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Vince Mendoza - Epiphany LP 2x12"

'Epiphany' is an album by composer and arranger Vince Mendoza, released in 1999, it is appearing here on vinyl for the first time and features the London Symphony Orchestra and seven jazz soloists, including John Abercrombie, Michael Brecker, Peter Erskine, and Kenny Wheeler. The album consists of eight original compositions by Mendoza, ranging from the lyrical "Impromptu" to the rhythmic "Barcelona". The music is a blend of classical and post-bop, with influences from show tunes and Spanish folk music. Mendoza's orchestrations are subtle and evocative, creating a rich and varied sonic palette. The soloists interact with the orchestra in different ways, by blending in, contrasting, and often improvising over the written parts. This prefund musical journey is a testament to Mendoza's creativity and versatility as a composer and a conductor.

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WEYES BLOOD - TITANIC RISING

Weyes Blood

TITANIC RISING

12inchSPLP1232
Sub Pop
23.07.2025

,Titanic Rising" ist die vierte Albumveröffentlichung der US-Songwriterin Natalie Mering aka WEYES BLOOD, aber ihr erstes Album für Sub Pop Records. Das Album enthält die Lead-Single ,Everyday" und die zuvor veröffentlichte ,galaktische Liebesballade" (The Fader) ,Andromeda" sowie die Highlights ,Movies", ,Wild Time" und ,Something To Believe". Für das Albumcover von ,Titanic Rising" ging die Kalifornierin auf Tauchstation - übrigens ganz ohne CGI. Verantwortlich für das Shooting war der Unterwasser-Fotograf Brett Stanley, der ein komplettes Schlafzimmer für das Cover von ,Titanic Rising" versenkte. Das Album wurde in den ersten sechs Monaten des letzten Jahres geschrieben und aufgenommen - und ist das Ergebnis jahrelangen Tourens und einer kontinuierlichen musikalischen Weiterentwicklung Merings, die auf ,Titanic Rising" deutlich zu hören ist: Transzendente Vocals und schwebende Arrangements, tiefgründige Texte und reflektierte Kommentare über den modernen Zustand unserer Seelen. ,Titanic Rising" schafft es spielend leicht, die Grenze zwischen klassischem Songwriting und post-apokalyptischem Futurismus zu überwinden.

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Various - Pudel Produkte 47: Für Patex 7"

Am 14. Juni 2023 ist DJ Patex nach langer Krankheit gegangen. Wohin, das wissen wir nicht genau. Darüber werden wir uns heute auch nicht einig. Der Autor dieses Textes will jedoch ahnen, dass sie dort – frisch angekommen – erstmal von ihren vorausgegangenen Lieblingshundis überrannt und abgeschleckt wurde. Der Autor mag dieses Bild. Auch weil Patex sich zeitlebens mit Hundis leichter getan hat als mit Menschen. Hunde durften bei ihr alles, was sie vom Menschen getrennt hat: Parolen kläffen, Eigentum heranzerren, egoistisch und unterkomplex sein. Nie hat sie auch nur einem Hund jemals etwas krumm genommen. Der Menschheit begegnete Patex eher mit pessimistischen Sätzen: „An Allem ist zu zweifeln“ ist so eine Feststellung. Oder: „Nur Weil Du Mir Deine Wunden Zeigst Bist Du Noch Lange Nicht Mein Heiland“.
Damit wären wir auch bei der A-Seite der vorliegenden Single. Sie berührt. Ihr Text zeigt in viele Richtungen. Die Coverversion von Mitpudeln enstammt ihrem finalen School-Of-Zuversicht-Album und dokumentiert eine Patex, die an ihrer schweren Krankheit gewachsen ist, statt zu brechen. Auch weil sie sich erlaubt hat, ihre typische Skepsis mit einer Art Camu’schen Akzeptanz zu tauschen. Denn Ablehnung hat in ihrer Situation nicht gegriffen, sie hätte alles viel schlimmer gemacht. Nicht das Nicht-leiden oder gar das Nicht-leiden-wollen besiegt das Leid, sondern dessen voll umfängliche Akzeptanz. Das hat sie einfach genial hingekriegt. Und damit vielleicht das Leben und den Tod gleichzeitig besiegt. Noch besser: Für diese Erkenntnis musste sie nicht einmal ihren Pessimismus über Bord werfen. Denn auf einer Ebene, viel weiter im Vordergrund, handelt das Lied natürlich vom Mitleid, oder besser Mitleiden. Mitleid gerät in Schieflage, wenn wir vergessen, worum es wirklich geht. Empathie verbindet uns mit der Welt, sie erfüllt uns. Sie eignet uns aber allzu schnell das Leid anderer an, ohne dass wir selbst wirklich leiden müssen. Und wenn wir nicht aufpassen, dann macht sie uns selbstgewiss.
An Allem ist zu zweifeln, merkt Euch das. Außer daran, dass uns Patex fehlt. Uns fehlt was sie umtreibt und die Fragen, die sie uns schenkt. Und dass die umwerfende B-Seite, die uns über Hans Nieswandt aus Südkorea erreichte, nur ekstatisch tanzend erklärt werden will — und daran, dass Ihr Euch jetzt diese Single kauft. Text: Sebastian Reier

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Various - Too Slow To Disco (lp+mp3)

RECORD STORE DAY EXCLUSIVE!

Late 70s Westcoast Yachtpop you can almost dance to!

Man nannte sie nicht umsonst die - Me Me Me Generation'. Die sehr von sich überzeugten bärtigen Musiker (und die Musikerinnen in wabernden Kleidern), die Mitte/Ende der 70er in L.A.'s Strassen rum hingen und sich selbst feierten. Der geschmackvolle Teil der Musik-Welt hätte diese Musikrichtung noch vor einigen Monaten nicht mit der Zange angefasst. Zu sanft, zu übertrieben, zu luxuriös, zu offen hedonistisch, zu ausladend. Zu unecht, zu gekünstelt, nicht authentisch, und dann noch diese unfassbaren Akkordwechsel...Aber ' Too Slow To Disco - vol. 1' hält sich nicht auf mit solchen alten Geschichten und Klischees. Wir alle wissen, sobald Musikgenres alt werden, scheinen die wichtigen, relevanten Teile auf einmal durch und diese Zusammenstellung versteht sich als Dokument eines fast vergessenen Teils der West Coast Musikwelt Mitte bis Ende der 70er Jahre.Es hat ein Jahr gedauert, die von uns ausgewählten, meist unbekannteren Songs aufzutreiben. Songs von Musikern, die damals gerade ihre ersten, oft wenig erfolgreichen Schritte unternahmen, bevor sie Jahre später mal eben eine Handvoll Welthits aus dem Ärmel schüttelten und die - grosse Welle' der Musik der kalifonischen Küste surften. Also, willkommen zu Volume 1 unseres sogenannten PRM (Personal Rediscovery Movement).

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Joe Armon-Jones - All The Quiet (Part II) (LP 2x12" + Poster)

Keyboarder, Produzent und Songwriter Joe Armon-Jones präsentiert sein bisher ambitioniertestes Soloprojekt: All The Quiet. Ein mitreissendes Statement, das Jazz, Funk, Dub, Hip-Hop und Soulmusik verbindet und vollständig von Armon-Jones selbst geschrieben, produziert und gemischt wurde. Als Bandmitglied ist er als Teil des mit dem Mercury Prize ausgezeichneten Ezra Collective bekannt, das 2024 als erste Headliner-Jazzband die Londoner Wembley Arena ausfüllte. "All The Quiet (Part II)" ist das zweite Kapitel eines zweiteiligen Albums auf seinem Label Aquarii Records. Gastmusiker und Featuregäste sind u.a. Greentea Peng, Wu-Lu, Yazmin Lacey, Hak Baker, Nubya Garcia und Oscar Jerome.

Sechs Jahre sind vergangen, seit Armon-Jones' letztes Soloalbum "Turn To Clear View" 2019 auf Gilles Petersons Brownswood Recordings veröffentlicht wurde, aber man darf diese Lücke nicht mit einer Pause verwechseln. Denn in dieser Zeit tourte er um die Welt, baute ein Studio auf, wirkte an Alben grosser Namen des britischen Jazz mit und nahm Kollaborationen mit Liam Bailey, Fatima, Hak Baker, Prince Fatty, Ranking Joe, Maxwell Owin und der Dubstep-Legende Mala auf.

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Feine Sahne Fischfilet - Wir kommen in Frieden LP

Wir schreiben das Jahr 2025 und FEINE SAHNE FISCHFILET kündigen ihr neues Album „WIR KOMMEN IN FRIEDEN“ an:„Alle gegen alle, im Krieg mit sich und untereinander und natürlich immer exklusiv mit der alleinseligmachenden Offenbarung im Gepäck.

Jeden Tag passiert so viel, so viel Scheiße, so viel Dummes, aber auch immer die guten Sachen mit den Freundinnen und Freunden, der Familie, mit all denen, die noch nicht komplett im Arsch sind. Zeiten, in denen man sich nur umdrehen muss und einem die Idee für das nächste Lied an den Kopf geworfen wird. Und so erscheint am 30. Mai unser neues Album mit einer Menge neuer Songs. Wir kommen in Frieden. Das ist unsere letzte Warnung.“

Angetrieben durch ihren ureigenen Signature Sound - High Energy Melody-PunkRock mit Trompete – gelingt den fünf Musikern mit ihrem neuen Werk eine hinreißende Bestandsaufnahme und gleichzeitig Ausblick auf eine der ungewöhnlichsten Band-Karrieren der letzten Jahrzehnte dieses Landes, ein wilder Trip, der sie aus der vorpommerschen Provinz durch viele Irrungen und Wirrungen bis an die Spitze der deutschsprachigen Musikszene geführt hat.

Produziert wurde der Longplayer erneut von Philipp »Philsen« Hoppen, der auch schon bei Alben von Die Ärzte, Kraftklub, Deichkind und K.I.Z. seine versierten Finger im Spiel hatte.

