sur 27.09.2024
Seit der Veröffentlichung ihrer 2020 erschienenen Single "Cleansed Existence" werden die Industrial-Metalcore-Hellraisers HERIOT aus Bristol von Künstlern, Journalisten und Fans gleichermaßen als die nächste Hoffnung für extreme Musik gehandelt. "Devoured by the Mouth of Hell" verdoppelt nicht nur die erdrückende Klaustrophobie von HERIOTs früherem Material - es enthält auch Ideen, die sie zuvor nicht angerührt haben. Die Opener "Foul Void" und "Harm Sequence" beweisen das mit einem schwindelerregenden Doppelschlag, wobei der erste Song ein Kraftwerk des Grooves mit melodischen Anklängen ist, während der zweite ein Metalcore-Amoklauf mit Vollgas ist. In anderen Stücken wie "Opaline" und "Visage" werden die Ambient-Töne, die HERIOT zuvor nur angedeutet hatten, zu kompletten Songs verarbeitet. Die Band klingt immer noch so roh und direkt wie eh und je, doch es gibt eine Verfeinerung, die nur von ihrem schieren Drang kommen kann, etwas zu erschaffen, das dem ganzen Hype um sie herum würdig ist. Die internationale Aufmerksamkeit inspirierte HERIOT dazu, sich so intensiv wie möglich auf ihre Instrumente und ihr Handwerk zu konzentrieren, und "Devoured by the Mouth of Hell" wurde in monatelanger Schreib- und Aufnahmearbeit akribisch verfeinert. Allein das Komponieren und das Aufnehmen der Demo-Versionen nahmen fast ein Jahr in Anspruch - als die Band dann Anfang 2024 ins Studio ging, holte sie sich Hilfe vom Who's Who des modernen Metals: Sylosis-Leader und Ex-Architects-Gitarrist Josh Middleton produzierte, während Justin Hill von den Prog-Metal-Koryphäen Sikth das Schlagzeug bearbeitete und Grammy-Preisträger Will Putney (der bei den Metal/Hardcore-Schwergewichten End, Fit For An Autopsy und Better Lovers spielt) das Album abmischte. HERIOT haben ein dichtes, beklemmendes und doch abwechslungsreiches Meisterwerk geschaffen. Ihr Momentum wird sich fortsetzen, wenn die Metal-Massen ihre neuen Ideen gehört haben, und es wird nicht mehr lange dauern, bis die Band von den hellsten "Rising Stars" des Metals zu ganz normalen 'Stars' aufsteigt. "Devoured by the Mouth of Hell" ist erhältlich als: Standard CD Jewelcase, 180g LP und Digitales Album.
il devrait être publié sur 27.09.2024
Nach vier Studio-Alben und einer Compilation waren die ungarischen Top-Stars Omega im Westen immer noch nur ein Geheimtipp. Eine steigende Tendenz bei den Absatzzahlen war aber zu erkennen, selbst wenn die Verkäufe längst nicht durch die Decke gingen. Darüber hinaus hatte sich die Band entwickelt, war live und in ihrem Erscheinungsbild professioneller geworden. Die Bacillus/Bellaphon-Verantwortlichen wollten Omega demnach auf jeden Fall behalten und verlängerten 1976 den Vertrag mit dem Quintett bis 1980. Und dieses zog mit Peter Hauke in die Offenbacher Europasound-Studios und spielte dort "Time Robber" ein. Die LP wurde im Westen Omegas Durchbruch. Bis heute soll sich das Album an die zwei Millionen Mal verkauft haben. Und dieser Erfolg kam nicht von ungefähr, lieferten die Ungarn doch erstmals ein komplexes, in sich geschlossenes Werk ab. Auf "Skyrover" wurden große Stücke gesetzt. Wieder zogen Omega nach Offenbach und produzierten einen exquisiten "Time Robber"-Nachfolger in Alleinregie, der seinem so immens erfolgreichen Vorgänger in Nichts nachstand. Nicht wenige Omega-Fans hallten "Skyrover" sogar für die bessere Platte, da sie die auf "Time Robber" manchmal noch etwas steif nebeneinanderstehenden Stilrichtungen elegant ineinanderfließen ließ. Zu einem Live-Klassiker avancierte "Russian Winter" - auf der ungarischen LP-Version mit "Lena" betitelt. Der Song ragte aus dem musikalischen Konzept mit seinen osteuropäischen Folklore-Verweisen heraus und wurde vermutlich gerade deshalb zu einem Fan-Favoriten.
