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BRIA SALMENA - BIG DOG

Bria Salmena

BIG DOG

12inchSPLPX1647
Sub Pop
28.03.2025
  • Drastic
  • Backs Of Birds
  • Closer To You
  • Hammer
  • Radisson
  • Twilight
  • On The Line
  • Stretch The Struggle
  • Rags
  • See'er
  • Peanut
  • Water Memory

Bria Salmenas Solo-Debütalbum "Big Dog" erzählt eine Geschichte der Transformation - eine zutiefst persönliche Erkundung der Widerstandsfähigkeit und eine Erklärung der künstlerischen Unabhängigkeit, die durch Zusammenarbeit geschmiedet wurde. Lange Zeit als Frontfrau der kanadischen Post-Punk-Band FRIGS und als Sängerin in Orville Pecks Live-Band gefeiert, erreicht Salmena mit "Big Dog" den vorläufigen Höhepunkt ihrer künstlerischen Entwicklung. Getragen von ihrer souveränen Stimme, die abwechselnd zart, rau und trotzig ist, durchquert das Album das Terrain der Verletzlichkeit und Verbundenheit und markiert die Ankunft einer Künstlerin, die mutig zu sich selbst findet. "Big Dog" ist ein Album mit großen Gefühlen und großen Ambitionen. Musikalisch vereint es Elemente von hypnotischem Krautrock und schimmerndem Shoegaze, opulentem Gothic und pulsierendem Darkwave mit einer Mischung aus elektronischen Texturen zu einem ausgefeilten und oft unheimlichen Sound. Inmitten dieser weitläufigen Klanglandschaft stehen Salmenas kraftvolle lyrische Bilder und ihr großartiger Gesang im Mittelpunkt. Für Salmena ist es unmöglich, die persönliche Reise, die "Big Dog" darstellt, von der Zusammenarbeit zu trennen, die zu seiner Entstehung führte. Salmena arbeitete mit dem Produzenten und Multiinstrumentalisten Duncan Hay Jennings zusammen, der sowohl bei FRIGS als auch in der Band von Orville Peck spielte. Vor "Big Dog" gaben die beiden auf Brias zwei "Cuntry Covers" EPs klassischen und modernen Americana-Songs eine Gothic-Dream-Pop-Behandlung. Jennings, der nicht nur Salmenas engster kreativer Mitarbeiter, sondern auch ihr engster Freund ist, schrieb "Big Dog" mit Salmena über mehrere Jahre hinweg, in denen Salmena in LA und Jennings in Toronto lebte. Graham Walsh (Holy F**k, METZ, Debby Friday, Alvvays) half den beiden, ihre aufkeimende Mischung aus Rock und elektronischer Musik weiter zu verfeinern, während Meg Remy (vom von der Kritik gefeierten experimentellen Pop-Projekt U.S. Girls) sich vor allem auf Salmenas Gesang konzentrierte. Remy half dabei, die unvergesslichen Darbietungen, die im Mittelpunkt von "Big Dog" stehen, durch eine Reihe von kathartischen Treffen herauszukitzeln und drängte Salmena dazu, noch tiefer in die Bedeutung ihrer Texte einzudringen und wirklich über verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes ihrer Stimme nachzudenken. Als "Big Dog" zusammenkam, wurde deutlich, dass Salmenas Songwriting eine rohe und intime Wendung genommen hatte, die weit über die Arbeit von ihr und Jennings auf ihren vorherigen EPs hinausging. Der Sound von "Big Dog" schwebt zwischen zwei Welten, düstere Punk-Ehrlichkeit, die immer unter einer glänzenden Atmosphäre brodelt, die man nicht ignorieren kann. Es gibt Anklänge an den Alternative Rock - man denkt an Holes "Live Through This", The Distillers, Mazzy Star - und mit Lee Ranaldo von Sonic Youth steuert eine echte Alternative-Rock-Ikone die Gitarre zu "See'er" bei. Aber es gibt auch eine Geschmeidigkeit, die ebenso sehr an den Coldwave der 80er Jahre erinnert wie an ekstatische Formen der Tanzmusik. Salmenas satte Stimme ist allgegenwärtig, ein konstantes warmes Glühen in einem Geflecht aus mechanischen Klängen. In seinem Kern ist "Big Dog" mehr als nur eine Platte über die Entdeckung, wer man ist, indem man schmerzhafte Erfahrungen verarbeitet. Es ist eine Platte über die Entdeckung, dass man nie wirklich allein ist.

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PERFUME GENIUS - GLORY
also available

BLUE COLOURED EDIT


Mit "Glory" veröffentlicht Mike Hadreas aka Perfume Genius sein siebtes Studioalbum. Zusammen mit seinem Partner Alan Wyffels und Produzent Blake Mills ist eine Platte entstanden, die nach außen hin strahlt, in seinen makabren Bildern und seinem aufgewühlten Innern aber das Tor in eine Welt von Entfremdung, Sehnsucht und Verlangen aufmacht. Es ist der Konflikt zwischen dem Außen und dem Innen, der Hadreas beschäftigt, der Widerspruch zwischen einem künstlerischen Leben in der Öffentlichkeit und dem Wunsch nach Isolation. In seinen Charakterskizzen betrachtet der US-Künstler mit der Sorgfalt eines Schriftstellers Szenen von Freundschaft, Verlangen und Intimität durch eine queere Prima, während er sich musikalisch geöffnet und in seinem Songwriting-Prozess mehr Raum für Gruppendynamik gelassen hat: "Es ist auf eine Weise kollaborativ, die es besser macht", so Hadreas, "aber auch beängstigender - es fühlt sich verletzlicher an". Dass Glory dennoch ein zutiefst persönliches Album geworden ist, liegt auch daran, dass Hadreas seine eigenen Ängste vor dem Hintergrund der Entwicklung einer den Zeitgeist durchdringenden, allgemeinen Paranoia reflektiert. Mit seinen fein gesponnenen Tracks wirkt "Glory" beizeiten wie eine Kollektion neuer Standards für queere Romantiker und alte Seelen im Tumult der Gegenwart.

