expected to be published on 10.05.2024
Bureau B News
expected to be published on 12.04.2024
- Ein Moment Sind Zwei Sekunden
- Der Regen Tropft
- Tanzende Kakteen
- Fleissige Ameisen
- Sechs Fingen An
- Das Insekt
- Denn Alles War Nur Ein Trick
- Schwarzwald
- Schauet Her
- Buback
- Gummitwist
- Space Bob
- Sirius Und Alpha Zentauri
- Rapwalz
- Alte Pizza
- Hey Baby Hop
- Glitzergleiter
- Junger Mann
- Gummitwist (Instrumental)
- Gorck Fock
- Elektro Platinum Saturn Gott
wieder auf Lager Der Plan gelten als zentrale Wegbereiter der Neuen Deutschen Welle: Mit minimalen Mitteln produzierten Moritz Rî, Frank Fenstermacher und Pyrolator experimentelle elektronische Musik, verspielt und mitunter dilettantisch anmutend, aber immer mit Humor. 1984 wurde Der Plan von der japanischen Kaufhauskette Seibu für sechs Konzerte nach Tokio eingeladen. Anlass war die von Seibu ausgerichtete deutsche Woche. Ausgerechnet Der Plan? Warum nicht eine Oktoberfestkapelle oder die Scorpions? "Damals war in Japan die NDW sehr beliebt", so Moritz Reichelt. "Man kannte sich dort besser damit aus als hierzulande. Außerdem war an diese Kaufhauskette der Plattenladen und Vertrieb Wave angeschlossen, und die kannten sich richtig aus." "Japlan" dokumentiert die Setlist dieser Tokio-Auftritte. Neben Songs von den Vorgängeralben "Normalette Surprise" und dem Soundtrack "Die letzte Rache" und von der Doppelsingle "Golden Cheapos" enthält "Japlan" auch seltsame Instrumentalstücke, die extra für diese Konzerte produziert wurden. Und einen der bekanntesten Songs des Plans: "Gummitwist". Das Album erscheint mit Bonus-Tracks.
expected to be published on 05.04.2024
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Last In: 2 years ago
expected to be published on 22.03.2024
expected to be published on 22.02.2024
Leute, bildet Gruppen! Und hört diese Musik dabei. Und davor. Und danach. Unbedingt. (Joachim Hentschel) Ja, Panik bestehen 2021 aus Andreas Spechtl, Stefan Pabst (Bass), Laura Landergott (Keyboards & Gitarre) und Sebastian Janata (Schlagzeug). Als Gast ist hier Rabea Erradi dabei, die offiziell nicht zur Besetzung gehört, als Saxophonistin für die neue Musik jedoch eine absolut tragende Rolle spielt. "Die Gruppe", das nach "Libertatia" von 2014 insgesamt sechste Album, ist zudem das erste überhaupt, das Andreas Spechtl ganz ohne fremde Hilfe produziert hat. Es ist ein Album voller Wunder und Schrecken, Rätsel und Leuchtfeuer, Gewebe und Löcher, fließender Geschichten und Slogans, die man sich auf die Stirn stempeln will. Vor allem: ein Werk, wie man es in der an Höhepunkten nun wirklich nicht geizigen Diskografie von Ja, Panik noch nicht gehört hat, nicht ansatzweise.
expected to be published on 16.02.2024
Leute, bildet Gruppen! Und hört diese Musik dabei. Und davor. Und danach. Unbedingt. (Joachim Hentschel) Ja, Panik bestehen 2021 aus Andreas Spechtl, Stefan Pabst (Bass), Laura Landergott (Keyboards & Gitarre) und Sebastian Janata (Schlagzeug). Als Gast ist hier Rabea Erradi dabei, die offiziell nicht zur Besetzung gehört, als Saxophonistin für die neue Musik jedoch eine absolut tragende Rolle spielt. "Die Gruppe", das nach "Libertatia" von 2014 insgesamt sechste Album, ist zudem das erste überhaupt, das Andreas Spechtl ganz ohne fremde Hilfe produziert hat. Es ist ein Album voller Wunder und Schrecken, Rätsel und Leuchtfeuer, Gewebe und Löcher, fließender Geschichten und Slogans, die man sich auf die Stirn stempeln will. Vor allem: ein Werk, wie man es in der an Höhepunkten nun wirklich nicht geizigen Diskografie von Ja, Panik noch nicht gehört hat, nicht ansatzweise.
