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ERNST - ERNST

ERNST

ERNST

12inch176171
Subway Records
30.10.2026
  • 1: C2H5OH (ALKOHOL)
  • 2: PSYCHOKILLER
  • 3: HANS IM GLÜCK
  • 4: AUTONOME EINHEIT
  • 5: MAGIC FINGERS
  • 6: STÄDTE
  • 7: TELESPIEL NR.23A - PHÖNIX
  • 8: TANZLIED
  • 9: LEBEN IN KRIEGSZEITEN
  • 10: MONGOLOID
  • 11: GUTE DINGE

Das rare German New Wave-Kultalbum von 1982 neu aufgelegt! Inkl. sagenhafter Versionen von "Psychokiller" (Talking Heads) & "Mongoloid" (Devo) sowie der ERNST-Originale "C2H5OH" & "Autonome Einheit" "Ernst entstand wegen der Talking Heads. Ernst ist keine typische Neue Deutsche Welle Band. Ernst kam nicht aus dem Punk. Ernst war auch kein Spaß-Produkt der Plattenindustrie. Ernst gab eine so eigenwillige wie charmante Antwort auf die Frage, wie New Wave in Deutschland klingen könnte. - Auf dem ersten, einzigen, unbetitelten und nun wieder veröffentlichten Ernst-Album von 1982 finden sich gleich mehrere Coverversionen der Talking Heads - ins Deutsche übersetzt, gesungen von Bassistin Dorle Bausinger. Die New Yorker hatten die Tübinger dazu inspiriert, eine New Wave Combo zu gründen. Auch ihre geniale Version von Devos "Mongoloid" steht dem Original in nichts nach. Die Band verstand sich aber nicht nur darauf, sich coole Musik aus Amerika anzueignen, sondern schrieb selbst sehr gute Songs wie "C2H5OH (Alkohol)" oder "Autonome Einheit". - Also veröffentlichten Ernst ihre Platte kurzerhand im Eigenvertrieb. "Wir schickten ein paar Exemplare ans Radio, und bestückten die Plattenläden in der näheren Umgebung, viel mehr unter-nahmen wir nicht." Beim Tübinger Plattenladen Rimpo waren die Verkaufszahlen so hoch, dass Ernst, das Album, mehrmals Platte des Monats wurde. Die knallblau-roten Cover füllten über Wochen ein ganzes Schaufenster. - Dennoch blieben die Band und ihr außergewöhnliches Album bis heute ein Geheimtipp. Ernst bekam nie die Anerkennung, die er verdient hätte. Zeit, dass sich das ändert." - Ulrich Gutmair (Kulturredakteur taz, Autor u.a. "Wir Sind Die Türken Von Morgen" (2023), "Die ersten Tage von Berlin" (2013)), 2026 aus den Linernotes zur Neuausgabe von ERNSTs "Ernst". Wiederhergestelltes original Artwork! Transparent rotes Vinyl in Glanzlack-Sleeve mit ausführlichen deutschsprachigen Linernotes und Fotos auf 6-seitigem, gefalztem 12"-Insert oder inside-out Digipak-CD (das Format erstmals überhaupt) mit den Linernotes in 28seitigem Booklet. Beide Formate sind in den Erstausgaben streng limitiert auf nur 500 Stück weltweit!

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KATHARINA ERNST & SCHNE - KRANETUDE (MUSIC FOR A PERFORMANCE BY F. HOLZINGER)
  • KRANETUDE

The music for KRANETUDE, a performance by Florentina Holzinger that premiered in Berlin in June 2023, was composed by Katharina Ernst & Schne. The record documents and commemorates this unique performative étude, while also showcasing the autonomy of the musical composition. The powerful composition for four drums and electronics, a collaboration between the artist and drummer Katharina Ernst and Schne, Florentina Holzinger's longtime musical partner, forms the sonic foundation of this unique choreography. On Berlin's Müggelsee, eight performers and a crane merge on the water to create a performance where mechanical precision and organic movement meet. Complex rhythmic structures guide the movement, creating a fascinating interplay between sound and action. Recorded live at the Leisure & Pleasure Festival, on the 29th of June 2023 at Müggelsee, Berlin. Katharina Ernst: Prepared Drumkit, Cymbals, Snare Schne: Electronics, Synthesizers, Live Processing Stina Fors: Gongs, Stones, Cymbals, Tamtam, Snare Shiau-Shiuan Hung: Gran Cassa, Snare, Marimba Judith Schwarz: Prepared Drumkit, Cymbals, Snare Nettie Nüganen: Rigged Thunder Sheet Sibylle Fischer: Conductor

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Thomas Brinkmann - Max Ernst 25 Anniversary

This EP is 6 unreleased tracks in the Thomas Brinkmann celebrated Max Ernst series of 12", all with female names, released with names ordered alphabetically. Starting with. 1. Anna Beate, the series ran for 12 releases over the 2 years from 1998 to 2000. 2. Clara Doris 3. Erika Frauke 4. Gisela Heidi 5. Inge Jutta 6. Karin Lotte 7. Monika Nikola 8. Olga Petra 9. Susie Trixi 10. Ulla Vera 11. Wanda Xenia 12. Yvette Zara, followed. There was never an ep with Q and R. Number 9 is Susie and Trixie. The tapes were lost. But have come to light nearly 25 years later. So now, here is Q/R; Quila 1-3 and Romy 1-3. What we have here are the original tracks as intended for release, with some minor editing and rearranging for release now. The original series was very successful. The first 3 12", released at the same time were a sensation on release. Suddenly, Thomas Brinkmann was the name to check. Today, these Quila/Romy tracks may well have the same impact as the other tracks in the series had when they were released. There is still nothing that sounds like this music. It seems to be an example of a perfect melding of soul and machine. 25 five years later... a annniversary of sorts, offered up by the machines.

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Ernst Molden - Möadanumman

Für den Podcast Klenk + Reiter, in dem der Chefredakteur des FALTER, Florian Klenk, mit dem Gerichtsmediziner Christian Reiter seit 2022 über Unfassbares aus der Welt der Gewaltverbrechen und der damit verbundenen Sterblichkeit spricht, schrieb Ernst Molden zwölf Lieder. Songs vom Seziertisch, aus der Unterwelt, vom Tatort und aus dem Versteck. Es sind zwölf gesungene Krimis, von der melancholischen Sorte. Denn es hilft nichts: am Ende noch so faszinierender Verbrechen bleiben die Scherben der Gewalt, das Leid, die Klage.Ernst Molden schreibt: vor 35 jahren hat mich eine wiener tageszeitung ausgesandt, um polizeireportagen zu schreiben. heuer hat mich eine wiener wochenzeitung ausgesandt, um mord- und mörderballaden zu schreiben. es war wie eine heimkehr. für den, mein vater hätte gesagt: hochinteressanten podcast KLENK + REITER, in dem der chefredakteur des Falter., Florian Klenk, mit dem gerichtsmediziner CHRISTIAN REITER schon seit dem vorjahr über unfassbares aus der welt der gewaltverbrechen und der damit verbundenen sterblichkeit spricht, durfte ich zwölf lieder schreiben. das sind songs vom seziertisch, aus der unterwelt, vom tatort und aus dem versteck. es sind zwölf gesungene krimis, wobei, eher von der melancholischen sorte. warum? es hilft nichts: am ende noch so faszinierender verbrechen bleiben die scherben der gewalt, das leid, die klage.diese lieder werden, eines nach dem anderen, in den zwölf kommenden folgen der zweiten podcast-staffel KLENK + REITER veröffentlicht. das dazugehörige album mit dem schlüssigen titel MÖADANUMMAN ist nach ende der podcast-staffel.im handel erhältlich.

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expected to be published on 23.06.2023

Thomas Andreas Beck - Ernst LP

'Wenn du mich nicht begehrst, verlasse ich dich,' singt uns die Demokratie mit der Stimme des Wiener Liedermachers Thomas Andreas Beck entgegen wie eine gekränkte Geliebte. Die Klänge sind dunkel, der Beat treibt. Das 6. Album 'Ernst' ist textlich eine Mischung aus brandaktuellen politischen Ereignissen, verdrängter Geschichte und starken Emotionen. Musikalisch fühlt man sich wie im Underground Club aus Wim Wender`s Film 'Engel über Berlin', nur dieses Mal steht nicht Nick Cave auf der Bühne.

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expected to be published on 13.01.2023

WAY DYNAMIC - MASSIVE SHOE

WAY DYNAMIC

MASSIVE SHOE

12inchJAGLPC1503
JAGJAGUWAR
02.10.2026
  • 1: PEOPLE SETTLE DOWN
  • 2: I WAS THE DANCER
  • 3: IN REVIEW
  • 4: MIFFED IT
  • 5: MERCY TOWN
  • 6: MY VISIT (TO HELL)
  • 7: THE OTHERS
  • 8: HURRICANE
  • 9: IBIZA
  • 10: THEY SAID
  • 11: EVENING STAR

Way Dynamic, das Soloprojekt von Dylan Young aus Melbourne, veröffentlicht international ,Massive Shoe" - sein drittes Album, das verspielt und zurückhaltend, strahlend und facettenreich ist. ,Massive Shoe" ist minimalistischer Folk-Pop, Art-Rock und Barock-Pop, produziert und größtenteils eingespielt von Young, der nebenbei bei Melbournes beliebten Bands Cool Sounds und Good Morning spielt und als Schlagzeuger bei Snowy Band und Kankawa Nagarra mitgewirkt hat. Es ist verlockend, diese Songs nur mit denen vergangener Zeiten zu vergleichen - Youngs Falsett, sein Gespür für Harmonien und die komplexen Arrangements wirken alle zeitlos. Aber es gibt eine Sensibilität, eine Wortwahl, die sich zutiefst zeitgemäß anfühlt: Es ist bezeichnend, dass Katie Crutchfield von Waxahatchee ,Miffed It" als ihren ,Lieblingssong seit SEHR langer Zeit" bezeichnete, und Katie, MJ Lenderman, This is Lorelei und Black Country New Road haben alle Way Dynamic auf Tour mitgenommen, während Sir Elton John sagte, er könne einfach nicht aufhören, ,Ibiza" zu hören. Youngs Songs scheuen weder Sentimentalität noch Albernheit: In jedem beliebigen Song könnte er einen Flug ins All vorschlagen oder ernsthaft eine Missverständigung beklagen. "Can we walk and talk as well?", fragt er in ,I Was the Dancer", und wir nehmen die Einladung sofort an.

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expected to be published on 02.10.2026

Alwin Nikolais - Electronic Dance Music, 1966-1989 (Tape)
  • 01: Revels: Dance III (1986)
  • 02: Ten Legs: Dance I (1989)
  • 03: Mechanical Organ: Dance II (1980)
  • 04: Mechanical Organ: Dance IV (1980)
  • 05: Frail Demons: Dance I (1984)
  • 06: Tribe: Dance I (1975)
  • 07: Pierrot: Dance II (1986)
  • 08: Blank on Blank: Excerpt I (1987)
  • 09: Pierrot: Dance III (1986)
  • 10: Aviary: Dance I (1978)
  • 11: Aviary: Dance II (1978)
  • 12: Graph: Overture (1984)
  • 13: Chimera: Dance I (1966)
  • 14: Styx: Excerpt (1976)
  • 15: Gallery: Overture (1978)
  • 16: Frail Demons: Dance II (1984)
  • 17: Aviary: Dance III (1978)
  • 18: Graph: Dance III (1984)
  • 19: Contact: Excerpt (85)
  • 20: Blank on Blank: Excerpt II (1987)
  • 21: Crucible: Excerpt (1985)
also available

2x12"


Often credited as the father of multi-media theatre, Alwin Nikolais (1910-1993) took complete creative control over his productions - including cutting-edge approaches to lighting and costume that transformed human bodies into shifting sculptural shapes, while also composing wildly innovative electro-acoustic and synth-based audio as accompaniment.

