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GANAVYA - DAUGHTER OF A TEMPLE LP
  • A1: A Love Chant (Feat Esperanza Spalding)
  • A2: Om Supreme (Feat Vijay Iyer & Immanuel Wilkins)
  • A3: Prema Muditha (Feat Shabaka Hutchings)
  • A4: Elders Wayne And Carolina
  • A5: Om Namah Sivaya (Feat Charles Overton & Ganesan Dorais
  • B1: Journey In Satchidananda / Ghana Nila
  • B2: A Love Supreme, Part 1 Ishmael Wadada Leo Smith
  • B3: A Love Supreme, Part 1 Peter Sellars (Feat Peter Sell
  • B4: A Love Supreme, Part 1 Alice Coltrane
  • B5: A Love Supreme, Part 1 Ione (Feat Ione)

Vom Wall Street Journal als "eine der faszinierendsten Sängerinnen der modernen Musik" beschrieben, hat die in New York geborene und in Tamil Nadu aufgewachsene Sängerin und Multi-Instrumentalistin GANAVYA Details zu ihrem neuen Album "Daughter of a Temple" veröffentlicht, das am 15. November 2024 erscheinen soll. Das Album folgt auf ihren Auftritt bei SAULTs umjubeltem Live-Debüt 2023 in London, bei dem, laut The Guardian, ihre "Stimme eine zarte emotionale Kraft hatte, die selbst Stoiker zu weinenden Wracks machen konnte." Für "Daughter of a Temple" lud ganavya über 30 Künstler*innen verschiedener Disziplinen zu einer rituellen Zusammenkunft nach Houston ein. Dementsprechend sind auf dem entstandenen Album zahlreiche Mitwirkende zu hören, darunter renommierte Musiker*innen wie esperanza spalding, Vijay Iyer, Shabaka Hutchings, Immanuel Wilkins und Peter Sellars. Die Ergebnisse, eine innovative und zutiefst bewegende Mischung aus spirituellem Jazz und südasiatischer geistlicher Musik, wurden zunächst von Ryan Renteria aufgenommen und dann 2024 von Nils Frahm im LEITER Studio in Berlin weiter bearbeitet und abgemischt. ganavya ist die Autorin und Sängerin des ersten tamilischen Textes, der mit einem Latin Grammy ausgezeichnet wurde, sie war Sängerin in Vijay Iyers Ritual Quartet und Solosängerin auf dem von Quincy Jones produzierten "Tocororo", das Platz 1 der Jazz-Charts erreichte. Ihr letztes Album, "like the sky I"ve been too quiet", hat sie mit Shabaka Hutchings aufgenommen und versammelt Gäste wie Floating Points, Tom Herbert, Carlos Niño und Leafcutter John.

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Lambchop - Punching The Clown LP

Lambchop

Punching The Clown LP

12inchSLANG50614LP
CITY SLANG
21.08.2026
  • A1: Just West Of Nicollet
  • A2: A Doctor In The House
  • A3: Weakened*
  • A4: Stella*
  • A5: Punching The Clown
  • A6: White People
  • B1: The New World Wave*
  • B2: Andrew Jackson Asshat
  • B3: Afterburner
  • B4: Cigar
  • B5: To Do
  • B6: No Chicago

*Single/Focus Track
Auf Lambchops siebzehntem Album 'Punching the Clown' kehrt Kurt Wagner zu den Ursprüngen zurück. Angeregt durch eine nächtliche Radiobegegnung mit einer unbekannten Gospel-Aufnahme tauchte Wagner tief in die Welt des „Lined-Out-Singing“ ein – einer jahrhundertealten schottisch-appalachischen Call-and-Response-Tradition, bei der ein einzelner Vorsänger einen Chor Wort für Wort und ohne Schnörkel durch Hymnen führt. Dieser Geist roher, gemeinschaftlicher Stimmen prägt jeden Moment von „Punching the Clown“: Wagner verbrachte Jahre damit, große Songwriter zu studieren und sein Handwerk von Grund auf neu zu erlernen, wobei er Dutzende von Songs auf zwölf reduzierte. Aufgenommen in drei Tagen mit dem Gitarristen Andrew Broder, Justin Vernon (Bon Iver) am Banjo und einem sechstimmigen Chor, zusammengestellt von Blake Morgan und unter der Toningenieurschaft von Lambchop-Veteran Mark Nevers, ist das Album anmutig, ironisch und auf stille Weise erschütternd. Erscheint am 21. August 2026 bei City Slang.

Produziert von Ryan Olson und aufgenommen vom 25. bis 27. August 2025 im April Base, Wisconsin. Die Platte wurde in drei Tagen fertiggestellt und präsentiert Kurt Wagner (Gesang), Andrew Broder (Gitarre), Justin Vernon (Banjo) sowie ein sechststimmiges Vokalensemble, ergänzt durch zusätzliche Choraufnahmen in London und Minneapolis.

pre-order now21.08.2026

expected to be published on 21.08.2026

Ilija Rudman - Shir Khan Presents Black Jukebox 38

Visionary producer Ilija Rudman confidently lands into the Black Jukebox catalogue with a truly mesmeric 2-tracker.

Based in Zagreb, Ilija has carved a legacy over more than two decades in the game throughout which he's released over 100 vinyl EPs and 8 studio albums, collaborating with the likes of Robert Owens, Greg Wilson, Faze Action and Ron Trent.

'Euphonia' opens up with a suave slice that melds deep Detroit shades with the flexible Electro funk of Morgan Geist and Clatterbox. A sawtooth bass climbs steps in the low end while gorgeous synths bend and glide at the groove's core. Crisp, delicate drums kick, snap and shuffle as they guide a low-slung, retro-futuristic trip to the moon.

'Late Checkout' draws for a similar sound palette as rich analogue pads form a magic carpet for Prelude-era synth phrases and another sneaking bass line. The tone is elegant and nothing feels forced as Ilija Rudman traverses the vast sonic territory between Salsoul-era Disco and modern Electro-funk in the most fluent and stylish manner.

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Rosa Brunello - Reworks

Rosa Brunello

Reworks

12inchDMND009
Domanda Music
03.02.2026

Rosa Brunello returns with Reworks, a 5-track EP featuring new reinterpretations of music from her acclaimed and now out-of-press albums Sounds Like Freedom (2022) and Senseless Acts Of Love (2024). Following recent highlights including the Women In Jazz Compilation, Gilles Peterson’s Brownswood Basement and a sold-out Ronnie Scott’s show, Brunello invites a diverse group of collaborators to reshape her bass-driven compositions across jazz, dub and electronic forms. Featuring reworks by Eva Geist, Khalab, Neil Bopperson, Paolo Baldini and Joe Christensen (DJ Stepmom / King Pari), Reworks bridges contemporary jazz and forward-thinking club music. Released on limited 12” vinyl and digitally via Domanda Music.

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ACE OF BASE - THE BRIDGE (30TH ANNIVERSARY EDITION) LP 2x12"

Rotes Vinyl, limitiert auf 1000 Exemplare. 4x A6-Postkarten mit Bandfotos Exklusives Interview auf den Innersleeves. Wir feiern das 30-jährige Jubiläum des legendären Albums ,The Bridge" von Ace of Base - jetzt als limitierte Auflage auf rotem Vinyl, in einem Gatefold-Sleeve und mit 4 exklusiven Postkarten mit Bandfotos. Das ursprünglich 1995 veröffentlichte Album markierte einen neuen Abschnitt für das schwedische Pop-Phänomen und verband unwiderstehliche Melodien mit einem reiferen und introspektiveren Sound. Mit Hits wie ,Beautiful Life", ,Lucky Love" und ,Never Gonna Say I'm Sorry" fing ,The Bridge" den Geist der 90er Jahre ein und bewies gleichzeitig die zeitlose Anziehungskraft der Band. Remastered und auf exklusivem rotem Vinyl gepresst - eine unverzichtbare Sammleredition für jeden Ace-of-Base-Fan.

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Gurriers - Nobody's Coming To Save You LP
  • A1: Nobody's Coming To Save You
  • A2: Party Lines
  • A3: Shades
  • A4: Pins
  • A5: Today Is Not Enough
  • B1: Drones
  • B2: Nothing Happens Twice
  • B3: Waiting For Fisher
  • B4: I Wish I Was
  • B5: Crybaby
also available

Green Vinyl


Als Dublins Gurriers 2024 ihr Debütalbum Come And See veröffentlichten, bewiesen sie eindrucksvoll, dass sie eine der drängendsten und unüberhörbaren neuen Stimmen der boomenden irischen Punk-Szene sind. Seitdem haben sie sich mit knochenerschütternden, moshpit-tauglichen Live-Shows einen stetig wachsenden Ruf erarbeitet. Come And See stellte dabei auch ihre lyrische Stärke und ihren neugierigen, gesellschaftskritischen Blick in den Vordergrund – mit Songs über digitale Verlorenheit und die ganz realen Schrecken der modernen Welt.
Das grandiose zweite Album des Quintetts heißt Nobody's Coming To Save You – könnte aber ebenso gut den Untertitel „härter, besser, schneller, stärker" tragen. Es wird am 25. September auf Play It Again Sam veröffentlicht.

Aufgenommen in Donegals Attica Studios und den Holy Mountain Studios in London, produziert von Mark Bowen (Idles) und Loren Humphrey (Geese, Cameron Winter), engineered von Chris Fullard (Idles, Sunn O)))) und gemixt vom weltbekannten John Congleton (St. Vincent, Modest Mouse, Swans) – allein das Team, das sich für LP2 zusammengefunden hat, spricht Bände. Gurriers nehmen alles, was sie von Anfang an großartig gemacht hat – die musikalische Chemie, den klugen, analytischen Blick auf die Welt – und schrauben es konsequent auf das nächste Level.

Von der vibrierenden Spannung der ersten Takte des Titeltracks, die sich in einem kakophonischen, kathartischen Finale entlädt, bis zum Ende: Nobody's Coming To Save You überführt den Geist des schwitzenden Kellerclubs in Stadiondimensionen. Das Album ist nicht nur laut – es ist dynamisch. „Shades" schickt industrielle, kantige Gitarrensplitter in einen brachial-rohen Hardcore-Chorus; „Drones" ist ein druckvolles, langsames Aufbäumen mit einem Drop, der jeden Moshpit zum Kollabieren bringt. „Pins" zeigt eine lässigere, melodischere Seite – irgendwo zwischen Grunge und Trip-Hop –, während „Party Lines" pure, unersättliche Dance-Punk-Ekstase ist. Wer sich fragt, ob die Band ihr Ziel erreicht hat, das Album „wie eine Ohrfeige" wirken zu lassen: Ja, die sitzt.

Mit Nobody's Coming To Save You haben Gurriers ihre Ambitionen in neue Höhen getrieben – und liefern dabei auf ganzer Linie.

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expected to be published on 25.09.2026

Gurriers - Nobody's Coming To Save You LP

Als Dublins Gurriers 2024 ihr Debütalbum Come And See veröffentlichten, bewiesen sie eindrucksvoll, dass sie eine der drängendsten und unüberhörbaren neuen Stimmen der boomenden irischen Punk-Szene sind. Seitdem haben sie sich mit knochenerschütternden, moshpit-tauglichen Live-Shows einen stetig wachsenden Ruf erarbeitet. Come And See stellte dabei auch ihre lyrische Stärke und ihren neugierigen, gesellschaftskritischen Blick in den Vordergrund – mit Songs über digitale Verlorenheit und die ganz realen Schrecken der modernen Welt.
Das grandiose zweite Album des Quintetts heißt Nobody's Coming To Save You – könnte aber ebenso gut den Untertitel „härter, besser, schneller, stärker" tragen. Es wird am 25. September auf Play It Again Sam veröffentlicht.