expected to be published on 16.02.2024
- Prologue
- Scary Memories
- Atonal Floating
- Full Of Life
- In The Town Hall
- At The Funfair
- A Mysterious Crime
- At The Funfair 2
- The Cabinet Of Dr. Caligari
- Jane's Theme
- March Grotesque 2
- Jane's Theme 2
- Shadows
- Tragic Message
- Suspicion
- Tragic Message 2
- The Plan
- A Dark Figure
- Caligari's Theme
- Arrest Of The Suspect
- Caligari's Theme 2
- Worried Jane
- Interrogation
- Jane's Fear
- Francis's Observation
- Cesare's Attack And Escape
- Safe And Sound
- Francis At A Loss
- Caligari's Deception
- Lunatic Asylum
- In Search Of The Truth
- Out In The Field
- 2: The Director Rants And Rages
- Scary Memories 2
- Who's Mad Here?
- Francis Rants And Rages
- Epilogue
Robert Wienes Stummfilmklassiker von 1920 in neuem Klanggewand, komponiert von ex-Kraftwerk-Musiker Karl Bartos. Die Filmzeitschrift Licht-Bild-Bühne hatte damals nicht mit Superlativen gegeizt: "Das Cabinet des Dr. Caligari" sei nichts Geringeres als "der modernste, aktuellste, gewagteste Film, den die Welt je gesehen hat", schrieb das Magazin 1920 und damit kurz nach der Premiere über den ersten Psychothriller der Filmgeschichte. Einer, der sich besonders intensiv mit diesem Meilenstein der Geschichte des expressionistischen Films auseinandergesetzt hat, ist der Komponist und Musiker Karl Bartos - vielen gut bekannt als langjähriges Bandmitglied und Co-Komponist von Kraftwerk, jenen Pionieren der Elektronischen Musik, die in ihrem Bereich mindestens ebenso "modern, aktuell, gewagt" waren. Seit fast 20 Jahren hegt der ursprünglich klassisch ausgebildete Musiker eine Leidenschaft für diesen wohl einflussreichsten deutschen Stummfilm aller Zeiten und arbeitet daran, dem experimentellen Film ein ebenso experimentelles Klanggewand zu schneidern. Mit kristallklaren Bildern, die von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung digital restauriert wurden, ist der Film nun in der besten Qualität zu sehen, die es je gab, und mit Bartos" Soundtrack gibt es nun auch einen beeindruckenden Sound zu der eindringlichen Vision.
expected to be published on 09.02.2024
Kreidlers siebte Langspielplatte für Bureau B ist eine Affaire elektronischer Popmusik genährt in Jetztzeit-Clubs und wurzelnd in rheinischem Kraut, britischem Post-Punk (mit einem Hauch NYC und Brüssel) und internationaler Polyrhythmik. Im dreißigsten Jahr der Bandgeschichte hat "Düsseldorfs zweitberühmteste Band" (Boomkat) auf Twists (a visitor arrives) auf vier von neun Stücken mit den Gästen Khan Of Finland, Maxim Bosch, Natalie Beridze und Timuçin Dündar zusammengearbeitet; die Covergestaltung legten sie in die Hände von Fette Sans.
expected to be published on 12.01.2024
Kreidlers siebte Langspielplatte für Bureau B ist eine Affaire elektronischer Popmusik genährt in Jetztzeit-Clubs und wurzelnd in rheinischem Kraut, britischem Post-Punk (mit einem Hauch NYC und Brüssel) und internationaler Polyrhythmik. Im dreißigsten Jahr der Bandgeschichte hat "Düsseldorfs zweitberühmteste Band" (Boomkat) auf Twists (a visitor arrives) auf vier von neun Stücken mit den Gästen Khan Of Finland, Maxim Bosch, Natalie Beridze und Timuçin Dündar zusammengearbeitet; die Covergestaltung legten sie in die Hände von Fette Sans.
expected to be published on 12.01.2024
Limitiert auf 100 Stück
Dieter Moebius ist einer der wichtigsten Protagonisten der avantgardistischen elektronischen Musik in Deutschland (er ist/war Teil von Cluster und Harmonia). "Tonspuren" stammt aus dem Jahr 1983 und war sein erstes Soloalbum. Es enthält akribisch gefertigte Perlen elektronischer Musik mit Sinn für Pop-Melodien. Zum 40-jährigen Jubiläum des Albums gibt es eine auf 500 Exemplare limitierte, handnummerierte, rote Vinyl-Edition. eng Dieter Moebius is one of the most important protagonists of avant-garde electronic music in Germany (He is/was part of Cluster and Harmonia). "Tonspuren" dates back to 1983 and was his first solo album. It features meticulously fabricated pearls of electronic music with a sense of pop melody. For the 40th anniversary of the album we"re making a limited red vinyl edition, hand numbered, 500 copies.
