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JAZZKANTINE - Discotheque LP

Jazzkantine

Discotheque LP

12inchIN221401
Rap Nation
30.09.2022

Die Jazzkantine hatte nie Berührungsängste beim Manövrieren zwischen den Genres, das neue Studioalbum "Discotheque" stellt dies eindrucksvoll unter Beweis. Gründer und Bandleader Christian Eitner hat es geschafft, die vielköpfige Charaktertruppe im Kern seit fast 30 Jahren zusammenzuhalten. Gestählt durch unzählige Gigs in kleinen schmuddeligen Clubs, aber auch in piekfeinen Theatern und in riesigen Arenen. Die Jazzkantine hat bis dato um die 1.500 Konzerte gespielt, das Schönste und Schlimmste, Aufregendste und Außergewöhnlichste aus allen Musikwelten erlebt. Und sie hat noch lange nicht genug. Wir müssen wieder tanzen. Wir müssen wieder singen. Und so taucht die Jazzkantine ein in die Welt der "Discomusik", die in ihren Ursprüngen vor 50 Jahren im Milieu des New Yorker Undergrounds viel diverser und innovativer ist, als man vermutet. Eine Melange aus ersten DJ-Techniken und neuen bombastischen Sound-Systemen bietet auf privat organisierten House Partys viel Raum zur Entfaltung der LGBT-Community. Noch heute erinnert alljährlich der Christopher Street Day an die Stonewall-Riots und somit an eine Zeit, als noch gleichgeschlechtlicher Tanz verboten ist. Vor allem David Mancusos "Loft" ist Anfang der 70er eine Keimzelle für den Disco-Sound, der erst viel später mit Hits wie "Stayin' Alive" und "Le Freak" zum internationalen Boom wächst - auch die Rolling Stones, Abba und Kiss springen bekanntlich später auf den Zug auf. Parallel verbinden aber auch Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Miles Davis und Chick Corea die Raffinesse des Jazz mit der rhythmischen Intensität des Funks zu "Fusion". Und Fred Wesley sagt: "Discomusic ist Funk mit einer Krawatte". Wie es sich für die experimentierfreudige Jazzkantine gehört, entsteht auf "Discotheque" ein Sound, den man "Disco Jazz" nennen könnte - alles im gewohnten Mix aus Funk, Soul und Rap. Songs, die Lust machen, die neun Musiker endlich wieder live auf der Clubbühne zu erleben.

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erscheint voraussichtlich am 30.09.2022

JAZZKANTINE - Discotheque LP

Jazzkantine

Discotheque LP

12inchIN228761
Rap Nation
30.09.2022

Die Jazzkantine hatte nie Berührungsängste beim Manövrieren zwischen den Genres, das neue Studioalbum "Discotheque" stellt dies eindrucksvoll unter Beweis. Gründer und Bandleader Christian Eitner hat es geschafft, die vielköpfige Charaktertruppe im Kern seit fast 30 Jahren zusammenzuhalten. Gestählt durch unzählige Gigs in kleinen schmuddeligen Clubs, aber auch in piekfeinen Theatern und in riesigen Arenen. Die Jazzkantine hat bis dato um die 1.500 Konzerte gespielt, das Schönste und Schlimmste, Aufregendste und Außergewöhnlichste aus allen Musikwelten erlebt. Und sie hat noch lange nicht genug. Wir müssen wieder tanzen. Wir müssen wieder singen. Und so taucht die Jazzkantine ein in die Welt der "Discomusik", die in ihren Ursprüngen vor 50 Jahren im Milieu des New Yorker Undergrounds viel diverser und innovativer ist, als man vermutet. Eine Melange aus ersten DJ-Techniken und neuen bombastischen Sound-Systemen bietet auf privat organisierten House Partys viel Raum zur Entfaltung der LGBT-Community. Noch heute erinnert alljährlich der Christopher Street Day an die Stonewall-Riots und somit an eine Zeit, als noch gleichgeschlechtlicher Tanz verboten ist. Vor allem David Mancusos "Loft" ist Anfang der 70er eine Keimzelle für den Disco-Sound, der erst viel später mit Hits wie "Stayin' Alive" und "Le Freak" zum internationalen Boom wächst - auch die Rolling Stones, Abba und Kiss springen bekanntlich später auf den Zug auf. Parallel verbinden aber auch Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Miles Davis und Chick Corea die Raffinesse des Jazz mit der rhythmischen Intensität des Funks zu "Fusion". Und Fred Wesley sagt: "Discomusic ist Funk mit einer Krawatte". Wie es sich für die experimentierfreudige Jazzkantine gehört, entsteht auf "Discotheque" ein Sound, den man "Disco Jazz" nennen könnte - alles im gewohnten Mix aus Funk, Soul und Rap. Songs, die Lust machen, die neun Musiker endlich wieder live auf der Clubbühne zu erleben.

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erscheint voraussichtlich am 30.09.2022

JAZZKANTINE - Discotheque LP

Jazzkantine

Discotheque LP

12inchIN228761
Rap Nation
30.09.2022

Gold Vinyl

Die Jazzkantine hatte nie Berührungsängste beim Manövrieren zwischen den Genres, das neue Studioalbum "Discotheque" stellt dies eindrucksvoll unter Beweis. Gründer und Bandleader Christian Eitner hat es geschafft, die vielköpfige Charaktertruppe im Kern seit fast 30 Jahren zusammenzuhalten. Gestählt durch unzählige Gigs in kleinen schmuddeligen Clubs, aber auch in piekfeinen Theatern und in riesigen Arenen. Die Jazzkantine hat bis dato um die 1.500 Konzerte gespielt, das Schönste und Schlimmste, Aufregendste und Außergewöhnlichste aus allen Musikwelten erlebt. Und sie hat noch lange nicht genug. Wir müssen wieder tanzen. Wir müssen wieder singen. Und so taucht die Jazzkantine ein in die Welt der "Discomusik", die in ihren Ursprüngen vor 50 Jahren im Milieu des New Yorker Undergrounds viel diverser und innovativer ist, als man vermutet. Eine Melange aus ersten DJ-Techniken und neuen bombastischen Sound-Systemen bietet auf privat organisierten House Partys viel Raum zur Entfaltung der LGBT-Community. Noch heute erinnert alljährlich der Christopher Street Day an die Stonewall-Riots und somit an eine Zeit, als noch gleichgeschlechtlicher Tanz verboten ist. Vor allem David Mancusos "Loft" ist Anfang der 70er eine Keimzelle für den Disco-Sound, der erst viel später mit Hits wie "Stayin' Alive" und "Le Freak" zum internationalen Boom wächst - auch die Rolling Stones, Abba und Kiss springen bekanntlich später auf den Zug auf. Parallel verbinden aber auch Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Miles Davis und Chick Corea die Raffinesse des Jazz mit der rhythmischen Intensität des Funks zu "Fusion". Und Fred Wesley sagt: "Discomusic ist Funk mit einer Krawatte". Wie es sich für die experimentierfreudige Jazzkantine gehört, entsteht auf "Discotheque" ein Sound, den man "Disco Jazz" nennen könnte - alles im gewohnten Mix aus Funk, Soul und Rap. Songs, die Lust machen, die neun Musiker endlich wieder live auf der Clubbühne zu erleben.

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erscheint voraussichtlich am 30.09.2022

THE SOFT MOON - EXISTER LP

"The whole point of this record was to share every emotion that I feel," sagt THE SOFT MOON aka Luis Vasquez. "No two songs are the same. It's about existing in the world as a human being and experiencing many emotions and experiences throughout life." Daher auch der Titel "Exister", ein Album, das von den ekstatischen Freuden und lähmenden Tiefen des Lebens handelt und davon, dass das Durchhalten und die Existenz manchmal alles ist, was wir haben. Der Grund, warum das Album für Vasquez so persönlich ist, liegt darin, dass sich sein Leben während der Entstehung des Albums stark verändert hat. Er verließ Berlin, sein langjähriges Zuhause, und zog in den Joshua Tree, um während des Lockdowns musikalisch und persönlich etwas Freiraum zu finden. Es fühlt sich wie eine Art musikalischer Neustart für Vasquez an. Das Cover des Albums zeigt ein Foto von Vasquez als Kind und steht stellvertretend für eine Platte, bei der es darum ging, sich wieder mit seinem jüngeren Ich zu verbinden, wobei eine Mutter-Sohn-Beziehung im Mittelpunkt des Albums steht. "It's my child self that you hear all over it," sagt er. "I was reminiscing and hurting a lot during the writing process. This is possibly my most vulnerable record yet." Doch trotz des Schmerzes, der Wut, der Verletzlichkeit und des Schmerzes, die im Kern dieser Platte zu finden sind, gibt es auch ein tiefes Gefühl von Hoffnung und Schönheit. Auf dem abschließenden Titel-Song "Exister" scheint das Album einen Ort des Friedens und des Trostes zu erreichen und endet mit einem ruhigen, nachdenklichen und ergreifenden Moment, der ein Gefühl des Optimismus nach einer Zeit des Umbruchs einfängt.