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Sascha Funke - Germina Speeder

Sascha Funke

Germina Speeder

12inchKOM497
Kompakt
28.02.2025

ascha Funke is creating a long overdue monument to an almost forgotten cultural artefact of the GDR: the ‘Germina Speeder’ was the only skateboard made in East Germany before reunification and was launched in 1986. It was produced by VEB Schokoladen-Verarbeitungsmaschinen (a state-owned chocolate processing machine factory) in Wernigerode and was therefore affectionately known as the ‘chocolate board’. However, it was hardly suitable for actual skateboarding due to technical inadequacies. It is not known whether Sascha himself owned such a board, but the tracks on the ‘Germina Speeder’ EP definitely roll better than the original. The opener ‘Blaupunkt’ breathes the euphoric spirit of the legendary Berlin club ‘E-Werk’, while the title track would have been more at home at the ‘Dubmission’ parties in the Turbine. Sascha leaves the 90s behind with radiant positivism; ‘Bo Knows’ sounds more like a 2000s open air at Café Schönbrunn. The EP closes with ‘Mastermind’, a high-octane psy-proghouse banger that, like all four tracks, quotes the past but still has both feet on today’s dance floors. Or rather, is dancing. 4:1 for love!

Sascha Funke setzt einem nahezu vergessenen Kulturgut der DDR ein längst überfälliges Denkmal: Der “Germina Speeder” war vor der Wende das einzige in Ostdeutschland hergestellte Skateboard und kam im Jahre 1986 auf den Markt. Es war ein Erzeugnis des VEB Schokoladen-Verarbeitungsmaschinen aus Wernigerode und wurde daher liebevoll auch als “Schoko-Board” bezeichnet. Zum eigentlichen Skateboardfahren war es allerdings aufgrund von technischen Unzulänglichkeiten kaum zu gebrauchen. Ob Sascha selbst ein solches Board besaß ist nicht überliefert, aber die Tracks auf der “Germina Speeder” EP rollen allemal besser als das Original. Der Opener “Blaupunkt” atmet den euphorischen Geist des legendären Berliner Clubs “E-Werk”, während der Titeltrack eher bei den “Dubmission” Parties in der Turbine gelaufen wäre. Mit strahlendem Positivismus verlässt Sascha die 90er; “Bo Knows” klingt eher nach einem 2000er Open Air am Café Schönbrunn im Volkspark Friedrichshain. Die EP schließt mit “Mastermind”, einem hochoktanigen Psy-Proghouse Knaller, der wie alle vier Tracks zwar das Vergangene zitiert, aber dennoch mit beiden Füßen auf den Tanzflächen von heute steht. Beziehungsweise tanzt. 4:1 für die Liebe!

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Q LAZZARUS - GOODBYE HORSES: THE MANY LIVES OF Q LAZZARUS (MUSIC FROM THE MOTION PICTURE)

Der Einstieg in die Musik von Q Lazzarus erfolgte für fast alle über „Goodbye Horses“. Der Song tauchte erstmals 1988 in Jonathan Demmes „Married to the Mob“ auf, aber er sollte sich erst dann vollständig im Bewusstsein der Menschen verankern, als er 1991 in Demmes „The Silence of the Lambs“ wieder auftauchte. „Goodbye Horses“ fühlte sich an wie ein in sich geschlossenes Universum - traumhaft und völlig ungewöhnlich, ein sofortiger Klassiker, der die Zuhörer fesselte und neugierig auf die geheimnisvolle Stimme dahinter machte. Diese Stimme gehörte Diane Luckey, einer einzigartig talentierten Künstlerin, deren Musik ihrer Zeit voraus war und die letztlich zu Lebzeiten weitgehend unerkannt bleiben sollte. In Verbindung mit der Veröffentlichung des Dokumentarfilms „Goodbye Horses: The Many Lives of Q Lazzarus“ von Aridjis Fuentes veröffentlicht Sacred Bones eine Sammlung von Songs, die die gesamte Karriere von Q abdecken und die verschiedenen Epochen ihres Schaffens und die ganze Bandbreite ihrer Persönlichkeit zeigen. „Goodbye Horses“ ist die erste Musiksammlung, die den Segen von Qs verbliebener Familie erhalten hat, und hat die Besonderheit, ihre erste und einzige Albumveröffentlichung in voller Länge zu sein. Aufgenommen zwischen 1985 und 1995, spiegelt diese Fundgrube bisher unveröffentlichter Musik einige der interessantesten Facetten der Popmusik der letzten vier Jahrzehnte auf eine Weise wider, die sowohl versiert als auch wild eklektisch wirkt Das titelgebende „Goodbye Horses“ bleibt ein einzigartiges Stück gespenstischer New-Wave-Perfektion, und man könnte sich ein ganzes Q-Lazzarus-Album vorstellen, das sich um diese Ästhetik dreht, aber ähnlich den Gesangsikonen Alison Moyet, Annie Lennox oder Lisa Gerrard eignet sich Qs chamäleonhafte Stimme perfekt für eine Vielzahl von Stilen und Settings. Ihre Coverversion von Talking aHeads' „Heaven“ verwandelt den Song in eine aus voller Kehle gesungene Power-Ballade mit klimpernden Klavierverzierungen, während ihre Interpretation von Gershwins „Summertime“ wie eine dubbige Club-Reduktion klingt, die zu einem Grace Jones Stück der Nightclubbing-Ära hätte passen können. Tracks wie „My Mistake“ und „Hellfire“ flirten mit House-Musik und zeigen, wie frech und glockig Qs Stimme sein kann, wenn sie sich richtig austobt, während „Don't Let Go“ wie eine bombastische Radiosingle klingt, die Cher vor einigen Jahrzehnten hätte veröffentlichen können. Andere Songs wie „Bang Bang“ und „I See Your Eyes“ sind von einer gitarrenbetonten Alt-Rock-Sensibilität, die in einem Paralleluniversum auch auf MTVs 120 Minutes Show hätte laufen können. „Goodbye Horses“ verkörpert das Potenzial für so viele verschiedene Arten von Karrieren, die, aus welchen Gründen auch immer, nie vollständig verwirklicht wurden. Dass wir jetzt diese Songs in der Welt haben und ein klareres Bild von der Person dahinter, ist nichts weniger als ein Segen.

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Avatarium - Between You, God, The Devil and The Dead (LP)

Als Meister des melancholischen Heavy Metal sind Avatarium seit 2013 eine einzigartige und beeindruckende musikalische Kraft. Ursprünglich als außerschulisches Projekt der Candlemass-Legende Leif Edling gegründet, haben sich die Stockholmer Doom-Ausreißer seither weit über ihre Wurzeln hinaus entwickelt und sind zu einer der kreativsten Hardrock-Bands des Planeten geworden. Unter der Leitung ihrer Lebenspartner, der Sängerin Jennie-Ann Smith und dem Gitarristen Marcus Jidell, haben Avatarium ihren einzigartigen Weg fortgesetzt und sind auf diesem Weg noch stärker geworden. Vom gefeierten Doom-Purismus ihres selbstbetitelten Debüts bis hin zum detailreichen Rock-Genuss von "Death, Where Is Your Sting?" aus dem Jahr 2022 war jedes Kapitel der Bandgeschichte ein Maßstab für Substanz und Seele in der Heavy-Musik.
Am 24. Januar 2025 veröffentlichen die Schweden nun ihr sechstes Studioalbum, "Between You, God, The Devil & The Dead". Wie bei jedem ihrer vorherigen fünf Alben offenbart das neue Werk bisher unbekannte Schattierungen und Texturen in ihrem klassischen, aber formbaren Sound. Voller gigantischer Riffs und erstaunlicher Melodien, ist "Between You, God, The Devil & The Dead" in den letzten 18 Monaten gereift. Das Album wird auf drei verschiedenen und limitierten Vinyls, als CD-Jewelcase und als limitierte Doppel-CD-Earbook-Edition, mit 36 Seiten exklusivem Inhalt erhältlich sein.

Limitierte orange/weiße Vinyl, in einer Kastentasche mit rauer Haptik und einem glänzendem Silberlack auf Vorder- und Rückseite! Limitiert auf 800 Einheiten.

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Sam Annand - Cupar Grain Silo LP

'Cupar Grain Silo' is Sam Annand's first release on the Blackford Hill label. Its nine tracks blur the lines between ambient electronica and sonic history, as synthesised melodies and rhythms reverberate through the extreme acoustics of the disused Cupar Grain Silo in Scotland. Built in 1964 as a sugar store, the silo towers 60 metres above the surrounding Fife countryside. Its industrial life was short: in 1971 it was closed, and barring a short period as a grain store, remained empty for decades.

In 2014, Sam Annand was given access to the silo as part of the Resono project, set up to study a series of highly reverberant locations across Scotland. The ambitious industrial architecture of the Cupar Grain Silo has given the space a reverberation time of 36.5 seconds. This measurement describes the time a sound takes to decay or 'fade away' in a closed space. To put this in perspective, the Cupar Grain Silo reverb time is around three times longer than that in cathedrals like York Minster and St Paul's.

"The acoustics are immediately noticeable when climbing the ladder into the main chamber", Sam says. "The sound of your voice begins to circle around and above you, inviting you to shout, clap and bang objects to excite the space into revealing its intimidating architectural voice."

Sam began to experiment with musical compositions which responded to the unique acoustics of the silo space. He used impulse responses – a short, sharp sound like a gunshot – to record these acoustics, allowing him to experiment with the silo's reverb in his production. Sam's compositions were performed using a modular synth system, a Roland Juno-6 polyphonic synthesizer and a bowed ride cymbal.

"Chords can be constructed in time by hanging successive single notes in the air," Sam describes, "The flutter echoes from the immediate cylindrical walls can be used to create bursts of scattering spatial imagery and harmonic blooms, following short percussive moments."

Originally recorded on 21st May 2016, 'Cupar Grain Silo' is now released on 12" vinyl with an accompanying booklet of imagery and essays. The compositions are at once true to the unique architectural acoustics of the silo whilst also being playful and experimental with the creative possibilities it offered. Arpeggiated melodies ebb and fall across extended call-and-response shapes formed by the silo's reverb; modular drum patterns crackle like dying machinery; whilst bowed drones waver and wash over.

"We all love reverberation," reflects Prof. Peter Stollery, Professor of Composition and Electroacoustic Music at the University of Aberdeen, on the project. "As kids, we play in it – yelling in forests and caves, surreptitiously dropping objects in huge churches – mouths wide open at the lingering smears of sound which come back to us."

In 'Cupar Grain Silo', Sam Annand has harnessed the extraordinary acoustics of the disused silo to tap into this sense of joy and amazement that reverberation can bring.