Aufgenommen in Donegals Attica Studios und den Holy Mountain Studios in London, produziert von Mark Bowen (Idles) und Loren Humphrey (Geese, Cameron Winter), engineered von Chris Fullard (Idles, Sunn O)))) und gemixt vom weltbekannten John Congleton (St. Vincent, Modest Mouse, Swans) – allein das Team, das sich für LP2 zusammengefunden hat, spricht Bände. Gurriers nehmen alles, was sie von Anfang an großartig gemacht hat – die musikalische Chemie, den klugen, analytischen Blick auf die Welt – und schrauben es konsequent auf das nächste Level.

Von der vibrierenden Spannung der ersten Takte des Titeltracks, die sich in einem kakophonischen, kathartischen Finale entlädt, bis zum Ende: Nobody's Coming To Save You überführt den Geist des schwitzenden Kellerclubs in Stadiondimensionen. Das Album ist nicht nur laut – es ist dynamisch. „Shades" schickt industrielle, kantige Gitarrensplitter in einen brachial-rohen Hardcore-Chorus; „Drones" ist ein druckvolles, langsames Aufbäumen mit einem Drop, der jeden Moshpit zum Kollabieren bringt. „Pins" zeigt eine lässigere, melodischere Seite – irgendwo zwischen Grunge und Trip-Hop –, während „Party Lines" pure, unersättliche Dance-Punk-Ekstase ist. Wer sich fragt, ob die Band ihr Ziel erreicht hat, das Album „wie eine Ohrfeige" wirken zu lassen: Ja, die sitzt.

Mit Nobody's Coming To Save You haben Gurriers ihre Ambitionen in neue Höhen getrieben – und liefern dabei auf ganzer Linie.

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WITCH - SOGOLO (LP)

Witch

SOGOLO (LP)

12inchDD010-5
Partisan Records
01.12.2025

Die legendären und sich ständig weiterentwickelnden Zamrock-Pioniere WITCH (We Intend To Cause Havoc) verschieben mit ihrem neuen Album 'SOGOLO' weiterhin die Grenzen. Nach ihrem bemerkenswerten Comeback und dem von der Kritik gefeierten Zango von 2023 - ihrem ersten Album seit fast 40 Jahren - beweist 'SOGOLO', dass ihr innovativer Geist nach wie vor ungebrochen ist.

Abgeleitet vom sambischen Wort für 'Zukunft', verwebt 'SOGOLO' den von der Garage inspirierten Psych, Funk und Rock, den WITCH in ihrer Blütezeit in den 1970er Jahren buchstäblich miterfunden haben, mit dem experimentellen Geist des Augenblicks. Aufgenommen in Berlin während ihrer Welttournee, strotzt 'SOGOLO' vor Dringlichkeit, Aufregung und Entdeckungen, wie immer angetrieben von der magnetischen Präsenz des Frontmanns Emmanuel „Jagari“ Chanda.

Die Geschichte von WITCH ist fast zu außergewöhnlich, um sie zu glauben. Bekannt als die „Beatles von Sambia“, gründeten sie die Zamrock-Bewegung und veröffentlichten in den 70er und frühen 80er Jahren sieben Alben. Tragischerweise beendete die Aids-Epidemie die Zamrock-Ära und kostete allen Bandmitgliedern außer Jagari das Leben. Ihre Musik wurde 2012 wiederveröffentlicht und löste eine weltweite Wiederentdeckung aus, die zu ihrer triumphalen Rückkehr führte. Zango wurde von der New York Times in den höchsten Tönen gelobt, es gab ausverkaufte Welttourneen und einen preisgekrönten Dokumentarfilm, der weltweit ausgestrahlt wurde.

Mit 'SOGOLO' bestätigen WITCH, dass ihr kreatives Feuer noch immer brennt und beweisen, dass ihr Vermächtnis noch lange nicht zu Ende ist.

- Ltd. Col. LP: (Zamrock Dust (aka Opaque Natural) LP in einfacher Außenhülle und bedruckter Innenhülle)

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Hania Rani - Non Fiction - Piano Concerto in Four Movements LP 2x12"

Hania Rani ist eine mehrfach preisgekrönte Komponistin und Pianistin, die mühelos zwischen der Welt der
klassischen und der experimentellen Musik wechselt.
Aufgenommen in den Abbey Road Studios mit einem 45-köpfigen Orchester, markiert „Non Fiction“ einen
neuen Abschnitt in Ranis Karriere, da sie von den elektronischen Klängen ihres gefeierten Albums „Ghosts“
in den symphonischen Bereich übergeht und eine Brücke zwischen ihrem eleganten Experimentalismus und
ihrer klassischen Ausbildung schlägt.
Non Fiction ist Ranis erstes Klavierkonzert und symphonisches Werk. Es ist auch eine Reaktion auf die Entdeckung der Kompositionen des jungen Musikwunderkindes, Josima Feldschuh, die während der Schrecken
des Zweiten Weltkriegs im Warschauer Ghetto entstanden sind. Bewegt von der Geschichte des jungen
Mädchens, beschloss Rani, sie durch die Linse der aktuellen Schreckenssituationen in der Ukraine und im
Gazastreifen zu betrachten und zu untersuchen, wie wir diese durch moderne Medien wahrnehmen. Dabei
erforscht Rani die ständige Koexistenz von Harmonie und Unordnung, schafft eine klangliche Metapher
für das Überleben des menschlichen Geistes angesichts von Gewalt und nutzt den emotionalen Wert von
Klängen, um diese irgendwie fernen Konflikte für uns auf menschlicher Ebene nachvollziehbarer zu machen.

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VENERA - EXINFINITE

Venera

EXINFINITE

12inchPANLP153
PAN RECORDS
22.10.2025

Nachdem sie auf ihrem gefeierten Debütalbum ein multidimensionales Klanguniversum definiert hatten, verlassen der Komponist und Filmemacher Chris Hunt und James ,Munky" Shaffer von Korn auf EXINFINITE das Vertraute und driften in ein Reich der Rekursion, wo sie auf ein Gewirr aus gespiegelten Wurmlöchern blicken, die mit unheimlicher Mehrdeutigkeit summen. Das zweite Album von VENERA ist düsterer, heavier und perkussiver als sein Vorgänger, aber es gibt etwas Intimeres in seinen Schaltkreisen, das schwer zu definieren ist - etwas Mystisches, Geheimnisvolles und Melancholisches. Songs materialisieren sich aus dem Nichts, nur um von sauren Synthesizern aufgelöst oder von Hunts geschärften Beats durchbohrt zu werden, während Shaffers dichte, gequälte Riffs durch euphorische, zeitverzerrte Vocals von FKA twigs, Dis Fig und Chelsea Wolfe ausgeglichen werden. Nach ihrer Begegnung mit der Unendlichkeit haben VENERA nach innen geschaut, über die Grenzen der Existenz nachgedacht und ihre tiefsten Emotionen ausgegraben. VENERA entstand 2022, als Hunt und Shaffer nach Aufnahmen mit der albanischen Künstlerin Xhoana X. ihr eigenes musikalisches Terrain betraten. Das Duo improvisierte gemeinsam und experimentierte mit cineastischem, von Science-Fiction inspiriertem Sounddesign und erkannte, dass die Zusammenarbeit Potenzial hatte. So begannen sie, ihren Sound weiterzuentwickeln und zu verfeinern, wobei sie Unterstützung von Deantoni Parks, dem ehemaligen Schlagzeuger von Mars Volta, Alain Johannes von Queens of the Stone Age, dem Post-Punk-Duo VOWWS und den LA-Noise-Rock-Legenden HEALTH erhielten. Nachdem ihr Debütalbum 2023 auf Mike Pattons Label Ipecac erschienen war, setzten VENERA die Dekonstruktion und Neugestaltung ihres Songwritings fort, tauschten Eno-artige Ambient-Atmosphären gegen explosive Beats und dichte Texturen aus und fanden heraus, wie sie die von ihnen eröffnete Erzählung erweitern konnten, ohne alte Pfade zu beschreiten. Auf ,Tear" ist die neue Richtung des Duos deutlich zu hören, wenn Shaffers ursprüngliche Gitarrenklänge zu unheimlichen Widescreen-Expositionen umgestaltet werden, die Hunt mit pneumatischen Kick- und Snare-Zyklen untermalt. Unterbrochen von Luftschleusen-Zischen und leuchtenden Synthesizern, bietet der Track eine Kulisse, die VENERA kontinuierlich verwandelt und das Konzept im Laufe des Albums neu formt. Die Kult-Singer-Songwriterin Chelsea Wolfe gibt dem düsteren ,All Midnights" einen gotischen amerikanischen Touch, indem sie kraftvoll über VENERAs vakuumverpackte Rhythmen und gasförmige Synthesizer singt, und der in Berlin lebende Noisemaker Dis Fig, der bereits mit The Body und The Bug zusammengearbeitet hat, verleiht Shaffer und Hunts tape-verzerrten Industrial-Pops und -Whirrs in ,End Uncovered" hauchige, emotional vielschichtige Töne. Sie lassen squelchigen, verlangsamten Techno in okkulte Noise-Reflexionspools auf dem schlängelnden ,Asteroxylon" einfließen, und Hunt antwortet auf Shaffers hallende Zupftöne mit Nebelhorn-Stöhnen auf dem unheilvollen, nachdenklichen ,uuu773". ,EXINFINITE" baut sich kontinuierlich auf, bis es ,Caroline" erreicht, eine intensive Zusammenarbeit mit FKA Twigs, die ihre unheimlichsten Töne isoliert. Zunächst umspielt sie ihre Worte mit bedrohlichen elektrischen Verzerrungen und verstümmelten, geisterhaften Stimmen, bevor sie in einen aufgeladenen opernhaften Schrei ausbricht, dem Shaffer und Hunt mit flirrenden kybernetischen Beats und dichten Wänden aus Gitarrenlärm begegnen. Dieser Track bricht das Konzept von VENERA vollständig auf, verschmilzt das Synthetische mit dem Natürlichen und löst Dysphorie, Selbstverlust und unendliche Regression aus. So wirken der blutrünstige Lärm und die finstere Atmosphäre von ,Decreation" wie eine dissoziierte Coda. In ,EXINFINITE" werden Zerstörung und Tod nicht überwunden, sondern so lange intensiviert, bis sie sich vollständig verwandeln.