expected to be published on 08.12.2023
"Zero Set" ist das Zusammenspiel dreier Meister des Krautrock auf einem Album. Dieter Moebius (Cluster, Harmonia), Mani Neumeier (Guru Guru) und der führende Tontechniker Conny Plank (zu viele Projekte, um sie alle zu nennen) nahmen 1982 dieses düstere elektronische und "motorische" Werk auf. Dieses großartige Album ist ein Muss in jeder Krautrock-Plattensammlung. Zum 40. Jahrestag des Albums machen wir eine limitierte weiße Vinyl-Edition, handnummeriert, 500 Exemplare. eng "Zero Set" is three masterminds of Krautrock together on one album. Dieter Moebius (Cluster, Harmonia), Mani Neumeier (Guru Guru), and ledendary sound engineer Conny Plank (too many projects to name them) recorded this dark electronic and "motorik" piece in 1982. This great album is a must in every Krautrock record collection. For the 40th anniversary of the album we"re making a limited white vinyl edition, hand numbered, 500 copies.
expected to be published on 08.12.2023
expected to be published on 24.11.2023
The avant-garde Kraut ensemble Supersempfft laid the foundation for their techno-tropical pop music in 1979 with their debut album "Roboterwerke." In 1981, they followed up with the album "Metaluna," which is now being honored through a re-release on Bureau B. The group, consisting of Dieter Kolb, Franz Knüttel, and Franz Aumüller, fused global influences, experimental sonic landscapes, and surreal lyrics into a unique sonic cosmos. "Metaluna" stands out with its meandering sequences, unconventional rhythms, and psychedelic songwriting that remains groundbreaking even decades later.
expected to be published on 17.11.2023
Der prägende Sound von Martin Rev, der vor allem im Zusammenspiel mit seinem langjährigen musikalischen Partner Alan Vega und der gemeinsamen Band Suicide in seiner Radikalität und Einzigartigkeit zu einem Einfluss für mehrere Generationen von Musikern werden sollte, findet seinen Ursprung insbesondere in der essentiellen Energie des Rock"n"Rolls, der Rev als Teenager prägte und so etwas wie die musikalische Entsprechung der urbanen Atmosphäre seiner Heimatstadt New York war. Nachdem Rev zunächst im Free Jazz und freier Musik nach neuen musikalischen Ausdrucksformen suchte, entwickelte er rasch eine Faszination für die elektronische Klangerzeugung, die es ihm ermöglichte, völlig alleine und autark zu arbeiten. Er experimentierte mit einfachstem Equipment, kombinierte verschiedene Geräte und Effekte und übersetzte so die Wurzeln des Rock"n"Rolls in einen neuen, bisher ungehörten elektrisierenden Sound, der sowohl der Beginn von Suicide als auch einer spannenden Solo-Karriere sein sollte. Die vorliegende Sammlung "The Sum of Our Wounds" umfasst verschiedenste Aufnahmen, die zwischen 1973 und 1985 entstanden. Dabei ist die Zusammenstellung weitaus mehr als nur eine Kollektion von Demos und Outtakes; vielmehr hat man das Gefühl, ein in sich geschlossenes Album zu hören und sich selbst Kompositionen, die einem bereits bekannt sind, gänzlich neu zu erschließen. Die Kassettenstücke besitzen in ihrer spröden Brüchigkeit eine große Sensibilität, eben wie eine Sammlung von Verwundungen.
expected to be published on 20.10.2023
Conrad Schnitzler (1937-2011), composer and concept artist, is one of the most important representatives of Germany"s electronic music avant-garde. A student of Beuys, he founded Berlin"s legendary Zodiak Free Arts Lab, a subculture club, in 1967/68, was a member of Tangerine Dream (together with Klaus Schulze and Edgar Froese) and Kluster (with Dieter Moebius and Hans-Joachim Roedelius) and also released countless solo albums. The red album ("Rot") from 1973 was Schnitzler"s first solo LP.
