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Various - Glitzerbox 2

Various

Glitzerbox 2

12inchJIMMYDRAHT9
Jimmy Draht
17.11.2023

Music compilation and art book. We open the GLITZERBOX again and look into a glittering kaleidoscope of music and illustration. Crossing genres, in handmade editions and with great attention to detail, Jimmy Draht fuses artistic ideas into a new whole.

The vinyl contains beautiful folk songs, experimental collages, field recordings and lo-fi pop. All tracks are exclusive or have never been released on vinyl before.

Featuring music by: Maxine Funke, Tenniscoats, Mouth Harp Ensemble, How to count planets, A Happy Return, Benoit Pioulard, New North Wales, Dump, My Two Toms, Oro Swimming Hour, Matthew de Gennaro, The Gentlist, Andersens, Jam Money, Michael Tanner.

The artists, whether they paint, draw, scribble or cut, whether analogue or digital, whether they are graphic artists, illustrators or visual artists: they combine image and sound, discover connections and show that music can create images and vice versa.

Art by Petra Péterffy, Laurent Impeduglia, Nadine Spengler, Michael Dumontier, Tomoko Mori and Nicholas Stevenson.

A limited and numbered edition of 300, with hand-printed 3 color silkscreen book. Compiled by Markus Acher (The Notwist) and Jimmy Draht.

Since the late 90s JIMMY DRAHT publishes elaborately designed music-graphic-comic-text hybrids, most of them handmade and screenprinted. Initiated by Marion Epp, often in cooperation with a music label, artists from various genres are invited to participate. Each release is accompanied by exhibitions and music events.

Bands such as Calexico, The Notwist, Lali Puna, Neoangin, Pram, Otomo Yoshihide, A Million Mercies, Ted Milton, MS John Soda, Schwermut Forrest, Tied & Tickled Trio have participated (to name a few).
In terms of design we were lucky to showcase the works of ATAK, Anna Sommer, Knust, CX Huth, Katz & Goldt, Judith Zaugg, Thomas Ott, Jochen Gerner, Martin tom Dieck, Jim Avignon, Le Denier Cri, Elvisstudio and many more.

ALIEN TRANSISTOR was founded in 2003 by Markus & Micha Acher of The Notwist. The concept of the label is to produce music that has a musical or personal reference to the Notwist microcosm: From electronic soundscapes to abstract hip-hop to laptop-treated contemporary, from processed oriental music to Nick Drake-inspired songwriting. Alien Transistor respects no musical boundaries.

pre-ordina ora17.11.2023

dovrebbe essere pubblicato su 17.11.2023

FOYER DES ARTS - DIE JOHN PEEL SESSION EP

Dem großen Publikum ist der Autor Max Goldt ein Begriff. Anders der Musiker Max Goldt, welcher in den 1978 über eine Kleinanzeige auf den Gitarristen und Songschreiber Gerd Pasemann stoß. Aus ihrer gemeinsamen Zusammenarbeit ist in den 80er-Jahren das musikalisch kontrastreiche Projekt Foyer des Arts entstanden: "Melancholische, manchmal resignative Stücke wechselten sich wie selbstverständlich mit komischen und surrealen ab", schreibt Max Goldt im Booklet zu seinem CD-Boxset "Draußen die herrliche Sonne". John Peel gefiel Foyer des Arts so gut, dass er nicht nur alle Stücke des Albums "Die Unfähigkeit zu Frühstücken" mehrmals in seinen Sendungen spielte, sondern das Duo schlussendlich auch als eine der wenigen deutschsprachigen Bands zu einer der legendären Peel Sessions einlud. 1986 erschien, mit zwei Jahren Verspätung, die "Unfähigkeit zu frühstücken", das zweite Album von Foyer des Arts, welches dem britischen Radio-DJ John Peel so gut gefiel, dass er in jeder seiner Shows ein Stück davon spielte. Schließlich wurden Gerd Pasemann und Max Goldt eingeladen, eine John-Peel-Session aufzunehmen, was für eine deutschsprachige Band eine seltene Ehre darstellte. Im Oktober 1986 reiste das Berliner Duo nach London und tat sich mit drei Mitgliedern der umtriebigen Formation "The Higsons" zusammen, die bereits viel Erfahrung als Sessionmusiker hatten und bei nur einer Probe die vier mitgebrachten Songs von Foyer des Arts rasch lernten, zwei von dem bereits erwähnten Album und zwei ganz neue, "Könnten Bienen fliegen" und "Frauen in Frieden und Freiheit". Die Aufnahmen fanden am folgenden Nachmittag in dem legendären Maida Vale Studio 4 statt, wo alle anderen John-Peel-Sessions ebenfalls entstanden. "Es war eine sehr entspannte Atmosphäre, und die Musiker waren exzellent", erinnert sich Max Goldt, "und hinterher traf man sich mit John Peel in "The Vine Bar", seinem Stammlokal". Im Jahre 2000 fragte Goldt bei der BBC nach dem Verbleib der Session Tapes und bekam die Auskunft, sie wären höchstwahrscheinlich gelöscht worden, was ihn nicht wunderte, denn die BBC war berüchtigt für ihre schlechte Archivierungspolitik. Die haben ja sogar komplette Dusty-Springfield-Shows gelöscht. Zwanzig Jahre später jedoch hat der Kölner Tontechniker Tom Morgenstern mit Hilfe einer Kollegin von der BBC die verschollen geglaubte Aufnahme aufgestöbert, und hier ist sie nun, 35 Jahre später, in alter Frische.

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