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JOHN MAUS - LATER THAN YOU THINK

JOHN MAUS

LATER THAN YOU THINK

12inchYOLPE422
Young/XL
01.10.2025

"Later Than You Think" erscheint bei seinem neuen Label YOUNG und beschäftigt sich mit Themen wie Trauer, Gerechtigkeit, Wiedergeburt, Transformation und spirituellem Kampf. Es ist ein Werk von Bekenntnis und Konfrontation, für das sich Affekt, Intellekt und Geist auf der Suche nach dem Schönen, der Wahrheit und dem Realen zusammenschließen. Entstanden ist das Album in den Ozarks von Missouri. Die 16 Tracks vereinen Elemente und Gegensätze wie Üppigkeit und rohe Reduziertheit, das Heilige und das Profane, minimalistische Disziplin und maximale Schwelgerei, Kontrapunkt und simple Popharmonien. Im Kern unterstreicht das Album aber vor allem Maus" Hingabe an radikale Aufrichtigkeit und emotionale Wahrhaftigkeit in einem Zeitalter der Entfremdung - angetrieben von Konfrontation, Glauben und der tiefen Überzeugung, dass Sinn und Bedeutung noch immer etwas meinen. Maus, der einen Abschluss in Experimental Music und einen Doktortitel in Politikwissenschaft hat, wurde für die Art und Weise, auf die er akademische Sorgfalt und Lo-Fi Synthpop-Ästhetik verbindet, mal als "philosopher pop star" mal als "analog futurist" bezeichnet. Sein Wirken zieht sich dabei quer durch die Popkultur - von der Grime-Ikone Skepta, der seinen Track "I"m Only Human" sampelte bis zum Gen-Z-Rapper nettspend, von Filmemacher Josh Safdie ("Uncut Gems") bis zum Fotografen Wolfgang Tillmans. Sein Track "Cop Killer" ist im 2025er Film "Friendship" mit Tim Robinson und Paul Rudd enthalten. Mit exzessiven Liveshows und seinen bislang erschienenen Alben, auf denen Ironie, Trauer, Freude und Absurdität stets dicht beieinander liegen, hat Maus einen einzigartigen Weg beschritten und sich eine ergebene Fanbase erspielt.

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Flavio Diners - Varnrod

Flavio Diners

Varnrod

12inchPH298
Palham Music
17.09.2025

Palham Music releast post mortem eine Zusammenstellung von Tracks des Künstlers Flavio Diners. Seine Sassy Bearbeitung versprüht leichten sommerlichen Vibe, auf Bubblejam freestylt er sich der untergehenden Sonne entgegen. Auf Ohhhs and Yeahs werden auf krautig transzendente Weise Körper und Geist getrennt. Auf der B-Seite werden 2 Bearbeitungen seines A Night at Finsbury Park angeboten, die uns gönnerhaft durch die Blackstock Road vorwärts schieben. Bei Some Deep Vibes halten wir dann nach durchtanzter Nacht unsere Beine ins Wasser und genießen diese. Pew pew.

Palham Music presents a posthumous collection of tracks by artist Flavio Diners. His Sassy rework exudes an easy, summery vibe, while on Bubblejam, he freestyles his way into the sunset. With Ohhhs and Yeahs, body and mind drift apart in a transcendent, kraut-inspired soundscape. On the B-side, two reinterpretations of A Night at Finsbury Park guide us graciously along Blackstock Road. And with Some Deep Vibes, after a night spent dancing, we cool our legs in the water and simply savor the moment. Pew pew.

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Sofia Kourtesis - Volver EP

Sofia Kourtesis

Volver EP

12inchZEN12703
Ninja Tune
05.08.2025

Die „Volver“ EP ist Sofia Kourtesis’ erste neue Musik seit „Madres“, ihrem Debütalbum, das im Oktober 2023 erschien. Sofia Kourtesis hatte bereits mit einer Reihe von Singles und EPs den Durchbruch geschafft und die Veröffentlichung von „Madres“ markierte einen großen Moment für sie, der sich seither stetig weiterentwickelt hat: das Album wurde von Pitchfork als „die Art von Musik, die jede Kälte auftaut und dich an deine Lebendigkeit erinnert“ beschrieben und rangierte hoch in den Jahresendlisten von MSN, taz, Berliner Zeitung, Deutschlandfunk, Kulturnews, Plattentests und anderen.
Die Aufnahme der EP selbst beschreibt sie - passend zum Titel - wie einen Pedro-Almodóvar-Film: eine chaotische, schmerzhafte, aber letztlich freudige Erfahrung, da sie an ihren beiden Wohnsitzen in Deutschland und Peru arbeitete und sich dabei ständig dramatische Veränderungen ergaben. Während dieses Prozesses tourte Sofia Kourtesis durch die Welt, spielte immer größere Shows, arbeitete mit lokalen Gemeinschaften in Deutschland und Südamerika, kümmerte sich um die Pflege ihrer Mutter und beschloss sogar, ein Medizinstudium aufzunehmen. Das hat Sofia Kourtesis schon immer zu einer ganz besonderen Künstlerin gemacht - es steckt so viel Leben in jedem Zentimeter ihrer Musik. Auf der neuen EP baut sie genau darauf auf, ihr mitreißender Geist ist präsenter denn je.

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Various - ORBIT

Various

ORBIT

12inchANIMA003
ANIMA Records
04.07.2025

ANIMA's Third Adventure - 'ORBIT' is inspired by outer space, star dust and cycles. The trajectory of moons around planets, planets around suns. Creating an eternal cycle. An ethereal dance. Like molecules and atoms spinning endlessly the same way. Beautiful bleeps, polyrhythms, and polymeters were encouraged and delicately disguised within the orbital nature of each track in this galactic release.

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GEISTFREI & manu abeca - Eudaimonia

Eudaimonia is the outcome of a spontaneous connection between two artists, united by a shared passion for deep and emotional sounds. What began as an unplanned session evolved into a deeper exploration, flowing so naturally that it felt inevitable to create something more.

Inspired by the ancient Greek concept of Eudaimonia - a profound sense of fulfillment found through living authentically and purposefully - this EP dives into the inner world of its creators. From moments of reflection to waves of intensity -each track serves as a chapter in a journey toward inner exploration, embracing both the light and shadow within.
Eudaimonia celebrates the beauty of imperfection, the power of acceptance, and the pursuit of authentic expression. It invites listeners to lose themselves, to feel deeply, and to find meaning and healing through sound, connecting to something greater within themselves and the world around them.

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Various - We Are Not Alone - Part 8 (LP 2x12")

BPitch präsentiert die nächste Ausgabe ihrer WE ARE NOT ALONE Compilation-Reihe - ein vielfältiges Paket mit Sounds, die den Geist der WE ARE NOT ALONE-Partys widerspiegeln und einen Einblick in eine Szene von Künstlern geben, die sich dem Underground verschrieben haben. WE ARE NOT ALONE pt. 8 bietet zwölf unverzichtbare Tracks für DJs, Raver und Musikfans, die eine breite Palette an Genres abdecken und dabei nie den Dancefloor aus den Augen verlieren. Die neue Compilation spannt die Fäden zwischen den Genres und dokumentiert mit der gewohnten Qualität des Berliner Labels das nächste Kapitel in seinem stetig wachsenden Beitrag zur Kultur.

WE ARE NOT ALONE pt. 8 zeigt, dass das Label keine Pläne hat, die Hitze zu drosseln, mit einer weiteren Runde reinstem Hedonismus für die Ewigkeit.

BPitch present the next iteration of their WE ARE NOT ALONE compilation series - a diverse package of sounds reflecting the spirit of the WE ARE NOT ALONE parties, and offering a glimpse into a community of artists that have committed themselves to the underground.

Touching on a wide range of genres whilst never losing sight of the dancefloor, WE ARE NOT ALONE pt.8 offers twelve essential cuts for DJs, ravers, and music heads alike. Tying the threads between genres, and with the mark of quality expected from the Berlin label, this new compilation documents the next chapter in its ever-growing contribution to the culture.
Returning to the label appearances on both BPitch and its accompanying label UFO Inc. - Turin-based duo Boston 168 open the club doors with a masterful fusion of trance build-ups and stripped back pointillism on ‘Feeling You’. Another member of the BPitch roster having just released an EP on the label, Tigerhead steps up with heavy kickdrums and uncanny pads on the aptly-titled ‘Alice Through The Looking Glass’. Stepping into more minimal territory, Sina XX - founding member of the Paris rave collective Subtyl - offers a warm, bouncing cut that teeters between the dark and euphoric with a masterful balance. Taking a swift 180 into the darkest industrial spaces, Endlec serves up a gritty percussive workout on the formidable ‘Panther’.

Theo Nasa - a South London-based purveyor of weird, melodramatic techno - moves into hazier spaces on ‘Sex and Acid Pleasure’, an eccentric dose of acid for the senses. Shaleen - a resident of the WE ARE NOT ALONE event series - continues into the warmth with a headspin of analogue sounds and modular experimentalism with ‘Vernalagnia’. Öspiel, the French-Korean producer and label head known for his cinematic sounds weaves together angular rhythms underpinned by a strong sense of minimalism. In hot pursuit, Puglia’s Raho comes through with a cyclone of bouncing kicks and harsh leads.

Diana May, a Berlin-staple and resident at KitKat offers us a welcoming spiral on ‘Just Shut The F*** Up’. Plunging into deep industrial caverns, KRTM ’s ‘Küss Mich Jetzt’ is a pounding glitch of hardcore techno for the biggest speakers. VUUDUU’s ‘SNAXX’ shifts the speed up a gear with an expansive gothic rave banger. Rounding things off is madwoman’s ‘Chaos Theory’, a sparse but unrelenting cut of atmospheric techno from deep inside a warehouse.

WE ARE NOT ALONE pt.8 shows the label have no plans on lowering the heat in 2024, with another round of pure hedonism for the ages.










j d1 | KRTM - Küss Mich Jetzt (04 05)

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HYLDON & ADRIAN YOUNGE - HYLDON JID023

Hyldon, Brasiliens hochverehrter Sänger, Musiker und Produzent, hat sich mit Adrian Younge zusammengetan, um ein neues psychedelisches Soul-Album, HYLDON JID023, zu kreieren. Das Duo, das sich von Hyldons bahnbrechenden Arbeiten der 60er und 70er Jahre inspirieren ließ, lässt den Geist dieser Epoche wieder aufleben und schafft gleichzeitig einen modernen Klassiker. Hyldons einzigartige Stimme und lyrische Tiefe, kombiniert mit Younge's innovativer, analoger Produktion, sorgen dafür, dass dieses Album nicht in Vergessenheit geraten wird. JID023 ist eine der letzten Aufnahmen mit Hyldons langjährigem Mitarbeiter und Freund, dem verstorbenen Schlagzeuger Ivan ,Mamao" Conti von Azymuth.

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Sascha Funke - Germina Speeder

Sascha Funke

Germina Speeder

12inchKOM497
Kompakt
28.02.2025

ascha Funke is creating a long overdue monument to an almost forgotten cultural artefact of the GDR: the ‘Germina Speeder’ was the only skateboard made in East Germany before reunification and was launched in 1986. It was produced by VEB Schokoladen-Verarbeitungsmaschinen (a state-owned chocolate processing machine factory) in Wernigerode and was therefore affectionately known as the ‘chocolate board’. However, it was hardly suitable for actual skateboarding due to technical inadequacies. It is not known whether Sascha himself owned such a board, but the tracks on the ‘Germina Speeder’ EP definitely roll better than the original. The opener ‘Blaupunkt’ breathes the euphoric spirit of the legendary Berlin club ‘E-Werk’, while the title track would have been more at home at the ‘Dubmission’ parties in the Turbine. Sascha leaves the 90s behind with radiant positivism; ‘Bo Knows’ sounds more like a 2000s open air at Café Schönbrunn. The EP closes with ‘Mastermind’, a high-octane psy-proghouse banger that, like all four tracks, quotes the past but still has both feet on today’s dance floors. Or rather, is dancing. 4:1 for love!