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Schlammpeitziger - Meine Unterkunft ist die Unvernunft LP

Schlammpeiziger, who had previously only been known to us for his top hits and T-shirts, burst upon us like a wild boar in search of affection in the middle of the coronavirus lockdown. He nested in our fully vaccinated home, drank our Eversbusch, ate from our plates, slept in our bed (wait - wrong fairy tale) and repeatedly urged us to organise egg runs with his testicles (after some contortions, we gave up trying). Childish faecal humour, far-fetched obs(t)enities, juicing, a desire to dissolve, composting of thoughts. In excesses of lack of concentration, the chains of associations curled and meandered like Jo's famous curlicue drawings. Every evening, after we had forcibly levered him out of our flat, he would ‘walk’ home to put together very unique , dreamy pieces. In the blissful brainfog of those days, for example, ‘Handicapfalter’ was created, for which the congenial °Bär° made our flat into the corresponding video. Among other quirks of the little gut-breather, we were fascinated to observe his phobia of literature and books. Just hold a printed page in front of his face for a few seconds and he writhes on the floor crying. A level of phobia that only my own laughable disgust and fear of writing myself can compete with. Jo shudders at the thought of reading sentences that build on each other in a meaningful way, and I shudder at the thought of having to write them down because I have something ‘to say’. A certain affinity cannot be denied. We are much, much more pleased by snatched-up, misunderstood or misheard snippets, hollow but unforgettable phrases, the diamond stoner humour of our ancestors. ‘From one turn/ I stop/ to walk on/ in all directions’ (as it murmurs in “Selten Gesehenes”), describes the process quite nicely. After all, Jo is ahead of me in that he can simply break off every tedious sentence and let it fade into music. Back to the essentials. It's five to 12 for the Schlammpeitzger (scientifically Misgurnus). The shy goby is under threat from climate change, so perhaps this vinyl is the last expression of life of the specimen that we have been allowed to look after sporadically since the lockdown phase of the corona epidemic. And it's turned out pretty. Even the aesthetically gutted like me and my beloved husband can THINK about sex when they see these sublime, silvery fart bubbles! It's tender as a fart. Make love!!!!!

Schamlose Dubtöse: Do you have words. Do you have sounds. Impertinently harmless piano tinkling turns into tugging zounds of increasing severity. It is not dubbed (would be unethical) but dubbed. Sounds dubby, as you can imagine. (Instrumental)

Loch ohne Licht: Possibly vaguely misogynistic. Could also be that there was simply no light in the hole. The sparse snippet of lyrics (‘du biss mir och esu e Loch ohne Licht’) sounds like one of those stroppy Cologne replicas whose anti-charm is hard to resist. Buzzing and grooving.

Selten Gesehenes: Casual. Confident. Soft. Fragrant. Thoughtful but lively.

The Arabian Vietmanese (instrumental) is probably the food we trust in the case of the munchies we get when we watch other people smoking weed. Transcendental and psychedelic states casually permeate the humdrum of everyday life. Klar Knuspermarsch: Marches and floats at the same time. Klebt Runner: Soundtrack to the cult film of the same name. Tyrrell Corporation loosens up. Ungenutzte Sätze: Stinks somehow, because there is dangerous proximity to comprehensible and then also critical statements here. Instead, the sinister electronic cheapness of Carpenter soundtracks can be heard. Parzipan: Actually, the time of origin was not so roaringly funny and simple, but for Jo it was also a gruelling, slow letting go of his brother. Here he sends him off with a gentle nudge into the vastness of a hopefully happy beyond.

Clara Drechsler

Schlammpeiziger, der uns bislang nur durch seine Top-Hits und seine T-Shirts bekannt gewesen war, brach mitten im Corona-Lockdown über uns herein wie ein wilder Eber auf der Suche nach Zuwendung. Er nistete sich in unserem durchgeimpften Zuhause ein, trank unseren Eversbusch, aß von unseren Tellerchen, schlief in unserem Bettchen (Moment - falsches Märchen) drängte uns wiederholt dazu, mit seinen Hoden Eierlauf zu veranstalten (nach Verrenkungen gaben wir den Versuch auf). Kindischer Fäkalhumor, weit hergeholte Obs(t)zönitäten, Entsaftung, Auflösungswunsch, Gedankenkompostierung. In Exzessen der Konzentrationsschwäche ringelten, kringelten und schlängelten sich die Assoziationsketten wie bei Jos berühmten Kringel-Schlängel-Zeichnungen. Jeden Abend, nachdem wir ihn gewaltsam aus unserer Wohnung gehebelt hatten, „ging“ er dann heim, um dort sehr eigene, verträumte Stücke zusammenzubasteln. Im seligen Brainfog dieser Tage entstand z.B. „Handicapfalter“, für das der kongeniale °Bär° aus unserer Wohnung das entsprechende Video machte. Neben anderen Marotten des kleinen Darmatmers beobachteten wir fasziniert seine Literatur- bzw. Bücherphobie. Halt ihm nur sekundenlang eine bedruckte Seite vors Gesicht, und er windet sich weinend am Boden. Ein Grad an Phobizität, mit dem sich nur meine eigene lachhafte Abscheu und Angst vor dem Selberschreiben messen kann. Jo schaudert beim Gedanken, sinnvoll aufeinander aufbauende Sätze lesen, mir wiederum beim Gedanken, sie hinschreiben zu müssen, weil ich irgendetwas „zu sagen“ habe. Eine gewisse Verwandtschaft ist nicht zu leugnen. Viel, viel mehr freuen uns aufgeschnappte, falsch verstandene oder misshörte Fetzen, hohle, aber unvergessliche Phrasen, der diamantene Kifferhumor unserer Vorfahren. „Aus einer Drehung/bleibe ich stehen/ um in alle Richtungen/weiter zu gehen“ (wie es in „Selten Gesehenes“ raunt), beschreibt den Prozess schon ganz schön. Immerhin hat Jo mir voraus, dass er jeden leidigen Satz einfach abbrechen und in Musik ausplempern lassen darf. Zurück zum Wesentlichen. Es ist fünf vor 12 für den Schlammpeitziger (wissenschaftlich Misgurnus). Die scheue Grundel ist von Klimawandel bedroht, vielleicht haltet ihr mit diesem Vinyl also die letzte Lebensäußerung des Exemplars in Händen, das wir seit der Lockdownphase der Corona-Epidemie sporadisch betreuen durften. Und die ist hübsch geworden. Selbst aus ästhetischer Erwägungen Entdarmte wie ich und mein geliebter Mann, können bei diesen sublimen, silberhellen Pupsbläschen DENNOCH an Sex denken! It´s zart as a fart. Make love!!!!!

Schamlose Dubtöse: Hast du Worte. Hast du Töne. Impertinent harmloses Klavierplätschern geht über in ziepende Zounds von zunehmender Strenge. Es wird nicht domptiert (wäre unethisch) sondern dubtiert. Klingt dubtig, wie ihr euch vorstellen könnt. (Instrumental)

Loch ohne Licht. Möglicherweise vage misogyn. Könnte auch sein, dass im Loch einfach kein Licht war. Das sparsame Textfetzchen („du biss mir och esu e Loch ohne Licht“) klingt nach einer jener pampigen kölschen Repliken, deren Anticharme man sich schwer entziehen kann. Schwirrt und groovt.

Selten Gesehenes: Lässig. Souverän. Softig. Duftig. Nachdenklich aber beschwingt.

Beim Arabischen Vietmanesen (Instrumental) gibt es wahrscheinlich die Speise unseres Vertrauens im Falle der Munchies, die wir kriegen, wenn wir anderen Leuten beim Kiffen zusehen. Transzendentale und psychedelische Zustände durchziehen beiläufig den schnöden Alltag. Klar Knuspermarsch: Marschiert und schwebt zugleich.

Klebt Runner: Soundtrack zum gleichnamigen Kultfilm. Tyrrell Corporation macht sich locker. Ungenutzte Sätze: Stinks irgendwie, weil hier gefährliche Nähe zu nachvollziehbarer und dann auch noch kritischer Aussage gegeben ist. Dafür klingt die sinistre elektronische Billigkeit von Carpenter-Soundtracks an.

Parzipan: Eigentlich war die Entstehungszeit gar nicht so brüllend lustig und einfach, sondern für Jo auch ein zermürbendes, langsames Loslassen des Bruders. Hier schickt er ihn mit sanftem Schubs hinaus in die Weiten eines hoffentlich schönen Jenseits.

Clara Drechsler
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Opeth - The Last Will And Testament LP 2x12"

»›The Last Will and Testament‹ ist eine Art Konzeptalbum. Eine rastlose musikalische Reise, die in gewisser Weise meine eigene Beziehung zur Musik als Konsument widerspiegelt«, erzählt Bandleader Mikael Åkerfeldt.

»Ich schnappe hier etwas auf, verwerfe dort etwas. Ich bete Musik an und hasse sie gleichzeitig. Diese Ambivalenz führt mich auf eine Art eigenen kreativen Weg, und dann ist plötzlich eine Sammlung von Songs entstanden. Im besten Fall sind diese Lieder gut genug, um die Band zu beeindrucken. Gut genug für die Mächtigen in der Branche. Gut genug für euch?! Ich liebe diese Platte. Ich muss es so sagen (schreiben). Vielleicht bin ich sogar stolz? Ich nehme an, es sind einige vertraute Zutaten dabei. Die meiste unserer Musik stammt aus der gleichen Quelle, also ist es nicht weiter verwunderlich, wenn es nach ›uns‹ klingen wird. Ich bin ein wenig beeindruckt von dem, was wir mit ›The Last Will and Testament‹ gemacht haben. Es fühlt sich wie ein Traum an. Ich hoffe, es gibt eine gewisse ›Kohärenz‹ und ›Songwriting-Fähigkeiten‹, aber was weiß ich schon? Ich neige dazu, das ›Seltsame‹ dem ›Offensichtlichen‹ vorzuziehen, aber ich habe das Gefühl, dass ich in der Minderheit bin, und das ist gut so. Also... faire Warnung! Erwarten Sie keinen sofortigen Rausch (wie üblich), aber wenn Sie es sofort ›kapieren‹ (haben Sie es schon kapiert?), ist das auch in Ordnung!«

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Opeth - The Last Will And Testament LP 2x12"

»›The Last Will and Testament‹ ist eine Art Konzeptalbum. Eine rastlose musikalische Reise, die in gewisser Weise meine eigene Beziehung zur Musik als Konsument widerspiegelt«, erzählt Bandleader Mikael Åkerfeldt.

