Mozarts besondere Zuneigung zur Klarinette fand in einem seiner letzten Werke, dem Konzert in A-Dur, einen besonderen Ausdruck. Sabine Meyer spielt es, wie vom Komponisten vorgesehen, auf der tiefer gestimmten Bassettklarinette. "Die Musik ist so einfach, so leicht und lässt emotional so tief blicken - wie eine Religion", hat sie
gesagt. Wie das Quintett KV 581 wurde auch das Klarinettenkonzert ursprünglich für Bassettklarinette geschrieben, ein inzwischen veraltetes Instrument, das Stadler speziell mit einem erweiterten unteren Register entworfen hatte. Obwohl die autographe Partitur verloren ist (die früheste erhaltene Ausgabe ist eine Bearbeitung
für Standardklarinette aus dem 19. Jahrhundert), haben viele moderne Klarinettisten anhand der erhaltenen Skizzen des Komponisten Vermutungen darüber angestellt, wie Mozart den Klarinettenpart ursprünglich geschrieben hat. Eine der ersten, die das Konzert auf
einer modernen Rekonstruktion einer Bassettklarinette erforschte, war Sabine Meyer. Die erfolgreiche Karriere der in Deutschland geborenen Meyer als Solistin und Kammermusikerin stand immer im Zeichen von Mozart. Nun erscheint ihre Aufnahme des Mozart-Klarinettenkonzerts mit der Staatskapelle Dresden unter Hans Vonk auf LP.
dovrebbe essere pubblicato su 14.10.2022
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