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El Michels Affair - Mr. Brew b/w Kodak
  • 01: Mr. Brew
  • 02: Kodak

Während er weiterhin als Produzent und Musiker für andere Künstler tätig ist, verwöhnt uns El Michels Affair mit einem neuen Zweiseiter mit Instant-EMA-Klassikern. Die bedrohliche Einleitung von ,Mr Brew" auf der A-Seite weicht einer schönen und weitläufigen Melodie in einer klassischen Spannungs- und Entspannungsdynamik. Sanfte Gitarren, Streicher, Flöten und Blechbläser wechseln sich nahtlos mit der schweren Schlagzeugspur ab und schicken jeden mit Synästhesie in eine Welt voller Farben. Die B-Seite ,Kodak" ist eine Meisterklasse in Raum und Arrangement. Der sanfte Rhythmus des Schlagzeugs wird mit großartiger Instrumentierung geschmückt, die die perfekte Stimmung erzeugt. EMA bringt nie zu viel Farbe auf die Leinwand und fängt immer die Stimmung ein.

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Junior Scaife And The Penrose Scholars - Nobody Gets My Love / Too Much Too Son 7"
  • A1: Nobody Gets My Love
  • B1: Too Much Too Soon

Junior Scaife meldet sich mit zwei auffallend souligen Songs zurück, die von Penrose-Mitstreiter Anthony Masino produziert und mitgeschrieben wurden. Als einer der begabtesten Sänger in der aktuellen Soul-Szene verleiht Junior Scaife jeder Silbe eine tiefe Seele. Mit seinem vibrierenden Groove und der ansteckenden Melodie verbindet "Nobody Gets My Love“ die "rawness" des Detroit-Souls aus den späten Sechzigern a la Hestor und Wylie mit einem entspannten Westcoast-Je-Ne-Sais-Quoi. Auf der Flipside erscheint mit „Too Much Too Soon“ eine raue Ballade mit Wah Wah Effekten, die in der Low-Rider-Szene sicherlich für Aufsehen sorgen wird.

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JAPANESE BREAKFAST - For Melancholy Brunettes (& sad women) MC (TAPE)

Nach einem Jahrzehnt, in dem die Band das Beste aus improvisierten Aufnahmeräumen in Lagerhäusern, Wohnwagen und Lofts gemacht hat, ist „For Melancholy Brunettes (& sad women)“, das vierte Album von Japanese Breakfast, die erste richtige Studioveröffentlichung der Band. Produziert von Grammy-Preisträger Blake Mills, zieht sich Frontfrau und Songschreiberin Michelle Zauner von der hellen Extrovertiertheit des Vorgängers „Jubilee“ zurück, um die dunkleren Wogen zu erforschen, die in ihrem Inneren aufgewühlt sind, das launische, fruchtbare Feld der Melancholie, das seit langem als der psychische Zustand von Dichtern am Rande der Inspiration gilt. Das Ergebnis ist eine künstlerische Absichtserklärung: ein reifes, komplexes, kontemplatives Werk, das den romantischen Nervenkitzel einer Gothic Novel heraufbeschwört. „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ folgt einer transformativen Periode in Zauners Leben, in der ihr zweifach GRAMMY-nominiertes Durchbruchsalbum ‚Jubilee‘ und ihre Bestseller-Memoiren ‚Crying In H Mart‘ sie in den kulturellen Mainstream katapultierten und ihre tiefsten künstlerischen Ambitionen erfüllten. Als sie über diesen Erfolg nachdachte, erkannte Zauner die Ironie der Sehnsucht, die so oft Glückseligkeit und Verderben miteinander verbindet. „Ich fühlte mich verführt, das zu bekommen, was ich immer wollte“, sagt sie. „Ich flog zu nah an die Sonne heran, und mir wurde klar, dass ich sterben würde, wenn ich weiterflöge“. Das Schicksal von Ikarus und anderen Verdammten verleiht „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ sein beständigstes Thema: die Gefahren des Begehrens. Wie zerstreutes Licht führen seine spektralen Teile die Charaktere des Albums durch Zyklen von Versuchung, Übertretung und Vergeltung. In „Orlando in Love“ - ein Riff auf John Cheevers Riff auf „Orlando Innamorato“, einem unvollendeten Epos, das aus 68 Cantos des Renaissance-Dichters Matteo Maria Boiardo besteht - ist der Held ein gutmütiger Dichter, der sein Winnebago am Meer parkt und dem Ruf einer Sirene zum Opfer fällt, seinem 69. Canto (selbst im erhabenen Reich des klassischen Mythos hat Zauner ein Faible für Anspielungen). „Honey Water“ lotet die stille Wut einer Frau aus, die mit einem untreuen Mann verheiratet ist und zusieht, wie er immer wieder der Lust nachgibt wie ein niederes Insekt, das seinen eigenen Untergang herbeiführt Traurigkeit ist in der Tat die dominierende emotionale Tonart dieser Platte, aber es ist eine Traurigkeit der besonderen Art: die nachdenkliche, vorausschauende Traurigkeit der Melancholie, in der die Erkenntnis des im Wesentlichen tragischen Charakters des Lebens mit Sensibilität für seine flüchtige Schönheit einhergeht. Zauner findet in ihr genügend Raum für Hoffnungsschimmer. Es sind die Tröstungen der Sterblichen, die Dichter vor ihr gerufen haben und die Dichter nach ihr immer wieder neu entdecken werden: Liebe und Arbeit, und obwohl sie sich wie stärkende Vorsätze durch die vielen Episoden des Albums ziehen, erklingen sie am deutlichsten im letzten Song, „Magic Mountain“, einer Auseinandersetzung mit Thomas Manns berühmtem gleichnamigen Roman. Für sie fühlt sich jede Arbeit wie das Erklimmen eines Berges an, aber von der Spitze von „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ aus blickt sie in die Zukunft.

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Minuit Machine - Queendom

Minuit Machine

Queendom

12inchSR0026LPMBD
Synth Religion
24.03.2025

QUEENDOM is an album that marks a new era for the project while staying true to the essence of Minuit Machine. Produced under the SYNTH RELIGION label, this opus immerses us in Amandine's introspective realm, oscillating between darkness and light, between doubt and self-conquest. While retaining the emotional DNA of previous productions, QUEENDOM stands out with a more pop-oriented touch, featuring tracks where Amandine sings in French for the first time.

The first single, "HOLD ME," is a powerful pop anthem addressed to the queer community, celebrating the freedom to be oneself and breaking free from societal and patriarchal norms. This track is a true empowerment statement, with striking electro beats supporting a strong message of emancipation and pride.

"Créatures," a collaboration between RAUMM and Minuit Machine, is a modern fairy tale—a timeless love story that could take place in any era. This salvific love, rarely seen today, embodies a poignant depth and beauty.

Continuing the journey, "Cent Fois"—a French-written track—takes us into a techno-pop universe with nostalgic yet hopeful undertones. This song perfectly reflects Minuit Machine's evolution toward a more radiant approach while staying faithful to its dark heritage.