»Ich schnappe hier etwas auf, verwerfe dort etwas. Ich bete Musik an und hasse sie gleichzeitig. Diese Ambivalenz führt mich auf eine Art eigenen kreativen Weg, und dann ist plötzlich eine Sammlung von Songs entstanden. Im besten Fall sind diese Lieder gut genug, um die Band zu beeindrucken. Gut genug für die Mächtigen in der Branche. Gut genug für euch?! Ich liebe diese Platte. Ich muss es so sagen (schreiben). Vielleicht bin ich sogar stolz? Ich nehme an, es sind einige vertraute Zutaten dabei. Die meiste unserer Musik stammt aus der gleichen Quelle, also ist es nicht weiter verwunderlich, wenn es nach ›uns‹ klingen wird. Ich bin ein wenig beeindruckt von dem, was wir mit ›The Last Will and Testament‹ gemacht haben. Es fühlt sich wie ein Traum an. Ich hoffe, es gibt eine gewisse ›Kohärenz‹ und ›Songwriting-Fähigkeiten‹, aber was weiß ich schon? Ich neige dazu, das ›Seltsame‹ dem ›Offensichtlichen‹ vorzuziehen, aber ich habe das Gefühl, dass ich in der Minderheit bin, und das ist gut so. Also... faire Warnung! Erwarten Sie keinen sofortigen Rausch (wie üblich), aber wenn Sie es sofort ›kapieren‹ (haben Sie es schon kapiert?), ist das auch in Ordnung!«

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CHLOE LULA - TORPOR

Chloe Lula

TORPOR

12inchBP079
Blueprint
16.10.2024

Following on from September's "Sonic Underworld EP" by Shlomi Aber & Kashpitzky, James Ruskin's label delivers another first as Chloe Lula presents her Blueprint Records debut with the "Torpor EP".Her debut on Blueprint, "Torpor" is a reflection of her stylistic evolution, bringing the sounds of ambience and synths into a clean, contemporary techno framework.



Chloe is a resident DJ at Tresor. She's played at Berghain, Boiler Room, Khidi, Movement weekend in Detroit, and countless clubs, festivals and parties across Asia, Europe, and North and South America alongside artists like Kanding Ray, Helena Hauff and Lewis Fautzi, becoming known for atmospheric, acidic sets that dig deep into the niche recesses of techno. In addition to her career as a DJ and producer, Lula is a cellist-her debut instrumental full-length will be out on James Ginzburg's Subtext label in November 2024-and the senior producer of Resident Advisor, where she hosts and curates panels and interviews as a broadcast journalist at festivals like Nuits Sonores, Dekmantel, Unsound, Rewire and more.

Her debut on Blueprint, "Torpor" is a reflection of her stylistic evolution, bringing the sounds of ambience and synths into a clean, contemporary techno framework. A lifelong reader, each track-and the EP's name itself-pays homage to a book or piece of writing that has been influential in her development as a writer and an artist.

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Fela Kuti - Alagbon Close (50th Anniv.)(Ltd.LP)

- Ltd. Col. LP: (Opaque Orange Vinyl)

'Alagbon Close', ursprünglich 1974 auf dem Independent-Label Jofabro veröffentlicht, markiert das Aufblühen des Afrobeat sowohl als Musik als auch als prinzipielle politische Philosophie. Instrumental vereint das Album die verschiedenen charakteristischen Elemente von Felas Afrobeat, die bis dahin noch nie in einer so einheitlichen und fein ausbalancierten Form auf Tonträger festgehalten worden waren. Textlich ist es eine direkte Auseinandersetzung mit der Vollzugsgewalt des nigerianischen Staates: 'Alagbon Close' in Lagos war das Hauptquartier der nigerianischen Kriminalpolizei (Criminal Investigation Department). Viele der musikalischen Elemente, die 'Alagbon Close' so fesselnd machen, sind bereits auf früheren Aufnahmen zu hören, aber auf diesem Album hat Fela sie alle mit verheerender Wirkung zusammengeführt und damit das klassische Afrobeat-Paradigma geschaffen.

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Justus Köhncke - Zwei Photonen

Köhncke rides again with another 12“ having 2 sides that couldn‘t be more different: the A-Side, „Timecode“, is a clock-ticking electronic disco tease promising a joyous release by building up tremendous expectations over its course of 8 minutes – and of course not delivering the final dance floor orgasm since the night has to continue in mutual happiness and expectations on the floor. But well, surely lots of „pre-cum“ spreaded...

The „flip“, „The Answer Is Yes“, displays Köhncke‘s love with The Beatles or Prefab Sprout and the likes, in a masterly programmed digital simulation of the „played“ sound of the likes (Köhncke cannot play any „real instruments“ except for a bit of Barré-Punk-Guitar). It‘s a love metaphor about 2 photons in „entanglement“, which is a proven very psychedelic effect in quantum physics. The photons are „entangled“ and „know“ each other‘s „spin“ in immediacy, thus not bent to the speed of light, even if they are 100000 light years from each other - a theory that even Einstein considered absurd when the pioneers of quantum physics came up with this in the 1930s. So Justus put his fascination with quantum physics into a pop love song metaphor – how much more do you want?

Köhncke kommt zurück mit einer 12“ - 2 Seiten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Die A-Seite, „Timecode“, ist eine tickende elektronische Disco-Versuchungs-Zeitbombe, die über ihre Laufzeit von über 8 Minuten extreme Erlösungsversprechen macht, sie aber selbstverständlich nicht in einem endfinalen Floor-Orgasmus auflöst, denn die Nacht soll ja weitergehen in gemeinsamer Glücklichkeit und Erwartung auf der Tanzfläche. Allerdings, eine Menge „pre-cum“ wird schon versprüht in dieser unwiderstehlichen Spannungserzeugung von Track.

Die „flipside“, „The Answer Is Yes“, stellt Köhnckes Liebe zu den Beatles oder Prefab Sprout etc. ins Licht, in einer meisterhaft programmierten digitalen Simulation des „gespielten“ Sounds der Großmeister (Köhncke kann keine „echten Instrumente“ spielen außer ein bißchen Baréegriff-Punk-Rhythmusgitarre, sein Instrument ist der Sequenzer). Es ist eine Liebesmetapher über zwei Photonen im Zustand der „Verschränkung“, was ein heute wissenschaftlich nachgewiesenes extrem psychedelisches Phänomen aus der Welt der Quantenmechanik ist: die Photonen sind „verschränkt“ und „kennen“ ihren aktuellen „Spin“ (Rotationsrichtung des Teilchens) unmittelbar, also nicht gebunden an die Lichtgeschwindigkeit. Auch wenn sie 100000 Lichtjahre voneneinander entfernt sind – eine Theorie, die sogar Einstein absurd fand („Spukhafte Fernwirkung“), als die Pioniere der Quantenphysik sie in den 1930er Jahren postulierten. Köhncke verewigt seine Faszination für Quantenphysik hier also in Form eine Retro-Pop-Lovesong-Methapher – was will man mehr?
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RUSSIAN CIRCLES - EMPROS

Russian Circles

EMPROS

12inchSH067LP
SARGENT HOUSE
11.09.2024

Russian Circles kehrt mit einer Wiederveröffentlichung ihres legendären Albums Empros zurück, komplett mit einem neu gestalteten, geprägten Klappcover, erhältlich auf klassisch schwarzem Vinyl. Empros machte da weiter, wo die hymnischen Riffs und Melodien des 2009er Albums Geneva aufgehört haben, und injiziert noch mehr schleppende Rhythmen inmitten von Schädel-zerschmetternder Wucht mit der ganzen viszeralen Intensität von Godflesh, Swans und Neurosis. Einfach ausgedrückt: Empros ist Russian Circles' Master of Reality: eine radikale Überarbeitung von sowohl Heavy als auch Melodie, die in ihrer Klarheit und Perfektion monolithisch ist. Oder, wie ein einzelnes überlebendes Wolltier, das aus dem brutalen Frost des Winters auftaucht, ist Empros der Sound einer Band, die das Alter von ihren Schultern schüttelt, mit all der brutalen Kraft eines erwachten Ungetüms. Seit jeher arbeiten Mike, Dave und Brian an derselben Statue. Sie meißeln, sie schlagen, sie hämmern auf sie ein. Manchmal mit voller Wucht, manchmal sehr filigran. Die Meister monolithischer Melodien und monumentaler Rhythmen in absoluter Klarheit dargelegt, sind wieder am Werk. Mit "Empros" legen sie wieder ein Stück dieser gewaltigen Statue frei. Und vielleicht gibt es sogar ein paar Überraschungen in den sechs Tracks des Albums. Es gibt Riffs, ja - viele davon. Aber bei Empros scheint die gesamte Band die Verkörperung des Riffs selbst zu sein. "The six-song album intricately blends fat, grisly, discordant riffage with melodic, atmospheric, proggy sprinklings to create a sonically elaborate and raw package." - Premier Guitar

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Ishmael Ensemble - Rituals LP

Die dritte LP des Ishmael Ensembles, "Rituals", stellt eine bedeutende Entwicklung für die Musiker aus Bristol dar. Mit Live-Instrumentierung und elektronischer Stilverschmelzung war die Band schon immer breiter aufgestellt als das Etikett "New UK Jazz", das ihr gegeben wurde, aber hier sind Umfang und grenzüberschreitender Ehrgeiz deutlicher als je zuvor. Obwohl das Ensemble seinen Mix aus spirituellem Jazz, Dub, experimentellen und elektronischen Klanglandschaften beibehält, werden diese Elemente hier kräftig zu riesigen Soundyklonen aufgepeitscht, die wesentlich songbasierter und zugänglicher sind, aber auch fast psychedelisch in ihrer wohlklingenden Mischung aus Farben und Texturen, Facetten und Stimmungen.

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Luis Luchetti / Richard Rozen - Carnedd Llewelyn (Llewelyn’s Cairn)

22 Units Ltd as F*K.

The third highest of the fourteen peaks, Carnedd Llewelyn possibly referring to Llewelyn Fawr - Llewelyn the Great, who had a manor house at Abergwyngregin, however, more probable that it refers to his grandson Llewelyn the Last, who fell foul of Edward 1st , and ended up with his head displayed on a pike at the Tower of London. Thanks England x The cairn referred to almost certainly dates back to the bronze age, and the name Carneddau, refers to the many prehistoric burial cairns found high up in the nippi peaks.