After initially experimenting with musique concrète and tape manipulation (as demonstrated on the 1959 LP Choreosonic Music of the New Dance Theatre of Alwin Nikolais) Nikolais became the first owner of Robert Moog's synthesizer at the Audio Engineering Society convention in New York in late 1964. Relying heavily on the Moog and later the Synclavier synth/sampler, these 21 tracks document Nikolais' highly-prescient compositions across the mid 1960s through to the late 1980s - existing not only as extensions of his other-worldly choreographic productions, but standalone pieces of foundational mid-century American electronic and experimental music.

"Born in Southington, Connecticut in 1910, Nikolais’s early years and early career were in acting, music and puppetry. It was not until the late 1930s that he began his work as dancer/choreographer in Hartford, Connecticut, where he was commissioned by the Avery Memorial Theatre, a part of the Wadsworth Atheneum, to create an evening-length work to the music of Ernst Krenek. Previously his work and study as a pianist-organist found him accompanying silent films. This sort of accompaniment required from the musician not only a playing skill but also a versatility in improvisation, matching movement to sound, and evoking mood to situation.

Nik was drawn initially to dance by his involvement with the percussion scores used by the illustrious early twentieth century German dancer Mary Wigman. In trying to learn more about percussion, he was lured into dance class and thus his career began. His development of music and dance occurred simultaneously. His introduction to the twelve-tone technique opened his mind to the expanding areas of atonal music, and his dealing with music as sound per se. In 1948, after being appointed director of the Henry Street Playhouse in New York, Nikolais formed the Playhouse Dance Company, later known as the Nikolais Dance Theater, and began his aesthetic orientation toward dance as a study of motion. By the 1950s, he had ceased creating literal dances and began his explorations and eventual milieu as an abstractionist.

Sound became an important part of his abstract theatre. For his first dances, which involved his new thinking of dance as both a visual and kinetic art, he used live percussion scores in which he directed his dancers to play instruments of all nature. There was a combination of children’s toy instruments as well as harsh and resonant automobile brake drums, and other pitched auto parts which he also used to accompany classes. Once he installed his own tape recording machines, he quickly used the limited range these instruments provided in a new way, slowing and increasing speed and reversing sound. He also made the sounds adhere to the choreographic structure (not the other way around), thereby giving the dance its independence from the musical phrasing. But the real need remained: the search for new sound. Nik made a sound library, recording noises and percussion and vocal sounds, which the French aptly called musique concrète. Needless to say, he became a master at splicing bits and pieces.

From 1956 to 1962 Nikolais composed eleven major scores for his theatre pieces using such techniques. In 1963, James Seawright, who at the time was assisting Nik in his productions and also working at the Columbia-Princeton Center for Electronic Music, recorded a sound bank for the production Imago (1963). With this material, Nikolais created his first synthesizer score. Imago won the Paris Grand Prix in 1968 and launched the Nikolais Dance Theatre towards its national and primarily international acclaim.

During the same period, Seawright came to Nik and told him of a young man who had invented and constructed a simplified synthesizer and insisted that Nik visit the electronic fair currently being held in New York. Nik did so and met Robert Moog. He was completely taken by the new machine and after making some suggestions to Moog, (which Moog made), Nik bought the inventor’s first machine with the aid of a Guggenheim Fellowship. Moog himself was astonished by what his machine could produce for Nik. This machine was later acquired by the Museum of Musical Instruments at the University of Michigan at Ann Arbor as the first Moog synthesizer. The Synclavier was Nik’s next source of sound and since the mid-1970s remained the major instrument in the Nikolais soundroom.

Alwin Nikolais has been honored and awarded throughout the world. He has received the French Legion of Honor, the Kennedy Center Honors, National Medal of the Arts, two Guggenheim Fellowships, as well as Mellon, Ford, and Rockefeller grants. He has been a recipient of NEA grants since 1966, been awarded five honorary doctorates, all for his remarkable achievements in Dance Theater. His genius has influenced several generations of artists."
—Murray Louis

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expected to be published on 05.10.2026

Various - Curation Three: Verraco

Various

Curation Three: Verraco

12inchT3R024
The Third Room
19.10.2026

The third chapter of The Third Room's curator-led series is shaped by Verraco, one of the key voices behind a new generation of artists reshaping contemporary club music. Through his productions, DJ sets and his work with TraTraTrax, he has helped define a sound where hybrid forms, rhythmic experimentation and cross-cultural influences are pushing the genre into new territory. Structured across two distinct sides, the release draws a clear connection between past and present. The A-side leans into a deeper, more classic space, while the B-side moves towards a more forward-facing, hybrid sound. It opens with Libration (Stone Version) by Substance & Vainqueur, a revisiting of their landmark 2007 release, a track that helped define the language of Dub Techno as it is understood today. Reduced, deep and spatially precise, it established a blueprint for how rhythm, delay and tone could function together. It's presence here acts less as a nod to the past and more as a reminder of a foundation that continues to shape the genre. Skee Mask's Clear Sky 909 continues this thread, softening the edges without losing depth. Warm, enveloping textures and fluid movement give the track a sense of openness, balancing clarity with emotional weight. The B-side shifts perspective. On Untitled (Teamgeist Mix), Verraco, joined by Tils, delivers the record's defining moment - a dense, intricately designed piece built on a driving low-end and evolving rhythmic patterns. Elements from Techno, Bass and Leftfield House converge into a detailed, forward-moving structure that actively bridges cultural contexts. It results in a form of dance music shaped by technical precision, but drive.n by a clear sense of intent, marking a distinct expression of Verraco's current sound. Untitled by 1morning introduces a rolling, tribal-infused groove with a strong sense of depth, while PatumPa by Regal86 closes the record with a bright, loop-driven energy that leans into pure motion. Across both sides, the release moves between reference and progression. Rather than separating old and new, Verraco connects them - tracing a line from foundational Dub Techno to a more fluid, contemporary club language. Copyright 2026 The Third Room A1 Written and Produced by Peter Kuschnereit & Rene Loewe | A2 Written and Produced by Bryan Mueller | B1 Written and Produced by JP Lopez & Jakob Ferdinand Tils and mixed by Lurka | B2 Written and Produced by 1morning | B3 Written and Produced by Regal86 Mastered by Andreas Kauffelt (Schnittstelle Berlin) Artwork by Charlotte Ernst Design by Daniel Bornmann (STUEDIO.XYZ) Distribution by Clone Pressing by Matter Of Fact

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expected to be published on 19.10.2026

Last In: 38 days ago
CLAUD - ME AND THE MUSIC

CLAUD

ME AND THE MUSIC

12inchSAD029LP-C1
Dead Oceans
23.10.2026
  • 1: GAY WITCHCRAFT
  • 2: JUST KIDDING
  • 3: THE LEGEND
  • 4: SHE DOESN'T LOVE ME
  • 5: THE REACH
  • 6: SPELLS AND FORTUNE TELLERS
  • 7: I OWE YOU
  • 8: I'M TOO SENSITIVE
  • 9: ME AND THE MUSIC
  • 10: LET'S END ON A GOOD NOTE

Muss sich alles ständig so schwer anfühlen? Claud Mintz ringt ständig mit dieser Frage. Und zwar nicht in Form von höflichen kleinen Wortgefechten, sondern in Form von großen, langwierigen, existenziellen Kämpfen - von der Art, die einen letztendlich dazu bringen könnte, den Kurs des gesamten Lebens zu ändern. Die 10 Songs auf seinem facettenreichen und glanzvollen dritten Album ,Me and the Music" zeigen den 27-jährigen Singer-Songwriter und Produzenten aus Brooklyn, wie er sich mit dieser Frage auseinandersetzt und schließlich triumphierend zu etwas gelangt, das einer Antwort nahekommt: Die Dinge können schwer sein, aber das bedeutet nicht, dass man keinen Spaß haben kann. Das Leben kann schwer sein, aber das Bier in Ihrer Hand ist es nicht - warum sollten Sie es nicht für einen Moment in die Höhe recken, mit den Freunden um Sie herum mitsingen und Ihre Sorgen für die Dauer eines perfekten Indie-Pop- Songs vergessen? ,Me and the Music" ist Clauds erstes Album seit drei Jahren, seit dem 2023 erschienenen, hochgelobten ,Supermodels". Sowohl ,Supermodels" als auch ,Super Monster" aus dem Jahr 2021 waren weitgehend inspiriert von ,dieser einen unklaren Beziehung", von der er irgendwann während des Schreibens von ,Me and the Music" erkannte, dass sie ,eigentlich nie wirklich etwas war". ,Supermodels" war ein so ernstes Album, und ,ich habe einfach so lange in meinen Gefühlen geschwelgt", sagt Claud. ,Es gibt einen Unterschied zwischen Aufrichtigkeit gegenüber dem Leben und dem Leben zu ernst zu nehmen." Diese Erkenntnis veränderte alles: Im Titelsong von ,Me and the Music" singen sie: ,Das ist der letzte Song, den ich von dir ruinieren lasse", und das meinten sie auch so. Nachdem Claud diesen Song geschrieben hatte - in den berühmten Electric Lady Studios zusammen mit ihren Freunden Hank Heaven und Annie DiRusso -, begannen sie, sich völlig befreit zu fühlen. ,Dadurch wurde viel Bedauern losgelassen, das ich mit mir herumgetragen hatte, und es ermöglichte mir, zu denken _ das macht so viel Spaß", sagen sie. ,Musik zu machen macht so viel Spaß." Das Markenzeichen von Me and the Music sind also Songs, die die Komplexität des Erwachsenwerdens und des Lebens in der Welt einfangen, ohne dabei den Sinn für Verspieltheit oder Spaß zu verlieren. Es ist ein typisches ,Slice-of-Life"-Album , das neue Romanzen, Insider-Witze, Gap-Werbespots, die Band ,America" und das Land Amerika thematisiert und all diese Dinge mit Sorgfalt und Rücksicht behandelt. Die Lead-Single ,She Doesn't Love Me" von ,Me and the Music" ist in vielerlei Hinsicht der Kern des Albums - ein leichtfühliges Lied darüber, wie es ist, in den 2020er Jahren in Amerika queer und trans zu sein. (Es ist eine kraftvolle, mitreißende Hymne, die vor Schmerz nicht zurückschreckt - und trotzdem Lust macht, wie Claud in dem Titel singt, die ,Biere in die Luft zu recken".) Als Claud den Song gemeinsam mit Heaven und DiRusso schrieb, waren sie fest davon überzeugt, dass es ein Yacht-Rock-Song werden sollte; das Demo klang letztendlich dennoch ,Lo-Fi und Indie". ,Me and the Music" wurde von Claud und John Congleton (Alvvays, St. Vincent) produziert und bedeutet für Claud, dass sich der Kreis schließt: Mit diesem Album hatte Claud endlich das Gefühl, als Produzent selbstbewusst genug zu sein, um die Rolle des Co-Produzenten zu übernehmen (und hat seitdem eine Reihe viraler Singles von Romy Mars produziert). Die Zusammenarbeit ist natürlich ein wesentlicher Bestandteil von Clauds Arbeit - wer wären wir ohne unsere Freunde? Neben Claud gehört er zu einem Viertel zu Shelly, einer Band, die er gemeinsam mit Clairo, Noa Getzug und Josh Mehling gegründet hat. Auf ,Me and the Music" arbeitet Claud bei dem Titel ,The Legend" erneut mit ihrem langjährigen Kollaborateur Dan Nigro (Olivia Rodrigo, Chappell Roan) zusammen. Der Song thematisiert das Gefühl, tief in jemanden verliebt zu sein, der nicht mit einem gesehen werden möchte, sagt Claud: ,Es geht gewissermaßen um eine beschissene Beziehung und den Wunsch, die Liebe zur Schau zu stellen, ohne jedoch dazu in der Lage zu sein ", erklären sie. Doch wenn es auf ,Me and the Music" ein echtes Liebeslied gibt, dann ist es ,I Owe You", ein Dream-Pop-Road-Song, der hingebungsvoll und facettenreich ist. Er fängt den Geist von ,Me and the Music" als Ganzes ein: die Dinge Tag für Tag zu nehmen, Bilanz über das zu ziehen, was einen umgibt, und die schönen Dinge anzunehmen, wenn sie sich bieten. Das fühlt sich gar nicht so schwer an.