"Party People," on the other hand, is a return to roots with dark wave/italo sounds. This hypnotic and haunting track questions identity in an increasingly robotic society, where individuals are forced to conform to imposed norms. This exploration of the individual versus the collective lies at the core of Minuit Machine's DNA.

"Mes Souvenirs," created in collaboration with Rebeka Warrior, dives intimately into the memories of Amandine and Rebeka. Together, they reveal fragments of their past—precious and vibrant memories that resonate through powerful and melancholic electro sounds.

Finally, the eponymous track "Queendom" invites us to plunge into the depths of Amandine's world—a universe that is both tormented and icy, yet resilient. Supported by a slow and captivating rhythm, this track is designed to grip and haunt the listener, like an incantation.

QUEENDOM is a bold and hybrid work where each track reflects a pursuit of sincerity and artistic reinvention while maintaining the ability to express emotions through rhythms that are both danceable and introspective. The album showcases Minuit Machine's artistic maturity, establishing itself as a must-listen in the darkwave and electronic pop scene.

Amandine entrusted the artistic direction of this album to Manon Dupeyrat, a brilliant young artist who crafted a bespoke universe perfectly aligned with the produced tracks. The album cover, both intimate and anachronistic, invites listeners into Amandine's private world through her bedroom, revealing what she wishes to share.

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Various - Rainbowarriors Vol.1 LP 2x12"
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Wolfgang Seidel - Krautrock Eruption

Das Krautrock-Buch von Wolfgang Seidel in englischer Übersetzung Mit "Wir müssen hier raus!" hat Wolfgang Seidel, Gründungsmitglied der Ton Steine Scherben, eine mitreißende Gegenerzählung zu den inzwischen gängigen Darstellungen des Krautrock verfasst. Nun erscheint sein wegweisendes Buch in englischer Übersetzung, ergänzt um Bildmaterial und eine Diskografie der 50 wichtigsten Krautrock-Platten. Mit dem Wissen desjenigen, der dabei war, bei den Hausbesetzungen und Demos, den ersten Konzerten von Bands wie Cluster, Tangerine Dream und Ash Ra Tempel, legt Seidel ein Buch vor, das die alte Bundesrepublik wieder zum Leben erweckt. Mit all ihren Widersprüchen und Kämpfen, in der gerade deswegen entstehen konnte, was heute als Krautrock gefeiert wird und was damals ein Versuch war, den Soundtrack zur Revolution beizusteuern. Die Revolution ist ausgeblieben, die BRD gibt es nicht mehr - und gestorben scheint ebenso die Utopie eines besseren Lebens, für das es sich zu kämpfen lohnt, auf der Straße wie im Tonstudio. Dabei sollte angesichts der gesellschaftlichen Verhältnisse die Parole noch immer lauten: "Wir müssen hier raus!" Wolfgang Seidel zeichnet, ausgehend von diesem Lebensgefühl, dem Fluchtinstinkt der Jugendlichen, ein Bild der alten Bundesrepublik, das anders gefärbt ist als die vielen Gründungsmythen der ersten genuin deutschen Popkultur, des Krautrock, der eines vor allem nicht sein wollte: deutsch.

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JAPANESE BREAKFAST - For Melancholy Brunettes (& sad women)
  • Here Is Someone
  • Orlando In Love
  • Honey Water
  • Mega Circuit
  • Little Girl
  • Leda
  • Picture Window
  • Men In Bars
  • Winter In La
  • Magic Mountain

Nach einem Jahrzehnt, in dem die Band das Beste aus improvisierten Aufnahmeräumen in Lagerhäusern, Wohnwagen und Lofts gemacht hat, ist „For Melancholy Brunettes (& sad women)“, das vierte Album von Japanese Breakfast, die erste richtige Studioveröffentlichung der Band. Produziert von Grammy-Preisträger Blake Mills, zieht sich Frontfrau und Songschreiberin Michelle Zauner von der hellen Extrovertiertheit des Vorgängers „Jubilee“ zurück, um die dunkleren Wogen zu erforschen, die in ihrem Inneren aufgewühlt sind, das launische, fruchtbare Feld der Melancholie, das seit langem als der psychische Zustand von Dichtern am Rande der Inspiration gilt. Das Ergebnis ist eine künstlerische Absichtserklärung: ein reifes, komplexes, kontemplatives Werk, das den romantischen Nervenkitzel einer Gothic Novel heraufbeschwört. „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ folgt einer transformativen Periode in Zauners Leben, in der ihr zweifach GRAMMY-nominiertes Durchbruchsalbum ‚Jubilee‘ und ihre Bestseller-Memoiren ‚Crying In H Mart‘ sie in den kulturellen Mainstream katapultierten und ihre tiefsten künstlerischen Ambitionen erfüllten. Als sie über diesen Erfolg nachdachte, erkannte Zauner die Ironie der Sehnsucht, die so oft Glückseligkeit und Verderben miteinander verbindet. „Ich fühlte mich verführt, das zu bekommen, was ich immer wollte“, sagt sie. „Ich flog zu nah an die Sonne heran, und mir wurde klar, dass ich sterben würde, wenn ich weiterflöge“. Das Schicksal von Ikarus und anderen Verdammten verleiht „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ sein beständigstes Thema: die Gefahren des Begehrens. Wie zerstreutes Licht führen seine spektralen Teile die Charaktere des Albums durch Zyklen von Versuchung, Übertretung und Vergeltung. In „Orlando in Love“ - ein Riff auf John Cheevers Riff auf „Orlando Innamorato“, einem unvollendeten Epos, das aus 68 Cantos des Renaissance-Dichters Matteo Maria Boiardo besteht - ist der Held ein gutmütiger Dichter, der sein Winnebago am Meer parkt und dem Ruf einer Sirene zum Opfer fällt, seinem 69. Canto (selbst im erhabenen Reich des klassischen Mythos hat Zauner ein Faible für Anspielungen). „Honey Water“ lotet die stille Wut einer Frau aus, die mit einem untreuen Mann verheiratet ist und zusieht, wie er immer wieder der Lust nachgibt wie ein niederes Insekt, das seinen eigenen Untergang herbeiführt Traurigkeit ist in der Tat die dominierende emotionale Tonart dieser Platte, aber es ist eine Traurigkeit der besonderen Art: die nachdenkliche, vorausschauende Traurigkeit der Melancholie, in der die Erkenntnis des im Wesentlichen tragischen Charakters des Lebens mit Sensibilität für seine flüchtige Schönheit einhergeht. Zauner findet in ihr genügend Raum für Hoffnungsschimmer. Es sind die Tröstungen der Sterblichen, die Dichter vor ihr gerufen haben und die Dichter nach ihr immer wieder neu entdecken werden: Liebe und Arbeit, und obwohl sie sich wie stärkende Vorsätze durch die vielen Episoden des Albums ziehen, erklingen sie am deutlichsten im letzten Song, „Magic Mountain“, einer Auseinandersetzung mit Thomas Manns berühmtem gleichnamigen Roman. Für sie fühlt sich jede Arbeit wie das Erklimmen eines Berges an, aber von der Spitze von „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ aus blickt sie in die Zukunft.