Mountain peaks and foregone legends aside - let the music tell another story… one of advanced dreamy electronica inviting Argentinian Luis Luchetti to the rucksack club with 2 slices of ultra squelchy hypnotic dream nip and the flip from long-time friend Richard Rozen giving us his deep bass tribal jams - these 2 secret artists are for the fans, for the heads and we’re extremely proud to present 3000.11 - volume 11 of 14 highly collectable records from the NiP headquarters pressed on ridiculously naughty transparent violet vinyl!

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Djo - DECIDE

Djo

DECIDE

12inchDJOLP01A
Djo
29.08.2024

Decide ist das zweite Studioalbum des amerikanischen Schauspielers und Singer-Songwriters Joe Keery unter seinem Pseudonym Djo.
Das Album des Stranger Things-Stars wurde bereits 2022 veröffentlicht, erlebt aber aktuell einen zweiten Frühling aufgrund des TikTok-Hypes um den
Song "End of Beginning". Das Album ist bereits sehr mehreren Wochen in Albumcharts vertreten, End Of Beginning ebenfalls seit mehreren Wochen
in den Singlecharts.

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KIASMOS - II  LP 2x12"

Kiasmos

II LP 2x12"

2x12inchERATPLP168
Erased Tapes
03.07.2024

Der Nachfolger ihres von allen Seiten gefeierten selbstbetitelten Debüts von 2014, das Minimal Techno mit orchestralen Schnörkeln und schwereloser Produktion neu interpretierte - ist endlich da. "II" ist lebendiger, aber es behält immer noch den charakteristischen Kiasmos-Stil des Übergangs von einer flüsternden, ruhigen Atmosphäre zu einem explosiven Dance-Beat, der aus den Socken haut. Kiasmos - sind weiterhin der isländische Komponist Olafur Arnalds und der färöische Musiker Janus Rasmussen - haben sich diesmal zehn Jahr Zeit genommen für ihr Nachfolgewer und die Entstehung von "II" war eine Bewährungsprobe für ihre Freundschaft, aber auch ein Beweis dafür, dass eine großartige musikalische Chemie immer noch genauso gut sein kann, wie sie einmal war. Kiasmos hatten schon immer ein beneidenswertes Gespür dafür, komplexe Emotionen und eindrucksvolle Bilder mit Instrumentalmusik zu vermitteln. Die gesammelte Erfahrung als Produzenten, auf die sie zurückgreifen können, die Filmmusikarbeiten von Olafur Arnalds als Grammy-nomminierter Komponist für Film und Fernsehen sorgen für ein reifes elektronisches Album. Sie verlagerten ihre Melodien subtil von Four-to-the-Floor auf die frenetischen gebrochenen Beats der britischen Tanzmusik, indem sie mehr mit BPMs experimentiert haben, was an Janus" Zeit als DJ in den großen Venues weltweit erinnert. Es gibt immer noch die schmerzenden Melodien, die die Fans kennen und lieben, aber sie sind auch eingängiger.

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Joanne Shaw Taylor - Heavy Soul LP

Die britische, in Nashville beheimatete Bluesrockerin Joanne Shaw Taylor stellt nach dem allseits gelobten Vorgänger "Nobody's Fool" aus dem Jahr 2022 erneut mühelos ihr Blues-Rock-Können und ihre sich ständig weiterentwickelnden Fähigkeiten als Singer-Songwriterin unter Beweis. Ihr neuntes Studioalbum "Heavy Soul" unterstreicht Joannes Gitarrenskills und ihre sofort erkennbaren, rauchigen, aber dennoch sinnlichen Vocals in sieben brandneuen Originaltiteln und drei fesselnden Coverversionen von Van Morrison, Joan Armatrading und Joe Simon. Joanne Shaw Taylor bekräftigt mit "Heavy Soul" erneut ihren Ruf als kraftvolle moderne Bluesrock-Musikerin und Ikone ihrer Generation.

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Patrice Bäumel - Speicher 89

2024 Repress

A powerful addition to PATRICE BÄUMEL's steadily growing Kompakt catalogue, SPEICHER 89 is the third contribution to the series from the Dutch producer and former Trouw resident. Hitting dance floors in the wake of SPEICHER 81 (KOMPAKT EXTRA 81) and SPEICHER 85 (KOMPAKT EXTRA 85), his latest 12" offering brings you a duo of massive belters, headlined by cyber-calypso manifesto DUM DUM and backed by techno string showdown SURGE. Both tracks nourish some serious bass drops while showcasing an artist invested in carefully crafted melody and impeccable flow - excellent material from a leading beatsmith and DJ who knows how to woo a crowd.
SPEICHER 89 ist die nunmehr dritte Scheibe vom holländischen Produzenten und ehemaligen Trouw-Resident PATRICE BÄUMEL in der Serie, mächtiger Zuwachs in seinem sich verdichtenden Kompakt-Katalog. Nach den Einschlägen von SPEICHER 81 (KOMPAKT EXTRA 81) und SPEICHER 85 (KOMPAKT EXTRA 85) birgt auch die neueste 12" ein massives Set an Schiebern, angeführt vom Cyber-Calypso-Manifest DUM DUM und unterstützt vom grossen Techno-Streicher-Showdown SURGE. Beide Tracks züchten sich ein paar äußerst ernsthafte Bass-Momente heran, vergessen aber nicht den Künstler hinter der Welle, der stets auch in sorgfältige Melodiearbeit und reibungslosen Flow investiert - exzellentes Material von einem führenden Beatschrauber und DJ der weiß wie man mit einer Crowd umzugehen hat.

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Weval - The Weight  2x12"

Weval

The Weight 2x12"

2x12inchKOM396
Kompakt
04.06.2024

2024 Repress

Straight in the wake of their eponymous debut LP released on the label back in 2016, Weval return to Kompakt this year with their sophomore album, 'The Weight', breaking their pop-mellow, nostalgia-friendly facet further out in the open as they arrive "at this place again were everything felt spontaneous, new and exciting, like we had in the beginning". Orbiting around that ever luminous yet wistful melodic halo that surrounds their music, this second full-length effort sweeps an extra-wide and languidly woven palette of emotions and moods, making for a uniquely ambitious and generously coloured mosaic of sound. If the recording sessions "often started grumpy and emotionless" by Harm and Merijn's own admission, the pair was "surprised by the joy it gave us, which can be compared to the emotions we felt back in the first days of making music together"; subsequently reconnecting with that fresh, naïve feeling of "absolute creative freedom" they were after. The album is also the fruit of a whole new working process for them - more playful and unpredictable - which saw them switch from "guitars lying around to piano, onto our own synths and the most cheap quirky toys synths you can imagine", and involved "recording all of our own samples, voice and almost every instrument out of the box - which for us was a totally new way of working". "We've always wanted a narrative for the album, and finding the right order perhaps took the most effort" they explain; "we felt anxious, felt insanely positive, felt heartbroken again, felt in love again, and there was death, and even suicide around us. It was quite chaotic. As a whole, 'The Weight' breathes with that transformative richness, free of limits and rules, except perhaps to "do quick and not think too much". Amidst this collection of songs and instrumentals that live by Weval's singularly positive take on music - one that can "lift you up, and make you feel hopeful without being necessarily straight out 'happy'" as they define it, the title-track and lead single stays true to the duo's dynamic approach, putting on a fine balance of floor and dream inducing adaptability that sound engineer David Wrench (Frank Ocean, The XX, FKA Twigs, Caribou… etc.) subtly made palpable. There's heavy showers of funk drops pouring from endless bars of thunderstorm clouds and laid-back riffs beating a restrained poolside-party kind of pulse, but also sensual vocals rising from beneath the sheets and rueful polaroid-filtered ambiences to soundtrack all possible moments in life - from the most euphoric to those when music seems the only viable healing potion. More on the post-KLF, BoC-inflected electronica side of things, 'Are You Even Real' takes its listener for a round-trip across the star-studded dome and beyond, before songs like 'Someday' and 'Same Little Thing' head back down to a state of pulsating, earthly organicity, tense and mercurial as get. An arpeggiated slice of piano-strewn kosmische, 'Heaven' is another invitation to an epic-scale odyssey from the inner-spheres into the distant fringes of the outer-world. Weightless and airy, yet texturally dense and widely magnetic overall, Weval second LP is a synthesis of the duo's multi-angle take on electronics: blissed-out, heartening and infinitely free.
Nur zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debutalbums finden sich WEVAL zurück "an jenem Ort, an dem sich alles spontan, neu und aufregend anfühlt - so wie als wir anfingen zusammen Musik zu schreiben". An diesem Ort entstand "The Weight", ihr zweiter Longplayer, auf dem Weval sich ganz den Pop-verliebten, Nostalgie-freundlichen Facetten ihres Sounds öffnen. Stetig um den sehnsuchtsvollen Strahlenkranz ihrer Melodien tanzend, legt diese Platte noch vielschichtigere, mit feinster Präzision gewobene Gefühlswelten frei.

Obwohl die Aufnahmesessions nach eigenem Bekunden oftmals "miesepetrig und emotionsarm" begannen, so war das Duo überrascht darüber, wie schnell sich bei der Arbeit jene Freude einstellte, die sie aus ihren künstlerischen Anfangstagen kannten, eine Woge des frischen, naiven Gefühls der "absoluten kreativen Freiheit". Dieses Album ist die Frucht eines verspielteren und unvorhersehbareren Arbeitsprozesses innerhalb der Band, in welchem alles zum Einsatz kam, was ihnen in die Finger kam - von der ollen Gitarre, die in der Studioecke stand, über ein Piano und den bandeigenen Sythesizern und den sonderbarsten Spielzeuginstrumenten, die man sich vorstellen kann. All dies sowie zahlreiche Vocalaufnahmen dienten als alleinige Samplequelle - "was für uns eine völlig neue Arbeitsweise war". "Es war uns wichtig für das Album den perfekten Erzählbogen zu spannen. Die richtige Reihenfolge zu finden war ein extrem aufwendiger Vorgang", erklären Harm und Merjin. "Uns war bange, wir fühlten uns total selbstsicher, uns zerbrach das Herz und wir verliebten uns erneut. Wir waren sogar von Tod und Selbstmord umgeben. Alles war Chaos. Insgesamt atmet "The Weight" die Reichhaltigkeit dieser sich ständig verändernden Gefühlslagen, frei von Einschränkungen und Regeln - außer vielleicht "mach es schnell und zerdenke die Dinge nicht." Inmitten dieser Ansammlung von Songs und Instrumentals, die aus Wevals einzigartiger, von Zuversicht geprägter Herangehensweise entstanden sind - "Musik, die dich hochzieht und Hoffnung spendet, ohne dich notwendigerweise happy zu machen. Der Titeltrack "The Weight" steht exemplarisch für Wevals ambivalenten Ansatz, die feine Balance zwischen Dancefloor und Traumzuständen, perfekt in Szene gesetzt von Soundengineer David Wrench (Frank Ocean, The XX, FKA Twigs, Caribou… etc.).