Sascha Funke setzt einem nahezu vergessenen Kulturgut der DDR ein längst überfälliges Denkmal: Der “Germina Speeder” war vor der Wende das einzige in Ostdeutschland hergestellte Skateboard und kam im Jahre 1986 auf den Markt. Es war ein Erzeugnis des VEB Schokoladen-Verarbeitungsmaschinen aus Wernigerode und wurde daher liebevoll auch als “Schoko-Board” bezeichnet. Zum eigentlichen Skateboardfahren war es allerdings aufgrund von technischen Unzulänglichkeiten kaum zu gebrauchen. Ob Sascha selbst ein solches Board besaß ist nicht überliefert, aber die Tracks auf der “Germina Speeder” EP rollen allemal besser als das Original. Der Opener “Blaupunkt” atmet den euphorischen Geist des legendären Berliner Clubs “E-Werk”, während der Titeltrack eher bei den “Dubmission” Parties in der Turbine gelaufen wäre. Mit strahlendem Positivismus verlässt Sascha die 90er; “Bo Knows” klingt eher nach einem 2000er Open Air am Café Schönbrunn im Volkspark Friedrichshain. Die EP schließt mit “Mastermind”, einem hochoktanigen Psy-Proghouse Knaller, der wie alle vier Tracks zwar das Vergangene zitiert, aber dennoch mit beiden Füßen auf den Tanzflächen von heute steht. Beziehungsweise tanzt. 4:1 für die Liebe!

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Various - Fix The Pitches On Your Old Turntables To Improve Quality Of Life

The second offering from Mud Trax, a division of MixCult Records is a compilation to remember.

With Dub Tech laid out in all its many forms and moods by a dynamic assortment of rhythms, it is nothing less than exquisitely fresh pop manipulative.The album features contributions from Kirill Matveev, Ataneus, Genning and Etzu Mahkayah. With an electrifying mix of dub's sprawling scope and acid's driving rhythm, even a record that pushes sound the way this one does can come off totally funky.

Kirill Matveev & Wiklauri's Ioli (Kirill's Version) makes for a promising opening, melding into deep dub its ethos of acid, a psychedelic blend that touches the nerves of those who love to dance. Ataneus takes it further on A2 with Napolitaner, a track that is like nothing else: dense, dub-coloured layers of sound, which create a steadily seductive momentum able to steal listeners away into temporal plunge.

On the other side, B1's Red Lights by Genning is at once a punchy piece and a dancefloor phalanx of sound. A work meticulously sculpted by the speakers, yet redolent with natural energy-Geistgemäss.
The journey is brought to a close by Etzu Mahkayah's Cs-137 on B2, hypnotic grooves offering equal parts reflectivity and pumping energy.

Taken together these tracks provide an experience that is euphoric yet absorbing, each not only embodying Dub Tech but also pushing it in new directions.

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Weval - The Weight  2x12"

Weval

The Weight 2x12"

2x12inchKOM396
Kompakt
04.06.2024

2024 Repress

Straight in the wake of their eponymous debut LP released on the label back in 2016, Weval return to Kompakt this year with their sophomore album, 'The Weight', breaking their pop-mellow, nostalgia-friendly facet further out in the open as they arrive "at this place again were everything felt spontaneous, new and exciting, like we had in the beginning". Orbiting around that ever luminous yet wistful melodic halo that surrounds their music, this second full-length effort sweeps an extra-wide and languidly woven palette of emotions and moods, making for a uniquely ambitious and generously coloured mosaic of sound. If the recording sessions "often started grumpy and emotionless" by Harm and Merijn's own admission, the pair was "surprised by the joy it gave us, which can be compared to the emotions we felt back in the first days of making music together"; subsequently reconnecting with that fresh, naïve feeling of "absolute creative freedom" they were after. The album is also the fruit of a whole new working process for them - more playful and unpredictable - which saw them switch from "guitars lying around to piano, onto our own synths and the most cheap quirky toys synths you can imagine", and involved "recording all of our own samples, voice and almost every instrument out of the box - which for us was a totally new way of working". "We've always wanted a narrative for the album, and finding the right order perhaps took the most effort" they explain; "we felt anxious, felt insanely positive, felt heartbroken again, felt in love again, and there was death, and even suicide around us. It was quite chaotic. As a whole, 'The Weight' breathes with that transformative richness, free of limits and rules, except perhaps to "do quick and not think too much". Amidst this collection of songs and instrumentals that live by Weval's singularly positive take on music - one that can "lift you up, and make you feel hopeful without being necessarily straight out 'happy'" as they define it, the title-track and lead single stays true to the duo's dynamic approach, putting on a fine balance of floor and dream inducing adaptability that sound engineer David Wrench (Frank Ocean, The XX, FKA Twigs, Caribou… etc.) subtly made palpable. There's heavy showers of funk drops pouring from endless bars of thunderstorm clouds and laid-back riffs beating a restrained poolside-party kind of pulse, but also sensual vocals rising from beneath the sheets and rueful polaroid-filtered ambiences to soundtrack all possible moments in life - from the most euphoric to those when music seems the only viable healing potion. More on the post-KLF, BoC-inflected electronica side of things, 'Are You Even Real' takes its listener for a round-trip across the star-studded dome and beyond, before songs like 'Someday' and 'Same Little Thing' head back down to a state of pulsating, earthly organicity, tense and mercurial as get. An arpeggiated slice of piano-strewn kosmische, 'Heaven' is another invitation to an epic-scale odyssey from the inner-spheres into the distant fringes of the outer-world. Weightless and airy, yet texturally dense and widely magnetic overall, Weval second LP is a synthesis of the duo's multi-angle take on electronics: blissed-out, heartening and infinitely free.
Nur zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debutalbums finden sich WEVAL zurück "an jenem Ort, an dem sich alles spontan, neu und aufregend anfühlt - so wie als wir anfingen zusammen Musik zu schreiben". An diesem Ort entstand "The Weight", ihr zweiter Longplayer, auf dem Weval sich ganz den Pop-verliebten, Nostalgie-freundlichen Facetten ihres Sounds öffnen. Stetig um den sehnsuchtsvollen Strahlenkranz ihrer Melodien tanzend, legt diese Platte noch vielschichtigere, mit feinster Präzision gewobene Gefühlswelten frei.

Obwohl die Aufnahmesessions nach eigenem Bekunden oftmals "miesepetrig und emotionsarm" begannen, so war das Duo überrascht darüber, wie schnell sich bei der Arbeit jene Freude einstellte, die sie aus ihren künstlerischen Anfangstagen kannten, eine Woge des frischen, naiven Gefühls der "absoluten kreativen Freiheit". Dieses Album ist die Frucht eines verspielteren und unvorhersehbareren Arbeitsprozesses innerhalb der Band, in welchem alles zum Einsatz kam, was ihnen in die Finger kam - von der ollen Gitarre, die in der Studioecke stand, über ein Piano und den bandeigenen Sythesizern und den sonderbarsten Spielzeuginstrumenten, die man sich vorstellen kann. All dies sowie zahlreiche Vocalaufnahmen dienten als alleinige Samplequelle - "was für uns eine völlig neue Arbeitsweise war". "Es war uns wichtig für das Album den perfekten Erzählbogen zu spannen. Die richtige Reihenfolge zu finden war ein extrem aufwendiger Vorgang", erklären Harm und Merjin. "Uns war bange, wir fühlten uns total selbstsicher, uns zerbrach das Herz und wir verliebten uns erneut. Wir waren sogar von Tod und Selbstmord umgeben. Alles war Chaos. Insgesamt atmet "The Weight" die Reichhaltigkeit dieser sich ständig verändernden Gefühlslagen, frei von Einschränkungen und Regeln - außer vielleicht "mach es schnell und zerdenke die Dinge nicht." Inmitten dieser Ansammlung von Songs und Instrumentals, die aus Wevals einzigartiger, von Zuversicht geprägter Herangehensweise entstanden sind - "Musik, die dich hochzieht und Hoffnung spendet, ohne dich notwendigerweise happy zu machen. Der Titeltrack "The Weight" steht exemplarisch für Wevals ambivalenten Ansatz, die feine Balance zwischen Dancefloor und Traumzuständen, perfekt in Szene gesetzt von Soundengineer David Wrench (Frank Ocean, The XX, FKA Twigs, Caribou… etc.).

Der schwer aus gewaltigen Gewitterwolken tropfende Funk, die eine verhaltene Poolparty suggerierenden Riffs, die sinnlichen, geisterhaften Vocals und ein verwaschenes Ambiente, das wie ein Album alter Polaroidaufnahmen alle erdenklichen Momente des Lebens festhält - von den euphorischsten bis hin zu jenen, in denen Musik der einzige Trank ist, der Linderung verheißt. Das post-KLF und Boards of Canada evozierende "Are You Even Real" führt den Hörer auf einen imaginären Flug ins Sternenzelt, während organisch-klingende Songs wie "Someday" oder "Same Little Thing" wie Quecksilber am Boden haften. "Heaven" ist eines jener "kosmische" Stücke mit wilden Arpeggios und Pianosprengseln, die Weval in den vergangenen zwei Jahren zu einer Live-Sensation werden liessen. Wevals Musik ist schwerelos und luftig, aber gleichermassen von dichter Struktur und von einer magnetischen Anziehungskraft. Ihr zweites Album "The Weight" ist eine Synthese aus dem multi-perspektivischem, kaleidoskopischen Verständnis von elektronischer Musik: Herzerwärmend, alles umschmeichelnd und unendlich frei.

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Cloven Hoof - Heathen Cross LP

High Roller Records, black vinyl, ltd 300, insert, download code, 425gsm heavy cardboard cover, Cloven Hoof aus den Midlands gehören wohl zu den legendärsten Bands der gesamten New Wave Of British Heavy Metal Bewegung. Die Ursprünge der Gruppe gehen auf das Jahr 1979 zurück, als sie sich zunächst unter dem Namen Nightstalker formierte. Im Jahr 1981 wechselte die Band jedoch zu ihrem neuen Namen: Cloven Hoof. Der ursprüngliche Sänger David Potter, der Gitarrist Steve Rounds, der Schlagzeuger Kevin Poutney und der Hauptdarsteller Lee Payne am Bass nahmen die Bühnencharaktere 'Earth', 'Fire', 'Water' und 'Air' an. Nachdem sie Demo-Versionen von Songs wie "Return Of The Passover" und "Nightstalker" aufgenommen hatten, veröffentlichten Cloven Hoof 1982 ihre erste 12"-Vinyl-EP "The Opening Ritual" auf Elemental Music. 1984 wurde das selbstbetitelte Cloven Hoof-Album veröffentlicht, gefolgt von "Fighting Back" (1986), "Dominator" (1988) und "A Sultan's Ransom" (1989). Nach der Trennung in den 1990er Jahren kehrten Cloven Hoof 2006 in neuer Besetzung und mit einem neuen Album namens "Eye Of The Sun" zurück. Im Jahr 2014 wurde "Resist Or Serve" aufgenommen, gefolgt von "Who Mourns For The Morning Star?" (2017), beide auf High Roller Records. Das Album war eine Art Wendepunkt für die Band, da sie damit zum ersten Mal in ihrer Karriere in Nordamerika auf Tour gehen konnte. Seitdem haben Cloven Hoof zwei weitere Studioalben veröffentlicht, "Age Of Steel" auf Pure Steel Records im Jahr 2020 und "Time Assassins" auf FM Revolver zwei Jahre später.