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JAPANESE BREAKFAST - For Melancholy Brunettes (& sad women)

Nach einem Jahrzehnt, in dem die Band das Beste aus improvisierten Aufnahmeräumen in Lagerhäusern, Wohnwagen und Lofts gemacht hat, ist „For Melancholy Brunettes (& sad women)“, das vierte Album von Japanese Breakfast, die erste richtige Studioveröffentlichung der Band. Produziert von Grammy-Preisträger Blake Mills, zieht sich Frontfrau und Songschreiberin Michelle Zauner von der hellen Extrovertiertheit des Vorgängers „Jubilee“ zurück, um die dunkleren Wogen zu erforschen, die in ihrem Inneren aufgewühlt sind, das launische, fruchtbare Feld der Melancholie, das seit langem als der psychische Zustand von Dichtern am Rande der Inspiration gilt. Das Ergebnis ist eine künstlerische Absichtserklärung: ein reifes, komplexes, kontemplatives Werk, das den romantischen Nervenkitzel einer Gothic Novel heraufbeschwört. „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ folgt einer transformativen Periode in Zauners Leben, in der ihr zweifach GRAMMY-nominiertes Durchbruchsalbum ‚Jubilee‘ und ihre Bestseller-Memoiren ‚Crying In H Mart‘ sie in den kulturellen Mainstream katapultierten und ihre tiefsten künstlerischen Ambitionen erfüllten. Als sie über diesen Erfolg nachdachte, erkannte Zauner die Ironie der Sehnsucht, die so oft Glückseligkeit und Verderben miteinander verbindet. „Ich fühlte mich verführt, das zu bekommen, was ich immer wollte“, sagt sie. „Ich flog zu nah an die Sonne heran, und mir wurde klar, dass ich sterben würde, wenn ich weiterflöge“. Das Schicksal von Ikarus und anderen Verdammten verleiht „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ sein beständigstes Thema: die Gefahren des Begehrens. Wie zerstreutes Licht führen seine spektralen Teile die Charaktere des Albums durch Zyklen von Versuchung, Übertretung und Vergeltung. In „Orlando in Love“ - ein Riff auf John Cheevers Riff auf „Orlando Innamorato“, einem unvollendeten Epos, das aus 68 Cantos des Renaissance-Dichters Matteo Maria Boiardo besteht - ist der Held ein gutmütiger Dichter, der sein Winnebago am Meer parkt und dem Ruf einer Sirene zum Opfer fällt, seinem 69. Canto (selbst im erhabenen Reich des klassischen Mythos hat Zauner ein Faible für Anspielungen). „Honey Water“ lotet die stille Wut einer Frau aus, die mit einem untreuen Mann verheiratet ist und zusieht, wie er immer wieder der Lust nachgibt wie ein niederes Insekt, das seinen eigenen Untergang herbeiführt Traurigkeit ist in der Tat die dominierende emotionale Tonart dieser Platte, aber es ist eine Traurigkeit der besonderen Art: die nachdenkliche, vorausschauende Traurigkeit der Melancholie, in der die Erkenntnis des im Wesentlichen tragischen Charakters des Lebens mit Sensibilität für seine flüchtige Schönheit einhergeht. Zauner findet in ihr genügend Raum für Hoffnungsschimmer. Es sind die Tröstungen der Sterblichen, die Dichter vor ihr gerufen haben und die Dichter nach ihr immer wieder neu entdecken werden: Liebe und Arbeit, und obwohl sie sich wie stärkende Vorsätze durch die vielen Episoden des Albums ziehen, erklingen sie am deutlichsten im letzten Song, „Magic Mountain“, einer Auseinandersetzung mit Thomas Manns berühmtem gleichnamigen Roman. Für sie fühlt sich jede Arbeit wie das Erklimmen eines Berges an, aber von der Spitze von „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ aus blickt sie in die Zukunft.

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FRANCOIS J. BONNET / SARAH  DAVACHI - BANSHEE / BASSE BREVIS
  • François J. Bonnet Banshee
  • Sarah Davachi Brasse Brevis

Basse Brevis der kanadischen Komponistin Sarah Davachi wurde im Rahmen des Festivals Présences 2024 uraufgeführt, das Steve Reich gewidmet war und von Radio France und INA grm gemeinsam in Auftrag gegeben wurde. Ausgehend von ihrem eigenen minimalistischen Ansatz erkundet Sarah Davachi mit äußerster Sorgfalt die Verflechtungen und komplexen Beziehungen zwischen den klanglichen, räumlichen und zeitlichen Komponenten der Musik. Mit Hilfe von Entwicklungen, die im Laufe der Zeit nachvollziehbar sind, gelingt es der Komponistin, eine äußerst präzise, subtile und lebendige Musik zu schaffen. Was jedoch auffällt und in Basse Brevis besonders deutlich wird, ist die Tatsache, dass ein derartiger Ansatz, der sowohl abstrakt als auch zurückhaltend ist, dennoch zuweilen äußerst ergreifend ist. Das Werk verbindet Momente der formalen Erkundung mit Momenten reiner Emotion auf perfekt beherrschte Weise und erzeugt eine sanfte Spannung, während es zwischen zwei Arten des Hörens schwankt, die sich unentschlossen zwischen instrumentalen und konkreten Ansätzen bewegen und parallel dazu eine Diagonale des Klangs nachzeichnen, die sich um Wahrnehmung, Empfindung und Gefühl herum entfaltet.