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Last In: 2 years ago
Eigentlich wollten Station 17 nach einer Phase der Distanz nur mal wieder beim Musizieren gemeinsam in einem Raum stehen. Sie fuhren raus aus Hamburg, auf eine abgelegene Anlage im schleswigholsteinischen Hügelland der Hohen Geest, und spielten neue Songskizzen - den ganzen Tag und bis spät in die Nacht hinein. Das Ergebnis wollten sie im Anschluss auf einem Konzert in der Hamburger Fabrik live spielen. Dass zu den Resultaten dann gleich auch ein ganzes Album zählen würde, hatte keiner aus der Band erwartet. Doch die Musik sagte es ihnen mal wieder selbst: das, was hier in der Strahlkraft des Moments entstanden war, ließ sich nicht reproduzieren. Ein Glücksmoment für das Bandkollektiv. "Oui Bitte", Station 17-Album No. 11, war entstanden. Ganz unverhofft, zwischen Pool und Forellenteich... So zeigt sich hier wieder mal und dabei par excellence: Die Musik von Station 17 ist vor allen Dingen so gut, weil es eine so große Freude bereitet, sie anzuhören. Woran liegt das? Nun, zunächst einmal bietet sie ganz unterschiedliche Zugänge! So kann man sich wahlweise auf das intuitive Referenzspiel einlassen, das hier betrieben wird, kann dabei den nachgezeichneten Genrelinien folgen (also: mit Wissen hören), kann sich aber auch an den poetischen Erzählungen orientieren, die in wenigen Worten einen weiten Nachklang eröffnen. Oder man lässt sich ganz einfach vom treibenden, elegischen Rhythmusspiel mitnehmen; liegend, tanzend, wie es gerade kommt. Alles scheint möglich in der Grenzenlosigkeit dieser Musik. Die sieben Stücke nämlich spülen diese offenherzigen Einladungen in einen fließenden, ästhetischen Strom, bündeln sie zu einem Genuss, der die eigene Disposition vergessen lässt. (Hendrik Otremba)
expected to be published on 15.09.2023
"Oui Bitte", das elfte Studioalbum von Station 17, wurde in intensiver Arbeit und nicht selten bis spät in die norddeutsche Nacht auf dem Forellenhof in Nordhastedt produziert. Mit müden Augen saß das Musikerkollektiv so für gewöhnlich zu vorgerückter Stunde beisammen und hörte die Takes durch, die das Tagwerk hervorgebracht hatte. Ist der zwingende Rhythmus als Königsdisziplin der 1989 gegründeten Band in ihrem Werk immer schon angelegt, ergab sich spätestens beim housigen "Hausmann" kollektiv der Wunsch: hier muss ein Remix her! Der Wunsch wuchs und legte sich über das gesamte Album ... Remixalben haben dabei in der über 30 Jahre währenden Geschichte des Kollektivs bereits Tradition: 2001 erschien beim legendären Label Mute Records, das nicht nur Depeche Mode zu Ruhm verholfen hatte, das Album "Mikroprofessor" mit Remixen von etwa DJ Koze, Thomas Fehlmann, Justus Köhncke oder To Rococo Rot. Im Jahr 2011 folgten die "Goldstein Variationen Remixes", darunter Versionen von Erobique, Tobias Thomas, aber auch von Ada und Mense Reents, die uns auch hier wiederbegegnen. Zaghaft fing die Band also an, ihre Lieblingsproduzent/innen anzufragen, die ohne Umschweife komplett zusagten. So stand schon bald ein hochkarätiges Remixalbum mit dem Who-is-Who der hiesigen Landschaft elektronischer Musik im Raum. Und auch, wenn die Grundlagen der Stücke wiedererkennbar sind, ist hier ein gänzlich neues Hörerlebnis entstanden, das durch die Versiertheit der Beteiligten und ihre Expertise zu einem eigenständigen Werk gewachsen ist, das sich auch losgelöst vom Ausgangsmaterial genießen lässt. Wie von Zauberhand entsteht ein zugleich stringenter und abwechslungsreicher Vibe, der "Oui Mixe" zu mehr macht als nur eine Ergänzung zu "Oui Bitte".