Mit Songs wie "Do What Thou Wilt", "Sabbat Stones" und "The Summoning" markiert ihr brandneues Album "Heathen Cross" die Rückkehr zu High Roller Records. "Wir sind jetzt wieder da, wo wir hingehören", schmunzelt Lee Payne. "Heathen Cross" ist Cloven Hoofs bisher düsterstes und schwerstes Album! Es hat die satanischen Untertöne unseres Debütalbums, aber mit dem besten Sänger, den die Gruppe je hatte. Für mich persönlich ist es mit Abstand mein liebstes Cloven Hoof-Album. Wir wollten den Geist und die übernatürliche Majestät des Debütalbums wieder einfangen. Wir haben mit den Fans gesprochen und ihnen das gegeben, was sie am meisten wollten: eine Rückkehr zu den Wurzeln der NWOBHM. Sie werden es lieben!" Der Bassist ist in der Tat voll des Lobes für den neuen Sänger der Band, der ausgerechnet einen gewissen Harry "The Tyrant" Conklin verpflichtet hat: "Harry Conklin ist ein Weltklasse-Sänger. Er ist super engagiert und hochprofessionell und wir wussten, dass er nahtlos in die Band passen würde. Seine stimmliche Leistung auf dem neuen Album hebt die Band in neue Höhen, und ich kann es kaum erwarten, dass die Fans ihn hören. Harry ist ein erstaunlicher Sänger, er ist so vielseitig. Er kann hoch, tief und immer mit Kraft und Leidenschaft singen. Er weiß, wie man einen Song lebt und verkauft. Harry ist wie ein Schauspieler, der eine Geschichte erzählt, niemand interpretiert meine Texte so wie Mr. Conklin. Ich kann ihn nicht genug loben. Wir hätten schon vor Jahren zusammenarbeiten sollen."

Lee Payne - Bass Guitar, Harry (The Tyrant) Conklin - Lead Vocals, Luke Hatton - Lead Guitar, Chris Coss - Lead Guitar, Ash Baker Drums / Backing Vocals, Chris Dando - Keyboards / Backing Vocals

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Cloven Hoof - Heathen Cross LP

High Roller Records, black vinyl, ltd 300, insert, download code, 425gsm heavy cardboard cover, Cloven Hoof aus den Midlands gehören wohl zu den legendärsten Bands der gesamten New Wave Of British Heavy Metal Bewegung. Die Ursprünge der Gruppe gehen auf das Jahr 1979 zurück, als sie sich zunächst unter dem Namen Nightstalker formierte. Im Jahr 1981 wechselte die Band jedoch zu ihrem neuen Namen: Cloven Hoof. Der ursprüngliche Sänger David Potter, der Gitarrist Steve Rounds, der Schlagzeuger Kevin Poutney und der Hauptdarsteller Lee Payne am Bass nahmen die Bühnencharaktere 'Earth', 'Fire', 'Water' und 'Air' an. Nachdem sie Demo-Versionen von Songs wie "Return Of The Passover" und "Nightstalker" aufgenommen hatten, veröffentlichten Cloven Hoof 1982 ihre erste 12"-Vinyl-EP "The Opening Ritual" auf Elemental Music. 1984 wurde das selbstbetitelte Cloven Hoof-Album veröffentlicht, gefolgt von "Fighting Back" (1986), "Dominator" (1988) und "A Sultan's Ransom" (1989). Nach der Trennung in den 1990er Jahren kehrten Cloven Hoof 2006 in neuer Besetzung und mit einem neuen Album namens "Eye Of The Sun" zurück. Im Jahr 2014 wurde "Resist Or Serve" aufgenommen, gefolgt von "Who Mourns For The Morning Star?" (2017), beide auf High Roller Records. Das Album war eine Art Wendepunkt für die Band, da sie damit zum ersten Mal in ihrer Karriere in Nordamerika auf Tour gehen konnte. Seitdem haben Cloven Hoof zwei weitere Studioalben veröffentlicht, "Age Of Steel" auf Pure Steel Records im Jahr 2020 und "Time Assassins" auf FM Revolver zwei Jahre später.

Mit Songs wie "Do What Thou Wilt", "Sabbat Stones" und "The Summoning" markiert ihr brandneues Album "Heathen Cross" die Rückkehr zu High Roller Records. "Wir sind jetzt wieder da, wo wir hingehören", schmunzelt Lee Payne. "Heathen Cross" ist Cloven Hoofs bisher düsterstes und schwerstes Album! Es hat die satanischen Untertöne unseres Debütalbums, aber mit dem besten Sänger, den die Gruppe je hatte. Für mich persönlich ist es mit Abstand mein liebstes Cloven Hoof-Album. Wir wollten den Geist und die übernatürliche Majestät des Debütalbums wieder einfangen. Wir haben mit den Fans gesprochen und ihnen das gegeben, was sie am meisten wollten: eine Rückkehr zu den Wurzeln der NWOBHM. Sie werden es lieben!" Der Bassist ist in der Tat voll des Lobes für den neuen Sänger der Band, der ausgerechnet einen gewissen Harry "The Tyrant" Conklin verpflichtet hat: "Harry Conklin ist ein Weltklasse-Sänger. Er ist super engagiert und hochprofessionell und wir wussten, dass er nahtlos in die Band passen würde. Seine stimmliche Leistung auf dem neuen Album hebt die Band in neue Höhen, und ich kann es kaum erwarten, dass die Fans ihn hören. Harry ist ein erstaunlicher Sänger, er ist so vielseitig. Er kann hoch, tief und immer mit Kraft und Leidenschaft singen. Er weiß, wie man einen Song lebt und verkauft. Harry ist wie ein Schauspieler, der eine Geschichte erzählt, niemand interpretiert meine Texte so wie Mr. Conklin. Ich kann ihn nicht genug loben. Wir hätten schon vor Jahren zusammenarbeiten sollen."

Lee Payne - Bass Guitar, Harry (The Tyrant) Conklin - Lead Vocals, Luke Hatton - Lead Guitar, Chris Coss - Lead Guitar, Ash Baker Drums / Backing Vocals, Chris Dando - Keyboards / Backing Vocals

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Dying Wish - Symptoms Of Survival  LP

Wir entscheiden uns aktiv für das Überleben. Wir warten nicht passiv darauf. Stattdessen treffen wir die Entscheidungen, die wir treffen müssen, um das tückische Terrain des Lebens mit intaktem Körper, Geist und Seele zu durchqueren. DYING WISH haben diesen Kampf auf ihrem zweiten Album "Symptoms of Survival" (Sharptone Records) sowohl untersucht als auch vertont. Das Quintett aus Portland, OR - Sam Reynolds (Gitarre), Pedro Carrillo (Gitarre), Emma Boster (Gesang), Jeff Yambra (Schlagzeug) und Jon Mackey (Bass) - schafft den Spagat zwischen beschwörenden, von Schmerz durchdrungenen Melodien und Klanglandschaften, die aus einer chaotischen Kollision von Heavy Metal und Hardcore entstehen. Mit Millionen von Streams, ausverkauften Konzerten und viel Beifall von Brooklyn Vegan, Revolver, Stereogum, Consequence of Sound und anderen, erweitert die Gruppe auf diesen 11 Tracks ihre Vision thematisch und klanglich.

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Dylan Beale - Adamantium Rage OST LP 2x12"

Having been re-discovered as a groundbreaking slice of proto-grime from 1994, Dylan Beale’s legendary soundtrack for the SNES game Wolverine: Adamantium Rage finally gets the reissue treatment it deserves via Sneaker Social Club.

When the game came out in 1994, Beale’s soundtrack for the SNES edition stood out from the pack for its gritty beats, deceptively weighty low end and edgy orchestra stabs, but few would have guessed how certain tracks would predict the shape of music to come. Around 2016, the ‘Tri-fusion’ track in particular was picked up on by London-based producer Sir Pixalot as a mind-blowing slice of Eski beat coldness. To prove his point, Pixalot ran an acapella from J-Wing over the track and the results spoke for themselves.

While ‘Tri-Fusion’ is a straight-up accidental grime sheller, there’s scores more heat packed away in Beale’s soundtrack for Adamantium Rage. The limitations of the space on the game cart meant Beale had to get creative with the most limited samples. Fortunately his background producing UK hardcore and jungle in Rude & Deadly and Stuck To Your Lips meant he knew his way around the restrictions of an Akai s950. Fuelled by the inspiration of jungle and West Coast rap, he worked on the game soundtrack with a similar spartan attitude, limited to 200kb with which to load up the music engine for the game, samples and all.

Given the importance of minimalism in the effectiveness of soundsystem music, it’s not surprising tracks like ‘Cyber’ and ‘Dark Queen’ pack a punch which could absolutely set a dance off. Watch out for ‘Weapon X Lab’ too - another stand out bomb creating a deadly machine funk out of the tightly clipped bass samples and weird animal groan loops. Alongside the full, original soundtrack, this first issue of Wolverine: Adamantium Rage OST comes with additional tracks never used in the original game which widen out the styles Beale was exploring within the shockingly limited means at his disposal.

“I vividly remember when we first played the soundtrack on a bigger set of speakers to the boss,” Beale recalls, “his initial reaction was one of amazement that we had created something so ‘real’and different in comparison to everything else out there in terms of video game music, which I remember with great pride and fondness. Comparing to everything out there, it was totally unique- a moment in time.”

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Kölsch - I Talk To Water LP 2x12"

I Talk To Water, the fifth album for Kompakt by Danish producer Kölsch, is the artist’s most personal statement yet. While all the trademarks that make his music so popular and powerful are still present – lush, melodic techno; swooping, trance-like figures; sensuous, shivery texturology – I Talk To Water is also a deep and intimate rapprochement with family and history, a beautiful, finely detailed document of loss and memory, and a tracing of the long, unbroken thread of grief that runs through our lives once we’ve lost those we loved.

The emotional core of I Talk To Water, then, is a cache of recordings by Kölsch’s father, Patrick Reilly, who passed away in 2003 from brain cancer. With time rendered elastic by the pandemic and its associated lockdowns, its sudden, alienating shifts in everyday living, Kölsch found himself reflecting on his father’s passing and ongoing spiritual presence, thinking about how best to memorialise such a significant figure in his own life. Those recordings opened a gateway, of sorts, for Kölsch to move through – a way to bring past and present together and entwine them in a sensitive, poetic manner.

Kölsch’s father was a musician – “touring in the sixties and seventies, in the Middle East especially, he was doing the whole hippy trail, playing guitar, and wrote some songs over the years,” he recalls. “But all in all, he decided to focus on family rather than pursue a musical career.” Reilly kept playing and writing music over the years, though Kölsch hadn’t listened to the material for some time: “I’d never had the guts to listen to it, because I just felt too fragile listening to his voice. It’s such a tough thing to go through.”

During the pandemic, though, Kölsch listened through the fragmented body of work that his father had produced over the years. “I decided I’m gonna finally release my dad’s music twenty years after his passing,” he reflects. “This whole album is about the process of loss, and for me it’s been one of my main driving forces in my musical life, the whole emotional aspect of whatever I’ve done has been based in that feeling that he’s not there anymore.”