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PHIL COOK - APPALACHIA BOREALIS
  • Rise
  • Running
  • Two Hands In My Pocket
  • Wescott
  • Thrush Song
  • I Made A Lovers Prayer
  • Dawn Birds
  • Buffalo
  • Reliever
  • Ambassador Cathedral
  • Appalachia Borealis

Im Herbst 2022 lebte Phil Cook allein in einem kleinen Haus am Rande von Feld und Wald in North Carolinas Piedmont. Die meiste Zeit seines Leben lang lebte er in der Nähe der Herzen der Städte, die er sein Zuhause nannte, in der Nähe des ächzenden Verkehrs und des Trubels in den Coffee Shops. Diese Nähe Nähe trug dazu bei, dass der gesellige Cook ein produktiver Mitarbeiter wurde, als Mitbegründer von Megafaun bis zur Zusammenarbeit mit The Blind Boys of Alabama, Bon Iver, Hiss Golden Messenger und unzähligen anderen. Aber Cooks nächster war ein Wanderweg, und so ging er hin und lauschte, hingerissen erst von der Stille und dann von den vielen Vögeln. Er begann, sein Fensterbrett jede Nacht einen Spalt offen zu lassen, damit der Chor der Vögel im Morgengrauen ihn begrüßte. Cook begann, diese verworrenen Vogelstimmen aufzunehmen, und er schloss sich ihnen an. Wenn die Sonne schließlich hoch stand, hörte Cook sich die Aufnahmen des Tages an und improvisierte in Echtzeit auf dem Instrument, das seine erste und unerschütterlichste Liebe seines musikalischen Lebens geblieben ist: das Klavier. Als Cook diese Hütte nach einem Jahr verließ, zog er in ein eigenes Haus in Durham, mit viel Platz für seine beiden Jungs zum Spielen und für etwas, das er noch nie besessen hatte: ein richtiges Klavier. In den nächsten Monaten verbrachte Cook unzählige Stunden damit, an diesen Stücken zu feilen. Während des Unterrichts beim großen Südstaaten-Gospelpianisten Chuckey Robinson hatte dieser Cook aufgefordert, weniger Noten zu halten und seine Melodien nicht mehr durch die Verwendung der Pedale des Instruments als Krücken zu benutzen. Seine Musik hatte plötzlich mehr Klarheit, und die Klänge und Gefühle, die sie transportierten, hatten mehr Raum zum Funktionieren. Cook grub sich in die Gefahr und Freude, in die Idee, dass wir unsere Körper zu Knoten verdrehen um zu verstehen, was das Beste für unsere Herzen ist. Im April 2024 kehrte Cook in das Chippewa Valley in Wisconsin zurück, wo er aufgewachsen war. Sein lebenslanger Freund und Bandkollege, Justin Vernon, hatte gerade die Renovierung von April Base abgeschlossen, dem Studio, in dem Cook in den letzten 15 Jahren an mehr als einem Dutzend Platten gearbeitet hat. Cook bat Vernon, Appalachia Borealis so einfach wie möglich zu produzieren, nur zuzuhören und in zwei ausgedehnten Nachmittagssitzungen Feedback zu geben, um die richtigen Takes auszuwählen, die, die das Herz erfasst haben. Natürlich wurde das Ganze komplizierter, als sie anfingen in dem Prozess zu experimentierten. Vernon fügte die Vogelstimmen zu Cooks Kopfhörern hinzu oder entfernte sie, um zu sehen, wie sie sich auf sein Spiel auswirkten. Oder sie leiteten seine Noten durch eine massive Hallkammer und Cook reagierte darauf mit hauchzarten Improvisationen. Appalachia Borealis ist eine zutiefst ergreifende und persönliche Sammlung von 11 Klavier Meditationen, die die emotionale Bandbreite einer vollen und offenen Existenz abbilden. Inspiriert von diesen Improvisationen auf der Fensterbank, spiegelt es nicht nur die Aufruhr und die Traurigkeit einer schwierigen Zeit für Cook, sondern auch die Hoffnung, das Licht und die Freude, nach der anderen Seite zu schauen. Manchmal kann man noch die Vögel hören, deren Melodie und Zeit so viele dieser Lieder inspiriert haben. Selbst wenn sie nicht in Hörweite sind, bleibt ihre Essenz bestehen.

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Corpus Offal - Corpus Offal (LP)
  • (Into) Purging Creation
  • Spinous Forms Of Mortal Abhorrence
  • Essence Of Dissolution
  • Corpus Offal
  • Gorging Gastric Decedent
  • Ripened Psychosis
  • Secreted Effluence (Spilling)

Der ranzige Kern von Cerebral Rot, bestehend aus Ian Schwab (Gitarre / Gesang) und Clyle Lindstrom (Gitarre), ist nach wie vor dabei, doch die Rhythmusgruppe von Corpus Offal, bestehend aus Jason Sachs (Bass) und Jesse Shreibman (Schlagzeug), sorgt nun für intensive Wellen von magenverbrennendem Übelkeit. Nach der letztjährigen Demo-Entjungferung präsentieren Corpus Offal ihr selbstbetiteltes Album, das wie eine eiternde Leiche aus der mitternächtlichen Kanalisation auftaucht: faulig, pulverisierend und auf perverse Weise belebend.

Eine knüppelnde Autopsie von Death Metal, Gore und Deathgrind. Die tief gestimmten Grooves, die unharmonischen Leads und das Mid-Tempo-Rumpeln von Cerebral Rot sind in Tracks wie 'Spinous Forms of Mortal Abhorrence' und dem Titeltrack zu hören, während sie die Messlatte für Tansformation in noch grässlichere, verflüssigte Formen legen. Die gurgelnden Schleimvocals von Ian Schwab sind gefährlich radioaktiv, direkt aus dem versiegelten Keller eines nuklearen Leichenschauhauses beschworen und erzählen von einem Splatterfest aus morbider Poesie, verwesendem Fleisch, absurden Experimenten und grausamen Überschreitungen. Jeder Song liest sich wie die Akte eines Gerichtsmediziners, gekreuzt mit dem fiebrigen Geschwafel eines Psychopathen - präzise in seinem anatomischen Horror und abstoßend in seiner bizarren Verderbtheit.

Wenn Corpus Offal seinen katastrophalen Abschluss findet, ist man erschöpft, desorientiert und fragt sich, ob man ein Meisterwerk überlebt oder das musikalische Äquivalent eines Snuff-Films gesehen hat - und das mit einer unglaublich schweren Billy-Anderson-Produktion. Betritt also das Krematorium, atme tief ein und lass dich vom körperlichen Rausch des Gemetzels von Corpus Offal anstecken. Dies ist ein akustisches Schlachthaus und du bist der Kadaver.