il devrait être publié sur 27.09.2024
- The Astronauts - The Pier
- Hollywood Persuaders - Persuasion
- The Knight Trains - Surfin On The Rocks
- Don Hinson - Monster Surf Stomp
- The Dawn Beats - Road Block
- Lloyd Terry & The Victors - Ocean House
- The Outlaws - The Scavenger
- The Valiants - Valiant
- The Telstars - Space Walk
- The Astronauts - Surf Softly Dubbed
- Charles Wright & The Malibus - Runky
- Danny Bell - Chili With Honey
- Paul Warges - Olympic Nights
- The Destinations - Rigor Mortis
- Jan Davis - More
- The Raiders Rhythm - The Raider
- Woolsey's Raiders - Devils Dungeon
- The Rimfires - Un-Gowa
Limited to 500 copies! No repress! Transparent red vinyl! Hype sticker on front! 1961 schwappten die ersten Tropfen der neuen Surf-Welle in den Äther. Eine Gruppe kalifornischer Teenager namens The Belairs veröffentlichten mit "Mr. Moto" das ersten lupenreine Surf-Instrumental und viele weitere sollten folgen. Es war ein Lebensgefühl, es ging um Freiheit, Rebellion gegen die miefigen 50er, um Party und natürlich um die nächste Welle. All das spielte sich vorzugsweise im sonnigen Kalifornien ab. Der erste Hit des Genres war "Misirlou" von Dick Dale, das 1962 veröffentlicht wurde. Der Track stellt deutlich die drei Hauptkomponenten des Surf heraus: ein tragendes Gitarren-Thema (eben kein Gesang!), exotische Harmonien und Akkordfolgen sowie ein gehöriges Maß an Wildheit und Lautstärke! Leo Fender entwickelte dann für Dick Dale zwei Innovationen, ohne die die Surf-Musik nicht das geworden wäre, was sie ist: Den Fender Reverb - ein separates Federhall-Gerät - und den Fender-Showman-Verstärker. Dieses Equipment gehört gerade für Puristen auch heute noch zur Grundausstattung eines Surf-Gitarristen, der seinen Job ernst nimmt. Natürlich gab es jede Menge Bands, die nur eine oder zwei 7"-Singles veröffentlichten, die lokal verteilt oder bei Gigs verkauft wurden. Man braucht schon einen Mann mit Spürnase, um die Juwelen rauszupicken und die entsprechenden Preise für das Kleinvinyl zu zahlen. Unser Mann heißt DJ Crille, seinerseits Resident im Komet! Club in Hamburg (nahe Reeperbahn), und anerkannter Surf-Spezialist. Nebenher ist er auch für die Vocal Group Madness! LP und die Born To Hula Doppel-LP in der DJ Set Serie -beide auf Stag-O-Leeverantwortlich. Surfin Burt"s Surfin Safari! - Vol. 2 ist praktisch die perfekte Welle.
il devrait être publié sur 27.09.2024
Wer sich in den letzten Jahren mit deutschsprachiger Metal- & Rockmusik beschäftigt hat, der kam an HERBST nicht vorbei. Nachdem die 4 Berliner mit ihrer ersten EP und dem Debütalbum „Ein letzter Abend“ ein ersten Achtungserfolg landen konnten, ging es auch direkt in den Tourbus mit ENGST quer durch die Republik.
Mit „Spiegel“ (VÖ: 20.09.24) folgt nun der neue, mitreißende Longplayer der Band. Treibend, mit krachenden Gitarren und Mörder-Hooklines, entfesseln die 10 neuen Tracks auf "Spiegel" eine unbändige Energie, die dich von der ersten Sekunde an packt und nicht mehr loslässt. Das Feature mit Ex-Annisokay Shouter Dave Grunewald und Alles Mit Stil zeigt eine der vielen Facetten des neuen Albums! So geht moderner, deutschsprachiger Metal im Jahr 2024!