Der schwer aus gewaltigen Gewitterwolken tropfende Funk, die eine verhaltene Poolparty suggerierenden Riffs, die sinnlichen, geisterhaften Vocals und ein verwaschenes Ambiente, das wie ein Album alter Polaroidaufnahmen alle erdenklichen Momente des Lebens festhält - von den euphorischsten bis hin zu jenen, in denen Musik der einzige Trank ist, der Linderung verheißt. Das post-KLF und Boards of Canada evozierende "Are You Even Real" führt den Hörer auf einen imaginären Flug ins Sternenzelt, während organisch-klingende Songs wie "Someday" oder "Same Little Thing" wie Quecksilber am Boden haften. "Heaven" ist eines jener "kosmische" Stücke mit wilden Arpeggios und Pianosprengseln, die Weval in den vergangenen zwei Jahren zu einer Live-Sensation werden liessen. Wevals Musik ist schwerelos und luftig, aber gleichermassen von dichter Struktur und von einer magnetischen Anziehungskraft. Ihr zweites Album "The Weight" ist eine Synthese aus dem multi-perspektivischem, kaleidoskopischen Verständnis von elektronischer Musik: Herzerwärmend, alles umschmeichelnd und unendlich frei.

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Cloven Hoof - Heathen Cross LP

High Roller Records, black vinyl, ltd 300, insert, download code, 425gsm heavy cardboard cover, Cloven Hoof aus den Midlands gehören wohl zu den legendärsten Bands der gesamten New Wave Of British Heavy Metal Bewegung. Die Ursprünge der Gruppe gehen auf das Jahr 1979 zurück, als sie sich zunächst unter dem Namen Nightstalker formierte. Im Jahr 1981 wechselte die Band jedoch zu ihrem neuen Namen: Cloven Hoof. Der ursprüngliche Sänger David Potter, der Gitarrist Steve Rounds, der Schlagzeuger Kevin Poutney und der Hauptdarsteller Lee Payne am Bass nahmen die Bühnencharaktere 'Earth', 'Fire', 'Water' und 'Air' an. Nachdem sie Demo-Versionen von Songs wie "Return Of The Passover" und "Nightstalker" aufgenommen hatten, veröffentlichten Cloven Hoof 1982 ihre erste 12"-Vinyl-EP "The Opening Ritual" auf Elemental Music. 1984 wurde das selbstbetitelte Cloven Hoof-Album veröffentlicht, gefolgt von "Fighting Back" (1986), "Dominator" (1988) und "A Sultan's Ransom" (1989). Nach der Trennung in den 1990er Jahren kehrten Cloven Hoof 2006 in neuer Besetzung und mit einem neuen Album namens "Eye Of The Sun" zurück. Im Jahr 2014 wurde "Resist Or Serve" aufgenommen, gefolgt von "Who Mourns For The Morning Star?" (2017), beide auf High Roller Records. Das Album war eine Art Wendepunkt für die Band, da sie damit zum ersten Mal in ihrer Karriere in Nordamerika auf Tour gehen konnte. Seitdem haben Cloven Hoof zwei weitere Studioalben veröffentlicht, "Age Of Steel" auf Pure Steel Records im Jahr 2020 und "Time Assassins" auf FM Revolver zwei Jahre später.

Mit Songs wie "Do What Thou Wilt", "Sabbat Stones" und "The Summoning" markiert ihr brandneues Album "Heathen Cross" die Rückkehr zu High Roller Records. "Wir sind jetzt wieder da, wo wir hingehören", schmunzelt Lee Payne. "Heathen Cross" ist Cloven Hoofs bisher düsterstes und schwerstes Album! Es hat die satanischen Untertöne unseres Debütalbums, aber mit dem besten Sänger, den die Gruppe je hatte. Für mich persönlich ist es mit Abstand mein liebstes Cloven Hoof-Album. Wir wollten den Geist und die übernatürliche Majestät des Debütalbums wieder einfangen. Wir haben mit den Fans gesprochen und ihnen das gegeben, was sie am meisten wollten: eine Rückkehr zu den Wurzeln der NWOBHM. Sie werden es lieben!" Der Bassist ist in der Tat voll des Lobes für den neuen Sänger der Band, der ausgerechnet einen gewissen Harry "The Tyrant" Conklin verpflichtet hat: "Harry Conklin ist ein Weltklasse-Sänger. Er ist super engagiert und hochprofessionell und wir wussten, dass er nahtlos in die Band passen würde. Seine stimmliche Leistung auf dem neuen Album hebt die Band in neue Höhen, und ich kann es kaum erwarten, dass die Fans ihn hören. Harry ist ein erstaunlicher Sänger, er ist so vielseitig. Er kann hoch, tief und immer mit Kraft und Leidenschaft singen. Er weiß, wie man einen Song lebt und verkauft. Harry ist wie ein Schauspieler, der eine Geschichte erzählt, niemand interpretiert meine Texte so wie Mr. Conklin. Ich kann ihn nicht genug loben. Wir hätten schon vor Jahren zusammenarbeiten sollen."

Lee Payne - Bass Guitar, Harry (The Tyrant) Conklin - Lead Vocals, Luke Hatton - Lead Guitar, Chris Coss - Lead Guitar, Ash Baker Drums / Backing Vocals, Chris Dando - Keyboards / Backing Vocals

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Cloven Hoof - Heathen Cross LP

High Roller Records, black vinyl, ltd 300, insert, download code, 425gsm heavy cardboard cover, Cloven Hoof aus den Midlands gehören wohl zu den legendärsten Bands der gesamten New Wave Of British Heavy Metal Bewegung. Die Ursprünge der Gruppe gehen auf das Jahr 1979 zurück, als sie sich zunächst unter dem Namen Nightstalker formierte. Im Jahr 1981 wechselte die Band jedoch zu ihrem neuen Namen: Cloven Hoof. Der ursprüngliche Sänger David Potter, der Gitarrist Steve Rounds, der Schlagzeuger Kevin Poutney und der Hauptdarsteller Lee Payne am Bass nahmen die Bühnencharaktere 'Earth', 'Fire', 'Water' und 'Air' an. Nachdem sie Demo-Versionen von Songs wie "Return Of The Passover" und "Nightstalker" aufgenommen hatten, veröffentlichten Cloven Hoof 1982 ihre erste 12"-Vinyl-EP "The Opening Ritual" auf Elemental Music. 1984 wurde das selbstbetitelte Cloven Hoof-Album veröffentlicht, gefolgt von "Fighting Back" (1986), "Dominator" (1988) und "A Sultan's Ransom" (1989). Nach der Trennung in den 1990er Jahren kehrten Cloven Hoof 2006 in neuer Besetzung und mit einem neuen Album namens "Eye Of The Sun" zurück. Im Jahr 2014 wurde "Resist Or Serve" aufgenommen, gefolgt von "Who Mourns For The Morning Star?" (2017), beide auf High Roller Records. Das Album war eine Art Wendepunkt für die Band, da sie damit zum ersten Mal in ihrer Karriere in Nordamerika auf Tour gehen konnte. Seitdem haben Cloven Hoof zwei weitere Studioalben veröffentlicht, "Age Of Steel" auf Pure Steel Records im Jahr 2020 und "Time Assassins" auf FM Revolver zwei Jahre später.

Mit Songs wie "Do What Thou Wilt", "Sabbat Stones" und "The Summoning" markiert ihr brandneues Album "Heathen Cross" die Rückkehr zu High Roller Records. "Wir sind jetzt wieder da, wo wir hingehören", schmunzelt Lee Payne. "Heathen Cross" ist Cloven Hoofs bisher düsterstes und schwerstes Album! Es hat die satanischen Untertöne unseres Debütalbums, aber mit dem besten Sänger, den die Gruppe je hatte. Für mich persönlich ist es mit Abstand mein liebstes Cloven Hoof-Album. Wir wollten den Geist und die übernatürliche Majestät des Debütalbums wieder einfangen. Wir haben mit den Fans gesprochen und ihnen das gegeben, was sie am meisten wollten: eine Rückkehr zu den Wurzeln der NWOBHM. Sie werden es lieben!" Der Bassist ist in der Tat voll des Lobes für den neuen Sänger der Band, der ausgerechnet einen gewissen Harry "The Tyrant" Conklin verpflichtet hat: "Harry Conklin ist ein Weltklasse-Sänger. Er ist super engagiert und hochprofessionell und wir wussten, dass er nahtlos in die Band passen würde. Seine stimmliche Leistung auf dem neuen Album hebt die Band in neue Höhen, und ich kann es kaum erwarten, dass die Fans ihn hören. Harry ist ein erstaunlicher Sänger, er ist so vielseitig. Er kann hoch, tief und immer mit Kraft und Leidenschaft singen. Er weiß, wie man einen Song lebt und verkauft. Harry ist wie ein Schauspieler, der eine Geschichte erzählt, niemand interpretiert meine Texte so wie Mr. Conklin. Ich kann ihn nicht genug loben. Wir hätten schon vor Jahren zusammenarbeiten sollen."