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Corpus Offal - Corpus Offal (LP)

Der ranzige Kern von Cerebral Rot, bestehend aus Ian Schwab (Gitarre / Gesang) und Clyle Lindstrom (Gitarre), ist nach wie vor dabei, doch die Rhythmusgruppe von Corpus Offal, bestehend aus Jason Sachs (Bass) und Jesse Shreibman (Schlagzeug), sorgt nun für intensive Wellen von magenverbrennendem Übelkeit. Nach der letztjährigen Demo-Entjungferung präsentieren Corpus Offal ihr selbstbetiteltes Album, das wie eine eiternde Leiche aus der mitternächtlichen Kanalisation auftaucht: faulig, pulverisierend und auf perverse Weise belebend.

Eine knüppelnde Autopsie von Death Metal, Gore und Deathgrind. Die tief gestimmten Grooves, die unharmonischen Leads und das Mid-Tempo-Rumpeln von Cerebral Rot sind in Tracks wie 'Spinous Forms of Mortal Abhorrence' und dem Titeltrack zu hören, während sie die Messlatte für Tansformation in noch grässlichere, verflüssigte Formen legen. Die gurgelnden Schleimvocals von Ian Schwab sind gefährlich radioaktiv, direkt aus dem versiegelten Keller eines nuklearen Leichenschauhauses beschworen und erzählen von einem Splatterfest aus morbider Poesie, verwesendem Fleisch, absurden Experimenten und grausamen Überschreitungen. Jeder Song liest sich wie die Akte eines Gerichtsmediziners, gekreuzt mit dem fiebrigen Geschwafel eines Psychopathen - präzise in seinem anatomischen Horror und abstoßend in seiner bizarren Verderbtheit.

Wenn Corpus Offal seinen katastrophalen Abschluss findet, ist man erschöpft, desorientiert und fragt sich, ob man ein Meisterwerk überlebt oder das musikalische Äquivalent eines Snuff-Films gesehen hat - und das mit einer unglaublich schweren Billy-Anderson-Produktion. Betritt also das Krematorium, atme tief ein und lass dich vom körperlichen Rausch des Gemetzels von Corpus Offal anstecken. Dies ist ein akustisches Schlachthaus und du bist der Kadaver.

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SEDLMEIR - BEFEHL AUS DEM WELTRAUM I + II
  • Befehl Aus Dem Weltraum
  • Il Comando
  • Die Industrie
  • Kater
  • Lupen-Rainer
  • Quasar
  • 5000: Hüte
  • Befehl Aus Dem Weltraum Ii
  • Der Beste Song Aller Zeiten
  • Berlin, Stadt Der Liebe
  • Gerneheuler
  • Parkbank
  • Raumschiff-Sänger
  • Sedlmeir Forever

Sedlmeirs digitaler EP-Zweiteiler aus 2024 kommt nun endlich als Vinyl-Platte. "Befehl aus dem Weltraum I & II" enthält darüber hinaus zweieinhalb 2025er Bonustracks. Emotional wie nie präsentiert Sedlmeir hier wieder stahlharte Chansons und zarteste Punkrock-Unterhaltung. E-Gitarre, E-Drums und E-Rock"n"Roll bilden das knisternde Fundament für Sedlmeirs Beobachtungen, oft herzerwärmend zynisch, immer präsent und echt. Stargäste und Gastsars: Yvy Pop (Mondo Sangue) und Matthias Wyder (Sound 8 Orchestra).

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Doechii - Alligator Bites Never Heal LP

Mit Doechiis neuem Mixtape „Alligator Bites Never Heal“ liefert die Rapperin, Sängerin und visionäre Künstlerin Doechii 19 Tracks, die an die wöchentlichen „Swamp Session“-Folgen anknüpfen, die das Internet mit auffälligen Visuals und ebenso fesselnden Bars in Brand setzten.

Mit einem aussagekräftigen Mix aus Boom Bap, Rap und RnB zeigt Doechii wie vielseitig sie ist und überzeugt damit auch die größten Künstler
ihrer Zeit:
„I love Doechii!” - Beyoncé (GQ)
„The hardest out” - Kendrick Lamar (Instagram)

Das Projekt fängt ein seltenes Talent in seiner rauesten Form ein und gibt den Hörern 19 verschiedene
Einblicke in ihre einzigartige Kunst.

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Majestoluxe - Wretched Conditions (LP)

Aufbauend auf der Dynamik seiner "Stolid State" EP, die eine kraftvolle Kollabo mit à;GRUMH…-Sänger J3 sEUQCAJ und Remixe der britischen Industrial-Pioniere Test Dept und der französischen Innovatoren Maman Küsters enthielt, verspricht das neue Album des Stockholmer Underground-Elektro-Pioniers Majestoluxe Grenzen weiter zu verschieben. "Wretched Conditions" bietet 13 unerschrockene Industrial-Pop-Tracks, die die raue Essenz des 80er EBM/Industrial beschwören. Mit dabei sind einige der besten Alternative-Talente Stockholms wie Bodypop-Queen EMMON, Horror-Gothic-Sirene Aux Animaux, Post Kontrôl (von den Minimal Wave-Helden Hidden Lines) und der himmlische LIVMØDR. Das Album wurde von Jimmy Monell aka Mr Monell gemischt und gemastert.

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GOLEM MECANIQUE - SIAMO TUTTI IN PERICOLO
  • La Notte
  • Il Giorno Prima
  • Teorema
  • Il Giorno
  • La Tua Ultima Serata
  • Le Lacrime Di Maria

,Siamo tutti in pericolo" ist das dritte Album von Golem Mecanique, dem Pseudonym der französischen Multiinstrumentalistin und Komponistin Karen Jebane, das auf Ideologic Organ veröffentlicht wird. Jebane arbeitet am Rande des zeitgenössischen Folk (aka La Novea Community), des mikrotonalen Sounds und der frühen Moderne, berührt aber auch die Asche und die Fasern des Back Metal und die DNA der Gothic-Musik, der Literatur, der Zauberei und vor allem der Poesie. Jebanes Arbeit mit der Drone Box (einer mechanisierten Drehleier) und der Zither als glatte und wellige Oberfläche für ihren Gesang ist auf fast zeremonielle Weise sofort ersichtlich und lädt in einen Raum von klarer, dunkler Kreativität und Schönheit ein. Auf ,Siamo tutti in pericolo" arbeitet Jebane mit ihren Kompositionsformen auf neue Art und Weise, poetisch und sparsam in der Ausführung ihrer Techniken, durch ihre Hommage/Hymnen/Meditationen über die höchst unregelmäßigen Umstände und Fragen/Mysterien des Vergehens der Seele von Meisterkünstler Pier Paolo Pasolini. In perfekter Kombination mit dem Coverbild des Collagekünstlers Julien Langendorff präsentiert ,Siamo tutti in pericolo" Jebanes ,Golem Mecanique" in Reinkultur. -Stephen O'Malley, Brion, Frankreich, 1. September 2024