nicht am Lager

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THE SOFT MOON - EXISTER LP

"The whole point of this record was to share every emotion that I feel," sagt THE SOFT MOON aka Luis Vasquez. "No two songs are the same. It's about existing in the world as a human being and experiencing many emotions and experiences throughout life." Daher auch der Titel "Exister", ein Album, das von den ekstatischen Freuden und lähmenden Tiefen des Lebens handelt und davon, dass das Durchhalten und die Existenz manchmal alles ist, was wir haben. Der Grund, warum das Album für Vasquez so persönlich ist, liegt darin, dass sich sein Leben während der Entstehung des Albums stark verändert hat. Er verließ Berlin, sein langjähriges Zuhause, und zog in den Joshua Tree, um während des Lockdowns musikalisch und persönlich etwas Freiraum zu finden. Es fühlt sich wie eine Art musikalischer Neustart für Vasquez an. Das Cover des Albums zeigt ein Foto von Vasquez als Kind und steht stellvertretend für eine Platte, bei der es darum ging, sich wieder mit seinem jüngeren Ich zu verbinden, wobei eine Mutter-Sohn-Beziehung im Mittelpunkt des Albums steht. "It's my child self that you hear all over it," sagt er. "I was reminiscing and hurting a lot during the writing process. This is possibly my most vulnerable record yet." Doch trotz des Schmerzes, der Wut, der Verletzlichkeit und des Schmerzes, die im Kern dieser Platte zu finden sind, gibt es auch ein tiefes Gefühl von Hoffnung und Schönheit. Auf dem abschließenden Titel-Song "Exister" scheint das Album einen Ort des Friedens und des Trostes zu erreichen und endet mit einem ruhigen, nachdenklichen und ergreifenden Moment, der ein Gefühl des Optimismus nach einer Zeit des Umbruchs einfängt.

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erscheint voraussichtlich am 23.09.2022

THE SOFT MOON - EXISTER LP

The Soft Moon

EXISTER LP

CassetteSBRCASS292
Sacred Bones Records
23.09.2022

"The whole point of this record was to share every emotion that I feel," sagt THE SOFT MOON aka Luis Vasquez. "No two songs are the same. It's about existing in the world as a human being and experiencing many emotions and experiences throughout life." Daher auch der Titel "Exister", ein Album, das von den ekstatischen Freuden und lähmenden Tiefen des Lebens handelt und davon, dass das Durchhalten und die Existenz manchmal alles ist, was wir haben. Der Grund, warum das Album für Vasquez so persönlich ist, liegt darin, dass sich sein Leben während der Entstehung des Albums stark verändert hat. Er verließ Berlin, sein langjähriges Zuhause, und zog in den Joshua Tree, um während des Lockdowns musikalisch und persönlich etwas Freiraum zu finden. Es fühlt sich wie eine Art musikalischer Neustart für Vasquez an. Das Cover des Albums zeigt ein Foto von Vasquez als Kind und steht stellvertretend für eine Platte, bei der es darum ging, sich wieder mit seinem jüngeren Ich zu verbinden, wobei eine Mutter-Sohn-Beziehung im Mittelpunkt des Albums steht. "It's my child self that you hear all over it," sagt er. "I was reminiscing and hurting a lot during the writing process. This is possibly my most vulnerable record yet." Doch trotz des Schmerzes, der Wut, der Verletzlichkeit und des Schmerzes, die im Kern dieser Platte zu finden sind, gibt es auch ein tiefes Gefühl von Hoffnung und Schönheit. Auf dem abschließenden Titel-Song "Exister" scheint das Album einen Ort des Friedens und des Trostes zu erreichen und endet mit einem ruhigen, nachdenklichen und ergreifenden Moment, der ein Gefühl des Optimismus nach einer Zeit des Umbruchs einfängt.

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THE SOFT MOON - EXISTER LP

"The whole point of this record was to share every emotion that I feel," sagt THE SOFT MOON aka Luis Vasquez. "No two songs are the same. It's about existing in the world as a human being and experiencing many emotions and experiences throughout life." Daher auch der Titel "Exister", ein Album, das von den ekstatischen Freuden und lähmenden Tiefen des Lebens handelt und davon, dass das Durchhalten und die Existenz manchmal alles ist, was wir haben. Der Grund, warum das Album für Vasquez so persönlich ist, liegt darin, dass sich sein Leben während der Entstehung des Albums stark verändert hat. Er verließ Berlin, sein langjähriges Zuhause, und zog in den Joshua Tree, um während des Lockdowns musikalisch und persönlich etwas Freiraum zu finden. Es fühlt sich wie eine Art musikalischer Neustart für Vasquez an. Das Cover des Albums zeigt ein Foto von Vasquez als Kind und steht stellvertretend für eine Platte, bei der es darum ging, sich wieder mit seinem jüngeren Ich zu verbinden, wobei eine Mutter-Sohn-Beziehung im Mittelpunkt des Albums steht. "It's my child self that you hear all over it," sagt er. "I was reminiscing and hurting a lot during the writing process. This is possibly my most vulnerable record yet." Doch trotz des Schmerzes, der Wut, der Verletzlichkeit und des Schmerzes, die im Kern dieser Platte zu finden sind, gibt es auch ein tiefes Gefühl von Hoffnung und Schönheit. Auf dem abschließenden Titel-Song "Exister" scheint das Album einen Ort des Friedens und des Trostes zu erreichen und endet mit einem ruhigen, nachdenklichen und ergreifenden Moment, der ein Gefühl des Optimismus nach einer Zeit des Umbruchs einfängt.

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Igor Levit - Tristan 3x12"

Igor Levit

Tristan 3x12"

3x12inch19439943511
SONY CLASSICAL
09.09.2022

Rund 135 Jahre umspannt das Repertoire von Igor Levits neuem Album "Tristan": die Zeit von etwa 1837 bis 1973. Ganz unterschiedliche Genres treffen aufeinander; nur eines der Werke wurde ursprünglich für Soloklavier geschrieben. Levits Annäherungen an existenzielle Grenzerfahrungen - den Tod in "Life" (2018), die Begegnung mit dem Spirituellen in "Encounter" (2020) und jetzt, in "Tristan", die Verbindung von Liebe, Tod und Erlösungsbedürftigkeit - bringen es mit sich, dass wiederum nicht allein Meisterwerke für sein Instrument im Mittelpunkt stehen, sondern vor allem Kompositionen, in denen gewisse thematische Assoziationen eine möglichst persönliche Gestaltung finden. Dabei kreisen Levits eigene Gedanken bei "Tristan" weniger um die Liebes- und Todesthematik als solche, sondern vielmehr um Erlebnisse der Nacht und des Nächtlichen - als dunkle Gegenwelt zum bewussten Handeln bei Tage. Psychische Ausnahmezustände geben den Ton vor: "Die Nacht hat so viele Gesichter. Sie kann Zuflucht und Kontrollverlust bedeuten, sie steht für Liebe und Tod, und sie ist die Zone tiefer Ängste", sagt Levit. "Im Adagio von Mahlers Zehnter Sinfonie gibt es den berühmten Aufschrei des dissonanten Schmerzensakkords, und Wagners 'Tristan und Isolde' inszeniert geradezu eine Art emotionale Kernschmelze. Alle wesentlichen Geschehnisse des Stücks spielen sich in der Nacht ab. Auch Hans Werner Henze spricht in seinen Erinnerungen an die Entstehungszeit von 'Tristan' von Alpträumen und traumartigen Halluzinationen." Henzes "Tristan - Préludes für Klavier, Tonbänder und Orchester" - ein schwärmerisch-raffinierter Hybrid aus Soloklavier, Elektronik, Konzert und Sinfonie - bildet das Herzstück des Albums. Es ist die erste Orchesterproduktion Levits überhaupt. Unter der Leitung von Franz Welser-Möst hatte Levit das suggestive Werk, von dem bisher nur die kompromissbehaftete Aufnahme unter Leitung des Komponisten greifbar war, bei den Salzburger Festspielen als auch mit dem Gewandhausorchester in Leipzig aufgeführt; im Zusammenhang mit den Leipziger Konzerten entstand 2019 die vorliegende Aufnahme.Franz Liszts dritter Liebestraum ist heute als sentimentaler Show-Stopper aller Klavierpoeten bekannt. Dabei ist auch dieses Nocturne in As-Dur durchaus tragisch grundiert. Zurück geht es auf ein Kunstlied Liszts auf Verse von Ferdinand Freiligrath (1810-1876). Der Beginn des Gedichts lautet: "O lieb', so lang du lieben kannst!, O lieb', so lang du lieben magst!, Die Stunde kommt, die Stunde kommt, wo du an Gräbern stehst und klagst!"Nächtlich Verzweifeltes auch bei Mahler: Ende Juli 1910, mitten an der Arbeit am ersten Satz seiner Zehnten, erfuhr der Komponist von einer Affäre seiner Frau. Igor Levit spielt dieses Adagio in einer wenig bekannten Klaviertranskription des schottischen Komponisten Ronald Stevenson, für dessen große "Passacaglia on DSCH" er sich zuletzt so stark eingesetzt hat. Erst in "Harmonies du Soir", der elften der 12 "Études d'exécution transcendante" von Franz Liszt, scheint, bei aller Verdichtung pianistischer Majestät, eine Versöhnung auf. Die am Ende des Programms erklingenden "Abendklänge" bilden das friedliche Gegenstück zu den Ekstasen und Alpträumen, die den Nachtgeweihten bei Wagner oder Mahler widerfahren.