expected to be published on 08.09.2023
- A1: Freundliche Kreisel - Gespensterland
- A2: Kirschstein - Komet Über Sch(R)Attenberg
- A3: Baldruin - Reich Der Illusionen
- A4: Kirschstein - Ach, Du Große Nachtmusik
- A5: Freundliche Kreisel - Abbild
- A6: Baldruin - Elektrische Kräuter
- A7: Kirschstein - Futura Narkotica
- A8: Brannten Schnüre - Ich Versäum' Doch Nichts
- B1: Kirschstein - Mouches Volantes Oder Die Tanzenden Mücke
- B2: Kirschstein - Gold Der Liebe
- B3: Brannten Schnüre - Supermarkt
- B4: Freundliche Kreisel - Spannung
- B5: Baldruin - In Heimlichen Winkeln
- B6: Balint Brösel & Brannten Schnüre - Disco
- B7: Freundliche Kreisel - Entwirklichung
Im Schatten von Neo-Kraut und Diskurs-Pop wuchs in den letzten 10 Jahren im Unterholz deutscher Klangtopographien fast unbemerkt ein sonderbares Myzel aus dem Boden. Aus diesem unterirdischen Geflecht treten eine Handvoll Projekte mit so geheimnisvollen und poetischen Namen wie Brannten Schnüre, Baldruin, Kirschstein, Freundliche Kreisel und Balint Brösel hervor. Die Compilation "Gespensterland" archiviert und anthologisiert erstmalig ihre magischen Arbeiten, die an der Grenze zwischen Folklore, experimenteller Elektronik und (Alb-)Traum operieren und besitzt als Zeitdokument schon jetzt das Potential, die Strahlkraft von Kultsamplern wie etwa Pordenones "The Great Complotto" zu entwickeln
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Last In: 2 years ago
KLAR! 80: Ein Label ohne Programmatik. Die vorliegende Kompilation ist eine lang überfällige, erste Annäherung an die Jahre 1980 - 82, in denen KLAR! 80 als Label aktiv war und es das gleichnamige Ladenlokal in Düsseldorf gab. Von Rainer Rabowski gegründet, veröffentlichte KLAR!80 insgesamt 18 Kassetten unterschiedlicher Längen und eine Schallplatten-Box mit drei 12" Vinyl EPs, die heute zu Sammlerpreisen höchste Notierungen haben. Nach der, ebenso von Stefan Schneider zusammengestellten, Kompilation SAMMLUNG - Düsseldorfer Kassettenmusik 1982-1989 (BB236/2017), die ihren Schwerpunkt auf die Düsseldorfer Kassettenszene der mittleren 80er legt, geht die KLAR!80 - Ein Kassettenlabel aus Düsseldorf 1980-1982 zeitlich noch weiter zurück und beschreibt eine sehr kurze Zeit, zwischen dem Ende des Punk und der bevorstehenden Kapitalisierung und Digitalisierung weiter Lebensbereiche.
expected to be published on 14.07.2023
- A1: Wir Bauen Eine Neue Stadt
- A2: Die Freude
- A3: Gute Luft
- A4: Ahoi, Nicht Traurig Sein
- A5: Grünes Winkelkanu
- B1: Morgen Wird Der Wald Gefegt
- B2: Deutschland Kommt Gebräunt Zurück
- B3: Hat Leben Noch Sinn?
- B4: Eine Geschichte
- B5: Madonna
- C1: Rote Lichter
- C2: Glücklich Wie Nie
- C3: Kinder, Der Tod (Version)
- C4: Telefon
- C5: Kinder, Der Tod
- C6: Aschenbecher
- D1: Gute Luft (Live)
- D2: Hat Leben Noch Sinn (Live)
- D3: Herzmuskel (Live)
- D4: Copyright Control
- D5: Morgen Wird Der Wald Gefegt (Live)
- D6: Rote Litcher (Live)
re-release Neben Fehlfarben zählten Palais Schaumburg zur intellektuellen Speerspitze dessen, was man zu Beginn der 1980er Jahre marktschreierisch als Neue Deutsche Welle zusammenfasste. Anlässlich der Band-Reunion in traditioneller Erstbesetzung mit Holger Hiller und Thomas Fehlmann veröffentlicht Bureau B nun ihr leichtfüßiges und verqueres, abstraktes und poppiges, dilettantisches und versiertes Debütalbum, das seit seinem Erscheinen im Jahr 1981 - ähnlich "Monarchie und Alltag" - eine Sonderstellung einnimmt, in angemessener und ergänzter Form wieder, was das Ganze zu einem Leckerbissen für Kenner und Sammler macht: Das Reissue beinhaltet über "Palais Schaumburg" hinaus noch eine zweite CD/LP, die sämtliche vor dem Debüt eingespielten Stücke sowie einen bislang unveröffentlichten Mitschnitt eines Konzerts in Holland enthält. Das üppig ausgestattete Booklet präsentiert seltenes Fotomaterial und einen Begleittext von Chris Bohn, Redakteur bei "The Wire".