il devrait être publié sur 20.09.2024
Ginger Root ist das Projekt von Cameron Lew aus Südkalifornien. Seit seiner ersten Veröffentlichung 2017 vermischt der Multi-Instrumentalist, Produzent, Songwriter und visuelle Künstler handgemachten, aber makellos polierten Synth-Pop, Alt-Disco, Boogie und Soul zu einem Sound, den er selbst als "aggressiven Fahrstuhl-Soul" beschreibt. Durch seine Linse als asiatischer Amerikaner, der mit der Musik der 1970er und 80er Jahre aufgewachsen ist, nimmt eine Musik Gestalt an, die insbesondere den kreativen und kulturellen Dialog zwischen japanischem City Pop und seinen westlichen Gegenstücken von French Pop über Philly Soul bis hin zu McCartney der Ram-Ära hervorhebt. SHINBANGUMI ist seine dritte LP und die erste für sein neues Label Ghostly International. Lew zeigt sich auf SHINBANGUMI gelassener, eigenwilliger und bewusster denn je und bringt genau das zum Vorschein, wonach sich Ginger Root anhören und anfühlen sollte. Die Leadsingle "No Problems" fungiert mit singbaren Basslines, schwungvollen Gitarrenriffs und cleveren Keyboard-Hooks als Eröffnungssequenz und als Brücke zu neuem Terrain. Für Fans von L'Imperatrice, Toro y Moi, Unknown Mortal Orchestra, Thundercat, Crumb, Khruangbin. ENGStep inside the world of Ginger Root. Cameron Lew makes it easy to do so; every considered detail is his own manifestation, written, designed, and executed as an all-encompassing diorama of sound and sight. A multi-instrumentalist, producer, songwriter, and visual artist from Southern California, Lew has crafted his project steadily since 2017, inviting a fervent and growing legion of fans into storylines drawn across mediums: captivating albums with accompanying films and globe-spanning tours. The Ginger Root sound _ handmade yet immaculately polished synth-pop, alt-disco, boogie, and soul _ takes shape through Lew's lens as an Asian-American growing up enamored by 1970s and '80s music, specifically the creative and cultural dialogue between Japanese City Pop and its Western counterparts from French Pop to Philly Soul to Ram-era McCartney. He spins his retro-minded influences and proliferates savvily in the present, synthesizing a songwriter's wit, an editor's eye, and a producer's resource into something singular and modern. SHINBANGUMI, his long-awaited third LP, and Ghostly International debut set for physical release in 2024 with a visual album component, translates roughly to a new season of a show. It finds Lew more poised, idiosyncratic, and intentional than ever in a new chapter of life, unlocking "exactly what Ginger Root should sound and feel like," he says. "In terms of instrumentation and musicality, it's the first time that I felt very confident and comfortable with what everything should be comprised of. On the more personal side, I'm coming out of the last four years of writing, touring, and living as a different person; SHINBANGUMI is a platform to showcase my new self."
il devrait être publié sur 13.09.2024
Step inside the world of Ginger Root. Cameron Lew makes it easy to do so; every considered detail is his own manifestation, written, designed, and executed as an all-encompassing diorama of sound and sight. A multi-instrumentalist, producer, songwriter, and visual artist from Southern California, Lew has crafted his project steadily since 2017, inviting a fervent and growing legion of fans into storylines drawn across mediums: captivating albums with accompanying films and globe-spanning tours. The Ginger Root sound _ handmade yet immaculately polished synth-pop, alt-disco, boogie, and soul _ takes shape through Lew's lens as an Asian-American growing up enamored by 1970s and '80s music, specifically the creative and cultural dialogue between Japanese City Pop and its Western counterparts from French Pop to Philly Soul to Ram-era McCartney. He spins his retro-minded influences and proliferates savvily in the present, synthesizing a songwriter's wit, an editor's eye, and a producer's resource into something singular and modern. SHINBANGUMI, his long-awaited third LP, and Ghostly International debut set for physical release in 2024 with a visual album component, translates roughly to a new season of a show. It finds Lew more poised, idiosyncratic, and intentional than ever in a new chapter of life, unlocking "exactly what Ginger Root should sound and feel like," he says. "In terms of instrumentation and musicality, it's the first time that I felt very confident and comfortable with what everything should be comprised of. On the more personal side, I'm coming out of the last four years of writing, touring, and living as a different person; SHINBANGUMI is a platform to showcase my new self."
il devrait être publié sur 13.09.2024
Step inside the world of Ginger Root. Cameron Lew makes it easy to do so; every considered detail is his own manifestation, written, designed, and executed as an all-encompassing diorama of sound and sight. A multi-instrumentalist, producer, songwriter, and visual artist from Southern California, Lew has crafted his project steadily since 2017, inviting a fervent and growing legion of fans into storylines drawn across mediums: captivating albums with accompanying films and globe-spanning tours. The Ginger Root sound _ handmade yet immaculately polished synth-pop, alt-disco, boogie, and soul _ takes shape through Lew's lens as an Asian-American growing up enamored by 1970s and '80s music, specifically the creative and cultural dialogue between Japanese City Pop and its Western counterparts from French Pop to Philly Soul to Ram-era McCartney. He spins his retro-minded influences and proliferates savvily in the present, synthesizing a songwriter's wit, an editor's eye, and a producer's resource into something singular and modern. SHINBANGUMI, his long-awaited third LP, and Ghostly International debut set for physical release in 2024 with a visual album component, translates roughly to a new season of a show. It finds Lew more poised, idiosyncratic, and intentional than ever in a new chapter of life, unlocking "exactly what Ginger Root should sound and feel like," he says. "In terms of instrumentation and musicality, it's the first time that I felt very confident and comfortable with what everything should be comprised of. On the more personal side, I'm coming out of the last four years of writing, touring, and living as a different person; SHINBANGUMI is a platform to showcase my new self."