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erscheint voraussichtlich am 09.09.2022

MASTER - On the seventh day god created LP

Das zweite Album von Master, aufgenommen von Scott Burns in den Morrissound Studios! Klassischer Death Metal der 1990er Jahre!
Eines der Probleme beim Rückblick auf ein Musikgenre aus einer Perspektive, die Jahre oder Jahrzehnte vom Kern der Bewegung entfernt ist, dass spätere Entwicklungen dazu neigen, sowohl die Ursprünge eines Genres als auch die Fäden innerhalb einer Tradition zu verwischen, die ohne Nachkommen ausgestorben ist. Das Ergebnis ist, dass interessante und verdienstvolle Alben oft untergehen, wenn Kritiker über die Alben nachdenken, die den größten Einfluss auf spätere Errungenschaften hatten.

Die Death-Metal-Pioniere Master gehören zu denjenigen, die aufgrund dieses Phänomens zu kurz gekommen sind, und ihr 1990er Meisterwerk "On The Seventh Day, God Created... Master" bleibt eine faszinierende Erkundung sowohl der Wurzeln des Genres als auch der Räume, die es hätte einnehmen können, wenn andere Wege eingeschlagen worden wären.

Es gibt ein paar Dinge, die selbst dem Gelegenheitshörer sofort ins Auge springen. Das erste ist der scheinbare Primitivismus der Musik, mit Songs die aus relativ kurzen, knüppelnden Stücken bestehen, die von unerbittlichen Rhythmen, zyklischen Riffs und einfachen melodischen Hooks angetrieben werden. Das zweite ist die Erkenntnis, dass jemand einige wirklich verrückte, brillant konstruierte Leads spielt. In diesem Fall ist das Paul Masvidal, der damit alles übertrifft, was er jemals mit Cynic erreicht hat.

Hinter der oberflächlichen Einfachheit verbirgt sich ein kreativer Geist, der gleichzeitig an die ursprüngliche Geburt des Death Metal erinnert (bei der Master sowohl anwesend war als auch eine treibende Kraft war) und der den Weg zu dem weist, was aus dem Genre hätte werden können.

Ganz offensichtlich sind die Hardcore-Wurzeln des Genres,
Master meidet hier die von Slayer abgeleitete technische Architektur, die den meisten "modernen" Death Metal dominierte, zugunsten von
Strukturen, die auch auf einem Discharge's Meilenstein "Hear Nothing See Nothing Say Nothing" nicht fehl am Platz gewesen wären (es gibt sogar ein paar Auftritte des berüchtigten D-Beats). In dem unerbittlichen Sturm brutaler Wiederholungen ist die Kernaussage der Musik verschlüsselt, eine schiere Urwut, die aus den donnernden Zyklen der Powerchords tropft und dem offenkehligen Gebrüll (wieder der Hardcore-Einfluss) von Sänger und Hauptsongwriter Paul Speckman. Dazu kommen Momente des Nachdenkens, in denen die Songs in einer Art High-Dezibel-Gedudel kollabieren, und ein angeborenes Gespür dafür, wie man Melodien aus den infernalischen Tiefen der Dissonanz herauskitzelt, und die bereits erwähnten Masvidal-Soli (und es kann nicht genug betont werden, wie sehr diese Leads zerreißen). Was dabei herauskommt, ist etwas, das über
seine eigene scheinbare Rohheit hinwegtäuscht und nicht so sehr eine Aussage über blinde Wut, oder gestörte Entfremdung, sondern eine meisterhafte Erklärung von Gewaltbereitschaft.

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erscheint voraussichtlich am 26.08.2022

Tim Heidecker - High School

Produced by Heidecker, Drew Erickson, Eric D. Johnson and Mac DeMarco, High School sees Heidecker emerging as an increasingly playful and poignant story teller, infusing childhood tales with new gravity. In conjunction, he announces Tim Heidecker Live! Featuring Tim Heidecker and The Very Good Band, his first two-act tour of comedy and music. Since 2016, Tim Heidecker has chronicled the annals of adulthood on a series of supreme singer-songwriter albums. The crushing devastation of divorce and the existential malaise of middle-age, the minutiae of home ownership and the ritual of family vacation, child rearing and global warming: Heidecker has handled it all with humor and heart. But, there’s one pivotal lodestar of human development he has yet to mine that’s right, High School. First single “Buddy” is a composite of a few woebegone friends, which finds Heidecker reminiscing on the familiar tragedy of the adolescent stoner, manifesting the destiny of undiagnosed depression and parents who didn’t care much. The song itself is a jangly delight, but it’s hard not to mourn for “Buddy,” then re-count whatever blessings you may have. After initial and fruitful sessions with Jonathan Rado, Heidecker started recording tunes with DeMarco and Erickson, who had also worked on 2020’s collaboration with Weyes Blood, Fear of Death. At DeMarco’s studio, they added drum machines and synths and sidewinding solos to Heidecker’s big strummed chords. Johnson (Bonny Light Horseman, Fruit Bats) helped Heidecker finesse the tunes even more, making the music as rich as the feelings. Kurt Vile contributed to one song, as well. Through all those sessions, it slowly became clear: Heidecker was writing not only about the adventures and misadventures of life as a Pennsylvania teen in the early ’90s, but also how it felt to lose a juvenile sense of mystery and possibility as an adult. He was writing about high school and, really, the way it helped shape everything else. Back at Pennsylvania’s Allentown Central Catholic High School, Heidecker dreamed of making it with one of his many rock bands — Time and Other Things, Shaggy’s Beltbuckle, and (incredibly) The Pulsating Libidos. Two years shy of his graduating class’ 30th anniversary, Heidecker admits he had little of substance to say when he was 17, like all but the rarest of precocious minds. In college, though, he found the friends with whom he built his comedy career, largely apart from music and without much thought for his time back at Central Catholic. He was focused on his future. It is fitting, then, that as Heidecker has become such a delightful singer-songwriter and collaborator, he returns to the first scene of his time as a musician. Maybe he’s right — he didn’t have anything to say or sing about life back then. But across the earnest and amusing High School, he finds plenty to say about those weird and wonderful and ordinary times.

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erscheint voraussichtlich am 08.07.2022

Hatis Noit - Aura LP

Hatis Noit

Aura LP

12inchERATPLP152
Erased Tapes
24.06.2022

Der musikalische Werdegang der japanischen Gesangskünstlerin Hatis Noit begann einst unter ganz besonderen Vorzeichen. Nun mündet diese Reise in die Veröffentlichung ihres ersten Longplayers. Das acht Stücke umfassende Debüt ist die perfekte Eintrittskarte in ihre unvergleichliche Klangwelt. Genau genommen begann die Reise mit einem Initiationserlebnis , einem musikalischen Erweckungsmoment im zarten Alter von 16 Jahren, als die Japanerin gerade pilgernd zu Buddhas Geburtsstätte in Neapel unterwegs war. Sie hatte die Nacht in einem Frauentempel verbracht und vernahm am nächsten Morgen den Sologesang einer buddhistischen Nonne: Das Jenseitige in diesen Gesängen berührte sie so sehr, dass ihr schlagartig die unvergleichbare Kraft der menschlichen Stimme bewusst wurde. Was sie da hörte, war ein wirklich ursprüngliches, auf uralten Instinkten basierendes Instrument, das uns unweigerlich mit dem Kern des Menschseins, unserer Umwelt und unserem Universum verbindet. Ab diesem Moment wusste sie, dass das Singen ihre Berufung ist. Der Albumtitel Aura ist vom Werk des Philosophen Walter Benjamin inspiriert, der darin die Essenz der Kunst erkannte, da für ihn die Aura eines Werks unter anderem durch Echtheit und Einmaligkeit geprägt war. Hatis teilt diese Auffassung, denn sie musste feststellen, dass sie "während der Pandemie wirklich sehr zu kämpfen" hatte. "Als Sängerin bin ich einfach nicht besonders gut darin, am Computer zu arbeiten. Ich ziehe Live-Auftritte in wirklichen Räumen vor. Mit anderen Menschen zusammen zu sein, denselben Raum mit ihnen zu teilen und die einzigartige Energie und Atmosphäre des jeweiligen Moments zu spüren - das ist etwas, das mich immer wieder inspiriert. Für mich bedeutet Kunst tatsächlich genau das: dieser geteilte Augenblick."