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Last In: 3 years ago
- 1: Stefan Thelen & Olek Gelba - Der Weg Nach Innen (Außen)
- 2: Burnt Friedman - Platin Tundra
- 3: Haindling - Weite Welt
- 4: Conny Frischauf - Lichterloh
- 5: Moebius & Renziehausen - Hydrator
- 6: Deutsche Wertarbeit - Deutscher Wald
- 7: Kreidler - Winter
- 8: Workshop - Eskapade
- 9: Love-Songs - Love-Songs Gegen Die Zeit
- 10: To Rococo Rot - Took
- 11: Härte
- 12: Schlammpeitziger - Schlafatemwagen
- 13: Rheingold - Strahlende Zukunft
expected to be published on 31.03.2023
Mit "Morphing Polaroids" legt die gebürtige Japanerin und seit 2018 in Berlin lebende Saeko Okuchi alias Saeko Killy ihr Debütalbum bei Bureau B vor. In den letzten Jahren konnte sie sich in der Berliner Szene rund um den Club Sameheads einen Namen als DJ und Live-Künstlerin machen. Nachdem 2021 ihre erste EP "!"#$%&"( )* - Dancing Pikapika" auf dem Osakischen Label Chill Mountain erschien, folgte eine fruchtbare Jamsession während des pandemiebedingten Lockdowns, aus der schließlich die 11 Titel umfassende LP "Morphing Polaroids" hervorging. Das Ergebnis ist ein kontemporärer Leftfield-Clubsound, der mühelos Elemente von Dub, Post-Punk und Kraut mit elektronischen Beats vereint.
expected to be published on 24.03.2023
- 1: Danach
- 2: Gegensprechanlage
- 3: Lampe An, Tür Zu, Leute Rein!
- 4: Purzelbaum Mit Anschubsen
- 5: Tête-À-Tête Im Schredder
- 6: Dampf
- 7: Testbildhauer
- 8: I Am... An Artist
- 9: Wir Wollen Mehr Volumen Kriegen
- 10: Arrampicarsi Sul Vesuvio
- 11: Und Alles Durcheinander
- 12: The Fear Of Missing Out
- 13: Ma Trompette
- 14: As-Tu Vu Mon Ombre?
expected to be published on 10.03.2023
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Last In: 3 years ago
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Verschwimmende Traumchroniken Ein Martin Rev Album ist stets eine unberechenbare Überraschung. So verwunderte das 2003er Werk "To Live" mit dem erstmaligen Einsatz schroffer Gitarren statt Synthesizer-Kompositionen und auch wenn Rev auf dem Folge-Album "Les Nymphes" aus dem Jahr 2008 zu seinen traumverhangenen Melodie-Miniaturen zurückkehrt, ist die Platte in ihrer Konsequenz noch einmal radikaler. War Martin Revs Oeuvre zumeist von einem durch und durch minimalistischen Ansatz geprägt, machen die Stücke auf "Les Nymphes" im Vergleich einen fast opulenten, überbordenden Eindruck. Bereits nach den ersten Sekunden des Openers "Sophie Eagle" hat man den Eindruck, eine riesige Sound-Welle aus sich überlagernden Echo-Schleifen, Rhythmus-Loops und Phasenverschiebungen, auf der Melodie-Fragmente und Revs sporadisch auftauchende Stimmenfetzen wie Schaumkronen treiben, würde einen davon schwemmen. Auch die in der kontemporären Clubmusik zu verortenden Verweise, die sich erstmals auf dem Vorgänger "To Live" andeuteten, finden hier ihre Fortsetzung. So hört man auf "Triton" und dem Titelstück "Les Nymphes Et La Mer" auch jene, ob ihrer Härte teils befremdlich anmutenden Gitarren-Samples wieder, die das vorige Album dominierten. Alle anderen Tracks auf "Les Nymphes" sind jedoch vor allem von einer unterkühlten, traumartigen Slow Rave und PostIndustiral Atmosphäre geprägt, die in ihrer dreidimensionalen Breitband-Klanglichkeit mitunter an Werke von Coil erinnern. "Die Ähnlichkeiten von "Les Nymphes" mit House und Dance waren natürlich offensichtlich, obwohl ich nicht speziell danach gesucht habe. Es war wahrscheinlich das erste Werk, das ich von Anfang bis Ende am Computer fertiggestellt habe. Viele der Tracks wurden digital aus interaktiven Programmen und nicht mit Outboard-Geräten erstellt. Die Atmosphäre und der Sound wurden durch viel Lektüre in der griechischen Mythologie inspiriert sowie dem Studium der gleichen