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ERIC WUBBELS - ALTARPIECE H. AF K.

,Altarpiece H. af K." ist das neue Album von Eric Wubbels bei Kou Records - Komponist, Pianist, Co-Direktor des New Yorker Wet Ink Ensembles und Preisträger des Ernst von Siemens-Komponistenpreises 2023, einer der renommiertesten Auszeichnungen in der zeitgenössischen Musik. ,Altarpiece H. af K." hat seinen Namen und seinen inspirierenden Geist den Gemälden ,For the Temple" von Hilma af Klint entlehnt - monumentale Werke, die für einen Raum konzipiert wurden, der noch gar nicht existierte, gerichtet an einen zukünftigen Zuhörer. Wubbels begegnete ihnen 2018 im Guggenheim und ließ diese Begegnung in ein Stück einfließen, dessen vollständige Umsetzung sieben Jahre in Anspruch nehmen sollte: von einer E-Mail aus der Pandemiezeit an die Fagottistin Dana Jessen, in der er etwas Einfaches vorschlug - Multiphonik, Überlagerungen, vielleicht einen Kanon -, über Live-Auftritte in der Fairchild Chapel, bei Elastic Arts und in einer existentialistischen Kirche in Atlanta bis hin zu einer Aufnahmesession im Dezember 2025 im Power Station Studios in Midtown Manhattan, dem Raum, in dem ,Like a Virgin" und ,Let's Dance" entstanden sind. Die Besetzung - drei Fagotte, gespielt von Dana Jessen, Ben Roidl-Ward und Katherine Young - ist rein akustisch: keine Live-Bearbeitung, keine Elektronik. Was du hörst , ist das Instrument selbst, bis an seine Grenzen getrieben. Wubbels' Komposition nutzt die Fähigkeit des Fagotts zu Multiphonik und mikrotonaler Modulation, um sich überlappende Spektren aufzubauen, die voll und ganz aus den grundlegenden akustischen Eigenschaften der Instrumente entstehen - Obertöne, Differenztöne und Schwebungsfrequenzen, die den drei Musikern im selben Raum entlockt werden und einen seltenen Raum zwischen den spektralen Welten von Scelsi und Dumitrescu und dem anhaltenden physischen Gewicht von Sunn O))) einnehmen. Über zwei lange Sätze (Reh. A und Reh. C) hinweg häufen sich diese dichten, vibrierenden Spektren zu etwas an, das sich zwischen Stillstand und Vorwärtsdrang bewegt und an der Schwelle zwischen Tonhöhe und Rauschen schwebt. Das Stück gipfelt nicht in einer Auflösung, sondern in einer Transformation durch anhaltende Aufmerksamkeit. Aufgenommen, abgemischt und produziert von Randall Dunn. Gemastert von Ben Greenberg. Dolby Atmos-Mischungen von Ben Greenberg. Lackpressung von Paul Gold bei Salt Mastering. Cover-Artwork von Thomas Hooper; Porträt auf der Rückseite von Julie Bell.

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Hans P. Kjorstad - Inn LP

Hans P. Kjorstad

Inn LP

12inchPHNTM67
Phantom Limb
23.10.2026
  • A1: Dis
  • A2: Ost
  • A3: Syn
  • A4: Rif
  • B1: Lai
  • B2: Gan
  • B3: Akk_1
  • B4: Bit
  • B5: Akk_2

“Kjorstad is an intriguing musician. He’s fascinated by the world, its history and future, nature and sound.”
Songlines

“Routinely blurs lines between folk, jazz, free improvisation, experimental, and contemporary music. Impressive, elusive, superb. I’m never less than spellbound.”
the Quietus

“Just as likely to appeal to followers of classical, folk and improvised music as to the jazz fraternity…A deep listening experience. Enchanting.”
Jazz Journal

Norwegian multi-instrumentalist Hans P. Kjorstad debuts on Phantom Limb (following works with Sam Gendel and Ernst Reijseger) with new album Inn, a nuanced, lower case, orchestra-in-miniature full of curiosity, charm, and sensitive mastery of its form."

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Alwin Nikolais - Electronic Dance Music, 1966-1989 (2x12")

Often credited as the father of multi-media theatre, Alwin Nikolais (1910-1993) took complete creative control over his productions - including cutting-edge approaches to lighting and costume that transformed human bodies into shifting sculptural shapes, while also composing wildly innovative electro-acoustic and synth-based audio as accompaniment.

After initially experimenting with musique concrète and tape manipulation (as demonstrated on the 1959 LP Choreosonic Music of the New Dance Theatre of Alwin Nikolais) Nikolais became the first owner of Robert Moog's synthesizer at the Audio Engineering Society convention in New York in late 1964. Relying heavily on the Moog and later the Synclavier synth/sampler, these 21 tracks document Nikolais' highly-prescient compositions across the mid 1960s through to the late 1980s - existing not only as extensions of his other-worldly choreographic productions, but standalone pieces of foundational mid-century American electronic and experimental music.

"Born in Southington, Connecticut in 1910, Nikolais’s early years and early career were in acting, music and puppetry. It was not until the late 1930s that he began his work as dancer/choreographer in Hartford, Connecticut, where he was commissioned by the Avery Memorial Theatre, a part of the Wadsworth Atheneum, to create an evening-length work to the music of Ernst Krenek. Previously his work and study as a pianist-organist found him accompanying silent films. This sort of accompaniment required from the musician not only a playing skill but also a versatility in improvisation, matching movement to sound, and evoking mood to situation.

Nik was drawn initially to dance by his involvement with the percussion scores used by the illustrious early twentieth century German dancer Mary Wigman. In trying to learn more about percussion, he was lured into dance class and thus his career began. His development of music and dance occurred simultaneously. His introduction to the twelve-tone technique opened his mind to the expanding areas of atonal music, and his dealing with music as sound per se. In 1948, after being appointed director of the Henry Street Playhouse in New York, Nikolais formed the Playhouse Dance Company, later known as the Nikolais Dance Theater, and began his aesthetic orientation toward dance as a study of motion. By the 1950s, he had ceased creating literal dances and began his explorations and eventual milieu as an abstractionist.

Sound became an important part of his abstract theatre. For his first dances, which involved his new thinking of dance as both a visual and kinetic art, he used live percussion scores in which he directed his dancers to play instruments of all nature. There was a combination of children’s toy instruments as well as harsh and resonant automobile brake drums, and other pitched auto parts which he also used to accompany classes. Once he installed his own tape recording machines, he quickly used the limited range these instruments provided in a new way, slowing and increasing speed and reversing sound. He also made the sounds adhere to the choreographic structure (not the other way around), thereby giving the dance its independence from the musical phrasing. But the real need remained: the search for new sound. Nik made a sound library, recording noises and percussion and vocal sounds, which the French aptly called musique concrète. Needless to say, he became a master at splicing bits and pieces.

From 1956 to 1962 Nikolais composed eleven major scores for his theatre pieces using such techniques. In 1963, James Seawright, who at the time was assisting Nik in his productions and also working at the Columbia-Princeton Center for Electronic Music, recorded a sound bank for the production Imago (1963). With this material, Nikolais created his first synthesizer score. Imago won the Paris Grand Prix in 1968 and launched the Nikolais Dance Theatre towards its national and primarily international acclaim.

During the same period, Seawright came to Nik and told him of a young man who had invented and constructed a simplified synthesizer and insisted that Nik visit the electronic fair currently being held in New York. Nik did so and met Robert Moog. He was completely taken by the new machine and after making some suggestions to Moog, (which Moog made), Nik bought the inventor’s first machine with the aid of a Guggenheim Fellowship. Moog himself was astonished by what his machine could produce for Nik. This machine was later acquired by the Museum of Musical Instruments at the University of Michigan at Ann Arbor as the first Moog synthesizer. The Synclavier was Nik’s next source of sound and since the mid-1970s remained the major instrument in the Nikolais soundroom.

Alwin Nikolais has been honored and awarded throughout the world. He has received the French Legion of Honor, the Kennedy Center Honors, National Medal of the Arts, two Guggenheim Fellowships, as well as Mellon, Ford, and Rockefeller grants. He has been a recipient of NEA grants since 1966, been awarded five honorary doctorates, all for his remarkable achievements in Dance Theater. His genius has influenced several generations of artists."
—Murray Louis

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AARON DILLOWAY - NO SKILL COMEDY MIND READING
  • 1: RAW HYDE
  • 2: MY BRAIN HAS FINISHED GROWING
  • 3: FORCED AUCTIONEER
  • 4: FIND A NEW WAY TO LAUGH
  • 5: BRING ME THE HEAD OF THE UNKNOWN COMIC
  • 6: POSSESSION AUDITION TAPE
  • 7: THE LEVITATION HACKER
  • 8: SUPPORTING ACTOR (FOR PIETER & PHIL)