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erscheint voraussichtlich am 24.06.2022

Hatis Noit - Aura LP

Hatis Noit

Aura LP

12inchERATPLE152
Erased Tapes
24.06.2022

Der musikalische Werdegang der japanischen Gesangskünstlerin Hatis Noit begann einst unter ganz besonderen Vorzeichen. Nun mündet diese Reise in die Veröffentlichung ihres ersten Longplayers. Das acht Stücke umfassende Debüt ist die perfekte Eintrittskarte in ihre unvergleichliche Klangwelt. Genau genommen begann die Reise mit einem Initiationserlebnis , einem musikalischen Erweckungsmoment im zarten Alter von 16 Jahren, als die Japanerin gerade pilgernd zu Buddhas Geburtsstätte in Neapel unterwegs war. Sie hatte die Nacht in einem Frauentempel verbracht und vernahm am nächsten Morgen den Sologesang einer buddhistischen Nonne: Das Jenseitige in diesen Gesängen berührte sie so sehr, dass ihr schlagartig die unvergleichbare Kraft der menschlichen Stimme bewusst wurde. Was sie da hörte, war ein wirklich ursprüngliches, auf uralten Instinkten basierendes Instrument, das uns unweigerlich mit dem Kern des Menschseins, unserer Umwelt und unserem Universum verbindet. Ab diesem Moment wusste sie, dass das Singen ihre Berufung ist. Der Albumtitel Aura ist vom Werk des Philosophen Walter Benjamin inspiriert, der darin die Essenz der Kunst erkannte, da für ihn die Aura eines Werks unter anderem durch Echtheit und Einmaligkeit geprägt war. Hatis teilt diese Auffassung, denn sie musste feststellen, dass sie "während der Pandemie wirklich sehr zu kämpfen" hatte. "Als Sängerin bin ich einfach nicht besonders gut darin, am Computer zu arbeiten. Ich ziehe Live-Auftritte in wirklichen Räumen vor. Mit anderen Menschen zusammen zu sein, denselben Raum mit ihnen zu teilen und die einzigartige Energie und Atmosphäre des jeweiligen Moments zu spüren - das ist etwas, das mich immer wieder inspiriert. Für mich bedeutet Kunst tatsächlich genau das: dieser geteilte Augenblick."

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erscheint voraussichtlich am 24.06.2022

Hanterhir - There is No One to Trust (Nyns Eus Denvydth Bys Trest)

Following on from the success of 2018’s epic triple album The Saving Of Cadan, Cornwall’s space/psych/folk-rock/post-punk cross-pollinators HANTERHIR are back with a new studio album. After more than a decade, …Cadan finally found the band breaking out of their Redruth bolthole, playing a major headline show at London’s Kernow In The City festival in March 2020, just before lockdown. As with many others, this enforced break from gigging encouraged the band to get creative and the new album was soon progressing…Its Cornish title Nyns Eus Denvydth Bys Trest roughly translates as ‘There is no-one to trust’ – “Writing and recording the album was done over the backdrop of Brexit, a falling apart relationship and then Covid lockdowns,” explains singer, guitarist, and songwriter Ben Harris. “With all the wacky things that have come out of people’s mouths over the past few years I think the title pretty much sums everything up.” A massive labour of love for Ben, …Cadan was a sprawling concept based on Cornish legend, which required him to write within a theme. The creation of this album has therefore been a breath of fresh air, a more organic experience allowing him to write from a more personal and immediate perspective. Displaying elements of Hawkwind’s sturm und drang spacerock and Psychedelic Furs’ sax-driven post-punk squall, opener ‘Always On’ finds the septet celebrating themselves: “We play so many gigs with so many other bands and one thing that strikes me about us is that we're always ready, we don't spend hours soundchecking, just point us in the direction of a stage and we'll play there. “‘Honeybees’ is us singing to the people that it's possibly time to stop voting for the same political parties and following the same failed systems,” he continues. “As far as I can see nothing's got better over the past year, or ten years or whatever, things just get slowly worse and people accept it. ”The song ‘Yeah’, which fuses Steeleye Span folk-rock melody and Sonic Youth chaos with spiralling psych guitar, has backing vocals which translate as “I am the same as you”, which Ben thinks is very important: “We're all the same and no-one is more important that anyone else”. Recorded at MHRCC, The Chapel and VIP Lounge by Peasy and Dare Mason; produced by Peasy and mastered by Anders Petersen at Ghost Sounds, Stockholm.

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erscheint voraussichtlich am 10.06.2022

Pure Reason Revolution - Above Cirrus LP 2x12"

Pure Reason Revolution kehren im Mai 2022 mit ihrem fünften Studioalbum 'Above Cirrus' zurück, ihrem zweiten seit ihrer Wiedervereinigung im Jahr 2019. Die Wiedergeburt der Band sah sie zu ihren frühesten Einflüssen zurückkehren, und 'Above Cirrus' sieht sie immer tiefer in die atmosphärischen, cineastischen Psych-Prog-Kompositionen eindringen, die 'Eupnea' zu einer so begeistert aufgenommenen Rückkehr machten. Basierend auf dem Kerntrio Jon Courtney, Chloe Alper und Greg Jong gelingt es dem neuen Album, die Klangpalette der Band noch weiter zu erweitern. Das Album, das wieder einmal von der Berliner Künstlerin Jill Tegan Doherty gemalt wurde, erscheint als limitierte CD, Gatefold 180g LP+CD und als digitales Album. Die Band wird im April 2022 zusammen mit Gazpacho auf Europa-Tournee sein.

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Die Andere Seite - Epithymia LP

Am 22.04. erscheint ”Epithymia” von Die Andere Seite. Ein erstes Album, aber kein klassisches Debüt, denn: Bis vor kurzem traten Tom Schilling und seine Band noch als Tom Schilling & The Jazz Kids auf und veröffentlichten als solche 2017 das Album ”Vilnius”. Die Besetzung ist zwar weitestgehend gleichgeblieben und auch Moses Schneider ist wieder dabei. Doch mit Die Andere Seite wird in vielfacher Hinsicht ein neues Kapitel aufgeschlagen, was sich auch in den zehn Liedern von ”Epithymia” manifestiert.

”Mir gefällt natürlich, dass ‚Die Andere Seite‘ eine Metapher für den Tod ist. Das passt gut zu einem Sehnsuchts-Album. Wenn man dieses unstillbare Gefühl in sich trägt, erlebt man vieles intensiver, aber
man fühlt sich oft auch fremd und heimatlos in dieser Welt”, so Tom Schilling. ”Ich weiß nur, dass der Kern meiner Sehnsucht letztlich der Wunsch nach innerem Frieden ist. Nach dem Ankommen. Dem Nichts. Zu Ende gedacht also vielleicht die Sehnsucht nach dem Tod.”

”Epithymia” ist ein besonderes, ein intensives, ein herausforderndes Album. Was nicht nur für die Musik gilt. Für das Artwork fand Tom Schilling eine Künstlerin, die seiner Arbeit und seinen Gedanken sehr nahe steht: Natalie Huth, die aus alten Zeitschriften, Zeitungen und Fotografien dunkle, mal Angst einflößende, mal romantische Collagen fertigt, hat nicht nur das Album-Cover gestaltet – sie bebildert jeden Track des Albums mit ihren düsteren Arbeiten.

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erscheint voraussichtlich am 22.04.2022

Dario Lessing - Frequency

Dario Lessing

Frequency

12inch4050538718942
BMG Rights Management
15.04.2022

Die letzten zwei Jahre seit seiner ersten Veröffentlichung
bei der Deutschen Grammophon waren turbulent für den
aus Berlin stammenden Klaviervirtuosen, Produzenten und
Sänger Dario Lessing : mit einem eklektischen Mix aus
wunderschönen Klavierstücken (DNA I), Kooperationen mit
anderen Produzenten (Robot Koch, Andrew Applepie, AK
und mehr) und alternativen Popprojekten (Better Days EP
mit Rezar uraufgeführt auf COMPLEX) wuchs seine
Online-Anhängerschaft von null auf fast eine Million
monatliche Hörer. Dario Lessing bereitet jetzt sein
Collab-gefülltes Album "Frequency" vor. Hier sind Gäste
bei jedem der elf Tracks zu hören. Kurzum - Lessing
steht für eine neue Generation von Selfmade-Künstlern
und Produzenten, die ohne musikalische oder
geographische Grenzen zusammenarbeiten. Seine
Fähigkeit, den Kern der Kreativität anderer Künstler zu
erfassen, führt zu einzigartig direkten und intuitiven
Aufnahmen mit einem spirituellen, oft mystischen
Charakter.
Neben Stimulus enthält Frequency die Stimmen von
James Chatburn (AUS), Graham Candy (NZ), Rezar
(AUT), SHAMS (GE) und Mario (GE). Jeder der 11 Songs
ist eine Geschichte von zwei Frequenzen, die
aufeinandertreffen, sich gegenseitig beeinflussen,
kollidieren und eine neue Welle erschaffen.