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THE FAINT - WET FROM BIRTH

The Faint

WET FROM BIRTH

12inchLBJ389LP
Saddle Creek
14.03.2025
  • A1: Desperate Guys
  • A2: How Could I Forget?
  • A3: I Disappear
  • A4: Southern Belles In London Sing
  • A5: Erection
  • B1: Paranoiattack
  • B2: Dropkick The Punks
  • B3: Phone Call
  • B4: Symptom Finger
  • B5: Birth
  • C1: Zealots (Unrealized)
  • C2: Mister (Unrealized)
  • C3: Birth (Thailand Demo)
  • C4: Desperate Guys (Demo)
  • D1: Symptom Finger (Demo)
  • D2: Paranoiattack (Demo)
  • D3: Hypnotised
  • D4: I Disappear (Fc Kahuna Remix)

Streng limitierte, remasterte Deluxe-Auflage zum 20-jährigen Jubiläum des vierten Albums "Wet From Birth" (2004) der US-Synth-Punk-Band The Faint, das den Puls des Berliner Undergrounds mit der DIY-Körpersprache Omahas verschmolz, wo Punk ebenso Rhythmus wie Rebellion war. Ihr Sound kombinierte die melodische Essenz von New Wave, die raue Kante von Post-Punk und den roboterhaften Futurismus von Detroit Electro, und mit der Hinzunahme des Death Metal-Gitarristen Dapose entflohen sie in ganz neue Sphären. The Faint brachen aus der bescheidenen Bequemlichkeit des Indie-Rock aus und lieferten den Schock, zu dem die Indieszene der Spät-90er/Früh-2000er bereit war. Die neue Deluxe Edition enthält das sorgfältig von den Originalbändern remastere Album, erweitert auf Doppelformat, mit zwei gänzlich unbekannten Sessiontracks, unveröffentlichten Demos und einigen Remixen, und erscheint auf transparentem Doppelvinyl mit Poster (18x24") im mit Metallfolie geprägtem Gatefold.

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Lee Konitz, Thomas Morgan, Bill Frisell, Andrew Cyrille, Jason Moran, Jakob Bro - Taking Turns

Auf Taking Turns, vor einem Jahrzehnt im New Yorker Avatar Studio aufgenommen, trifft der dänische
Gitarrist Jakob Bro auf eine generationenübergreifende Gruppe eigenständigster Improvisatoren. Lee Konitz,
Andrew Cyrille, Bill Frisell, Jason Moran und Thomas Morgan injizieren ihre besonderen Energien in eine
Session, die die Konventionen der „All-Star“-Band umgeht und den Schwerpunkt auf Teamwork legt. Bros
raumgreifende Musik provoziert innovative Erwiderungen der Musiker: ein atmosphärischer Impuls oder
Fragmente dezenter Melodien eröffnen neue Wege, die auf elegante Weise gemeinsam erkundet werden.
Im Kontext der Aufnahme meinte Jakob Bro: „In meinen Kompositionen geht es darum, ein Gefühl oder
einen Eindruck einzufangen, das zu skizzieren und es dann während der Aufnahme zu entfalten“.

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RAED YASSIN - PHANTOM ORCHESTRA

Crafted from solo recordings of 42 top-notch improviser musicians mostly drawn from Berlin’s multi-layered experimental scene, the monumental Phantom Orchestra project by Raed Yassin is finally getting released on Morphine Records. More than 1000 minutes of source material, recorded at the Morphine Raum during the fall of 2021, is distilled into a cogent work marked by a dazzling display of editing and blending, and packed into a double LP containing 7 “movements” of the Phantom Orchestra composition.

Crafted from solo recordings of 42 top-notch improviser musicians mostly drawn from Berlin’s multi-layered experimental scene, the monumental Phantom Orchestra project by Raed Yassin is finally getting released on Morphine Records. More than 1000 minutes of source material, recorded at the Morphine Raum during the fall of 2021, is distilled into a cogent work marked by a dazzling display of editing and blending, and packed into a double LP containing 7 “movements” of the Phantom Orchestra composition.

The Lebanese composer, musician and visual artist Raed Yassin has built a career straddling artistic mediums and communities, his devotion to improvisation, his connection to experimental electronic music, and his interest in the archive distinguishing a progressive impulse rooted in historic exploration. In 2020 Morphine Records released his wildly ambitious Live in Sharjah, made by a kaleidoscopic expansion of Praed, his duo with clarinetist Paed Conca. He resumes his interest in large-scale projects with Phantom Orchestra, conceived during the pandemic when most European improvisers were forced to redirect their energies into solo work,

Each set of the Phantom Orchestra’s solos was cut on a Dubplate, ready to be performed on 12 turntables routed to a six-channel setup, to create a unified and breathtaking composition from the spontaneous material. The resulting material was then edited and prepared to be cut on a Double LP format, marshalling a staggering variety of improvised footage into an air-tight collage that locates abstract consonance, stunning sonic rhymes, and unusual harmonies without shutting out the sort of exhilarating collisions and fraught tensions inherent in collaborative improvisations. With this final stage of the composition, Yassin offers a vibrant testimony to the diversity of Berlin’s community of improvisers, to say nothing of his own refined artistic sensibility in achieving such a remarkable feat of blending so many contrasting voices into a truly unified piece of music. “For me it's about how to learn to be a community again,” he says. “And how to live in a world together again, which is a very difficult question for me.”