Aaron Dilloway kehrt mit ,No Skill Comedy Mind Reading" zu Dais Records zurück - seinem ersten echten Album in voller Länge seit 2017, einer Sammlung von typisch verstörendem, absurdem Material. Geprägt von seinen typischen Verzerrungen und Verformungen - von Feedback umhüllte Fundstücke, Feldaufnahmen und Gesangsimprovisationen - versammelt ,No Skill" fast ein Jahrzehnt ausgewählter Soloarbeiten und wirkt dennoch ganz und gar zeitgemäß: ein sprunghaftes Produkt der Unbeständigkeit, zugleich hart und humorvoll. Nur wenige zeitgenössische Experimental-Künstler des letzten Vierteljahrhunderts sind so produktiv und verehrt wie Dilloway, ein Pionier der amerikanischen Noise-Szene im Mittleren Westen, ehemaliges Mitglied von Wolf Eyes und Gründer des in Oberlin ansässigen Labels und Plattenladens Hanson Records. Doch trotz seines immensen Gesamtwerks hat er nur zwei richtige Solo-LPs veröffentlicht, neben einer regelmäßigeren Produktion von Kassettenveröffentlichungen und Kollaborationsprojekten. Mit ,No Skill" vollendet er nun eine vieldeutige Albumtrilogie, die mit seinem wegweisenden Werk ,Modern Jester" aus dem Jahr 2012 begann. ,Ich habe fast das Gefühl, dass sie irgendwie Teil eines Ganzen sind. Alle drei Alben versuchen, in den schlimmstmöglichen Situationen Humor zu finden. Je nachdem, wer zuhört und wie die jeweilige Einstellung ist, könnten sie als lustig oder einfach nur als grauenhafte, schreckliche Alben empfunden werden." Halb im Ernst fährt Dilloway fort: ,Für mich ist dieses hier das Ergebnis von, na ja, verkorksten Sachen: psychische Erkrankungen, Medikamente, Scheidung, komischer Scheiß. Das Eintauchen in seltsame Dinge fasziniert mich immer auf die eine oder andere Weise." Neben den bereits erwähnten Einflüssen aus der menschlichen Erfahrung greift ,No Skill" auf verschiedene technische und ästhetische Kuriositäten zurück: das methodische Sounddesign von Alvin Lucier, Andy Milligans Low-Budget-Kult-Horrorfilm ,The Weirdo" aus dem Jahr 1989 und die pop-exzentrische Art des Filmkomponisten Hugo Montenegro. Dilloway stieß bei einer Lagerraumversteigerung auf dessen skurrile Habseligkeiten, darunter Notizen zu den frühen elektronischen Experimenten des Komponisten. Einige der beunruhigendsten Momente des Albums, wie das Lachen, das ,Bring Me The Head Of The Unknown Comic" heimsucht - klanglich eine Anspielung auf die Avantgarde-Größen Nurse with Wound und thematisch auf den Komiker aus den 1970er Jahren mit der Papiertüte über dem Kopf -, lassen sich auf den Einfluss dieses wahrhaft ungewöhnlichen Fundes zurückführen. ,No Skill" knüpft zudem an Dilloways jüngste künstlerische Ausflüge an: seine Umsetzung von John Cages 88-Band-Loop ,Rozart Mix"; die Originalmusik für ,The Absence of Milk In The Mouths of the Lost"; Gemeinschaftsalben mit Lucrecia Dalt (Lucy & Aaron) sowie Kim Gordon & Bill Nace (Body/Dilloway/Head). Während er an diesen und anderen Projekten arbeitete, legte er in Gedanken einen Ordner für sein nächstes Dais-Album an und sammelte Aufnahmen, die zu einer ziemlich vagen Vision passten. ,Dieses Album hat mich irgendwie völlig in Beschlag genommen, seit ich ,The Gag File` 2017 fertiggestellt habe. Zuerst dachte ich, es würde eher ein Pop-Album werden, aber dann hat mir das Lucrecia-Projekt diese Idee irgendwie aus dem Kopf getrieben. Es begann, eher wie meine Live-Sets zu fließen." Er entschied sich für eine Abfolge, die den Hörer ein wenig im Ungewissen lässt - ob erschrocken, amüsiert oder verwirrt; der Effekt soll absichtlich den Eindruck erwecken, dass etwas kaputt ist. Das Album beginnt mit schrillen Kreischen, bevor es in Drone-Passagen eintaucht, die durch zwei aneinander geriebene nepalesische Sarangi-Bögen entstehen, begleitet vom ersten Auftauchen seiner ogerartigen stimmlichen Präsenz. Anschließend werden mehrere Minuten von weißem Rauschen verschluckt (,Forced Auctioneer"). Dilloway verweist auf The Weirdos seltsamen Einsatz ausgedehnter Übergänge mit schwarzem Raum und seine lebenslange Liebe zum Bandrauschen. Er bekam Kassetten von älteren Kindern und hörte diese Geräusche als Teil der Songs, nur um später zu erfahren, dass es sich um klangliche Artefakte handelte, die von Generationen des Kopierens auf Kassette übrig geblieben waren. ,Ich stehe total auf die Idee, all diese Schichten aufzubauen und sie in etwas anderes zu verwandeln. Wenn ich zum Beispiel live spiele, kann es rauer zugehen als bei meiner aufgenommenen Musik, und dafür wollte ich genau dieses Gefühl einfangen - dass diese Ausbrüche laut sind, aber ein bisschen gedämpfter. Dieser totale Rauschklang, fast so, als wärst du unter Wasser." Dilloway sammelt Tonpoesie-Platten, und obwohl er seine eigene Arbeit nicht gerne in dieses Genre einordnet, spricht die Absurdität dieses Handwerks - die Verwendung von phonetischen Lauten und nonverbalen Geräuschen als Ersatz für traditionelle semantische Bedeutung - durch sein Werk. Auf ,Possession Audition Tape" liest er verschiedene Passagen aus einem Buch vor, das von einer französischen religiösen Gruppe aus dem 18. Jahrhundert handelt, die zu öffentlichen Unruhen neigte, und schneidet diese digital auseinander, wodurch er im Mix seine eigenen, echoartigen Stotterausbrüche erzeugt. ,No Skill Comedy Mind Reading" endet mit einem Stück aus Synthesizer und Orgel-Rhythmusmaschine, das auf Musik basiert, die er für den Film ,Supporting Actor" von Pieter Schoolwerth und Phil Vanderhyden komponiert hat - in dem ein Avatar von Dilloway in ein Portal gezogen wird. Dort trifft er in einem fantastischen Club auf posthumane Wesen. Die Szene, die sich irgendwie auf Audio übertragen lässt, versetzt das Set in einen passend verwirrenden Traumzustand. Ein Star der Noise-Musik, ein moderner Hofnarr, der aus dem Unbekannten berichtet.

pre-order now30.10.2026

expected to be published on 30.10.2026

Various - Curation Six: GiGi FM

Various

Curation Six: GiGi FM

12inchT3R027
The Third Room
20.08.2026

The final chapter of The Third Room's curator-led series is shaped by GiGi FM, an artist whose work moves fluidly between club functionality, emotional storytelling and immersive sound design. Through her productions and performances, she has developed a distinct language where rhythm, atmosphere and movement exist in constant dialogue. For the closing chapter, the focus lies on cohesion. Bringing together artists connected through a shared sensitivity for groove, detail and space, the release unfolds through percussive structures and atmospheric elements that move with clarity, depth and intention. The Half Bearded Man by Fergus Sweetland opens the record. A rough yet detailed rhythmic framework, syncopated percussion and a rolling bassline create forward motion, while softer elements and a subtle vocal layer introduce a contrasting sense of lightness, drawing the listener into the track. On Shark Attak, D-Leria places percussion at the centre, but with a more restrained approach. Polyrhythmic bleeps and high-frequency sweeps weave around the groove, maintaining depth and tension without becoming intrusive, giving the track a quiet but persistent drive. The B-side opens with one of its defining moments: Anukari, a collaboration between Efdemin and GiGi FM. Bringing together two distinct approaches, the track unfolds as a layered and atmospheric piece: detailed percussion, connecting textures and subtle melodic fragments create a sense of depth that feels both modern and slightly otherworldly, while remaining inviting and grounded. Closing the record, Even by Fireground reduces the elements further. Warm chords and a restrained rhythmic core create an open, enveloping space, balancing softness with tension and allowing the track to unfold with a quiet sense of momentum. Across all four tracks, the release remains tightly cohesive: built on groove, space and carefully placed detail. As the final entry in the series, it shifts the focus from structure to flow, offering a closing chapter that feels immersive, connected and complete. A1 Written and Produced by Fergus Sweetland | A2 Written and Produced by Giuseppe Scaccia | B1 Written and Produced by Giulia Fournier & Philip Sollmann | B2 Written and Produced by Angela Dragonetto & Danielle Paduano Mastered by Ahmet Sisman (The Third Room Studios) Artwork by Charlotte Ernst Design by Daniel Bornmann (STUEDIO.XYZ) Distribution by Clone Pressing by Matter Of Fact

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Last In: 5 days ago
Panda Bear & Sonic Boom - A ? of When LP

Die Musik von Panda Bear und Sonic Boom war schon immer ein Spielplatz: ein Ort, an dem Klangexperimente, Loops und unerwartete Ideen aufeinandertreffen. Während Sonic Boom einst mit Spacemen 3 die Balance zwischen Drone und Pop neu dachte und später mit modularen Synths experimentierte, erschafft Panda Bear, solo oder mit Animal Collective, schillernde Klangwelten zwischen Noise, Folk und Elektronik. Ihr gemeinsames Debüt Reset (2022) wirkte wie ein kreativer Befreiungsschlag im Pandemie-Nebel.

Mit A ? of WHEN setzen sie diese Spielfreude fort, gehen aber noch weiter. Harfen-Loops, Steel Drums, Pedal Steel, sogar Jodeln: Das Duo greift bewusst auf vermeintlich „uncooles“ Material zurück und macht daraus etwas Eigenes. Songs wie „Something Like Dreaming“ oder „Like a Moth to a Flame“ verbinden verspielte Psychedelik mit eingängigen Melodien, als würde man von Station zu Station durch einen musikalischen Abenteuerspielplatz springen.

Gleichzeitig wird der Ton ernster. Die zehn Stücke verhandeln digitale Erschöpfung, politische Verwerfungen und ökologische Fragen, ohne dabei die Leichtigkeit zu verlieren. Inspiriert von einer Welt aus „AI slop“, algorithmischem Dauerrauschen und permanenter Vernetzung, suchen Panda Bear und Sonic Boom bewusst nach anderen Formen der Verbindung: weniger Scrollen, mehr echtes Erleben, mehr Radio, Live-Shows, Listening-Partys und reale Begegnungen. Statt Zynismus setzen sie auf Empathie, Glück und gegenseitige Unterstützung.

Im Kern bleibt das Album jedoch ein Akt der Aneignung: Klänge aus unterschiedlichen Kontexten werden neu zusammengesetzt, getragen von ungewöhnlicher Percussion wie Harfe und Steel Drums. So entsteht Musik, die zugleich verspielt und reflektiert ist. A ? of WHEN blickt auf eine widersprüchliche Welt und verwandelt sie in etwas Verbindendes. Kein großes Heilsversprechen, sondern die Einladung, gemeinsam offline darin aufzugehen.

Konsequenterweise wird das Album nicht auf Streaming-Plattformen verfügbar sein: Panda Bear und Sonic Boom setzen stattdessen auf reale Begegnungen, Listening Sessions und direkten Austausch jenseits algorithmischer Dauerbeschallung.

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Last In: 37 days ago
RIOT CITY RADIO - SPITTING TEETH

Schreit es laut heraus: Wir sind der Underground! Die Arbeiterklasse hat genug, sie geht auf die Straße, startet die Revolution, tanzt und kämpft manchmal zum Beat der Songs von RIOT CITY RADIO. Sind das Klischees? Natürlich. Aber Punkrock & Oi! jeder Art basieren seit jeher auf Klischees. Genau wie jede andere Subkultur auch. Das ist also nichts Schlechtes. Im Gegenteil, es macht Spaß. Vor allem mit RIOT CITY RADIO, denn ihre Songs sind sofort eingängige Hymnen mit perfekt ausgewogenem Songwriting zwischen kraftvollen Refrains, großartigen Mitsing-Passagen und einer rohen, gewaltigen Note, die süchtig macht! Eine Ode an Subkultur, Underdogs und die Solidarität, in Distanzierung zu einem Großteil der kranken Gesellschaft und all ihren unnötigen Exzessen. Und RCR meinen jede einzelne Zeile ihrer Songs ernst und haben viel zu sagen! Mit ihrem zweiten Album ,Spitting Teeth" startet die Band aus Plymouth, UK, mit einer charismatischen Street-Punk- und Oi!-Explosion durch! Musik mit Können, harter Schlagkraft und einer knallharten Street-Attitüde. 11 neue Songs, darunter die Singles ,We re still singing" und ,Underground". Auf limitiertem schwarzem und limitiertem mehrfarbigem Vinyl!