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erscheint voraussichtlich am 15.04.2022

Marco Monfardini - Detect

Marco Monfardini

Detect

12inchAES003
Aesthetical
01.04.2022

Vinyl Edition of 300 copies

Aesthetical in collaboration with Sync presents "Detect" by Marco Monfardini.

Originally developed as an audio/video live performance, Marco Monfardini based his research for Detect on the decoding of inaudible sounds, sound generated by electromagnetic emissions left from electronic devices and inaudible to the human ear. By using various electro-smog detectors Marco Monfardini creates a sort of detection mapping where electromagnetic emissions are the starting point for the sonorous development of each single composition.

A path that creates a parallel with our lives by questioning how much these emissions affect unconsciously our choices, tastes and perceptions, seeking a relationship between the massive use of technology in everyday life and our emotional state.
The album Detect is developed in 15 tracks in continuous play, an imperfect, faulty mosaic inhabited by invisible beings manifesting themselves in the form of sound streams, mutable entities that find a definitive form in the pattern of the compositional structure.

The album opens with “aR1 detection", sounds of pure detection place themselves in the sound space giving the initial coordinates for the exploration of unconscious parallel areas. The boundaries transform and gradually expand until they flow into the structure of "kernel variations", a growing rhythmic pattern decodes the impulses projecting a perspective that dissolves in the unstable and fluctuating electromagnetic emissions of the subsequent "[a]3020t detection", "binary defect "and "core[2] ". “[A.box]emission” confronts the use of sound downloaded random from internet sample banks and the emissions generated during the download itself, micro sound fragments arrange themselves in an organized and regular pattern, shaping a rhythmic structure. The first part ends with the short “[sa]6030” and “[det]x1a”, absence and presence provide an alternation of movements, inaudible and elusive signals all trying to establish a contact with our perception. “det : scan” opens the second part of Detect, a sort of scanning, leaving EMF (electromagnetic field) textures, a static multilayer that progressively expands until it dissolves into the rhythmic emissions of a common smartphone “[4s]detection”.The track “[rs]zone” " is pushing itself deeper, two minutes of sound speleology that reveal the existence of sound artifacts that seem to vanish getting in contact with the light accented by the bass drum of "[det] 0100+" a constant, rhythmic pumping, a luminous pulsation that reveals an apparent void, which seems to subside entering in the winding and waving atmosphere of "conductive [area]" and "[s3] microfunktion". Detect comes to the end with “[emf]terminal” a mirror of the unarrestable technological acceleration intercepting the flow of data that feeds the system of communication , digital micro waste suffocates the living space by centering up the invisible in an unconscious map.

[a] A1

[c] A3

[e] A5 core[2]
[f] A6 [A.box]emission (2)
[g] A7

[i] B2 [4s]detection
[j] B3
[k] B4 [det]0100+
[l] B5 conductive[area]
[m] B6 [s3]microfunktion
[n] B7 [emf]terminal

vorbestellen01.04.2022

erscheint voraussichtlich am 01.04.2022

Siavash Amini & Saffronkeira - The Faded Orbit

Siavash Amini is a composer from Tehran, Iran. He Has worked with labels like Room40, Hallow Ground, Opal Tapes and Umor Rex for the better half of the past ten years. He has performed at festivals like CTM & MUTEK and many other well known international events. Apart from it Siavash is a co-founder of the “SET experimental art events” and “SETfest” in Tehran, Iran. His work ranges from fragile ambient pieces and brittle IDM (incorporating his distinctive style of atmospheric guitar playing) to noisy drones and bleak modern classical pieces. His compositions have been inspired by films such as Andrei Tarkovsky's The Mirror as well as novels by Dostoyesvky and poems by T.S. Eliot.

Saffronkeira is the Sardinian sound researcher Eugenio Caria being active in the electronic music scene since almost two decades. His most recent work - a cooperation with the Italian jazz trumpet legend Paolo Fresu - earned a lot of praise from the international music press for the pure timelessness of the album.

"Upon hearing a small snippet of sound an image is conjured, not a memory but not unfamiliar. A shell of a memory, thousand events superimposed on each other. While trying to extract points of a narrative to ease the discomfort of this recollection, I try to separate and unfold the image and with it the points of the spectrum which make up the sound, a shell of a narrative. Here is an album based upon an almost entirely imagined/ synthesized happening upon hearing a snippet of sound. It sounded like of a whole story that never happened but yet I felt myself amongst it’s participants, a sound triggering a false memory. Each sound in Eugenio’s collection of sounds and ideas guided me a to a point in the narrative and it’s construction. He had handed me a portals of some kind to a few scenes of the whole narrative. This is the soundtrack for that false memory from all the perspectives I can think of."

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Last In: vor 5 Monaten
SLASH feat. Myles Kennedy and The Conspirators - 4

Slashfeat.Myles KennedyandThe Conspirators

4

12inch4050538769920
BMG Rights Management
04.03.2022

It’s been a decade since SLASH featuring Myles Kennedy and the Conspirators released their debut album together, and since then have been on one of the more impressive and unrelenting tears in rock ‘n’ roll, issuing two more hard-hitting, highly-acclaimed records, and rocking stages all over the world. Since their debut, SLASH has amassed album sales of over 100M copies, garnered a Grammy Award and 7 Grammy nominations, and was inducted into the Rock & Roll Hall of Fame.

Enter 4, the Dave Cobb-produced highly anticipated studio effort from SMKC. True to the band’s expanding legacy, it’s everything you’ve come to expect from SLASH, Myles Kennedy, Todd Kerns (bass), Brent Fitz (drums) and Frank Sidoris (rhythm guitar)... but also unlike anything you’ve heard from them yet. This time out, SLASH says, they captured a certain “magic” – the sound of five musicians and band mates listening to and playing off one another in the spirit of live, in-the-moment collaboration. “It has a very spontaneous, fun kind of thing to it, and I love that,” SLASH says of 4. “It’s the sound of the five of us just jamming together in one room.”

This is the first album to come from the newly formed relationship with Gibson Records and BMG

vorbestellen04.03.2022

erscheint voraussichtlich am 04.03.2022

SLASH feat. Myles Kennedy and The Conspirators - 4

Slashfeat.Myles KennedyandThe Conspirators

4

12inch4050538714678
BMG Rights Management
04.03.2022

It’s been a decade since SLASH featuring Myles Kennedy and the Conspirators released their debut album together, and since then have been on one of the more impressive and unrelenting tears in rock ‘n’ roll, issuing two more hard-hitting, highly-acclaimed records, and rocking stages all over the world. Since their debut, SLASH has amassed album sales of over 100M copies, garnered a Grammy Award and 7 Grammy nominations, and was inducted into the Rock & Roll Hall of Fame.

Enter 4, the Dave Cobb-produced highly anticipated studio effort from SMKC. True to the band’s expanding legacy, it’s everything you’ve come to expect from SLASH, Myles Kennedy, Todd Kerns (bass), Brent Fitz (drums) and Frank Sidoris (rhythm guitar)... but also unlike anything you’ve heard from them yet. This time out, SLASH says, they captured a certain “magic” – the sound of five musicians and band mates listening to and playing off one another in the spirit of live, in-the-moment collaboration. “It has a very spontaneous, fun kind of thing to it, and I love that,” SLASH says of 4. “It’s the sound of the five of us just jamming together in one room.”

This is the first album to come from the newly formed relationship with Gibson Records and BMG

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Night Cobra - Dawn of the Serpent

Night Cobra aus Texas, USA sind die neue, geschmackssichere Entdeckung auf High Roller Records - hier vermischt sich Heavy Metal mit Punk, Darkwave, Thrash Metal und einer gehörigen Portion Science Fiction!

Night Cobra sind eine neue traditionelle Metal-Band aus Houston in Texas, bestehend aus Christian Larson (Vocals), Brandon Barger (Gitarre), Bill Fool (Gitarre), Trevi Biles (Bass) und Cheech (drums). Im Jahre 2020 legten sie ihre selbst finanzierte EP namens "Praise Of The Shadow" vor, die sich im Nu ausverkaufte und letztendlich zu einem Vertrag mit High Roller Records führte, wo jetzt das Debütalbum "Dawn Of The Serpent" in den Startlöchern steht. Ganz bewusst hat die Band darauf verzichtet, Tracks von der EP noch einmal neu aufzunehmen und präsentiert stattdessen neun brandneue Kompositionen.

"Im Kern spielen wir Heavy Metal", beschreibt Sänger Christian Larson den Stil von Night Cobra. "Aber es sind auch ein paar Einflüsse dabei, die nicht ganz so offensichtlich sind, eben auch aus den Bereichen Punk, Darkwave und Thrash Metal. Ich bin gespannt, was die Leute daraus machen ..." Laut Larson handelt es sich bei "Dawn Of The Serpent" nicht um ein Konzeptalbum: "Aber viele Stücke setzen sich mit einer dystopischen Zukunft auseinander, auf die sich unsere Welt hinzu zubewegen scheint. Das Stück 'Run The Blade' ist beispielsweise vom Film "Blade Runner" inspiriert, und auch ansonsten atmet die Platte eine Menge Science Fiction. Einige Songs, die ich herausheben würde, sind 'The Serpent's Kiss', 'In Mortal Danger' und das bereits erwähnte 'Run The Blade'. Ansonsten denke ich allerdings, dass "Dawn Of The Serpent" seine volle Wirkung erst als Ganzes entfaltet."

