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Potato Beach - DIP IN LP

Potato Beach

DIP IN LP

12inchSILUH118
SILUH RECORDS
15.03.2024

Hinter dem Bandnamen Potato Beach versteckt sich ein Wiener Indie-Surf Kollektiv rund um Mastermind Jannik Rieß. Bislang gab es eine EP, die als Tape erschienen ist. Der Strand ist für alle da! "Back on the road, driving slowly, sipping coke" - Mit den ersten Zeilen auf "DIP IN" legt Jannik Rieß direkt ein Geständnis ab. Der deutsche Wahlwiener und Multiinstrumentalist hinter dem Musikprojekt Potato Beach, bekennt sich mit seinem Debüt zum Softdrink bei Einhalten des Tempolimits - und damit zur eigenen Kartoffeligkeit. Sympathisch! Potato Beach's durchaus nostalgischer Garage-Rock versucht gar nicht erst, dem Bravado und Machismo alter (The Kinks) oder neuer (Foxygen) Inspirationen nachzueifern. Rieß erzählt lieber seine eigenen Geschichten in der lähmenden Sommerhitze Wiens, irgendwo zwischen zu lang jung bleiben und zu früh alt werden. Die Platte braucht keine waghalsigen Salti vom Zehner schlagen, um in die Tiefe zu gehen. Vielmehr lädt sie uns dazu ein, mit baumelnden Füßen am Beckenrand tief ins Rot-Weiß der Freibadpommes zu tauchen. Schmeckt vertraut - und ziemlich lecker. So wabern simple, aber sorgfältig arrangierte Vintage-Riffs und schrullige Orgeln wie Hitzeschlieren am Horizont, wenn Rieß "Why are we feeling guilty for not doing anything?" oder "How can anyone go to work?" die blöden Fragen stellt, über die wir alle rätseln. Potato Beach's Selbstreflexionen sind am Puls der Zeit getaktet und sprechen dabei ganz ungezwungen 0,5 bis 2,5 Kartoffelgenerationen von der Pelle. So handeln sie nicht etwa von Heroin und Manic Pixie Dream Girls, sondern von Ghosting, Fernbeziehungen oder dem Gefühl der Einsamkeit unter Vielen. Potato Beach befreit den Küstenrock der 60er vom alten Rost und verleiht ihm mit ehrlichen, nachdenklichen und bodenständigen Anekdoten einen zeitgenössischen Anstrich. Dass Potato Beach mit "DIP IN" nicht dem Mackertum seiner Blaupausen folgt, ist kein Zufall. Nachdem Rieß' musikalische Vorbilder durch ihren Sexismus unhörbar wurden, sah er sich gezwungen, seine Lieblingsmusik selbst neu zu schreiben. Dass er das komplette Instrumentarium und den Gesang der 11 Tracks im Alleingang aufgenommen hat, zeigt: Dem ist das wirklich wichtig. Hingabe, Leidenschaft und Weltschmerz hallen jedenfalls deutlich hörbar aus dem Röhrenverstärker. Nur vereinzelt tauchen Vertraute Musiker:innen der Schwesterbands Peter the Human Boy oder Gardens auf, um ein Cello hier oder ein Keyboard dort einzuspielen. Die sind auch dabei, wenn die Freibäder Wiens warm genug werden, um die Platte live zu performen. Bis dahin sorgt "DIP IN" mit seiner warmen Melancholie für süße Tagträume vom Sehnsuchtsort Strand. "DIP IN" erinnert uns: Ob Potaetoe oder Potahtoh, every Body is a Beach Body!

Reservar15.03.2024

debe ser publicado en 15.03.2024

Tropenkoller - Tropenkoller 86-88

Karl-Marx-Stadt (now Chemnitz) was one of the GDR’s subcultural hubs in the late 1970s and 80s. The industrial city in Saxony produced an impressively wide informal cultural programme beyond state structures. Bands such as Die Gehirne, Knut Baltz Formation, Die Arroganten Sorben, Kartoffelschälmaschine, AG Geige or the projects of cassette label klangFarBe created a complex artistic environment, in which Tropenkoller ran its spiritual exercises from 1986 to 1989. The “introverted experiment” remained distinct yet was exemplary of a KarlMarx-Stadt sound that considered dissonance a non-ideological form of harmonics. A first and only tape appeared in 1988. The extravagant packaging illustrated the edition’s exclusive nature; no more than twenty-five copies were released by Tropenkoller into the limited coterie of its open circle. tapetopia is a series of vinyl releases based on cassettes from East Germany’s 80s underground, particularly from the East Berlin "Mauerstadt" music scene, featuring original layouts and track lists. For over 30 years after their initial “release” the music on these tapes was neither available on vinyl nor CD, but they were important statements in the canon of the GDR subculture. Contrary to the small print runs of the time, many of the bands were considered cult in the underground,but suspect in the higher floors.