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Last In: 5 months ago
Reeef - Universe

Reeef

Universe

12inchEVITA-V-004
Evitative Records
22.12.2025

Sechs Tracks. Zwei Seiten. Ein Gefühl

Manche sagen, diese EP sei wie eine Reise durch das Universum.
Andere sagen, sie ist einfach nur geil produziert.
Und dann gibt’s noch uns, REEEF, und wir sagen: Warum nicht beides?

Die „Universe EP“ ist der Beweis, dass Melodic Techno nicht nur tief und emotional sein kann, sondern auch richtig gut sitzt – wie dein Lieblings-Hoodie nach drei Tagen Festival.



Wir haben alles reingepackt:

Universe: Der Titeltrack. Ein epischer Opener, der mehr Stimmung macht als dein Barista mit Burnout.

Humanity: Technofrontalangriff mit Betonwänden – für alle, die es ernst meinen mit dem Raven.

Never Say Never: Melancholie auf House-Basis. Für den Moment, in dem du denkst: „Vielleicht bleib ich doch noch bis Montag.“

Daydreams: Der Track für 6:42 Uhr, wenn draußen der Nebel aufzieht und du kurz überlegst, ob das Leben nicht doch ein Musikvideo ist.

Bumblebee: Direkt im Ohr, klebt wie Honig im Hirn – nur eben clubtauglich.

Kryptonite: Der große Absch(l)uss. Melodic House mit Pop-Einschlag – emotional, energetisch, kein guilty pleasure, sondern einfach pleasure.



Für DJs. Für Hörer. Für Menschen mit Geschmack und funktionierendem Basssystem.

Auf 12” Vinyl gepresst, liebevoll angeordnet, Spielzeit optimiert – so wie Oma früher die Tupperdosen im Schrank. Nur mit mehr Kickdrum.



Fazit: Diese EP braucht keine Hype-Formulierungen. Die Tracks sprechen für sich. Und wenn nicht, übernehmen wir das Mikrofon – laut, tanzbar und mit einem leichten Hang zur Selbstüberschätzung.



REEEF – Universe EP! Jetzt überall, wo es gute Musik gibt. Und bald auch bei dir im Plattenkoffer.

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Last In: 5 months ago
PIGS PIGS PIGS PIGS PIGS PIGS PIGS - DEATH HILARIOUS

Das fünfte Album der Newcastler Riffzauberer Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs (aka PIGSx7) ist geprägt von kalkulierter Aggression und selbstzerfrleichenden Texten. Zu den verblüffenden Boni gehören verspielte Synthesizer-Arbeiten und der Auftritt eines Hip-Hop-Masters. Mit seinem Titel, der Absurdität und Ernsthaftigkeit einander gegenüberstellt, ist dies Death Hilarious. Während Land Of Sleeper von 2023 als immersives Kopfhörer-Erlebnis konzipiert war, strebten Pigs dieses Mal nach etwas direkterem, böseren. ,Wir wollten, dass es ein Schlag ins Gesicht ist", grinst Produzent und Gitarrist Sam Grant. Dieses Ziel kam zum Teil dadurch zustande, dass die Band in den letzten Jahren sooooo viele Gigs gespielt hat. Die Band fühlte sich gut geölt und reif dafür, den Zuhörern zu Hause die Art von Prügel zu verpassen, die ihr Publikum von der Bühne aus erhält. Death Hilarious bietet einige Überraschungen, vor allem der Track 'Glib Tongued', bei dem El-P von Run The Jewels als Gastmusiker mitwirkt. Als Bassist John-Michael Hedley unwissentlich das schrieb, was seine Bandkollegen als ihr Äquivalent zu einer Hip-Hop-Nummer betrachteten, setzten die Pigs ihre Ziele hoch an und sicherten sich einen fulminanten Beitrag von einem der größten Rapper der Welt. Das soll nicht heißen, dass Pigs zum Nu-Metal übergegangen sind. Death Hilarious ist eine abwechslungsreiches, straffes Album, das sich zwischen sabbathianischem Doom, grotesk minimalistischem Noise Rock und zyklischen Post-Metal-Fortissimos bewegt. Auch die Pigs treiben sich selbst weiter an. Unpassende Synthesizer-Soli tauchen dort auf, wo normalerweise Gitarren-Histrionik Platz hätte. Klaviertracks lauern im Mix und verleihen dem Klangstrudeln eine fast unterschwellige Tiefe. Stitches" ist wie Motörhead, die versuchen, Glamrock mit einem beschwipsten Keyboarder zu spielen. Und dann ist da noch das 100-Meilen-Tempo des Cosmic-Thrash-Openers ,Blockage". Verzerrte Licks fliegen aus den Verstärkern von Grant und Lead-Gitarrist Adam Ian Sykes, während die Rhythmusgruppe dahinter brutzelt. Mit all dieser Power, die durch die Adern fließt, wird Death Hilarious mit Leichtigkeit eines der besten Rockalben des Jahres 2025 sein... und das ist kein Witz!

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Last In: 61 days ago
SILVER TEARS - SILVER TEARS LP

Silver Tears is the new joint venture by Berlin-based gent Luca Venezia and Damian Shilman, respectively of Curses and Skelesys’ fame.

The duo first debuted in 2023 on Next Wave Acid Punx Deux (Chapter 2) compilation delivering one track rich with deep bass lines, crystal clear guitars and captivating mechanical drums. One somehow classic formula enriched by an universal allure that left you hoping for more. And here we are: these charming men have been working hard for the past two years and their first, self-titled full-length album is now ready.

Eight new cuts of elegant electronic beat-driven coldwave with baritone vocals, sharp arpeggios and no lack of slow passages, recalling 90’s shoegaze or moody grunge. A subtle play of juxtaposition of dancing moments and introspective retreats, dancefloor-oriented grooves and caustic precipices, sometimes crowned by the two dueting at vocals. One wide musical cape to cloak all the angles of the Goth subculture and prove how this can still be relevant some many years after it first bursted out.

limited to 500 copies

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Last In: 15 months ago
Luna Soul - First Move LP

Luna Soul

First Move LP

12inchLEGO368VL
LEGERE RECORDINGS
23.04.2025

"First Move" is the debut album from Luna Soul, founded by the German-Spanish duo Lisa Michèle Lietz and Jordi Arnau Rubio.

Lisa Michèle Lietz comes from Schwerin, learned the guitar from Ernst Ulrich Deuker, the bassist of German NDW heroes Ideal, and is a studied musicologist. Jordi Arnau Rubio was born in Barcelona. He left Spain as a teenager to work as a professional dancer throughout Europe. As a composer, Rubio draws inspiration from blues, jazz, soul and funk. They both started Luna Soul in 2019 and have since toured extensively through Germany, Spain and France. The ten songs from "First Move" carry the energy of countless live performances and were composed with sensitivity by Lietz and Rubio. Joel Sarakula, Daniel Fell and Paul Milne co-worked as songwriters on some of the songs. Sarakula also took over the production and gave the album its finishing touches.

The opener "Grow" is a heartfelt ode to resilience and self-discovery, before "No Way Home" paves the way to the dance floor with subtly interwoven funk and celebrates freedom and carefree joie de vivre. The first single "1979" gives the album a Mediterranean touch. The Spanish guitar provides an authentic and refreshing sound. With "Lights Out" and "City Lights," "First Move" delves deeper into the 1970s with a mood of nostalgia, optimism and urban promise: "The nighttime city skyline is a great metaphor for navigating through emotions when composing," Lietz and Rubio explain. "In our loneliness, we don't walk alone" it says in "City Lights": "We firmly believe that in moments of pain and coping with loss there are silent, invisible connections that carry us along, especially in challenging life situations, and provide a grounding. They provide support and hope in our increasingly digitalized world."

"Take yourself higher, you know you gotta do it" – that's the powerful message in "Hold On", the appropriate opener on the second side of the vinyl LP. With "Winterdance" and "Obvious" the album effortlessly glides through the sound aesthetics of the late Seventies and early Eighties.

"Just For Us Tonight" and "One More Night" finally sum up Lietz and Rubio's central credo: "It's about surrendering to the fascination of the moment," explain Luna Soul, "finding comfort in the midst of chaos and to celebrate those fleeting sparks of interpersonal connection that drive us and make us alive."

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Last In: 17 months ago
KUHN FU - KATASTROFIK KINK MACHINE

Der Waffle House Index bemisst in den USA seit 2011 die Wucht von Katastrophen: Grün = vollständiges Menü - Restaurant hat vollen Strom, Speisen unbegrenzt, Schaden schlimmstenfalls begrenzt. Gelb = eingeschränktes Menü - kein Strom, Verfügbarkeit von Speisen ist begrenzt. Rot = Restaurant zu - ernsthafte Schäden oder Überflutungen. Übertragen auf den freigeistigen Jazzrock der Band Kuhn Fu: Die Musik auf dem neuen Album "Katastrofik Kink Machine" springt mit Begeisterung und Verve zwischen Grün und Rot hin und her, und lässt die laue Mitte aus. Dem Wort Jazzrock haftet etwas Altbackenes an: Musik, in der seelenlose Virtuosität den Spirit und die Unmittelbarkeit ersetzt hat. Der Gitarrist und Komponist Christian Achim Kühn allerdings spielt mit seiner Band Kuhn Fu einen mit E-Gitarre infizierten Jazz, dem die Spielfreude und der Spaß am tiefschürfenden Unsinn (und eben dann doch auch: die Virtuosität) aus jeder Pore dampfen. Spaß an den Extremen nicht zuletzt, Grün und Rot, kein Gelb.

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Last In: 18 months ago
UNKNOWNMIX - UNKNOWNREMIX EP

“Django” and “Japanese Funk Machine” are 2 mid80s outstanding avant-garde dance tracks released by UnknownmiX, a Swiss avant-experimental group with unique vocal, punkish/art-pop/minimal wave atmosphere, solid synth and percussions in an anarchic world.

At the center of the project were the very talented vocalist Magda Vogel and the well-known experimental composer Ernst Thoma, who with this radical project sought to push boundaries and explore extremes with sounds that moved between tribal and distorted far ahead of their time.

The remixes were made by cosmic wizard Daniele Baldelli, assisted by the faithful Marco Dionigi, and Delphi (half of Tiger & Woods).

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Last In: 6 days ago
Patrice Bäumel - Speicher 89

2024 Repress

A powerful addition to PATRICE BÄUMEL's steadily growing Kompakt catalogue, SPEICHER 89 is the third contribution to the series from the Dutch producer and former Trouw resident. Hitting dance floors in the wake of SPEICHER 81 (KOMPAKT EXTRA 81) and SPEICHER 85 (KOMPAKT EXTRA 85), his latest 12" offering brings you a duo of massive belters, headlined by cyber-calypso manifesto DUM DUM and backed by techno string showdown SURGE. Both tracks nourish some serious bass drops while showcasing an artist invested in carefully crafted melody and impeccable flow - excellent material from a leading beatsmith and DJ who knows how to woo a crowd.
SPEICHER 89 ist die nunmehr dritte Scheibe vom holländischen Produzenten und ehemaligen Trouw-Resident PATRICE BÄUMEL in der Serie, mächtiger Zuwachs in seinem sich verdichtenden Kompakt-Katalog. Nach den Einschlägen von SPEICHER 81 (KOMPAKT EXTRA 81) und SPEICHER 85 (KOMPAKT EXTRA 85) birgt auch die neueste 12" ein massives Set an Schiebern, angeführt vom Cyber-Calypso-Manifest DUM DUM und unterstützt vom grossen Techno-Streicher-Showdown SURGE. Beide Tracks züchten sich ein paar äußerst ernsthafte Bass-Momente heran, vergessen aber nicht den Künstler hinter der Welle, der stets auch in sorgfältige Melodiearbeit und reibungslosen Flow investiert - exzellentes Material von einem führenden Beatschrauber und DJ der weiß wie man mit einer Crowd umzugehen hat.