Wenn man sich "Dawn Of The Serpent" aufmerksam anhört, wird schnell deutlich, dass das Material von seiner Struktur her doch einigermaßen europäisch klingt und zudem deutliche Einflüsse aus der NWOBHM erkennen lässt. "Da haben dich deine Ohren nicht getäuscht", lacht Sänger Christian Larson. "Ich würde sagen, dass ein Großteil unserer Einflüsse europäisch ist, ganz oben auf der Liste stehen Angel Witch, zusammen mit Mercyful Fate und den frühen Iron Maiden."

vorbestellen25.02.2022

erscheint voraussichtlich am 25.02.2022

Scorpions - Rock Believer (2x12")

Die Scorpions melden sich mit ihrem Album „Rock Believer“ zurück, das während des Lockdowns in ihrer Homebase Hannover im Studio entstanden ist. „Das Album hat die Scorpions DNA, den Kern bilden die Schenker/Meine Kompositionen“, sagt Frontmann Klaus Meine und erklärt, warum die neuen Songs die Frische und Power der 80er-Scorpions-Alben haben: „Wir haben als Band alle zusammen in einem Raum gespielt und die Songs aufgenommen – genau so, wie wir es damals in den 80er Jahren gemacht haben.

Wir können es nicht erwarten wieder loszulegen, um endlich wieder für unsere Fans zu spielen.“ Der Sound hat eine Energie und Kompromisslosigkeit wie ein Adrenalinstoß und lässt keine Zweifel offen, welche Power die Rocklegenden auch live abliefern werden.
Es sind grandiose Songs, jeder eine lyrische Short-Story, minimale Gedichte in Prosa, dargestellt in opulenter Soundführung, mit dem Charakter der Scorpions Anfang der 1980er Jahre, jedoch im frischen
Produktionsmantel der 2020er. Die Ressourcen der Karrierejahre sind zu einem überbordenden Fundus geworden, der die Brücke vom Gestern ins Morgen schlägt. „Rock Believer“ erscheint als 1CD und 1LP (180g, schwarz) mit 11 Tracks und als limitierte 2CD und 2LP (180g, schwarz, Gatefold) mit zusätzlichen 5 Bonustracks. info sheet from distr.

vorbestellen25.02.2022

erscheint voraussichtlich am 25.02.2022

Dadub - Unitled

At the center of Dadub's SA020 lie the myths of the ancient Greek goddess Demeter - her search for daughter Persephone, the drink at the Eleusinian Mysteries ceremonies in her honour, and the fungus which gave the drink its psychoactive properties. The opening track is 'Mistresses March', a thumping narrative of Demeter's search for her abducted daughter Persephone. At the fundament lies a test of a new generation VST - 'Diachronic' - which is used to manage audio samples. The textures which merge during the near 12-minute march scrape and plummet, raining down upon the ominous marching band beat. This is an odyssey, unhappy and unflinching. Based on the handmade modular synth system from Nicola Buono and Lino Monaco, the representation of ceremony drink 'Kykeon' is on one hand a flowing narrative and on the other a demonstration of intense artistic scrutiny: a perfect, unremitting thud. There is, at five minutes, a subtle key pattern, light but not impermanent under the cacophony of chaos. This is indicative of the ceaseless self-examination. Little details, significant differences. Powered by a sound and groove generator invented by Daniele de Santis (Grün), 'Ergot Kernel' is a chemical cauldron. It's a beat continuously emerging from the undergrowth; an imperious column rising; a train ploughing on, coursing through an arid landscape. Conversely, the atmosphere is bright, full of electricity and warmth, with moisture descending. Dadub's SA020 is a journey through a Greek myth, with textural magnificence and technological innovation.

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Last In: vor 4 Jahren
THE KERNAL - LISTEN TO THE BLOOD

With a storyteller's eye and sly sense of humor that echoes not only his "honorary uncle" Del Reeves, but Tom T. Hall and Roger Miller, The Kernal delves deep into everything from family dysfunction to road trips to matters of the heart. The music, which he describes with a laugh as "diet country," embodies the spirit of that genre without any of the slavishness or self-seriousness of much modern Americana. Rolling Stone has called his style "sweetly subversive, intellectual and addictive," while Lo-Down said "the songs have an air of nostalgia but they sound far from old - modern, yet timeless. " From the joyous, southern-fried grooves of "U Do U" and "Pistol in the Pillow" through the revved-up rockabilly stomp of "Green Green Sky" and the cinematic travelogue of "Wrong Turn to Tupelo" to "The Fight Song," a sparkling '80s style duet with Caitlin Rose, it's a nine-song sequence that showcases The Kernal's warm, confidential voice while managing to make profound connections with the head, heart and feet. "When people ask me what kind of music I play, I say, 'It's like sixteen-foot trailer country music,'" he says. "You pull up a hay trailer in a field and you barbecue a bunch of stuff and there are people setting off fireworks and there are kids running around in diapers with ice cream running down their bellies. You get up there, turn it up and have a good time. I just love seeing people have a good time, and I think that's why I like country music. The groove of it. It speaks to people's legs. They loosen up and enjoy themselves and it's no big deal. I love that. And I love to be able to contribute to that."

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erscheint voraussichtlich am 06.10.2021

Ben Bertrand - Dokkaebi

Ben Bertrand

Dokkaebi

12inchLAC021LP
Les Albums Claus
30.09.2021

Ben Bertrand weaves transverse waves into otherworldly compositions. He embodies the singular motion of these melodic and harmonic forms in order to draft new sonic possibilities freed from the laws of the physical plane. Pulsating at the kernel of Ben Bertrand’s musical universe are vivid dreams generating the fabric of these tapestries. Dokkaebi is deeply familiar yet refreshingly unknown, like a comforting whisper from your subconscious. It gently drifts into perception, glistening like the sun sparkling off a glacier gliding along the edge of your vision.

Deep listening to these tonal sculptures is enriching. By opening oneself to their deliberate unfolding, you will discover new principles for sound organization far afield from common modes of operation. The gradual, rhythmic progression of his compositions are ever-shifting grains, which upon thoughtful contemplation, reveal astonishing worlds. Bertrand’s music is constructed from blueprints drafted with honest intentions aspiring to bring humans closer to a sense of wonder.

Ben Bertrand welcomes each listener to discover his music anew from their own perspectives. It is infinitely in time with your time. These are the ripples in the wake of successive revolutions of universal evolution. Dokkaebi is an example of musical expressions adapting to the contours of the human psyche through gentle reflection of multiplicity. They are sounds reshaping themselves to suit the contours of each individual’s subconscious—sonic entities projected simultaneously as molecular and holistic.

Dokkaebi is an oceanic expression softly set in motion by honest aims that echo and grow. Ben Bertrand beckons you to listen up and look in. There is great reward in this generous flow.

Ben Bertrand was accompanied by Christina Vantzou, Geoffrey Burton, Indré Jurgeleviciuté, Echo Collective: Margaret Hermant & Neil Leiter, Otto Lindholm.

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Last In: vor 4 Jahren
Nick Cave & Warren Ellis - Carnage

Über den Zeitraum von mehreren Wochen während des Lockdowns entstanden, präsentieren Nick Cave & Warren Ellis in dieser Woche ihr neues Gemeinschaftsalbum: Carnage – was zu Deutsch so viel wie Blutbad oder Gemetzel heißt. Cave beschreibt das Gemeinschaftswerk denn auch als „eine brutale, aber wunderschöne Aufnahme, eingebettet in eine gemeinschaftliche Katastrophe.“ Obwohl die beiden schon viele Soundtracks zusammen komponiert und aufgenommen haben, und Ellis zudem seit geraumer Zeit Mitglied von The Bad Seeds ist, handelt es sich bei Carnage tatsächlich um den ersten Longplayer, den sie auch offiziell als Duo eingespielt haben.