Recordings of Reilly appear on three songs across I Talk To Water. His guitars drift pensively across “Grape”, offering a lush thread of melody that Kölsch wraps with clicking, driftwood rhythms and droning, melancholy bass. “Tell Me” is a lovely three-minute art song, a sadly beautiful reflection, minimally adorned with gentle keys and a muted pulse. And on the closing “It Ends Where It Began”, Kölsch lets his father’s acoustic guitar take centre stage for a lament that’s unexpectedly folksy, a guitar soli dream, which Reilly originally recorded in 1996. “He actually recorded it for my first album that never came out,” Kölsch reveals, “and I had it sitting around forever. That is purely him.”

These three imagined collaborations between father and son are poised and delicate. But their relationship also marks the gorgeous music Kölsch has made across the rest of I Talk To Water, from the itchy yet lush “Pet Sound” (titled in tribute to one of Reilly’s favourite albums), the flickering synths and yearning vocal samples that slide through “Khenpo”, the ecstatic shuddering that marks “Only Get Better”, or “Implant”’s slow-motion pans and subtle reveals.

There’s also the title song, where Kölsch is joined by guest Perry Farrell (Jane’s Addiction, Porno For Pyros), singing a mantra for internal reflection: “I talk to water / Searching for myself / Looking for answers / Oceans of you.” Farrell’s appearance brings another timbre, another spirit to the album, aligning neatly with his recent interest in electronic music. “He was completely taken by this idea of talking to water,” Kölsch says, thinking about the ways we collectively lean towards the natural world as a comfort and a listener, a guide through mourning, a way to map out the terrain of the heart. This mapping is something that Kölsch has proven remarkably adept at through the years; dance music for both body and mind, but also both for the here-and-now, and for the hereafter.

“I Talk To Water”, das fünfte Album des dänischen Produzenten Kölsch für Kompakt, ist zweifellos das persönlichste Statement des Künstlers bislang. Während alle Markenzeichen, die seine Musik so beliebt und kraftvoll machen, immer noch präsent sind – üppige, melodische Techno-Tracks; schwebende, tranceartige Elemente; sinnliche, fiebrige Texturen – ist “I Talk To Water” auch eine tiefe und intime Annäherung an Familie und Geschichte. Es ist ein wunderschönes, fein ausgearbeitetes Dokument des Verlusts und der Erinnerung, und es verfolgt den langen, ungebrochenen Faden der Trauer, der durch unser Leben läuft, sobald wir diejenigen verloren haben, die wir liebten.

Der emotionale Kern von “I Talk To Water” besteht aus Aufnahmen von Kölschs Vater, Patrick Reilly, der 2003 an Hirnkrebs verstarb. Durch die Pandemie und ihre damit verbundenen Lockdowns, die plötzlichen, entfremdenden Veränderungen im Alltag, fand Kölsch sich in Gedanken an den Tod seines Vaters und seine fortwährende spirituelle Präsenz wieder. Er überlegte, wie er eine so bedeutende Figur in seinem eigenen Leben am besten verewigen könnte. Diese Aufnahmen öffneten ihm sozusagen ein Portal, um Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden und sie auf sensible und poetische Weise zu verweben.

Kölschs Vater war Musiker – “er tourte in den sechziger und siebziger Jahren, vor allem im Nahen Osten, auf dem Hippie Trail, spielte Gitarre und schrieb im Laufe der Jahre einige Songs”, erinnert sich Kölsch. “Aber alles in allem entschied er sich, sich auf die Familie zu konzentrieren, anstatt eine musikalische Karriere zu verfolgen.” Reilly spielte und schrieb jedoch im Laufe der Jahre weiterhin Musik, obwohl Kölsch das Material lange Zeit nicht angehört hatte: “Ich hatte nie den Mut, es anzuhören, weil ich mich einfach zu zerbrechlich fühlte, seine Stimme anzuhören. Es ist so schwer, das durchzustehen.”

Während der Pandemie hörte sich Kölsch jedoch durch das fragmentierte Werk, das sein Vater im Laufe der Jahre produziert hatte. “Ich beschloss, die Musik meines Vaters zwanzig Jahre nach seinem Tod endlich zu veröffentlichen”, reflektiert er. “Dieses ganze Album handelt von dem Verlustprozess, welcher für mich generell eine der Hauptantriebskräfte in meinem musikalischen Leben ist. Der ganze emotionale Aspekt von dem, was ich getan habe, basierte auf dem Gefühl, dass er nicht mehr da ist.”

Auf “I Talk To Water” sind Aufnahmen von Reilly in drei Songs zu hören. Seine Gitarren ziehen nachdenklich durch “Grape”, bieten einen üppigen Melodiefaden, den Kölsch mit klickenden, treibenden Rhythmen und dröhnendem, melancholischem Bass umwickelt. “Tell Me” ist ein schönes dreiminütiges Kunstlied, eine traurig-schöne Reflexion, minimal geschmückt mit sanften Tasten und einem gedämpften Puls. Und auf dem Abschlusstrack “It Ends Where It Began” lässt Kölsch die akustische Gitarre seines Vaters im Mittelpunkt stehen, ein überraschend folkiger Klagegesang, den Reilly ursprünglich 1996 aufgenommen hatte. “Er hat es tatsächlich für mein erstes Album aufgenommen, das nie veröffentlicht wurde”, enthüllt Kölsch, “und ich hatte es ewig liegen.”

Diese drei erdachten Kollaborationen zwischen Vater und Sohn sind ausgewogen und zart. Aber ihre Beziehung prägt auch die wunderschöne Musik, die Kölsch im Rest von “I Talk To Water” geschaffen hat, angefangen bei dem nervösen, aber üppigen “Pet Sound” (benannt als Hommage an eines von Reillys Lieblingsalben), den flimmernden Synthesizern und sehnsüchtigen Vocal-Samples in “Khenpo”, den ekstatischen Erschütterungen in “Only Get Better” oder den langsamen Schwenks und subtilen Enthüllungen in “Implant”.

Es gibt auch den Titelsong, in dem Kölsch von Gast Perry Farrell (Jane’s Addiction, Porno For Pyros) begleitet wird, der ein Mantra für die innere Reflexion singt: “I talk to water / Searching for myself / Looking for answers / Oceans of you.” Farrells Auftritt bringt eine weitere Klangfarbe, einen weiteren Geist in das Album, der gut zu seinem jüngsten Interesse an elektronischer Musik passt. “Er war völlig fasziniert von der Idee, mit Wasser zu sprechen”, sagt Kölsch und denkt darüber nach, wie wir kollektiv zur Natur als Trost, Zuhörer, Führer durch die Trauer neigen, um die Gelände des Herzens zu kartieren. Diese Kartierung ist etwas, in dem Kölsch im Laufe der Jahre erstaunlich geschickt war; Tanzmusik für Körper und Geist, sowohl für das Hier und Jetzt, als auch für das Leben danach.

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Jürgen Paape - Kompilation 2x12"

Jürgen Paape

Kompilation 2x12"

2x12inchKOMKLASSIKS2
Kompakt
20.10.2023

How do you define an artist who has never performed live, nor DJ’ed, nor ever had his photograph published and has never partaken in an interview? By the music of course. Jürgen Paape has proven this time and time again. How? Listen. Here. Right. Now. Co-owner of Kompakt. The house’s most elusive member remains the uncompromised, untainted shining star. He, who has launched the label with its very first release “Triumph“, Jürgen Paape has left a legacy of music that is a true core of the sound which Kompakt’s foundation is built on.

We celebrate Jürgen Paape with “Kompilation”. A well deserved opportunity to hear Jürgen Paape for fans and newcomers – revived and remastered and for the very first time on double vinyl – in a way that it plays through like a full length album. Some of the biggest moments of Kompakt over a three decade history are here; the chorus of “So Weit Wie Noch Nie” remains timeless – there to send shivers of pleasure down your spine as we feel at the end of exhaustive end of a night. “Take That” is an anthem for the still to be built rock stadiums of tomorrow. It’s a bonafide hit that put him in the charts in Australia and Italy. – “Come Into My Life” remains undeniably one of Kompakt’s catchiest pop tracks ever. “So Wird Die Zeit Gemacht” – builds on Paape’s signature sound with the spirit and vitality of classic house and a truly demented vocal hook. Then there’s the unique Schaffel quirkiness of “Ofterschwang” and so many other hits Jürgen Paape has delivered over the years. Well, it’s Paape!
Wie definiert man einen Künstler, der noch nie live aufgetreten ist, der noch nie als DJ aufgelegt hat, der noch nie ein Foto von sich veröffentlicht hat und der noch nie an einem Interview teilgenommen hat? Natürlich über die Musik. Jürgen Paape hat das immer wieder bewiesen. Und wie? Hört selbst. Hier. Genau. Jetzt. Er ist Miteigentümer von Kompakt. Das am schwersten fassbare Mitglied des Hauses bleibt sein kompromissloser, ungetrübter leuchtender Stern. Er, der das Label mit seiner allerersten Veröffentlichung “Triumph” aus der Taufe hob, hat ein musikalisches Vermächtnis hinterlassen, das der wahre Kern des Sounds ist, auf dem Kompakts Fundament aufgebaut ist.

Wir feiern Jürgen Paape mit “Kompilation”. Eine wohlverdiente Gelegenheit, Jürgen Paape für Fans und Neueinsteiger wieder zu entdecken – aufgefrischt, remastered und zum ersten Mal auf Doppel-Vinyl. Einige der größten Momente in der drei Jahrzehnte währenden Geschichte von Kompakt sind hier zu hören; der Refrain von “So Weit Wie Noch Nie” bleibt zeitlos – er lässt einem noch immer Schauer der Freude über den Rücken laufen, als würden wir nach durchtanzter Nacht morgens aus dem Club taumeln. “Take That” ist eine Hymne für die noch zu bauenden Rockstadien von morgen. Es ist ein echter Hit, der ihn sogar in Australien und Italien in die Charts brachte. “Come Into My Life” bleibt unbestreitbar einer der eingängigsten Popsongs von Kompakt überhaupt. “So Wird Die Zeit Gemacht” baut auf Paapes charakteristischem Sound auf, mit dem Geist und der Vitalität von klassischem House und einem wahrhaft verrückten Vocal-Hook. Und dann ist da noch die einzigartige Schaffel-Schrägheit von “Ofterschwang” und so viele andere Hits, die Jürgen Paape im Laufe der Jahre abgeliefert hat. Well, it’s Paape!

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Abraxas - Dancing As An Act Of Rebellion 2x12"
 
19

Dancing as an act of rebellion is the first Abraxas LP in collaboration with the Valencian label Soil Records. A compilation of the first project recordings released between 2020 and 2021 plus some new tracks and, in addition to this, a second vinyl by other darkwave electronic artists remixing the first one: Geistform, We Are Not Brothers, Ober Dada, Melting Dogmas, SMforma, HBK1, José Rodríguez, SOJ and PanDemian.

Abraxas is a halfway project between dark dance electronic music, philosophical reflection, socio-political activism and musical entrepreneurship. Its main goal is to shake bodies and minds by spreading messages of individual and social self-criticism from the point of view of duality, extremes and contradiction, inherent to the human being and capitalist society.