Geschichten in verschiedenen Sprachen. Wahrscheinlich war mein mehrjähriger Aufenthalt in Montreal ein starker Einfluss, da es eine französischsprachige Umgebung ist und es in allen Buchläden eine große Auswahl an klassischer Literatur in Französisch und anderen Sprachen gibt." so Martin Rev. Speziell jene Inspiration, die sich aus kulturellen Mythologien speist und auf "Les Nymphes" zu einer, sämtliche Realitäten verschwimmenden Traumchronik wird, macht das Album so anziehend. Man fragt sich mitunter, wie ein ätherisches House oder Techno Album unter Revs Regie klingen würde. Einmal mehr beweist auch dieses Werk die Kompromisslosigkeit, mit der Martin Rev arbeitet und seiner Bereitschaft, stets Risiken einzugehen unter der konsequenten Verweigerung sich nur an einer Ästhetik allein abzuarbeiten. "Les Nymphes" ist fraglos das Album eines Künstlers, der immer auf der Suche ist.
expected to be published on 02.12.2022
Wie ein Schneesturm unter einer Glaskugel Im Herbst 2003 erschien bei dem amerikanischen Indie-Label File 13 Records Martin Revs mittlerweile sechstes Soloalbum. Nachdem Rev bereits 2002 zusammen mit seinem musikalischen Partner Alan Vega und ihrem gemeinsamen Projekt Suicide mit dem Album "American Supreme" neue Wege beschritten hatte, setze sich diese Neuausrichtung auch in seinen Soloarbeiten fort. Klang das 2000er Werk "Strangeworld" noch wie ein aus der Zeit herausgelöstes, abstraktes Komposite aller musikalischen Einflusswelten Martin Revs, scheinen auf dem drei Jahre später veröffentlichten Album "To Live" auch kontemporäre Einflüsse hörbar zu werden. So kommen hier erstmals Gitarren-Samples zum Einsatz. "Der Sound von "To Live" war eigentlich einer, den ich schon seit ein paar Jahren live auf der Bühne benutzte. Die Inspiration kam nicht aus den 2000er Jahren, sondern wahrscheinlich aus einer viel früheren Zeit, obwohl ich nicht genau sagen könnte, woher. Es hängt auch mit der Rhythmus-Technologie zusammen, die ich verwendet habe." erinnert sich Rev. Die Anmutung dieses Sequence-gesteuerten und für die späten 1990er Jahre so typischen Industrial-Rocks scheint - zumindest für ein Rev-Album - ungewohnt und so fielen die Kritiken beim Erscheinen der Platte 2003 zunächst sehr gemischt aus. Wie bereits Anfang der 1970er Jahre als Suicide für ihren neuartigen Sound gleichermaßen gehasst und gefeiert wurden, polarisierte Rev mit seiner Musik auch 30 Jahre später noch immer. Doch auch wenn jene Tracks auf "To Live" weniger von Synthesizer-Drones und minimalistischen Keyboardfiguren geprägt sind als die vorherigen Platten, so sind dennoch alle Stücke des Albums getrieben von jener eigentümliche Formsprache, die Martin Revs Sound so prägnant und unverkennbar macht. Verhallte, sich überlagernden RhythmusSchleifen durchzogen von Revs sporadisch einsetzendem, zärtlich wie bedrohlichem Sprechgesang wachsen zu einem heftigen Schneesturm unter einer Glaskugel an, in dem verchromtes Glitzer und goldenes Konfetti wie wild durcheinander gewirbelt werden. Besonders beeindruckend ist dies auf dem Track "Gutter Rock" gelungen, das wie ein übersteuertes, hypnotisch betörendes Stück Lounge-Exotika anmutet. Und es ist speziell dieser Sound der Gegenpole zwischen harten Drummachine- und Gitarrensalven und dem Ungreifbaren von Revs Stimme, in dem mitunter auch jene Stimmung und Verunsicherung zu Beginn des neuen Jahrtausends zu hören ist, die insbesondere in eine Stadt wie Revs Heimat New York beherrschte, die erst zwei Jahre zuvor von den Ereignissen des 11. Septembers 2001 erschüttert wurde. So ist "To Live" ein widerspruchsvolles und schwer zu verdauendes Werk, das als vor allem als Kind seiner Zeit und Transition innerhalb Martins Revs Gesamtwerk einen ganz besonderen Platz einnimmt.