„Die Arbeit an Carnage war eine komprimierte Phase intensivster Kreativität“, sagt Ellis, „denn es dauerte gerade mal zweieinhalb Tage, bis diese acht Songs in irgendeiner Form standen. Dann erst sagten wir uns: ‘Ach komm, lass uns doch ein Album machen!’ Das alles war also nicht sonderlich geplant.“

Das Klangspektrum der neuen Aufnahmen reicht vom düsteren, elektronischen Puls des Stücks „Old Time“ bis hin zum sehnsuchtsvoll-wunderschönen „Albuquerque“, einer klassischen Ballade, die auf einer kreisförmigen Klavierfigur basiert, überzogen mit hypnotischen Streicherparts. Insgesamt hat das Album eine etwas rastlose Energie, die Perspektive ist im Vergleich zum gefeierten Nick Cave & The Bad Seeds-Vorgänger Ghosteen eher nach außen gerichtet – wobei die beiden auch dieses Mal versuchen, die Grenzen des Songformats zu verschieben, immer wieder neu auszuloten, was ein Song eigentlich alles sein kann…

Während die eigentlichen Aufnahmen in recht kurzer Zeit stattfanden, waren die Songs von Carnage schon davor länger herangereift, in den ersten Lockdown-Wochen, die Cave damit verbracht hatte, „zu lesen, regelrecht zwanghaft zu schreiben und einfach nur auf meinem Balkon zu sitzen und über die Dinge nachzudenken.“ An ein Album dachten die beiden denn auch gar nicht, als sie zusammen ins Studio gingen, um zu jammen. „Das Album“, so Cave, „ist dann einfach so vom Himmel gefallen. Es war ein Geschenk.“

Carnage ist die Fortsetzung jenes kollektiven Improvisationsansatzes, auf den die beiden schon für Ghosteen gesetzt hatten – was Cave zugleich erlaubte, das klassische, eher narrativ strukturierte Songwriting hinter sich zu lassen. Als Rohmaterial dienen ihnen Textideen, die Cave zuvor über einen längeren Zeitraum verfasst und verfeinert; sie handeln zumeist von wenigen Kerngedanken und -themen, einzelnen Bildern und Metaphern, die er mit Worten umkreist. Die eigentlichen Songs entstehen dann in ausgedehnten Improvisations-Sessions im Studio: Anfangs sehe das so aus, wie Ellis berichtet, dass „da zwei Menschen im Raum sitzen und sich etwas trauen, indem sie erst mal einfach passieren lassen, was gerade passiert“. Ihre endgültige Form bekommen die Stücke daraufhin erst durch intensives Editieren und Filtern, wenn Musik und Text zu einer Art Klangcollage zusammenkommen. Das Element der Überraschung spielt bei jedem dieser Schritte eine zentrale Rolle, und mal geht alles ganz schnell – „Shattered Ground“, zum Beispiel, sei, so Ellis, „gleich im ersten Take fertig“ gewesen, während andere, wie beispielsweise der Titelsong, „sich erst kurz vor dem Abschluss der Mixing-Phase zu erkennen geben sollten.“

Wenn man bedenkt, dass Carnage in relativ kurzer Zeit entstanden ist, wirkt die enorme Bandbreite an Themen und Stimmungen um so beeindruckender, denn das Resultat klingt einerseits absolut eindringlich („Old Time“), andererseits auch zutiefst kontemplativ („Lavender Fields“). Wie sich die Stimmungen und Energien verschieben und überlagern, erkennt man auch daran, wie die beiden gewisse Zeilen, Refrains und flüchtige Bilder auf immer neue Weise in den verschiedenen Songs wieder auftauchen lassen, was dem Album insgesamt etwas Kaleidoskopisches gibt. In Songs wie dem aufrüttelnd-aufgebrachten „White Elephant“ und dem fast schon fiebrig-psychedelischen „Balcony Man“ kollidieren surreale Bildwelten, so dass die Zeilen nicht mehr wörtlich zu verstehen sind und an ihre Stelle etwas Suggestives, Impressionistisches tritt.

Die einzigartige kreative Chemie zwischen Cave und Ellis basiert auf einer langen gemeinsamen Geschichte, die sie als Kollegen und Solokünstler verbindet: Erstmals begegneten sich die zwei schon 1993, als Ellis die Geigenparts für einige Songs von Let Love In einspielen sollte, das achte Album von Nick Cave & The Bad Seeds. Wenig später schaute Cave bei einem Konzert von Ellis’ Band Dirty Three in Brisbane vorbei – und landete schließlich auch selbst auf der Bühne, wo sie gemeinsam Interpretationen von Neil Youngs „Helpless“ und Roy Orbisons „Running Scared“ zum Besten gaben. „Damit fing das alles an“, erinnert sich Ellis, der schließlich selbst festes Mitglied von The Bad Seeds wurde. Auch beim 2006 gegründeten Bandprojekt Grinderman arbeiteten sie zusammen, was laut Nick Cave ein Ventil für „die beste Midlife-Krise war, die sich ein Mann wünschen kann“. In dieser Konstellation sollten sie zwei Alben aufnehmen, Grinderman 1 und 2, bis sie die Band dann 2011 wieder auflösten.

Seit 2005 haben Cave und Ellis zudem an etlichen Soundtracks für Film, TV und Theater gearbeitet – u.a. für The Road (2009) und Lawless (Die Gesetzlosen; 2012), beide entstanden unter der Regie von John Hillcoat, sowie für David MacKenzies Hell or High Water (2016) und Taylor Sheridans Wind River (2017). Das gemeinsame Erschaffen derart atmosphärischer Instrumental-Scores, wobei oftmals elektronische Loops von Ellis als Ausgangspunkt fungierten, über denen Cave am Klavier improvisieren sollte, hat ihre Arbeitsweise und ihr Songwriting nachhaltig geprägt.

Mit Carnage legen sie das nächste Kapitel ihres musikalischen Abenteuers vor: Ein Album, das quasi aus Versehen entstehen sollte, während des langen, weltweiten Stillstands der Pandemie-Monate. Die verschiedenen Stimmungen und auch das Rastlose an diesen Aufnahmen spiegelt die existentielle Ungewissheit wider, aber zugleich flackern auch immer wieder Momente der Ruhe auf, Augenblicke der meditativen Selbstbesinnung. Unterm Strich ist es ein Album, entstanden in und gemacht für diese unbeständigen Zeiten, das durchsetzt ist mit Augenblicken konzentrierter Schönheit. Aufnahmen, die ihre unumstößliche Zuversicht fast schon trotzig zum Ausdruck bringen.

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Last In: vor 4 Jahren
Various - The Sound of Music (Original Soundtrack Recording)

After long and highly distinguished careers with other collaborators, Richard Rodgers (Composer, 1902-79) and Oscar Hammerstein II (Librettist/Lyricist, 1895-1960) joined forces in 1943 to create the most successful partnership in American Musical Theatre. Prior to joining forces, Rodgers collaborated with lyricist Lorenz Hart on musical comedies that epitomized wit and sophistication (Pal Joey, On Your Toes, Babes in Arms, and more), while Hammerstein brought new life to operetta and created the classic Show Boat with Jerome Kern. Oklahoma!, the first Rodgers & Hammerstein musical, introduced an integrated form that became known as "the musical play." Their shows that followed included Carousel, South Pacific, The King and I, and The Sound of Music. Collectively, the Rodgers & Hammerstein musicals have earned Tony, Oscar, Grammy, Emmy, Pulitzer, and Olivier Awards.

About The Sound of Music

Rodgers & Hammerstein's last musical was a triumph. The Sound of Music opened at Broadway's Lunt-Fontanne Theatre on November 16, 1959. It ran for 1,443 performances and earned five Tony Awards including Best Musical. In addition, the cast album earned a Gold Record and the Grammy Award. Florence Henderson starred in the first national tour, which played for more than two years. Jean Bayless created the role of Maria in the original London production, which ran for more than six years, long holding the record as the longest-running American musical in London.

In 1965 the motion picture version of The Sound of Music was released, and it made Hollywood history. Directed by Robert Wise, with a score revised by Rodgers (Hammerstein had died in 1960, so Rodgers composed both music and lyrics for two songs added to the film: "I Have Confidence" and "Something Good"), and a screenplay by Ernest Lehman, The Sound of Music boasted a dream cast: Julie Andrews as Maria, Christopher Plummer as the Captain, Eleanor Parker as Elsa, Peggy Wood as the Mother Abbess and Charmian Carr as Liesl. Winner of five Academy Awards, including Best Picture, The Sound of Music has become the most popular movie musical ever made.

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erscheint voraussichtlich am 16.07.2021

Yen Tech - Assembler

Yen Tech

Assembler

12inchSBKT040
SVBKVLT
02.07.2021

Yen Tech’s second album is fully eye-popping cyber-theatrical medieval deconstructed nu-metal. Like Amnesia Scanner banging out Slipknot covers with Siri and Arvo Pärt in a distant space prison.
‘Assembler’ is a bizarre record, even for SVBKVLT. Yen Tech’s debut “Mobis” was a future-facing hi-tech part rap deconstruction, all blitzed trap and vaporwave shimmer. “Assembler” is completely different proposal, addressing the post-COVID world with growling anxiety and lavish, multidimensional digital fireworks.
Hoarse semi-human vocals are meticulously painted over hydraulic, machine-gun kicks, drunken synth drones and simulated choirs. Techpilled harpsichord chimes burp and resonate over swirling, supernatural soundscapes, while alien chatter butts heads with disembodied artificial voices. “Herd immunity,” a voice echoes on ‘Leech’, as unsettling drones build through clouds of white noise.
Yen Tech takes Amnesia Scanner’s dystopian deconstructed airlock club template and debones it to fit the actual dystopia of 2021. Jarring, fanged and packed with sneering nu-metal adjacent attitude, “Assembler” sounds as awkward and genre-allergic as an algorithmic playlist. It’s an uneasy listening experience that’s both familiar (‘Extinction Game’ is almost chart-ready future pop) and defiant all at once.