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Im Kopf eines Vigilanten tobt ein Krieg. A Killer's Confession erzählen ihn laut auf ihrem vierten Album und MNRK Music Group Debütalbum Victim 1.
Die Band um Sänger und Mastermind Waylon Reavis geht über den Punkt ohne Wiederkehr hinaus und kanalisiert die fesselnde Abscheulichkeit
wahrer Verbrechen zu einem Soundtrack aus melodischem Hardrock mit Anflügen von hämmerndem Metal und heimtückischem Industrial. Eine fast
ein Jahrzehnt dauernde Reise führte zu diesem Punkt. Nach drei bahnbrechenden Alben mit Mushroomhead zog sich Waylon von der Musik zurück,
bis sie ihn 2016 wieder einholte. Er tauchte wieder an der Spitze von A Killer's Confession auf und lieferte drei kultige Lieblingsalben: Unbroken
2017, The Indifference of Good Men 2019 und Remember [2021]. Auf dem Weg dorthin verzeichnete die Band zig Millionen Streams und arbeitete
mit jedem zusammen, von Brian "Head" Welch von Korn und Love And Death bis hin zu Chad Gray von Mudvayne und HELLYEAH.2022 ging Waylon
mit seinen Kollegen und Produzenten Dusty Boles [Make Me Famous] und Evan Mckeever [Nine Shrines] ins Studio. Als er diese Vision zum Leben
erweckte, entstand das zehn Tracks umfassende Äquivalent zu "falling down a YouTube rabbit hole of unsolved mysteries". Am Ende erzählt A Killer's
Confession eine Geschichte, von der man sich nicht mehr abwenden kann.
il devrait être publié sur 13.09.2024
Im Kopf eines Vigilanten tobt ein Krieg. A Killer's Confession erzählen ihn laut auf ihrem vierten Album und MNRK Music Group Debütalbum Victim 1.
Die Band um Sänger und Mastermind Waylon Reavis geht über den Punkt ohne Wiederkehr hinaus und kanalisiert die fesselnde Abscheulichkeit
wahrer Verbrechen zu einem Soundtrack aus melodischem Hardrock mit Anflügen von hämmerndem Metal und heimtückischem Industrial. Eine fast
ein Jahrzehnt dauernde Reise führte zu diesem Punkt. Nach drei bahnbrechenden Alben mit Mushroomhead zog sich Waylon von der Musik zurück,
bis sie ihn 2016 wieder einholte. Er tauchte wieder an der Spitze von A Killer's Confession auf und lieferte drei kultige Lieblingsalben: Unbroken
2017, The Indifference of Good Men 2019 und Remember [2021]. Auf dem Weg dorthin verzeichnete die Band zig Millionen Streams und arbeitete
mit jedem zusammen, von Brian "Head" Welch von Korn und Love And Death bis hin zu Chad Gray von Mudvayne und HELLYEAH.2022 ging Waylon
mit seinen Kollegen und Produzenten Dusty Boles [Make Me Famous] und Evan Mckeever [Nine Shrines] ins Studio. Als er diese Vision zum Leben
erweckte, entstand das zehn Tracks umfassende Äquivalent zu "falling down a YouTube rabbit hole of unsolved mysteries". Am Ende erzählt A Killer's
Confession eine Geschichte, von der man sich nicht mehr abwenden kann.
il devrait être publié sur 13.09.2024
Als sich RAM 1999 in Göteborg gründeten, führten sie bald die neue skandinavische Metal-Szenean (zusammen mit Bands wie Portrait und In Solitude). Oscar Carlquist (Gesang), Daniel Johannson (Gitarren), Harry Granroth (Gitarren), Leif Larsson (Bass) und Morgan Petterson (Schlagzeug) wurden oft mit einer jüngeren, kraftvolleren Version von Judas Priest verglichen und debütierten 2003 mit ihrem Sechs-Track-Mini-Album "Sudden Impact", das ursprünglich auf CD über Black Path Metal veröffentlicht wurde. High Roller Records ist stolz darauf, eine Vinyl-Wiederveröffentlichung von "Sudden Impact" anzukündigen, die den Titeltrack, "Judgement And Punishment", "Machine Invaders", "Blessed To Be Cursed", "Infuriator" und "Black Path" enthält. Obwohl es nicht so raffiniert ist wie spätere Alben wie "Forced Entry" (2005), "Lightbringer" (2008), "Death" (2012) oder ihr neuestes Werk "The Throne Within", das 2019 über Metal Blade Records veröffentlicht wurde, sorgte "Sudden Impact" definitiv für Aufsehen, als es 2003 erschien, zu einer Zeit, als der traditionelle Heavy Metal noch von der alten Garde des Genres dominiert wurde. Die unbändige Energie und der jugendliche Überschwang der Darbietung machten RAM fast sofort zu einer Kraft, mit der man rechnen musste, und zeigten, worum es im Heavy Metal schon immer ging: Stolz, Leidenschaft und Kraft.