Reservar26.01.2024

debe ser publicado en 26.01.2024

Various - Festplatte

Various

Festplatte

12inchYNFND030
YNFND
27.10.2023

Seit 18 Jahren führen sie Echtzeitgespräche, ohne sich dabei aufzuführen. 2-9 Berliner Ladies, die sich live durch Stile und Geschichten spielen und dabei schon an die 200 B a n d s f o r m i e r t e n . G e n r e : K o n z e p t - P e p . Jedes Konzert und damit jede Band sind textlich und namentlich unauflösbar mit allen Beteiligten, Spielort und Setup verknüpft, Wiederholungen waren nur in Ausnahmen erlaubt. Doch nun gibt es sie doch: Festplatte. Eine Compilation.

Auf Seite A sehnen sich Spassbremse mit Engelsstimme nach Freiheit, während die Abstände im dunkel treibenden Offbeat über den Kontrollstaat schmunzeln. Pimmelbett rappen und schwelgen episch in the „Infinite Nature of Dreams“. Und nachdem die supersymmetrischen Teilchen elegisch über Einsamkeit sinnieren, feiern Leh Kokott ihren Sommerhit 2015 „un Bouton“.

Four-to-the-floor sagen Fräuleinschein auf Seite B und denken dabei an „Kartoffelpüree“, worauf eine unbekannte Band in finnischer Tradition ihrer Stammkneipe hinterher weint. Die Kraft der Selbstbefriedigung wird im Blues zelebriert und balkanesk besingt Puncikák ein dringendes Bedürfnis in allen ihr zur Verfügung stehenden Registern. Die Flöhe und die Drunken Sinkers vollenden im Punk.

An den Vocals lernt man alle Musikerinnen kennen, begleitet von einer klassischen Bandbesetzung, eingestreuten Spielereien und diesem unwiderstehlichen Cello. Festplatte - ein Fest von Platte. Im Herzen der Punk, im Ohr ein Wurm.

Reservar27.10.2023

debe ser publicado en 27.10.2023

Die Fantastischen Vier - Jetzt Geht's Ab LP

JETZT GEHT’S AB ist das Debütalbum der HipHop Formation DIE FANTASTISCHEN VIER und wurde am 27.08.1991 veröffentlicht.

Im Dezember 1988 kehrten Smudo und Thomas D, die Teil der größtenteils auf Englisch rappenden Combo The Terminal Team waren, von einem gemeinsamen Aufenthalt in den USA zurück, wo sie auch einige Auftritte absolviert hatten. Während ihre englischsprachigen Texte weitgehend belächelt worden waren, hatten sie für die deutschsprachigen Raps Anerkennung erhalten. Nach ihrer Rückkehr schlugen sie DJ Hausmarke und And.Ypsilon, die ebenfalls Mitglieder des Terminal Teams waren, daher vor, dass sie fortan konsequent als deutschsprachige Band auftreten sollten, was auf Zustimmung stieß.

Smudo hierzu:
„Ab diesem Moment übersetzten wir alles. Wirklich alles. Wir sagten nicht mehr „scratchen“, sondern „Platten kratzen“. Unsere Musik hieß natürlich nicht mehr Rap, sondern Sprechgesang. Es war eine Mission. Es diente unserer Selbstfindung.“
Bereits 1990 hatten Die Fantastischen Vier mit dieser neuen Ausrichtung einen Ruf als gute Liveband erlangt. 1991 schließlich folgte der Plattenvertrag.

”Jetzt geht’s ab“ stellte in der deutschen Hip-Hop-Szene, die überwiegend anglophone Texte schrieb, ein Novum dar und schaffte es auf Platz 22 der deutschen Musikcharts.

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