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VARIOUS - 60s Italo Pop Hits
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Northern Lite - JA

Northern Lite

JA

2x12inchUNALP17
UNA MUSIC
09.06.2021

Ja, das vierzehnte Studioa lbum von Northern Lite ist erstmals in 23 Jahren Bandgeschichte auf Deutsch. Ja, es klingt durch die unverwechselbare Stimmfarbe von Andreas Kubat auf magische Weise vertraut, aber auch hier und da nach Deichkind , Frittenbude , oder 2 Raumwohnung. Ja, auch ein wenig nach Rammstein und The Weeknd . Ja, worauf sollten sie auch noch warten, was gibt’s in dieser Welt für eine B and die seit einem Vierteljah rhundert durch die internationale Musik landschaft geistert zu verlieren? Ja, die Welt hat sich für uns alle geändert, ja, auch für Northern Lite.

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Caribou - Suddenly Remixes EP

Caribou

Suddenly Remixes EP

12inchSLANG50301
CITY SLANG
03.03.2021

Since the February release of Suddenly - Dan Snaith aka Caribou's critically acclaimed seventh album - tracks from the album have been remixed by Four Tet, Morgan Geist and Floating Points. Snaith follows up with a new EP of remixes by four exciting new artists - Shanti Celeste, Kareem Ali, Logic1000 and India Jordan - each with their own unique takes on standout tracks from the record.

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John Tejada - Year Of The Living Dead 2x12"

With his new album, Year Of The Living Dead, Vienna-born and LA-based producer John Tejada finds a blissful extended moment of balance between the new and the familiar. Anyone who’s followed his career to date, which has included four previous albums for Kompakt, outings for storied labels like Plug Research, Playhouse and Cocoon, and numerous remixes and collaborations – most recently, his Wajatta duo with actor and musician Reggie Watts – will immediately sense the warmth and eloquence that Tejada brings to his gilded, pliant techno and electro hybrids. But there’s more here, too; an explorer’s glimmer in the producer’s eye, as he gets to grips with new ways of working and being, while offering a reflective opening for the listener, something echoed in artwork by graphic designer and ‘contemplative artist’ David Grey.

“The album was started using tools I was unfamiliar with, which became an interesting exploratory process,” Tejada says. “Staying away from the obvious and having to re-learn simple things was a fun challenge.” You can hear these new creative pulsions pushing the eight tracks on Year Of The Living Dead ever-forward; the album has an unique cast, and though there are trace elements of the genres Tejada has indulged previously, he’s never quite put them together this way before. There’s the dubwise glitter sprinkled across the moody opener “The Haunting Of Earth”, the kind caresses found amongst the deftly woven textures of “Sheltered”, and the churchy melancholy, all hymnal and golden, of “Echoes Of Life”.

Year Of The Living Dead also speaks obliquely to its moment, though Tejada works this implicitly, allowing the strange circumstances of 2020 to cast their inevitable shadow without being obvious or didactic. “The production process began right before lockdown and continued through what felt like a very serious time for all of us,” he recalls. “Not being able to see or touch our loved ones made me feel we are all like ghosts. We can observe from a distance but cannot really be there. We are isolated and alone.” And yet, Year Of The Living Dead’s tenderness offers an out for that anxiety and loneliness, its intimate immensities gifting the album a redemptive and compassionate core. Compact and glistening, Year Of The Living Dead sculpts unassuming beauty.

Mit seinem neuen Album “Year Of The Living Dead“ findet der in Wien geborene und in Los Angeles lebende Produzent John Tejada die richtige Balance zwischen Neuem und Vertrautem. Wer seine bisherige Karriere verfolgt hat, seine vier Alben für Kompakt, Beiträge für Labels wie Plug Research, Playhouse und Cocoon, zahlreiche Remixe und Kollaborationen wie zuletzt das Projekt Wajatta zusammen mit dem Schauspieler und Musiker Reggie Watts, spürt sofort wieder die Wärme und Eloquenz, die Tejada in seine geschmeidigen Techno-Elektro-Hybride einbringt. Doch es geht auch noch einen Schritt weiter. Da ist dieses Aufblitzen des Entdeckers im Auge eines Produzenten, der sich mit neuen Arbeits- und Seinsweisen auseinandersetzt und dem Zuhörer gleichzeitig etwas sehr Offenes und Nachdenkliches anbietet, etwas, das im Artwork des Grafikdesigners und "kontemplativen Künstlers" David Grey nachklingt.

"Ich hatte angefangen, das Album mit mir noch unbekannten Tools zu produzieren, was sich zu einem interessanten Forschungsprozess für mich entwickelte", sagt Tejada. "Sich vom allzu Offensichtlichen zu trennen und einfache mal Dinge neu lernen zu müssen, war eine recht spaßige Herausforderung.“ Man kann diese neuen kreativen Impulse hören, die “Year Of The Living Dead“ auf einer Länge von 8 Tracks nach vorne treiben; das Album hat einen einzigartigen Ansatz, denn obwohl es Elemente der Genres gibt, denen Tejada zuvor gefrönt hat, hatte er sie doch noch nie zuvor so zusammengefügt wie hier. Da ist dieses dubbige Glitzern im atmosphärischen Opener "The Haunting Of Earth", die freundlichen Zärtlichkeiten, die man in den Texturen von "Sheltered" findet, und schließlich die heilige Melancholie im hymnischen "Echoes Of Life".

Auch “Year Of The Living Dead“ enthält Andeutungen auf die momentane Situation und erlaubt es, den seltsamen Umständen des Jahres 2020, ihren unvermeidlichen Schatten zu werfen, ohne dabei zu offensichtlich oder gar belehrend zu sein. "Der Produktionsprozess begann kurz vor dem (ersten) Lockdown und setzte sich in einer Zeit fort, die sich für uns alle als eine sehr ernste Zeit anfühlte", erinnert er sich. "Da wir nicht in der Lage waren, unsere Lieben zu sehen oder zu berühren, hatte ich das Gefühl, dass wir alle wie Geister sind. Wir können nur distanzierte Beobachter sein, aber wir können nicht wirklich anwesend sein. Wir sind isoliert und allein." Und doch scheint die Zärtlichkeit von "Year Of The Living Dead" einen Ausweg aus dieser Angst und Einsamkeit anzubieten, die grenzenlose Intimität des Albums enthält einen erlösenden und mitfühlenden Kern. Derart konsistent und schillernd formt "Year Of The Living Dead" eine unprätentiöse Schönheit.

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Boston 168 - Vax Of Love

Das italienische Acid Duo ist zu unserer Freude mit der „Vax Of Love“ EP zurück bei BPitch, die beiden veröffentlichten hier 2019 die „909 Therapy“ EP und davor schon das erfolgreiche „Drops In Heaven“, damals ihr Debut bei BPitch. Sie setzen ihre Experimente mit industriellem Sound und der quirligen, zeitlosen Roland TR-303 fort. Was wir hier hören ist der Sound Turins einer der italienischen „Motor Cities“, der Geist verlassener Fabriken ist in jedem Beat und jeder Bass- und Acid-line präsent.

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DIIV - OSHIN

DIIV

OSHIN

12inchCTLPV1158
Captured Tracks
22.05.2026
  • 1: (Drunn)
  • 2: Past Lives
  • 3: Human
  • 4: Air Conditioning
  • 5: How Long Have You Known
  • 6: Wait
  • 7: Earthboy
  • 8: (Drunn Pt. Ii)
  • 9: Follow
  • 10: Sometime
  • 11: Oshin (Subsume)
  • 12: Doused
  • 13: Home

Das bahnbrechende Debütalbum ,Oshin" von DIIV kommt mit einem neuen Cover zurück in die Läden! Das erste Album von DIIV verbindet auf coole Weise Erinnerungen mit Halbvergessenem und schafft so eine musikalische Welt aus alter Luft und frischem Wind. Diese Songs erinnern uns an die Liebe in all ihrer irdischen Perfektion und Perversion. Ein Großteil der Anziehungskraft von DIIV entstand in dem Prozess, den Zachary Cole Smith durchlief, um diese ersten Kompositionen mitten im Sommer zu entdecken, während er sich in einer Ecke eines Malerateliers in Bushwick ohne Klimaanlage und mit Blick aus dem Fenster verkrochen hatte. Er umgab sich mit Kassetten und LPs von Lucinda Williams, Arthur Russell, Faust, Nirvana und Jandek, mit Schriften von N. Scott Momaday, James Welsh, Hart Crane, Marianne Moore und James Baldwin sowie mit Träumen von Außerirdischen, Zuneigung, Geistern und der fernen Natur (wie er sie sich von seinem Fenster mit Blick auf die Morgan L-Bahn aus vorstellte). Die daraus resultierende Musik ist ebenso tiefgründig wie einhüllend und lädt dazu ein, sich in einer Zeit von Kurzform-Inhalten und endlosem Scrollen in ihren Verflechtungen zu verlieren.

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expected to be published on 22.05.2026

THOMAS DOLLBAUM - BIRDS OF PARADISE
  • 1: Visitation
  • 2: Dozen Roses
  • 3: Rabbits
  • 4: Coyote
  • 5: Waterbird
  • 6: Big Boi
  • 7: Pulverize
  • 8: King's Landing
  • 9: Scrub Jay
  • 10: Blue Meets Blue

Ein authentischer Geschichtenerzähler der heutigen Indie-Rock-Szene ist der in Tampa geborene und in New Orleans lebende Singer/Songwriter Thomas Dollbaum, und ,Birds of Paradise" ist sein bisher kraftvollstes und dynamischstes Werk. Nach seinen von Kritikern hochgelobten Alben "Wellswood" (Big Legal Mess, 2022) und "Drive All Night EP" (Dear Life Records, 2025) ist "Birds of Paradise" ein Abschiedsbrief an verlorene Liebste und sein früheres Ich. In diesen Songs sucht Dollbaum nach Akzeptanz an vergänglichen Zwischenorten: in den Kiefernwäldern Floridas, auf Nebenstraßen, die zur 1-95 führen, wo Vögel über das Wasser fliegen. Und obwohl die Geister seiner Alt-Country-Vorgänger Townes und Molina definitiv präsent sind, tritt Dollbaum auf Birds of Paradise aus ihrem Schatten heraus - er winkt der Vergangenheit zu und klingt dabei umso mehr wie er selbst. Dieser Moment - dieses Album - ist längst überfällig. Die Aufnahmen zu Dollbaums beiden vorherigen Veröffentlichungen hatten aufgrund von Umständen, die außerhalb seiner Kontrolle lagen, viel zu lange gedauert, was ihn frustriert zurückließ. Nachdem er acht Jahre lang von zu Hause weg war, war der Ort, den er verlassen hatte, nicht mehr der Ort, an den er sich erinnerte, und die Unveränderlichkeit der Natur fühlte sich wie eine Konstante an, über die er schreiben wollte. Mit einem Gefühl der Unmittelbarkeit schrieb er ,Birds of Paradise" in drei Monaten. Er rief die Musiker an, denen er am meisten vertraute und die er am meisten bewunderte - Nick Corson, Josh Halper und Jake Lenderman - und bat sie, sich mit ihm bei Dial Back Sound in Water Valley, Mississippi, mit dem Produzenten/Toningenieur Clay Jones zu treffen. Sie lernten das Album in vier Tagen ein und nahmen es auf, wobei sie einen Blitz in einer Flasche einfingen, eine klangliche Offenbarung, auf die Dollbaums Songwriting schon immer gewartet hatte. Mit der Hilfe von Lenderman, Halper, Corson und Jones ist ,Birds of Paradise" Dollbaums hart erkämpfter Durchbruch. Lebendig und nachhallend wie Gedichte und Kurzgeschichten, die man nicht vergessen kann: Kojoten heulen, Vögel fliegen nach Süden, Kinder jagen Kaninchen durch das Zuckerrohr und Zigaretten kosten vier Dollar pro Packung. Birds of Paradise erinnert uns daran, woher wir kommen - an die Dinge in uns, die wir vergessen haben - wir brauchten nur Dollbaum, um uns das zu zeigen. So blickt man ohne Angst oder Scham zurück. So sieht Authentizität aus.