RAM wurden in der Vergangenheit oft als "prototypischer schwedischer Metal" bezeichnet, und Sänger Oscar Carlquist widerspricht dem nicht: "Ich würde sagen, dass es bis zu einem gewissen Grad einen einzigartigen skandinavischen Metal-Stil gibt, und schwedische Musiker sind oft sehr talentiert. Sie hatten auch, zumindest in den Achtzigern, einige neoklassische Einflüsse (wahrscheinlich von Yngwie Malmsteen). Schwedische Sängerinnen und Sänger haben auch oft sehr klare Stimmen. Ich kann den schwedischen Sound erkennen, wenn ich den Gesang höre. "Sudden Impact" ist schon seit einiger Zeit nicht mehr erhältlich (2013 gab es eine limitierte Vinyl-Wiederveröffentlichung zum zehnjährigen Jubiläum), so dass die aktuelle Wiederveröffentlichung einer breiteren Öffentlichkeit eine neue Chance bietet, die Wurzeln einer der wichtigsten traditionellen Heavy-Metal-Bands der letzten 20 Jahre zu studieren.
il devrait être publié sur 13.09.2024
Als sich RAM 1999 in Göteborg gründeten, führten sie bald die neue skandinavische Metal-Szenean (zusammen mit Bands wie Portrait und In Solitude). Oscar Carlquist (Gesang), Daniel Johannson (Gitarren), Harry Granroth (Gitarren), Leif Larsson (Bass) und Morgan Petterson (Schlagzeug) wurden oft mit einer jüngeren, kraftvolleren Version von Judas Priest verglichen und debütierten 2003 mit ihrem Sechs-Track-Mini-Album "Sudden Impact", das ursprünglich auf CD über Black Path Metal veröffentlicht wurde. High Roller Records ist stolz darauf, eine Vinyl-Wiederveröffentlichung von "Sudden Impact" anzukündigen, die den Titeltrack, "Judgement And Punishment", "Machine Invaders", "Blessed To Be Cursed", "Infuriator" und "Black Path" enthält. Obwohl es nicht so raffiniert ist wie spätere Alben wie "Forced Entry" (2005), "Lightbringer" (2008), "Death" (2012) oder ihr neuestes Werk "The Throne Within", das 2019 über Metal Blade Records veröffentlicht wurde, sorgte "Sudden Impact" definitiv für Aufsehen, als es 2003 erschien, zu einer Zeit, als der traditionelle Heavy Metal noch von der alten Garde des Genres dominiert wurde. Die unbändige Energie und der jugendliche Überschwang der Darbietung machten RAM fast sofort zu einer Kraft, mit der man rechnen musste, und zeigten, worum es im Heavy Metal schon immer ging: Stolz, Leidenschaft und Kraft.
RAM wurden in der Vergangenheit oft als "prototypischer schwedischer Metal" bezeichnet, und Sänger Oscar Carlquist widerspricht dem nicht: "Ich würde sagen, dass es bis zu einem gewissen Grad einen einzigartigen skandinavischen Metal-Stil gibt, und schwedische Musiker sind oft sehr talentiert. Sie hatten auch, zumindest in den Achtzigern, einige neoklassische Einflüsse (wahrscheinlich von Yngwie Malmsteen). Schwedische Sängerinnen und Sänger haben auch oft sehr klare Stimmen. Ich kann den schwedischen Sound erkennen, wenn ich den Gesang höre. "Sudden Impact" ist schon seit einiger Zeit nicht mehr erhältlich (2013 gab es eine limitierte Vinyl-Wiederveröffentlichung zum zehnjährigen Jubiläum), so dass die aktuelle Wiederveröffentlichung einer breiteren Öffentlichkeit eine neue Chance bietet, die Wurzeln einer der wichtigsten traditionellen Heavy-Metal-Bands der letzten 20 Jahre zu studieren.
il devrait être publié sur 13.09.2024








