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Last In: 82 days ago
Datasal - Totem Och Babu

The word Datasal paints inner pictures for most people growing up in Sweden during the 1990’s. The datasal (a classroom for computers) was an ordinary classroom with few changes to fit the school’s 10 newly leased computers. The room represented the change of times in Sweden during this period: the fixed institutions and the awaiting digital flood wave.

The music of Datasal sounds captures the feeling of printing a downloaded picture of your favorite hockey player or music artist or the expectations building up as you wait for the modem to log in to interact with the thousands of users of the internet in 1995. The tracks this release manifests the excitement but also the bit of fright you felt connecting to the world in the mid 90’s - a time when the internet still was fun.

The sound is built around repetitive sequencer loops and programmed beats where electric bass, electric guitar and flute improvise around a theme, creating a sound that is best described as cosmic flute house. Datasal is an harmonic reminder of a time where digital progress seemed less harmful than today.

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Last In: 2 years ago
L'ESTASI DELL'ORO - BACK FROM THE WOODSHED

L'estasi Dell'oro returns with 'Back From the Woodshed,' a 12" EP that showcases a finely-tuned sound and improved groove, marking this comeback on Danza Tribale. The opening track, 'The Best Yet,' features the vocals of Crystal Boyd-a familiar voice for those in the know, as she made her debut appearance with L'estasi on Voodoo Down 001 in 2012. Sadie LaPierre Ernst, known for her lyrical contributions on Field Records and Macro Recordings since 2015, lends her voice once again on this release.

Label owner Adiel offers a high-speed remix that complements Sadie's words with a steady gallop. The overall aesthetic of this record is beautifully encapsulated in 'The Marsh Flower, a Sad Human Head,' drawing inspiration from Odilon Redon's original illustration from 1885. The EP concludes with a beatless edit of 'The Best Yet' under L'estasi's resurrected Penalune alias-a project that debuted over a decade ago with two albums released on Something Records by STL, followed by a collection for TvO's Broken20 label.

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Last In: 4 months ago
Monkey Maffia - Secular Earth Disk

(en) Good things take time - ideally, including a great deal of oomph. At least when it concerns new tracks from within Monkey Maffia's inner circle. It has been four whole years since we received the momentary last piece of the 'Monkey Maffia Music Club', 12 inches full of funky nasty beasts dedicated to the best dancefloors of this world. In the meantime, a remix was released here and a track was presented there, but now we may once again enjoy a full load of Monkey Maffia. And on top of that the now 75th release of Freude am Tanzen!
Monkey Maffia is personally providing the soundtrack for this ceremonial occasion. His tracks continually supply tremendous amounts of oomph to parties as well as loads of gravity and funk. After all, as an experienced DJ he simply knows what an awesome night looks like - a straight bass drum fractured while simultaneously amplified with infinitely warm synths. On one track, bass and percussion are throwing all our worries overboard, on the next one pads and vocals are shimmering to the bet. Whatever may happen, it can be said with utmost certainty that it will never become boring on either secular flat earth.
A1 - Bad Or Good
A total brain and leg screw, that spins and spins and spins. Any DJ willing to test how much funk a dancefloor can bear up to the third decimal place, will be perfectly served with this track as proof.
A2 - Fake Heroes
Short reminder, but detailed clattering minimal with soul does still exist. At first, 'Fake Heroes' frostily shines through aerial heights; however, then submerges all the more into unforeseen depths.
B1 - MiniMi
Somehow jazzy, but was meant as house. Similarly hypnotic, equally free. Common thread is the bass drum, along which anything is possible. File under: secret weapon for truly late hours and DJs with guts.
B2 - Schörless
This is a track that sends Larry Heard on an Orient trip and thereby extends over a much longer period than its brief four-and-a-half-minute length. For all those who are still serious about 'deep' in house.
(de) Gut Ding will Weile haben - und reichlich Wumms am besten gleich noch mit dazu. Zumindest dann, wenn es sich mal wieder um neue Tracks aus dem engsten Kreis der Monkey Maffia handelt. Ganze vier Jahre ist es inzwischen her, dass uns von dort aus der vorerst letzte Teil des - Monkey Maffia Music Club' erreichte, eine 12-Inch voll funky-garstiger Biester für die besten Dancefloors dieser Welt. Zwischendurch erschien ein Remix hier und ein Track dort, doch nun gibt's endlich wieder Monkey Maffia satt. Und das nunmehr 75. Release auf Freude Am Tanzen gleich noch mit dazu!
Der Soundtrack zu diesem feierlichen Anlass kommt von Monkey Maffia höchstselbst. Stichwort Wumms: den bringen seine Tracks stets genauso mit zur Party wie massig Tiefe und Funk. Denn als routinierter DJ weiß der Mann einfach, was eine lange Nacht alles braucht - hier wird die gerade Bassdrum gebrochen, dort mit endlos warmen Synths unterfüttert. In einem Track klappern uns Bass und Percussion die Sorgen aus dem Leib, im nächsten flirren die Pads und Vocals sehnsüchtig um die Wette. Was auch immer passiert, langweilig wird's auf dieser wie jener weltlichen Erdscheibe mit Sicherheit nicht.
A1 - Bad Or Good
Totale Hirn- und Beinschraube, die dreht und dreht und dreht. Wer als DJ testen will, wieviel Funk bis auf die dritte Kommastelle genau so ein Dancefloor eigentlich aushält, ist mit diesem Track als Messgerät bestens bedient.
A2 - Fake Heroes
Kleiner Reminder, aber kleinteilig-klappernder Minimal mit Seele, das gibt's noch immer. - Fake Heroes' schimmert zunächst kalt durch die luftigen Höhen, taucht dann aber umso weiter vor in ungeahnte Tiefen.
B1 - MiniMi
Irgendwie Jazz, aber als House gedacht. Ähnlich hypnothisch, genauso frei. Als roter Faden dient die Bassdrum, entlang dieser geht aber eigentlich alles. File under: Secret Weapon für die ganz späten Stunden und DJs mit Mumm.
B2 - Schörless
Ein Track der Larry Heard auf Orient-Reise schickt und dabei viel weiter trägt als seine knapp viereinhalb Minuten Spielzeit. Für alle, die das - Deep' im House noch ernst meinen.

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THE TUBS - COTTON CROWN

THE TUBS

COTTON CROWN

12inch178822
Merge
25.09.2026
  • 1: THE THING IS
  • 2: FREAK MODE
  • 3: ILLUSION
  • 4: NARCISSIST
  • 5: CHAIN REACTION
  • 6: EMBARASSING
  • 7: ONE MORE DAY
  • 8: FAIR ENOUGH
  • 9: STRANGE

,Cotton Crown" zeigt The Tubs als eine Band, die ihren Indie-Rock-Sound weiter ausbaut und Einflüsse von Jangle Pop, Folk-Rock, Power Pop und Punk miteinander verbindet. Angeführt von Sänger Owen Williams, dessen oft düster-humorvolle Texte persönliche Krisen, Beziehungen und die Herausforderungen des Lebens als Musiker thematisieren, verbindet das Album emotionale Tiefe mit eingängigen Melodien. Im Mittelpunkt stehen Williams' Erfahrungen nach dem Tod seiner Mutter, der Folksängerin Charlotte Greig. Trotz dieser ernsten Themen bleibt die Musik lebendig und melodieverliebt: Gitarrist George Nicholls steuert virtuose Jangle-Gitarren bei, während die Rhythmussektion aus Max Warren und Taylor Stewart mit viel Energie und Dynamik für den unverwechselbaren Bandsound sorgt. Nach dem Erfolg ihres Debüts ,Dead Meat", das von Medien wie Pitchfork, The Guardian und MOJO gefeiert wurde, knüpfen The Tubs mit ,Cotton Crown" an diesen Erfolg an und präsentieren ein ebenso emotionales wie mitreißendes Indie-Rock-Album.

pre-order now25.09.2026

expected to be published on 25.09.2026

SOFIE ROYER - BEFORE/AFTER
  • 1: LEAVE ON THE LIGHT
  • 1: 2COWBOY MOUTH
  • 1: 3SESQUICENTENNIAL
  • 1: 4CAVALIER
  • 1: 5ACTRESS
  • 1: 6AUTO
  • 1: 7C'EST LA D
  • 1: 8SOLD OUT THE JAZZ CLUB
  • 1: 9OPIUM
  • 1: 0NIGHTS IN WHITE JACKETS
  • 1: BEST IN SHOW
  • 1: 2KEEP ON KEEPING ON

Sofie Royer - laut *The Guardian* "einer der faszinierendsten und unterschätzten Popstars Europas, mit fesselnder Stimme und einem eigenwilligen, aristokratischen Glamour" - meldet sich mit einem neuen Album zurück! ,before/after" ist das vierte Studioalbum der österreichisch-iranischen Künstlerin. Es steckt voller Electro-Pop-Ohrwürmer und wurde gemeinsam mit Matt Cohn (SZA, The Weeknd), Jorgen Odegard (Sabrina Carpenter) und Eli Hirsch (Suki Waterhouse) produziert. Nach der Veröffentlichung dreier gefeierter Alben haben sich Songwriting und Produktion der Wiener Musikerin weiterentwickelt: Sie sind komplexer und ausgefeilter geworden, ihre Texte schärfer und humorvoller. *before/after* ist ihr bislang prägnantestes Werk. Es setzt sich mit den Schattenseiten des Künstlerlebens auseinander und verwebt die eigene Selbstreflexion mit kultureller Zeitkritik. Auch wenn sich Sofie von der Lo-Fi-Produzentin zur ernstzunehmenden Popmusikerin gewandelt hat - die bereits als Support-Act für Lana Del Rey, Air und LCD Soundsystem auftrat -, fühlt sie sich nach wie vor nirgendwo so recht zugehörig. Sie nimmt bei ihrer Kritik an der Musikbranche kein Blatt vor den Mund - "Ich bin zu sehr Pop für die Kunstwelt und zu sehr Indie-Liebling für den Mainstream" -, doch am härtesten geht sie mit sich selbst ins Gericht. In zwölf eingängigen Popsongs geht Royer der Frage nach, ob die Konflikte zwischen Vergangenheit und Zukunft nicht eigentlich Kämpfe mit dem eigenen Ich sind. "Wir befinden uns in einem ständigen Kampf zwischen dem Vorher` und dem Nachher`, wir beschäftigen uns intensiv mit diesen beiden zeitlichen Zuständen. Doch indem wir in ihnen gefangen bleiben, stehen wir uns oft selbst am meisten im Weg. Letztlich heißt es im Zustand des Vorher/Nachher immer: Du gegen dich selbst." Für Freunde von Suki Waterhouse, Lykke Li, Smerz, CMAT

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Sissi Rada - Serious Songs

Across two song cycles separated by nearly four decades – Richard Wagner’s »Fünf Gedichte für eine Frauenstimme« (the »Wesendonck Lieder«) and Johannes Brahms’ late »Vier ernste Gesänge« (»Four Serious Songs«) – Wagner’s songs, written under the spell of his relationship with Mathilde Wesendonck and already pointing towards »Tristan und Isolde«, and Brahms’ final composition, which gives the album its name and was shaped by grief, illness, and meditations on biblical texts, circle the same existential questions.