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SIMON JOYNER - TOUGH LOVE LP 2x12"
  • 1: Annelie
  • 2: Wild Palms
  • 3: Drowning Man
  • 4: Two Black Irises
  • 5: Vagabond
  • 6: Isn't This How The Story Always Begins?
  • 7: Winter Says
  • 8: Last Call For Karaoke
  • 1: In A Room Like This
  • 2: How To Talk To Your Man
  • 3: Allegiances
  • 4: Anniversary Song
  • 5: Tough Love

Seit über 30 Jahren ist Simon Joyner eine Ausnahmeerscheinung - ein vollkommen unabhängiger Künstler, der sich ganz auf sein Handwerk konzentriert. Der in Omaha lebende Singer-Songwriter veröffentlichte Anfang der 90er Jahre erstmals Musik und ist seitdem seinem Weg treu geblieben. Joyners Songs voller stiller Freude und Herzschmerz haben verschiedene Generationen von Künstlerkollegen geprägt und zeigen sich als offensichtlicher Einfluss bei Acts wie Bright Eyes oder Kevin Morby sowie als Anklänge gemeinsamer Perspektiven bei den nachfolgenden Lenkers, Oldhams und Molinas. "Tough Love", Joyners 19. Studioalbum, setzt diesen Aufwärtstrend fort. Obwohl es untrennbar mit der persönlichen Trauer von "Coyote Butterfly" aus dem Jahr 2024 verbunden ist - dem autobiografischen Album, das Joyner nach dem Tod seines Sohnes aufgenommen hat - erforscht dieses neue Album das Konzept der ,tough love" als Dichotomie, die auf verschiedene fiktive Beziehungen angewendet wird, darunter romantische, familiäre und politische. Dieser Balanceakt zeigt sich in lebhaften Schilderungen alltäglicher Herzensschmerzen und in der Auseinandersetzung mit politischer Wut und dem Verrat am amerikanischen Traum. Eines der Wunder von Joyners Werk ist, dass sich seine Muster nicht wiederholen, sondern wandeln. Anspielungen auf Cohen, Dylan und die Velvets sind seit den frühen Lo-Fi-Tagen Teil seines Songwritings, doch die Art und Weise, wie diese Vorbilder einfließen, verändert sich ständig. Während Joyners raue Akustiksongs im Rampenlicht stehen, werden sie von E-Gitarren angestachelt und sind von experimentellen Tendenzen durchdrungen. Die Rocksongs bilden einen Mittelweg zwischen minimalistischen Grooves, die von Velvet Underground der Loaded-Ära übernommen wurden, und der ekstatischen rhythmischen Verrücktheit von Can. Wenn wir beim vorletzten Track, ,Anniversary Song", angelangt sind, haben die geisterhaften Vocals und die Scratches des mikrotonalen Synthesizers die Grenzen zwischen Joyners Folk-Sänger-Herz und seinem Avantgarde-Geist verwischt. All das mündet in den 20-minütigen Titeltrack, der "Tough Love" abschließt - ein erschütternder Sturz in einen scheinbar bodenlosen Abgrund aus Reue, Überlebensschuld und unverblümter Trauer. Er leiht sich eine repetitive Struktur aus Lou Reeds erzählter Suite ,Street Hassle" und kombiniert sie mit dem seitenfüllenden Zeugnis von Dylans ,Sad-eyed Lady of the Lowlands", Joyner erzählt dazu aus der Perspektive seines verstorbenen Sohnes, der zu seinem Vater spricht, all seine Fehler darlegt und schonungslos hervorhebt, dass nichts davon rückgängig gemacht werden kann. Bald jedoch öffnet sich diese Qual zu etwas Transzendentem, sowohl in ihrer eleganten Bildsprache als auch in ihrer ätherischen Atmosphäre. Die letzten Momente des Albums gewähren die Erlaubnis zur Selbstvergebung und hoffentlich eines Tages auch zum Verständnis. Dieses kathartische Ende bringt all die verworrenen Gefühle, die sich durch "Tough Love" ziehen, auf den Punkt. So wie Joyner das Songwriting aus ungewöhnlichen Blickwinkeln angegangen ist, die sich jedes Mal ändern, wenn er zur Gitarre greift, um ein neues Album aufzunehmen, so verändert sich auch auf "Tough Love" seine Beziehung zu Trauer, den alltäglichen Kämpfen und dem ewigen Streben nach etwas Besserem.

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FRANCOIS BAYLE - JEITA OU MURMURE DES EAUX
  • 1: Murmure Des Eaux
  • 2: Cloches Fossiles
  • 3: Murmure Des Abeilles De Pierre
  • 4: Bouche D'ombre
  • 5: Rverie De La Multiplication
  • 6: Le Vaisseau Nadir
  • 7: Oracle / 1
  • 8: Murmure Des Eaux / 2
  • 9: L'eau Verticale
  • 10: Ailleurs
  • 11: Rverie De La Résonance
  • 12: ? Eau-Forte »
  • 13: Murmure Des Dentelles D'eau
  • 14: Intervalles D'eau
  • 15: Écritures Murmurées
  • 16: Oracle / 2
  • 17: Murmure Des Eaux / 3

,Jeîta ou murmure des eaux", ein Hauptwerk im Repertoire von François Bayle, bietet eine Reise und ein Eintauchen in eine Welt entfesselter Energien, wobei die Jeîta-Höhle sowohl als Kulisse als auch als Teilchenbeschleuniger dient. Hier steht die Höhle in der Tat ebenso sehr für die konkrete Quelle der Inspiration des Komponisten wie für den geistigen Raum, in dem Metamorphosen stattfinden. Durch die Verbindung solcher bildlicher Räume und immaterieller Klangprojektionen beschwört François Bayle ein weiteres Subjekt herauf, einen Bewohner der vielschichtigen und symbolischen Höhle: das hörende Subjekt, das sich immer implizit im Zentrum von François Bayles musikalischen Anliegen und dem von ihm stets vertretenen Weg offenbart: dem akusmatischen Ansatz. - françois J. Bonnet, Paris, 2025

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Sorry - COSPLAY LP

Sorry

COSPLAY LP

12inchWIGLP537
Domino Records
21.05.2026

Das dritte Album der Londoner Band Sorry!

Seit ihrem Debüt "925" 2020 arbeiten Sorry an einer Topografie aus Anspielungen, Zitaten, falschen Fährten. Nun, mit COSPLAY (ab 7. November bei Domino), reißen sie die Landkarte ab, zeichnen alles neu. Ein Album als Maskenball: Jede Figur darf hier auftreten, lebend oder tot, real oder erdacht. Es ist das Werk, das Sorry von sich selbst befreit. Das Album fühlt sich an wie ein Spielzimmer für popkulturelle Geister. Ein Guided by Voices-Song mutiert zur Ballade über die Schmuddelecken des Ruhms, die berühmteste Cartoonfigur der Welt schleicht sich als Sirene ins Bild, theoretische Physik wird zu Rockmusik, die schwerer schlägt als jede Formel. Sorry haben das neue Material bereits live erprobt, erst auf eigener UK-Tour, dann als Support von Fontaines D.C., und man hört die Mischung aus Selbstsicherheit und Übermut, die dabei gewachsen ist.

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Jack Johnson - SURFILMMUSIC LP 2x12"

SURFILMUSIC, ein Dokumentarfilm, der Johnsons Entwicklung vom Surfer zum Filmemacher und schließlich
zum weltbekannten Musiker nachzeichnet, begleitet ihn bei der Entstehung seiner legendären Surf-Filme
”Thicker Than Water” (1999) und ”The September Sessions” (2000). Diese Klassiker offenbarten Johnsons
künstlerische Sichtweise durch seine Kamera und seine Gitarre und begründeten letztlich seine Musikkarriere.
Der neue Film feiert die lebenslangen Freundschaften und die vom Meer geprägte Gemeinschaft, die Johnsons Weg geprägt haben, und zeigt viele der Surfer, die in den Originalfilmen zu sehen waren, darunter Kelly
Slater, Rob Machado und die Malloy-Brüder. Er fängt auch den gemeinsamen Geist der Entdeckungslust
und Kreativität ein, der seine Musik und seinen Umweltschutz bis heute inspiriert.
Für den Soundtrack schlossen sich Hermanos Gutiérrez, langjährige Bewunderer von Johnsons Musik und
Surf-Filmen, ihm im Studio an, wo Johnson auch wieder mit dem Produzenten Mario Caldato Jr. (Beastie
Boys, Seu Jorge, Beck) zusammenkam, der mehrere von Johnsons beliebtesten Alben, darunter ”In Between
Dreams” und ”Sleep Through the Static”, co-produziert hatte. Was als gegenseitige Wertschätzung begann, entwickelte sich schnell zu einer kreativen Verbindung und Freundschaft, aus der ein wunderschöner
neuer Song, „Hold On To The Light“, und eine originelle Filmmusik hervorgingen. Ihre Zusammenarbeit
wird sich auch auf die Bühne erstrecken, wo die Brüder an vielen Terminen als Vorgruppe für Johnson
auftreten werden.
Außerdem enthält das Album 4 einzigartige Tracks, welche Johnson in den 1990er Jahren auf seinem 4-
Spur-Kassettenrekorder aufgenommen hat.

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expected to be published on 15.05.2026

HEROES 2 NONE - A WASTE OF TIME AND MONEY
  • 1: Gone
  • 2: Good Behaviour
  • 3: Crack Under Pressure
  • 44: Life
  • 5: Going Home
  • 6: Royal Poke
  • 7: Lessons To Be Learned
  • 8: Pancho's Cannon
  • 9: Saure Kirsche & Doppel Korn
  • 10: Die Young
  • 11: Doctors Orders
  • 12: Special Brew

Dänemarks Streetpunk-Aushängeschild HEROES 2 NONE liefern mit A WASTE OF TIME AND MONEY ihr bislang stärkstes Statement. Lauter, schärfer, kompromissloser. A WASTE OF TIME AND MONEY ist Streetpunk mit Haltung, Humor und Fäuste-hoch-Refrains. Produziert von Tue Madsen. Oi! lebt! Heroes 2 None ist eine Street-Punk-/Oi!-Band aus Aarhus, Dänemark, und reiht sich damit in eine lange Tradition von Bands dieser Art von dort. Geradliniger, unkomplizierter Sound, der einfach gehalten bleibt und dem Geist des Punk treu bleibt. Nenn es, wie du willst (Oi!, Street-Punk, Hardcore-Punk, Punkrock usw.) - wenn es gut klingt, dann machen HEROES 2 NONE es trotzdem, auch wenn es ein bisschen vom Genre abweicht. Die Bandmitglieder verfügen über einen reichen Erfahrungsschatz aus verschiedenen Bands wie The Zero Point, War Of Destruction, Skaloot, The Hoolies, The Guv'nors, The Outfit und Last Seen Laughing aus den letzten 35 Jahren. 180g transparent blue vinyl, 300 Stück ww, handnummeriert mit Einleger oder als CD im Digipak mit Booklet & Bonustrack.

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