Lee Payne - Bass Guitar, Harry (The Tyrant) Conklin - Lead Vocals, Luke Hatton - Lead Guitar, Chris Coss - Lead Guitar, Ash Baker Drums / Backing Vocals, Chris Dando - Keyboards / Backing Vocals

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The Tangent - To Follow Polaris 2x12"

To Follow Polaris" ist ein neues Progressive-Rock-Album von The Tangent, das es in sich hat. Das ist nicht unbedingt eine Überraschung...dafür ist die Band bekannt. Aber gleichzeitig ist es auch etwas anderes. In einem Jahr, in dem die Mitglieder von The Tangent auf der ganzen Welt mit Steve Hackett, Soft Machine, Karnataka, David Cross, It Bites, Cyan und anderen auf der Bühne standen, wurde klar, dass es keine Zeit geben würde, sich für mehr als einen Gig im April 2023 zu treffen. Also einigte sich die Band darauf, dass Bandleader und Hauptsongschreiber Andy Tillison das Material sammeln und ein Album von The Tangent ganz alleine aufnehmen würde. Es würde immer noch The Tangent heißen. For One. Das zwischen Januar und November 2023 produzierte Album zeigt Andy in gewohnter Weise mit seinem Mehrfach-Keyboard-System, fügt dem Mix aber seine erste jemals veröffentlichte Performance an der Bassgitarre und seine zweite am Stick-driven (elektronischen) Schlagzeug hinzu. Hinzu kommen elektrische und akustische Gitarren und elektronische Bläser, und dies ist in jedem Sinne des Wortes eine Full-Band-Aufnahme. Vom Konzept her behauptet Andy, das Album sei, ähem, "sehr optimistisch", aber regelmäßige Hörer seiner Arbeit werden korrekt vermuten, dass dieser Optimismus nicht unbegründet oder zu simpel ist und dass Andy Hindernissen, die diesem Optimismus im Wege stehen, sehr kritisch gegenübersteht. Und das Album blickt ebenso sehr in die Dunkelheit wie ins Licht. Insgesamt lautet seine Botschaft, dass es ungeachtet des Fortschritts und der großen sozio-politischen Schwierigkeiten, die mit dem scheinbaren Ende der "Wahrheit" als Maßstab einhergehen, bestimmte Dinge gibt, die etwas weniger vergänglich sind und denen man folgen kann, und er verwendet den Nordstern, Polaris, als Metapher für Hoffnung und Beständigkeit. "To Follow Polaris" wird als Deluxe Collector's Edition Gatefold 180g 2LP (ebenfalls mit Bonustrack) erhältlich sein.

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Betty Black - Lonely Man

Betty Black

Lonely Man

7"-VinylSL45029
Skyline Recordings
18.03.2024

Ja, funky Leute, hier kommt eine neue frische Veröffentlichung der großartigen Betty Black. Nach den ersten beiden Cover-Releases "Cry Me A River" und "Sweet Dreams" hat Skyline Recordings nun die Ehre, Bettys Originalmaterial herauszubringen. Pandora's Box ist somit geöffnet und voller Schätze. Frech, funky und vorgetragen mit der unglaublich sinnlichen, aber bissigen Stimme von Betty, einer Sängerin, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

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Kashpitzky - Romantic & Dead 2x12"

Be As One is excited to release the long overdue "Romantic & Dead" LP, the debut Album from one of the most talented artists of the recent generational Techno movement, and the label regular "Kashpitzky".

Being the hyped Berlin based producers most crafted project to date, the Buzzing 11 tracks LP is spread over 2 vinyls, astonishing covered artwork and shiny polished product, and reflecting the different shades of techno from several moments of the night, tailored straight from the mind of the most sought after artist of the recent couple of years.

Lining with the label's raw and old school influenced sound Aesthetics of re defining the term "House influenced Techno", Kashpitzky fits right in as one of the imprint's leading figures, compiling the 5th full length artist album to date from the label, after industry icons such as Kenny Larkin, Samuel L Session, Orbe and the label head Shlomi Aber.

As its title, the Romantic & Dead LP is an excepional abstracted and mixtured techno journey for the heads and collectors both, and marks a significant milestones for the young artist and the established label.

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Kölsch - I Talk To Water LP 2x12"

I Talk To Water, the fifth album for Kompakt by Danish producer Kölsch, is the artist’s most personal statement yet. While all the trademarks that make his music so popular and powerful are still present – lush, melodic techno; swooping, trance-like figures; sensuous, shivery texturology – I Talk To Water is also a deep and intimate rapprochement with family and history, a beautiful, finely detailed document of loss and memory, and a tracing of the long, unbroken thread of grief that runs through our lives once we’ve lost those we loved.

The emotional core of I Talk To Water, then, is a cache of recordings by Kölsch’s father, Patrick Reilly, who passed away in 2003 from brain cancer. With time rendered elastic by the pandemic and its associated lockdowns, its sudden, alienating shifts in everyday living, Kölsch found himself reflecting on his father’s passing and ongoing spiritual presence, thinking about how best to memorialise such a significant figure in his own life. Those recordings opened a gateway, of sorts, for Kölsch to move through – a way to bring past and present together and entwine them in a sensitive, poetic manner.

Kölsch’s father was a musician – “touring in the sixties and seventies, in the Middle East especially, he was doing the whole hippy trail, playing guitar, and wrote some songs over the years,” he recalls. “But all in all, he decided to focus on family rather than pursue a musical career.” Reilly kept playing and writing music over the years, though Kölsch hadn’t listened to the material for some time: “I’d never had the guts to listen to it, because I just felt too fragile listening to his voice. It’s such a tough thing to go through.”

During the pandemic, though, Kölsch listened through the fragmented body of work that his father had produced over the years. “I decided I’m gonna finally release my dad’s music twenty years after his passing,” he reflects. “This whole album is about the process of loss, and for me it’s been one of my main driving forces in my musical life, the whole emotional aspect of whatever I’ve done has been based in that feeling that he’s not there anymore.”

Recordings of Reilly appear on three songs across I Talk To Water. His guitars drift pensively across “Grape”, offering a lush thread of melody that Kölsch wraps with clicking, driftwood rhythms and droning, melancholy bass. “Tell Me” is a lovely three-minute art song, a sadly beautiful reflection, minimally adorned with gentle keys and a muted pulse. And on the closing “It Ends Where It Began”, Kölsch lets his father’s acoustic guitar take centre stage for a lament that’s unexpectedly folksy, a guitar soli dream, which Reilly originally recorded in 1996. “He actually recorded it for my first album that never came out,” Kölsch reveals, “and I had it sitting around forever. That is purely him.”

These three imagined collaborations between father and son are poised and delicate. But their relationship also marks the gorgeous music Kölsch has made across the rest of I Talk To Water, from the itchy yet lush “Pet Sound” (titled in tribute to one of Reilly’s favourite albums), the flickering synths and yearning vocal samples that slide through “Khenpo”, the ecstatic shuddering that marks “Only Get Better”, or “Implant”’s slow-motion pans and subtle reveals.

There’s also the title song, where Kölsch is joined by guest Perry Farrell (Jane’s Addiction, Porno For Pyros), singing a mantra for internal reflection: “I talk to water / Searching for myself / Looking for answers / Oceans of you.” Farrell’s appearance brings another timbre, another spirit to the album, aligning neatly with his recent interest in electronic music. “He was completely taken by this idea of talking to water,” Kölsch says, thinking about the ways we collectively lean towards the natural world as a comfort and a listener, a guide through mourning, a way to map out the terrain of the heart. This mapping is something that Kölsch has proven remarkably adept at through the years; dance music for both body and mind, but also both for the here-and-now, and for the hereafter.

“I Talk To Water”, das fünfte Album des dänischen Produzenten Kölsch für Kompakt, ist zweifellos das persönlichste Statement des Künstlers bislang. Während alle Markenzeichen, die seine Musik so beliebt und kraftvoll machen, immer noch präsent sind – üppige, melodische Techno-Tracks; schwebende, tranceartige Elemente; sinnliche, fiebrige Texturen – ist “I Talk To Water” auch eine tiefe und intime Annäherung an Familie und Geschichte. Es ist ein wunderschönes, fein ausgearbeitetes Dokument des Verlusts und der Erinnerung, und es verfolgt den langen, ungebrochenen Faden der Trauer, der durch unser Leben läuft, sobald wir diejenigen verloren haben, die wir liebten.

Der emotionale Kern von “I Talk To Water” besteht aus Aufnahmen von Kölschs Vater, Patrick Reilly, der 2003 an Hirnkrebs verstarb. Durch die Pandemie und ihre damit verbundenen Lockdowns, die plötzlichen, entfremdenden Veränderungen im Alltag, fand Kölsch sich in Gedanken an den Tod seines Vaters und seine fortwährende spirituelle Präsenz wieder. Er überlegte, wie er eine so bedeutende Figur in seinem eigenen Leben am besten verewigen könnte. Diese Aufnahmen öffneten ihm sozusagen ein Portal, um Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden und sie auf sensible und poetische Weise zu verweben.

Kölschs Vater war Musiker – “er tourte in den sechziger und siebziger Jahren, vor allem im Nahen Osten, auf dem Hippie Trail, spielte Gitarre und schrieb im Laufe der Jahre einige Songs”, erinnert sich Kölsch. “Aber alles in allem entschied er sich, sich auf die Familie zu konzentrieren, anstatt eine musikalische Karriere zu verfolgen.” Reilly spielte und schrieb jedoch im Laufe der Jahre weiterhin Musik, obwohl Kölsch das Material lange Zeit nicht angehört hatte: “Ich hatte nie den Mut, es anzuhören, weil ich mich einfach zu zerbrechlich fühlte, seine Stimme anzuhören. Es ist so schwer, das durchzustehen.”

Während der Pandemie hörte sich Kölsch jedoch durch das fragmentierte Werk, das sein Vater im Laufe der Jahre produziert hatte. “Ich beschloss, die Musik meines Vaters zwanzig Jahre nach seinem Tod endlich zu veröffentlichen”, reflektiert er. “Dieses ganze Album handelt von dem Verlustprozess, welcher für mich generell eine der Hauptantriebskräfte in meinem musikalischen Leben ist. Der ganze emotionale Aspekt von dem, was ich getan habe, basierte auf dem Gefühl, dass er nicht mehr da ist.”

Auf “I Talk To Water” sind Aufnahmen von Reilly in drei Songs zu hören. Seine Gitarren ziehen nachdenklich durch “Grape”, bieten einen üppigen Melodiefaden, den Kölsch mit klickenden, treibenden Rhythmen und dröhnendem, melancholischem Bass umwickelt. “Tell Me” ist ein schönes dreiminütiges Kunstlied, eine traurig-schöne Reflexion, minimal geschmückt mit sanften Tasten und einem gedämpften Puls. Und auf dem Abschlusstrack “It Ends Where It Began” lässt Kölsch die akustische Gitarre seines Vaters im Mittelpunkt stehen, ein überraschend folkiger Klagegesang, den Reilly ursprünglich 1996 aufgenommen hatte. “Er hat es tatsächlich für mein erstes Album aufgenommen, das nie veröffentlicht wurde”, enthüllt Kölsch, “und ich hatte es ewig liegen.”