Desire and mortality, ecstasy and resignation appear less as opposites than as mirrored states. The voices of Wesendonck’s poetry seem to answer the solemn reflections of Ecclesiastes and Corinthians, revealing an unexpected dialogue across time.

Without seeking historical authenticity or revisionist spectacle, »Serious Songs« listens for what still resonates beneath these works: the suspended moment where love, loss, and transcendence become indistinguishable. The harp assumes the role of the piano as the foundation, pulse, and emotional compass. The vocal line, liberated from classical convention, inhabits a contemporary expressive space without severing its bond to the original scores. It is Romantic music viewed through the acoustics of the present. The project emerged from a moment of professional disillusionment familiar to many classically trained musicians. This led to a confrontation with some of classical music’s traditional flaws that became an invitation to reimagine it.

Sissi Rada approaches the spinal properties of the Romantic Lieder, fragile enough to transform and resilient enough to survive. Intimate, lucid, and quietly radical.

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MAN OR ASTRO-MAN? - EXPERIMENT ZERO
  • 1: STEREO PHASE TEST
  • 2: TELEVISION FISSION
  • 3: DNI
  • 4: PLANET COLLISION
  • 5: BIG TRAK ATTACK
  • 69: VOLT
  • 7: EVIL PLANS OF PLANET SPECTRA
  • 8: ANOXIA
  • 9: MAXIMUM RADIATION LEVEL
  • 10: KING OF THE MONSTERS
  • 11: CYBORG CONTROL
  • 12: TEST DRIVER
  • 13: TELEVISION MAN
  • 14: Z-X3
  • 15: PRINCIPLES UNKNOWN
  • 16: THE SPACE ALPHABET (BONUS TRACK)

Es gibt eine unbestreitbare Verbindung zwischen dem Süden und Ereignissen außerirdischen Ursprungs. Vom eklektischen Jazz-Guru Sun Ra bis zum deutschen Raketenwissenschaftler Wernher von Braun - Alabama hatte schon immer mehr als nur einen reißenden Anteil an Verbindungen zum Weltraum und zu Dingen außerirdischen Ursprungs. So war es auch bei ,Man or Astro-Man?", die vor einigen Jahren in einer kleinen Universitätsstadt in Alabama ankamen bzw. dort eine Bruchlandung hinlegten. Als sie ihre Plattensammlungen wiederentdeckten, die lange Zeit auf vergessenen Dachböden verstaut oder hinter Regalen mit alten Zeitschriftenausgaben in zahlreichen heruntergekommenen Secondhand-Läden in Alabama versteckt waren, verliebten sich die Mitglieder von ,Man or Astro-Man?" in die verkratzten Klänge von Link Wray, The Ventures, Dick Dale, The Shadows und Duane Eddy - also in Instrumental-Gitarren- und Surf-Musik der späten Fünfziger und frühen Sechziger. Gleichzeitig hatten bizarre Bühnenbilder und Auftritte von Kraftwerk, Sun Ra, Devo, Frank Zappa, The Sputniks und natürlich den Residents großen Einfluss auf die sich rasch entwickelnde Truppe. Dennoch war es das erzwungene Leben in einer hoffnungslos konservativen Kleinstadtumgebung, das Man or Astro-Man? dazu brachte, das Offensichtliche hinter sich zu lassen und sich viel stärker von dem beeinflussen zu lassen, was sie hassten, als von dem, was ihnen eigentlich gefiel. Im Grunde könnte man sagen, dass Man or Astro-Man? weitaus stärker von College-Football und muskelbepackten Verbindungs-Spinnern beeinflusst waren als von Science-Fiction. Die Band trieb es, besonders bei Live-Auftritten, auf die Spitze, so lächerlich wie möglich zu sein, und verspottete dabei ernsthafte ,alternative" Acts und mit ihnen die Musikindustrie selbst. ,Experiment Zero" (1996) war ihr Debütalbum bei Touch and Go. Es wurde in drei Tagen im eigenen Studio von Man or Astro-Man?, dem ,Zero Return" in Alabama, zusammen mit Steve Albini aufgenommen und gilt als eines der großartigen modernen, vom Surf-Stil beeinflussten Gitarren-Instrumentalalben. Da Man or Astro-Man? ,Experiment Zero" als ihr Meisterwerk der langen Entwicklung der Surf-Musik etablieren wollten, begannen sie, sich schneller als je zuvor weiterzuentwickeln. Sie veränderten ihren Sound weiter und erweiterten den Einsatz von Samples, Computerprogrammierung, Keyboards, elektronischen Spielereien sowie experimentellem analogem Schneiden und Einfügen von Tonband. Obwohl das Album von der Kritik weithin gelobt wurde, mussten sich langjährige Fans erst einmal daran gewöhnen. Wo die meisten Bands müde geworden wären oder einfach immer wieder dasselbe Album im Kreis gedreht hätten, erfanden sich Man or Astro-man? und ihre Live-Auftritte immer wieder neu.

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BLACK MARBLE - LIFE IN SMALL SPACES
  • 1: IT ALWAYS COMES TO ME
  • 2: JIM CAROL NEW YEAR
  • 3: ANYTHING
  • 4: GET BACK UP
  • 5: OTHER MAN'S DREAM
  • 6: GUESS
  • 7: LIFE WITHOUT
  • 8: MISSING HISTORY
  • 9: PANOPTICON CALLS
  • 10: PICTURE WHEN
  • 11: SONNY BOY

Black Marble erwachte im Herbst 2012 zum Leben, inspiriert vom Synthwave-Revival der frühen 2000er Jahre in New York City. Heute, vierzehn Jahre später und sieben Veröffentlichungen weiter, macht Chris Stewart weiterhin Platten, während er über Maschinen gebeugt sitzt, die sich beim Einschalten warm anfühlen und die man überreden muss, um in der Stimmung zu bleiben. Seine Alben, die ausschließlich von Stewart geschrieben, aufgenommen und veröffentlicht werden, bleiben einzigartige Visionen, mit Songs, die versuchen, ein diffuses Pastiche zu vermitteln, das nun von dem Wunsch geprägt ist, das Ganze in eine Botschaft zu hüllen, die davon erzählt, wo er gewesen ist und wohin er gehen will. In seiner neuesten Vision, ,Life in Small Spaces", kommentiert Stewart die Musikindustrie und seine Rolle darin und reflektiert darüber, wie sich Underground-Musik im Laufe der Zeit verändert hat und wie ein Leitbild, die Dinge einfach zu halten und sich selbst treu zu bleiben, das einzige Ideal für das Leben in dieser komplizierten Landschaft ist. Stewarts Wunsch, die Zeit mit intakten Idealen zu überbrücken, zeigt sich im Songwriting, das die Pop-Sensibilität des Projekts beibehält und gleichzeitig neue Tricks in den Hut zaubert. ,Life in Small Spaces" tauscht Synth-Wände gegen mehr Gitarre ein und greift dabei auf frühe amerikanische College-Radio-Staccato-Gitarrenlinien zurück, die an Pylon, The Necessaries und R Stevie Moore erinnern, sowie auf Live-Drum-Samples - eine Anspielung auf den einfachen, metronomartigen Stil von Wire. Stewart erklärt den Grund für die Veränderung als einen Weg, ,diese glockige, hypnotische Qualität zu erzeugen. Wie ein Radio-Drehknopf, der zwischen zwei Sendern steht." Visuell zeigt ,Life in Small Spaces" Stewart allein auf dem Cover in einem kargen Raum, umgeben von einer Explosion aus Konfetti - ein Bild, das eine in sich geschlossene Welt widerspiegelt, die zwar klein, trostlos und überladen wirken mag, aber ganz und gar seine eigene ist. Ein passender Rahmen für ein Album, das Begrenzung als eine Form der Klarheit begreift und die Geschichte davon erzählt, sich für ein einfaches Leben zu entscheiden, Stabilität und Komfort aufzugeben zugunsten einer Existenz voller mutiger und fesselnder Verbindungen. Dies spiegelt zudem Black Marbles Vertrauen nicht nur in seine Kunst wider, sondern auch in die Gemeinschaft, die sich im Laufe der Jahre um das Projekt herum entwickelt hat. ,Life in Small Spaces ist das, worüber ich als Künstler sprechen möchte. Es ist genau dort, wo ich mich in diesem Moment befinde, und ich weiß, dass ich mit meinen Gefühlen nicht allein bin." Dieses Gefühl ist kein Vorbehalt. Es ist der springende Punkt. ,Life in Small Spaces", mit seiner introspektiven Lyrik, die geschickt in Black Marbles strahlender Musikalität verborgen ist, ist eine ernsthafte Analyse der Belastungen, die Künstler prägen. Es ist eine Einladung, einen minimalistischeren Lebensstil zugunsten kreativen Ausdrucks und Freiheit zu akzeptieren und bewusst zu wählen - und niemals deine Werte für die verlockende Illusion von Erfolg opfern zu müssen.

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BLACK MARBLE - LIFE IN SMALL SPACES

Black Marble erwachte im Herbst 2012 zum Leben, inspiriert vom Synthwave-Revival der frühen 2000er Jahre in New York City. Heute, vierzehn Jahre später und sieben Veröffentlichungen weiter, macht Chris Stewart weiterhin Platten, während er über Maschinen gebeugt sitzt, die sich beim Einschalten warm anfühlen und die man überreden muss, um in der Stimmung zu bleiben. Seine Alben, die ausschließlich von Stewart geschrieben, aufgenommen und veröffentlicht werden, bleiben einzigartige Visionen, mit Songs, die versuchen, ein diffuses Pastiche zu vermitteln, das nun von dem Wunsch geprägt ist, das Ganze in eine Botschaft zu hüllen, die davon erzählt, wo er gewesen ist und wohin er gehen will. In seiner neuesten Vision, ,Life in Small Spaces", kommentiert Stewart die Musikindustrie und seine Rolle darin und reflektiert darüber, wie sich Underground-Musik im Laufe der Zeit verändert hat und wie ein Leitbild, die Dinge einfach zu halten und sich selbst treu zu bleiben, das einzige Ideal für das Leben in dieser komplizierten Landschaft ist. Stewarts Wunsch, die Zeit mit intakten Idealen zu überbrücken, zeigt sich im Songwriting, das die Pop-Sensibilität des Projekts beibehält und gleichzeitig neue Tricks in den Hut zaubert. ,Life in Small Spaces" tauscht Synth-Wände gegen mehr Gitarre ein und greift dabei auf frühe amerikanische College-Radio-Staccato-Gitarrenlinien zurück, die an Pylon, The Necessaries und R Stevie Moore erinnern, sowie auf Live-Drum-Samples - eine Anspielung auf den einfachen, metronomartigen Stil von Wire. Stewart erklärt den Grund für die Veränderung als einen Weg, ,diese glockige, hypnotische Qualität zu erzeugen. Wie ein Radio-Drehknopf, der zwischen zwei Sendern steht." Visuell zeigt ,Life in Small Spaces" Stewart allein auf dem Cover in einem kargen Raum, umgeben von einer Explosion aus Konfetti - ein Bild, das eine in sich geschlossene Welt widerspiegelt, die zwar klein, trostlos und überladen wirken mag, aber ganz und gar seine eigene ist. Ein passender Rahmen für ein Album, das Begrenzung als eine Form der Klarheit begreift und die Geschichte davon erzählt, sich für ein einfaches Leben zu entscheiden, Stabilität und Komfort aufzugeben zugunsten einer Existenz voller mutiger und fesselnder Verbindungen. Dies spiegelt zudem Black Marbles Vertrauen nicht nur in seine Kunst wider, sondern auch in die Gemeinschaft, die sich im Laufe der Jahre um das Projekt herum entwickelt hat. ,Life in Small Spaces ist das, worüber ich als Künstler sprechen möchte. Es ist genau dort, wo ich mich in diesem Moment befinde, und ich weiß, dass ich mit meinen Gefühlen nicht allein bin." Dieses Gefühl ist kein Vorbehalt. Es ist der springende Punkt. ,Life in Small Spaces", mit seiner introspektiven Lyrik, die geschickt in Black Marbles strahlender Musikalität verborgen ist, ist eine ernsthafte Analyse der Belastungen, die Künstler prägen. Es ist eine Einladung, einen minimalistischeren Lebensstil zugunsten kreativen Ausdrucks und Freiheit zu akzeptieren und bewusst zu wählen - und niemals deine Werte für die verlockende Illusion von Erfolg opfern zu müssen.