expected to be published on 02.12.2022
Re-release Gegründet 1970 von Dieter Moebius und Hans-Joachim Roedelius zählen Cluster zu den einflussreichsten Bands der experimentellen Elektronik- und Ambientmusik in Deutschland. "Cluster 71" war das Debütalbum des Duos und zählt laut dem Musikmagazin "The Wire" zu den "One Hundred Records That Set The World On Fire". "Cluster 71" ist ein Monster: Das Album enthält gerade mal drei (unbetitelte) Stücke und ist schwere Kost für unvorbereitete Ohren. Doch das Album war wegweisend wie kaum ein zweites elektronisches Musikwerk. Cluster waren vorher noch ein Trio und schrieben sich Kluster. Aufgrund musikalischer Differenzen trennten sich Moebius und Roedelius 1970 von Konrad Schnitzler und spielten 1971 im Hamburger Star Musikstudio ihr erstes Album ein. Clusters völlige Abkehr von gebräuchlicher Harmonik und Rhythmik bis hin zu totaler klanglicher Abstraktion, ihr selbstverständlicher Umgang mit Geräuschen, rigorose elektronische Live-Improvisationen und das Bewusstsein, nichts verlieren zu können - das alles kennzeichnet diesen innovativen Aufbruch. Der Begleittext stammt von Asmus Tietchens.
expected to be published on 26.11.2022
expected to be published on 04.11.2022
expected to be published on 21.10.2022
expected to be published on 30.09.2022
expected to be published on 23.09.2022
expected to be published on 16.09.2022
- 1: Liederbuch (Einklang)
- 2: Traum Der Welt
- 3: Sie Kam Zu Dir Und Malte Blaue Blumen
- 4: Glücklich. Traurig. Seltsam
- 5: Goldene Barken
- 6: This Is Neil Armstrong
- 7: Kip Eulenmeister (Version)
- 8: Sweet Bird
- 9: Leguan Rätselmann
- 10: Nordhaus
- 11: Mitternacht
- 12: Das Bist Du
- 13: Silkenwind
- 14: Quittenmarmelade
- 15: Fange Die Welle
- 16: Gruss Zum Mond
- 17: Liederbuch (Ausklang)
expected to be published on 19.08.2022
- 1: Several Hands On Our Piano
- 2: Don't
- 3: Flashback Caruso
- 4: Voices And Trumpet And All
- 5: J'ai Mal Aux Dents
- 6: Beim Nächsten Ton Ist Es
- 7: Two Drums, Bass, Organ
- 8: Dr. Schwitters Intro
- 9: Several Hands On Our Piano (Continued)
- 10: Beam Me Up, Scotty
- 11: Elerimomuvid
- 12: Dr. Schwitters (Continued)
- 13: Have A Good Time, Everybody
- 14: Above And Under Our Piano
- 15: Hermanns Lament
- 16: Donnerwetter
- 17: Was Ist Hier Los?
- 18: Rudolf Der Pianist
- 19: Ricochets
- 20: I've Heard That One Before
- 21: Watch Your Step
- 22: Under Our Piano Again
- 23: Fluid Chorus
- 24: Stretch Out Time
- 25: Der Baum
- 26: Chère Chambre
There's something perversely fabulous about the thought of this warped masterwork wandering into 60,000 unsuspecting British homes in 1973. Faust's second-and-a-half album hit the shops to celebrate their signing to the nascent Virgin Records, who were looking to take advantage of the zeitgeist for German music at that time. Undeterred by the fact the band's unwillingness to engage with the commercial landscape had seen them dropped from Polydor, Branson and co cooked up a suitably spectacular marketing strategy, selling the LP for 49p, the bargain price of a single. Shoppers flocked in their thousands to grab a copy, raced home and then spent the next forty five minutes checking their tracking, banging the speakers and blowing the needle, all to no avail. Do not adjust your set - This is Faust.
expected to be published on 12.08.2022








