Diese drei erdachten Kollaborationen zwischen Vater und Sohn sind ausgewogen und zart. Aber ihre Beziehung prägt auch die wunderschöne Musik, die Kölsch im Rest von “I Talk To Water” geschaffen hat, angefangen bei dem nervösen, aber üppigen “Pet Sound” (benannt als Hommage an eines von Reillys Lieblingsalben), den flimmernden Synthesizern und sehnsüchtigen Vocal-Samples in “Khenpo”, den ekstatischen Erschütterungen in “Only Get Better” oder den langsamen Schwenks und subtilen Enthüllungen in “Implant”.

Es gibt auch den Titelsong, in dem Kölsch von Gast Perry Farrell (Jane’s Addiction, Porno For Pyros) begleitet wird, der ein Mantra für die innere Reflexion singt: “I talk to water / Searching for myself / Looking for answers / Oceans of you.” Farrells Auftritt bringt eine weitere Klangfarbe, einen weiteren Geist in das Album, der gut zu seinem jüngsten Interesse an elektronischer Musik passt. “Er war völlig fasziniert von der Idee, mit Wasser zu sprechen”, sagt Kölsch und denkt darüber nach, wie wir kollektiv zur Natur als Trost, Zuhörer, Führer durch die Trauer neigen, um die Gelände des Herzens zu kartieren. Diese Kartierung ist etwas, in dem Kölsch im Laufe der Jahre erstaunlich geschickt war; Tanzmusik für Körper und Geist, sowohl für das Hier und Jetzt, als auch für das Leben danach.

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Various - Just A Touch - Underground UK Soul 2x12"

Der Londoner DJ/Kurator Sam Don hat mit seinen Comps 'For The Love Of You' neues Licht auf das Reggae-Subgenre des Lovers Rock geworfen. Seine tiefgründigen, aber zugänglichen Tracks haben vielen die Ohren für das Genre geöffnet. Mit der neuen Compilation 'Just A Touch' strahlt Sam seine Fackel auf den UK Underground Soul aus und präsentiert nach sorgfältiger Recherche einige der süßesten Soul-Schnitten aus dem UK. 'Während die USA vor allem für Soulmusik bekannt sind, hat Großbritannien aufgrund des Schmelztiegels der Kulturen und Musikstile seine eigene Sicht auf das Genre geschaffen.' - Sam Don

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Blonde Redhead - Sit Down For Dinner LP

Blonde Redhead melden sich mit 'Sit Down for Dinner' zurück, ihrem ersten Album seit sieben Jahren und Debüt bei section1. Der Titel ist eine Anspielung auf das oft zelebrierte kollektive Ritual, eine Mahlzeit mit den Menschen zu teilen, die man liebt. Dieses fesselnde, minutiös ausgearbeitete Album ist Ausdruck eines beständigen Miteinanders und ein Zeugnis der einzigartigen inneren Logik, die Blonde Redhead in den letzten drei Jahrzehnten verfeinert haben. Zurückhaltende, aber dennoch eindringliche Melodien tragen jeden Song und schaffen eine Kulisse für Texte über die unausweichlichen Kämpfe des Erwachsenseins: Kommunikationsprobleme in andauernden Beziehungen, die Frage, wohin man sich wenden soll, das Festhalten an Träumen. Letztendlich ist 'Sit Down for Dinner' das vielleicht stärkste Album in einem ebenso illustren wie abwechslungsreichen Katalog.

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Slauson Malone 1 - EXCELSIOR LP

Slauson Malone 1

EXCELSIOR LP

12inchWARPLP359
WARP
06.10.2023

Der multidisziplinäre Künstler Jasper Marsalis, bekannt unter seinem Künstlernamen Slauson Malone 1, kündigt sein neues Album EXCELSIOR als Debüt für das Kultlabel Warp Records an. Unter den Juwelen dieses Albums befinden sich die Singles NEW JOY, eine faszinierende Erkundung des Vergnügens, das aus der Unterwerfung entsteht, und VOYAGER, die von der Zeit der Liebe und Freude nach Veröffentlichung seines von der Kritik gefeierten 2019er Albums 'A Quiet Farwell, 2016-2018 (Crater Speak)' erzählt, bevor er nach LA zog.

Das Wort EXCELSIOR verkörpert den ewigen Aufstieg. Slauson Malone 1 stellt es sich als metaphorisches Schwert vor, das im Besitz von jemandem unaufhörlich wächst, bis es in einem großen Finale die Erde spaltet. Diese Metapher wird zu seinem Objektiv, um alle Facetten der Männlichkeit mit einer neuen Klarheit zu erforschen, während er seine eigenen gelebten Erfahrungen anhand von Songs und Bewegungen auf dem gesamten Album hinterfragt, die von allem inspiriert sind, von der Grammy-preisgekrönten Komponistin Wendy Carlos bis hin zu den Ähnlichkeiten zwischen dem Ende der Liebe und der nuklearen Halbwertszeit. EXCELSIOR hat die Form einer Sammlung persönlicher Essays mit Vignetten, die ineinandergreifen und eigenständig sind, aber letztendlich dem Zweck dienen, Slauson Malone 1s bislang persönlichstes und fesselndstes Musikwerk zu bilden.

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Slauson Malone 1 - EXCELSIOR LP

Slauson Malone 1

EXCELSIOR LP

12inchWARPLP359C
WARP
06.10.2023

Der multidisziplinäre Künstler Jasper Marsalis, bekannt unter seinem Künstlernamen Slauson Malone 1, kündigt sein neues Album EXCELSIOR als Debüt für das Kultlabel Warp Records an. Unter den Juwelen dieses Albums befinden sich die Singles NEW JOY, eine faszinierende Erkundung des Vergnügens, das aus der Unterwerfung entsteht, und VOYAGER, die von der Zeit der Liebe und Freude nach Veröffentlichung seines von der Kritik gefeierten 2019er Albums 'A Quiet Farwell, 2016-2018 (Crater Speak)' erzählt, bevor er nach LA zog.

Das Wort EXCELSIOR verkörpert den ewigen Aufstieg. Slauson Malone 1 stellt es sich als metaphorisches Schwert vor, das im Besitz von jemandem unaufhörlich wächst, bis es in einem großen Finale die Erde spaltet. Diese Metapher wird zu seinem Objektiv, um alle Facetten der Männlichkeit mit einer neuen Klarheit zu erforschen, während er seine eigenen gelebten Erfahrungen anhand von Songs und Bewegungen auf dem gesamten Album hinterfragt, die von allem inspiriert sind, von der Grammy-preisgekrönten Komponistin Wendy Carlos bis hin zu den Ähnlichkeiten zwischen dem Ende der Liebe und der nuklearen Halbwertszeit. EXCELSIOR hat die Form einer Sammlung persönlicher Essays mit Vignetten, die ineinandergreifen und eigenständig sind, aber letztendlich dem Zweck dienen, Slauson Malone 1s bislang persönlichstes und fesselndstes Musikwerk zu bilden.

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Various - 10 Years Pressure Traxx Vinyl Compilation (4x12")

10 Years Pressure Traxx. 10 Years of genre defining tracks like Suciu – Dusintors, instant classics like Ricardo Villalobos – Wispa or Dj Sneak – 3d Print. Forgotten gems like Nail – Sentipede or Transparent Sound – Punk MF. Now we celebrate 10 years of Pressure Traxx with a big compilation.

The 4 x vinyl box will be released in September and we are looking forward to share it with you.

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Jaga Jazzist - The Stix LP 2x12"

Jaga Jazzist

The Stix LP 2x12"

2x12inchZEN81XX
Ninja Tune
15.09.2023

Jaga Jazzists legendäres zweites Album, „The Stix“, kombiniert die digitale Dancefloor-Affinität ihres Debüts mit der Ausgelassenheit, Wärme und dem Fluss ihrer Live-Shows. Mit ihren stilvollen Produktionen, ihrer mitreißenden Bühnenpräsenz und ihren internationalen Einflüssen, die aus Hoxton über Oslo bis nach Berlin reichen, wurden sie schnell zu einer der beliebtesten Bands des erweiterten Jazz-Genres.

Im Jahr seit ihrem Debüt haben Jaga Jazzist weltweit einen großen Eindruck hinterlassen, insbesondere aber im vereinigten Königreich: die Debütsingle, „Going Down“, wurde damals vom NME zur 12“ der Woche gekürt, wurde u.a. vom jungen Gilles Peterson angepriesen und war eine von Muziks Singles des Jahres - und war folglich sofort ausverkauft. Und nun aber endlich wieder auf Vinyl erhältlich, en detail auf - wie bei Ninja Tune-Releases der Umwelt zuliebe seit einigen Jahren üblich - nicht auf 180 g sondern auf 140 g schwerem und rot-orange schimmernden Vinyl in einem 2LP-Gehäuse mit bedruckten Papp-Innenhüllen und einer 12" Reverseboard-Gatefold-Hülle.

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Urne - A Feast On Sorrow LP 2x12"

Die britischen URNE melden sich mit ihrem zweiten Album 'A Feast On Sorrow' zurück!

Es gibt Zeiten im Leben, in denen es sich anfühlt, als ob die Dunkelheit das Licht verschluckt. Leid. Verlust. Die Leere, die folgt. Aus der Ferne können wir uns gegen die düstere Unausweichlichkeit von Krankheit, Demenz und Verfall im Alter stemmen, aber wenn man sich näher mit ihren Auswirkungen befasst, erscheint es leicht, sich einen verborgenen Dämon auszumalen, der sich an dem verursachten Elend labt. Aus diesem Schmerz heraus entstand Urnes brachiales zweites Album 'A Feast On Sorrow'. Der Nachfolger ihres Debüts 'Serpent & Spirit' entstand mit Gitarrist Angus Neyra, Schlagzeuger James Cook und der überraschenden Unterstützung von Gojira-Frontmann Joe Duplantier im New Yorker Silver Cord Studio.

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