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ELANOR MOSS - THE KNIFE, THE NEEDLE

ELANOR MOSS

THE KNIFE, THE NEEDLE

12inchMRGLPC1883
Merge
21.08.2026
  • FIXER
  • AGAIN MY LOVE
  • SARAH WAITING IN THE CAR
  • IMPROVISATION
  • YOU ARE COMING HOME TONIGHT
  • SECRETS OF THE UNIVERSE
  • CLOTHES IN A HOTEL SINK
  • LOUISE
  • THE WAY THAT IT FEELS

Über die neun Songs des Albums hinweg erschafft Elanor Moss mit feinsinnigem Psych Folk ein eindringliches Wechselspiel aus Freude und Schmerz. Ihre düster-verträumten Momentaufnahmen bieten dabei weniger Katharsis als vielmehr ein Verständnis für die Komplexität des Wegs dorthin - Heilung nicht als Zustand, sondern als Prozess. Der Weg hin zu ihrem Debütalbum "The Knife, The Needle" war für Elanor Mos selbst eine komplexe Reise. Zeitweise fühlte sie sich von ihrer eigenen Musik entfremdet und suchte nach einem neuen Sound, anstatt den Raum zu besetzen, den sie sich bereits geschaffen hatte. "Nichts fühlte sich richtig an", erinnert sie sich, "also nahm ich den Druck heraus und versuchte, meine Beziehung zum Songwriting und zur Musik neu zu kalibrieren." Die drei Jahre, in denen die Songs für "The Knife, The Needle" entstanden, führten sie letztendlich zurück zu ihren Wurzeln und ihrer Liebe zu, wie sie es ausdrückt, "der Musik, die mich wirklich etwas fühlen ließ; der Musik, die ich schreiben wollte." "Das waren Folk- und zeitgenössische Folk-Songwriter", fährt sie fort. "Ich habe viel Zeit damit verbracht, Gitarre zu spielen", fährt sie fort. "Ich habe mir ein Vierspur Tape Gerät geliehen und darauf Demos aufgenommen. Ich habe mich intensiv mit Kurzgeschichten beschäftigt. Die schlichte, direkte Wahrhaftigkeit von Autor*innen wie Raymond Carver hat mich sehr angesprochen und inspiriert, während ich darauf wartete, dass meine Lust am Schreiben zurückkehrt. Ich habe außerdem wieder eine Therapie begonnen, in der ich anfing zu verstehen, woher ich komme, wie sich meine Familiengeschichte in meinem Handeln widerspiegelt und wie ich liebe und Liebe annehme. Aus der Langsamkeit und Stille dieser Rhythmen sind diese Songs entstanden." ,Sarah Waiting in the Car" gibt den Ton an, mit Moss' zartem, nachdenklichem Gitarrenspiel und den Pinselstrichen von Matthew Herds Ensemble - Marcus Hamblett (Horn), Jool Owen (Horn), Andrew Stuart-Buttle (Violine), Reid Jenkins (Violine), Linus Fenton (Kontrabass) und Herd (Saxophon) - die ihre Texte mit herzzerreißender Ernsthaftigkeit untermalen, während sich die Erzählung, die aus Moss herausfließt, von einem Treffen in der Bar zu den Nachwirkungen einer missbräuchlichen Beziehung wandelt, wobei Sanftheit in Gewalt umschlägt. In ,Fixer" ringt Moss mit der Tatsache, dass Liebe jemanden ebenso verletzen kann, wie sie ihn heilen kann. Ihr Album ,The Knife, The Needle" beschäftigt sich damit, wie Beziehungen durch die Liebe verändert, verkompliziert und erschüttert werden. Es ist ein erschütterndes Werk, zugleich geduldig und verletzlich, opulent umgesetzt und tief empfunden. Beide Objekte, die im Albumtitel genannt werden, können Blut vergießen, doch durch ihre Stimme und Gitarre erhellt, ist das, was aus den Wunden fließt, die sie hier teilt, nichts Geringeres als Poesie.

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Various - Curation One: Oscar Mulero

The Third Room launches its new curator-led series with Oscar Mulero, one of techno's most uncompromising and influential voices. Through decades of releases, DJ sets and his work with PoleGroup, Mulero has helped shape a sound defined by tension, reduction and depth, leaving a lasting mark on contemporary techno culture. For this first chapter, he brings together artists who reflect that same discipline and sonic clarity. Rather than focusing on solo authorship, Mulero shifts towards dialogue - connecting with producers who operate within a shared language, while bringing their own distinct perspectives to the record. He opens with Sonic Synergy, the only solo track: restrained, dub-influenced and immersive, built on warm low-end and gradual development. The centrepiece of the record follows with Reaction Pair, a collaboration with DVS1. Bringing together two of the scene's most established voices, the track unfolds as a fluid, open construction: a rolling, slightly woobly bassline meets evolving chords that build and dissolve tension in continuous cycles, creating a sense of forward motion without obvious peaks. Seven, with Luigi Tozzi, introduces a more spatial dimension, merging Tozzi's atmospheric depth with Mulero's steady drive. Closing track Between the Stars, with Isabel Soto, leans into a timeless, understated energy - functional without ever becoming forceful. Across all four tracks, the EP remains consistent in tone: spacious, spheric and focused on long-form movement. As the first entry in the series, it sets a clear direction - reduced, hypnotic techno built for longevity. ? 2026 The Third Room A1 Written and Produced by Oscar Mulero | A2 Written and Produced by Oscar Mulero & Zak Khutoretsky | D1 Written and Produced by Oscar Mulero & Luigi Tozzi | B2 Written and Produced by Oscar Mulero & Isabel Soto Mastered by Ahmet Sisman (The Third Room Studios) Artwork by Charlotte Ernst Design by Daniel Bornmann (STUEDIO.XYZ) Distribution by Clone Pressing by Matter Of Fact

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Various - Curation Five: Alarico

Various

Curation Five: Alarico

12inchT3R026
The Third Room
20.08.2026

The fifth chapter of The Third Room's curator-led series is shaped by Alarico, one of the defining voices of a new generation pushing techno into faster, sharper and more rhythm-driven territory. Through his productions, DJ sets and close ties to a network of like-minded artists, he has helped shape a contemporary sound defined by tension, detail and forward momentum. For his curation, the focus lies on connection. Bringing together artists operating within a shared sonic language, the release reflects a generation where precision, movement and emotional depth exist in constant dialogue. The record opens with Connection, a first official collaboration between Yanamaste and Alarico. The track captures the intersection of both artists' approaches: Yanamaste's intricate and distinctive synth work meets Alarico's driving, forward momentum. Fast, pulsing and tightly controlled, it unfolds through cycles of tension and release, stripped back to its essential elements. On Crimson Leaf Minstre, Toru Ikemoto builds a detailed and contrasting sound palette. Bright, delicate elements interact with darker stabs that disrupt and reshape the rolling bassline, creating a sense of movement that feels continuous rather than moment-based. The track leans into depth and variation, balancing clarity with a more mysterious tone. Blue Lights by Lea Occhi & Amotik shifts into a more groove-led space. What begins with a functional framework gradually opens up - subtle chords and restrained vocal elements add texture and attitude without overtaking the structure, resulting in a track that feels both light and deep. Closing the record, IB1809 sees Alarico return with a defining statement. Reduced but highly present, the track builds around a strong rhythmic core, where chords, melody and vocal fragments interlock with precision. There is a sense of contrast at play - melancholic yet driven, vulnerable yet forceful - culminating in a moment that feels both functional and expansive. Across all four tracks, the release remains tightly focused - fast, dynamic and cohesive, with a strong emphasis on movement and detail. As the fifth entry in the series, it captures a distinctly modern strain of techno, where emotional nuance and rhythmic intensity are no longer in opposition, but fully aligned. A1 Written and Produced by Irakli Danelia & Alarico Zucchi | A2 Written and Produced by Toru Ikemoto | B1 Written and Produced by Lea Occhi & Anil Chawla | B2 Written and Produced by Alarico Zucchi Mastered by Ahmet Sisman (The Third Room Studios) Artwork by Charlotte Ernst Design by Daniel Bornmann (STUEDIO.XYZ) Distribution by Clone Pressing by Matter Of Fact

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Various - Curation Two: D.Dan

The second chapter of The Third Room's curator-led series is shaped by D.Dan, one of the defining voices of a new generation pushing techno into sharper, more forward-leaning territory. Through his productions, DJ sets and close ties to an emerging network of artists, he has helped shape a sound defined by precision, intensity and subtle experimentation. For his curation, the focus lies on collaboration and alignment. Rather than presenting a wide spectrum, the release draws a tight circle around a shared sound: one defined by contrast and a strong sense of aesthetic cohesion. D.Dan's Bound sets the tone: reduced, warm and controlled, balancing sharp accents with a steady, grounding low-end. On Dynamic, Rene Wise delivers a record's standout moment: a fluid, rolling tool shaped by subtle disruptions and evolving tension. Slither by Connor Wall expands into a more trippy, forward-facing space, while Gensou by Sunju Hargun & DJ MARIA. closes on a fresh, detailed take on acid - understated but effective. Across all four tracks, the release feels tightly unified - less like a compilation, more like a single body of work shaped from a shared sonic language. Contrast plays a central role: between tension and warmth, control and surprise, functionality and detail. Cohesive and focused, the record feels carved from a single aesthetic, where contrast and small, unexpected shifts drive its momentum. Copyright 2026 The Third Room A1 Written and Produced by Theodore Su-Ahn Shin | A2 Written and Produced by Andrew Shobeiri | B1 Written and Produced by Connor Wall | B2 Written and Produced by Sunju Hargun & DJ MARIA. Mastered by Ahmet Sisman (The Third Room Studios) Artwork by Charlotte Ernst Design by Daniel Bornmann (STUEDIO.XYZ) Distribution by Clone Pressing by Matter Of Fact

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