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erscheint voraussichtlich am 02.07.2021

David John Morris - Monastic Love Songs

Debut solo album by the Red River Dialect songwriter. Recorded at the Hotel2Tango, Montreal, by Howard Bilerman. Featuring Thor Harris (Swans, Thor & Friends, Shearwater) on drums and Thierry Amar (GYBE!, ASMZ) on bass, with guest appearances from Tom Relleen (RIP) (Tomaga, Melos Kalpa), Catrin Vincent (Another Sky) and Coral Rose (The Silver Field, Red River Dialect).
David has written five critically acclaimed collections of songs under the Red River Dialect name. The last two albums (released by Paradise of Bachelors) achieved a glowing Pitchfork review and a Folk Album of the Month award from the Guardian. Selected press below.
“Folk Album of the Month. Alert, anti-colonialist folk. Songwriter David Morris brings alternate seduction and disquiet on this worldly album steeped in the British landscape... a wide-eyed, curious creature, willingly alert to the world.” – 4/5 The Guardian
“Animated with a new intensity, the Cornwall band’s fifth album may be its most ingenious and immersive mix of folk and rock yet. It’s also Morris’ most compelling set of songs. He invests small sensations with outsize power, finding joy in sensory pleasures as well as in the mystical inquests that music allows. Even as the record is steeped in the long history of British folk music, that balance of the tactile and the spiritual anchors these songs in the present moment.” – Pitchfork
“The most underrated folk-rock band in Britain. The idea of them as a Cornish-born, Buddhist-inclined Waterboys is more potent than ever. Their fifth album of elementally-battered, rueful and rousing folk-rock ... is as stirringly anthemic as they've managed thus far.” – MOJO
“A beguilingly atmospheric record… imagine Steve Gunn transplanted to Kernow.” – Clash
“Gorgeous and moving, anchored by the heft of the physical but reaching for more. The epic spareness, the way it manages to be both still and an enveloping swirl, reminds me most of Talk Talk. There’s a prayerful intensity to the quiet bits, a listening, wondering awe, that makes the rock payoffs more powerful. The album works as a restless, searching, gorgeous whole. Morris and his band have never been better.” – Dusted
“It’s not often that a band comes along and over the course of nine songs both plays to the tradition and stands it on its ear. RRD has taken the challenge of playing with reckless abandon to heart, generating an album that stands on the shoulder of giants showing no fear.” Folk Radio

Monastic Love Songs continues the tradition that David has established over the course of five albums with Red River Dialect: using a song cycle to articulate a relationship with inner and outer landscapes, inspired by the Taoist approach of observing the movement of the heavens in order to understand the cosmos within, and vice versa. The joyful closing track Inner Smile was initially written as a poem of thanks to his Tai Chi teacher Hollis and takes its name from a Taoist practice.
The songs were written during the final weeks of a nine-month retreat at Gampo Abbey, a Buddhist monastery in Nova Scotia where David took ordination as Buddhist monk. The album title is sincere, with a little tongue-in-cheek. The songs mostly explore human relationships within the community, with outliers: Gone Beyond shimmers with cosmic devotion, in Rhododendron a reverie grows from the shadow of a flower. Steadfast concerns the love to be found beyond the urge to like and be liked, when you can’t avoid that difficult person. Leonard Cohen, on his six years living in a monastery:
“You know, there’s a Zen saying: ‘Like pebbles in a bag, the monks polish one another.’
David considers this album to be a follow up to 2015’s Tender Gold and Gentle Blue. The cover of that lp featured an image of him on top of Skellig Michael, in the years before the island was made famous as the home of the Jedi. He considers the visit to that abandoned Celtic monastic site to be one of the influences that stirred up his motivation. Skeleton Key speaks of what was given up to go, and what he was giving up to leave, referencing the Tibetan concept of the ‘bardo of becoming’.
The album came about through a series of fortunate encounters. David’s friend Tom Relleen visited him at the Abbey in May 2019, mentioning a postponed plan to visit the Hotel2Tango. A spark was sown: this studio had long figured in David’s imagination. Many of the releases on Constellation Records, which he had become a die-hard fan of in his teens, were recorded there. Tom contributed some Buchla synthesizer to the opener New Safe, which concerns healing in emptiness and light.
In May David was given permission by the senior monastics to acquire a guitar, which was swiftly baptised as “Malibu Barbie”. Having let the identity of being a songwriter loosen up, not playing an instrument in six months, he was unsure what would happen. In the single hour he was permitted to practice each day, songs began to cascade. The first, Purple Gold, concerns a reacquaintance with first love. David wrote to the Hotel2Tango asking if they had any days available in mid-July?
Engineer and studio co-owner Howard Bilerman replied that they did, and a date was set. Did Howard know any local drummers or bass players who might do a session? He did, too many to choose from, what kind of style? David decided to ask for his ideal: did Thierry from Godspeed ever do sessions? Howard sent him the demos. Thierry was up for it. On the day he went deep into the cover of traditional song Rosemary Lane, his double bass singing on this and on Circus Wagon.
David asked if there were any local drummers he would recommend? Thierry said “many, what style?” David tried his luck again, “two of my favourite drummers are Thor Harris and Jim White.” Thierry said let’s invite them. Thor, having met David a decade earlier, flew from Austin to Montreal for that July day in the studio. Nine months of watching thoughts come and go in meditation helped David recognise this as an opportunity to practice enjoying the day without expectations.
He is, however, grateful that this album came out the way it did, channelling some of what it was like to live those nine months in a monastery overlooking the Gulf of St Lawrence, frozen and flowing.

Mixed by Jimmy Robertson at SNAFU, London, mastered by DenisBlackham.

vorbestellen21.05.2021

erscheint voraussichtlich am 21.05.2021

Zadig - Silent Warrior EP

Zadig

Silent Warrior EP

12inchKR3004
KR3 Records
04.05.2021

After contributing to the genesis of the label, the pioneering techno artist Zadig returns to KR3 with a 6-track EP inclusive two remixes by Adriana Lopez and Mod21.
Silent Warrior is an intense, deep and emotion-filled work dedicated to the memory of a beloved friend. A personal outburst that focuses on the hypnotic and triggering effect that music can have on each of us.

nicht am Lager

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Last In: vor 3 Jahren
VARIOUS - NATIVE NORTH AMERICA (VOL. 1)
 
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Deluxe 3LP mit 34 neu gemasterten Tracks und einem 60-seitigen Buch mit ausführlichen Linernotes, Interviews, bisher ungesehenen Archivphotos und den Texten (samt Übersetzung) in einem ,Tip On"-Schuber und drei ,Tip On"-Sleeves. Linernotes von Kevin ,Sipreano" Howes. Bisher fast nicht an die Öffentlichkeit gedrungen, kaum dokumentiert, aber im Kern ungeheuer revolutionär, nehmen die Aufnahmen verschiedenster Gemeinden amerikanischer Ureinwohner endlich in Form von ,Native North America (Vol. 1): Aboriginal Folk, Rock, and Country 1966-1985" den Platz ein, den sie verdienen. Eine Anthologie von Musik, die einst fast ausgestorben, aber nun für alle zu hören, ist ohne Frage eins der ambitioniertesten Projekte in der 12-järhigen Geschichte von Light In The Attic. ,Native Norht America (Vol. 1)" versammelt Musik der eingeborenen Völker Kanadas und der nördlichen USA, die in den turbulenten Jahrzehnten zwischen 1966 und 1985 aufgenommen wurde. Die Musik spiegelt die Zusammenführung globaler Popkultur und die Neuerweckung der eingeborenen Spiritualität und Ausdruckskraft wider. Der größte Teil dieses Materials war über Jahrzehnte lang durch fehlende Distributionskanäle und wenig Präsenz in den Massenmedien in Vergessenheit geraten - bis jetzt! Hier versammelt sich Garage Rock vom Polarkreis aus der Nunavik Region des nördlichen Quebec, melancholischer Yup'ik Folk aus Alaska und flüsternder Country Blues aus dem Wagmatcook First Nation Reservat in Nova Scotia. Man vernimmt Echos von NEIL YOUNG, VELVET UNDERGROUND, LEONARD COHEN, CREEDENCE CLEARWATER REVIVAL, JOHNNY CASH und anderen in den Songs, die jedoch mit eingeborenem Bewusstsein, Erzählkultur, Poesie, Geschichte und Zeremonie angereichert werden. Die Compilation ist gewidmet dem legendären Métis Singer/Songwriter und Dichter WILLIE DUNN, der auf der Anthologie auftritt, während der Zusammenstellung des Albums jedoch verstarb. ,Native North America (Vol. 1)" ist nur der Anfang; eine Zusammenstellung von Folk, Rock und Country aus den südlichen 48 Staaten der USA und Mexiko wird momentan in der Light In The Attic Goldmine ausgegraben.

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