“This Album was published with the support of the Arab Fund for Arts and Culture – AFAC”

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CHEFDENKER - EIN KÜHLSCHRANK VOLLER IDEEN
  • Guten Morgen
  • Lieder Aus Der Hölle
  • Der Bessere Gott
  • Brustbeutel
  • Grüner Wird's Nicht
  • Schnubbi
  • Schweine Im Weltall
  • Die Schwere Kindheit Der Künstlichen Intelligenz
  • Lieblingslied
  • Der Apfel Fällt Nicht Weit Vom Stamm
  • Steuer
  • Impfen Und Würstchen
  • Kommunikationsquadrat
  • Roy Black
  • Was Soll Bloß Aus Dir Werden?
  • Eierlikör
  • Amnesie & Opportunismus
  • Lass Die Sau Raus
  • Geiles Fahrgestell
also available

Color Vinyl


19 Songs in 31 Minuten, das sind im Schnitt 1,631578947368421 Minuten pro Song. Klingt erstmal viel, aber wenn man abrundet sind es nur noch 1,6 Minuten pro Song. Es geht wie immer erratisch zur Sache: Gleich zu Beginn und ganz am Ende verneigen sich Chefdenker vor den Beach Boys ohne diesen willkürlich gesteckten Rahmen mit Surf-Content zu füllen. Der Song "Schweine im Weltall" handelt überraschenderweise nicht von Elon Musk, sondern beantwortet mit waschechtem FUN-Punk die Frage ob Kunst heutzutage um jeden Preis politisch sein muss. "Schnubbi" ist ein schönes, aber auch trauriges Lied, andere Leute haben auch Probleme in "Die schwere Kindheit der künstlichen Intelligenz", "Impfen und Würstchen" läutet endlich eine angemessene Aufarbeitung der Corona Jahre ein. "Was soll bloss aus dir werden" ist ein Erziehungsratgebersong ohne Faktencheck, "Lass die Sau raus" beleuchtet die lächerliche Kulturkampftechnik des absichtlichen Missverstehens. Musikalisch gibt es zwischendurch immer wieder Wellness Passagen, ein bisschen Bossanova oder hier und da Stadionrock. Sepp Herberger würde sagen: Die LP ist rund und die Spielzeit dauert 31 Minuten.

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CHEFDENKER - EIN KÜHLSCHRANK VOLLER IDEEN

19 Songs in 31 Minuten, das sind im Schnitt 1,631578947368421 Minuten pro Song. Klingt erstmal viel, aber wenn man abrundet sind es nur noch 1,6 Minuten pro Song. Es geht wie immer erratisch zur Sache: Gleich zu Beginn und ganz am Ende verneigen sich Chefdenker vor den Beach Boys ohne diesen willkürlich gesteckten Rahmen mit Surf-Content zu füllen. Der Song "Schweine im Weltall" handelt überraschenderweise nicht von Elon Musk, sondern beantwortet mit waschechtem FUN-Punk die Frage ob Kunst heutzutage um jeden Preis politisch sein muss. "Schnubbi" ist ein schönes, aber auch trauriges Lied, andere Leute haben auch Probleme in "Die schwere Kindheit der künstlichen Intelligenz", "Impfen und Würstchen" läutet endlich eine angemessene Aufarbeitung der Corona Jahre ein. "Was soll bloss aus dir werden" ist ein Erziehungsratgebersong ohne Faktencheck, "Lass die Sau raus" beleuchtet die lächerliche Kulturkampftechnik des absichtlichen Missverstehens. Musikalisch gibt es zwischendurch immer wieder Wellness Passagen, ein bisschen Bossanova oder hier und da Stadionrock. Sepp Herberger würde sagen: Die LP ist rund und die Spielzeit dauert 31 Minuten.

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Balance and Composure - Separation

BalanceandComposure

Separation

12inchHR17166
Hopeless
07.03.2025
  • Void
  • Separation
  • Quake
  • Stonehands
  • I Tore You Apart In My Head
  • Galena
  • Fade
  • Progress, Progress
  • More To Me
  • Echo
  • Patience
  • Defeat The Low

B & C können laut sein, leise und alles dazwischen. Eine ziemlich treffende Beschreibung, wenn auch etwas heruntergebrochen. Ein sound-ästhetischer Angriff, der Einflüsse wie Sunny Day Real Estate, Neutral Milk Hotel und Nirvana offen legt, ihr 2011 erschienenes Debütalbum ,Separation", das Balance and Composure als eine der vielversprechendsten Underground-RockNewcomer präsentierte. Separation ist ein wegweisendes Werk des Post-Hardcore und Emo. Der kraftvolle und emotionale Sound ist ein Muss für Fans des Genres. Mit Tracks wie ,Void" und ,I Tore You Apart In MyHead" zeigt das Album die dynamische Bandbreite der Band und derer Songwriter-Skills ebenso. Die Themen des Albums - Isolation, Verlust und Bewältigung werden durch den leidenschaftlichen Gesang und die raue Instrumentierung bestens ins Bild gesetzt. Wenn Du auf der Suche nach einem authentischen Post-Hardcore-Erlebnis bist, ist ,Separation" ein Muss für deine Sammlung. Für Fans von Citizen, Turnover, Tigers Jaw, Touché Amoré, Sunny Day Real Estate.... - Neue 2025er-Pressung auf klarem, grünen Vinyl!

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THE TUBS - COTTON CROWN

The Tubs' second album, Cotton Crown, sees the Celtic Jangle boyband venture into darker, more personal territor y while continuing to hone their highly addictive brand of songcraft. It 's a true level up album which sees the band expand their sonic palette to take in a kaleidoscopic range of influences: everything from soulful pub rock (Chain Reaction) to Husker Du aggression (One More Day) to melancholy sophisto-pop (Narcissist) gets a look in. As Pitchfork noted, The Tubs see jangle as a `vast world of moods and muses' and Cotton Crown sees them continuing to explore this world and creating a distinctly Tub-ular sound in the process. This is in no small part down to Owen `O' Williams' vocal performance- often compared to a young Richard Thomson- and his frank, bleakly funny lyric writing. Cotton Crown sees him delve further into his favourite themes of love-psychosis, unsympathetic mentally ill behaviour, and the humiliations of being a musician in London. This time around, however, there's a palpable sense of risk in his self assessments/confessions. No more so in the track's closing track Strange- an accounting of the clumsy, intrusive, well-meaning social interactions that took place in the period following the suicide of his mother (the folk singer Charlotte Greig.) As Williams says: "I'd tried a few times to write a song about it. The result had always seemed either mawkish, simplifying or like I was hawking my trauma. But then this one came out, and it felt right because it looked at something smaller: the weird, unsatisfying, strangely funny ways everyone, including myself, acted after the dust settled." The album artwork features an image of Williams as an infant being breastfed by Greig in a graveyard- a promotional shot taken around the release of her debut album (the re-issue of which was featured in The Guardian in 2023.) The essential trick Cotton Crown plays is to offset Williams' lyrical bleakness with joyous, hook-laden blasts of pop perfection. This is largely down to the guitar work of George Nicholls, who, across the album, effortlessly slips between the virtuoso jangle of Marr, the driving folk-rock of Pentangle and the chorus-heavy hi-fi grooves of contemporary bands like Tops or The 1975. Add to that the breakneck rhythm section of Taylor Stewart (Drums) and Max Warren (Bass)- who attack each song with power-pop ferocity, recalling Guided by Voices at their drunken-yet-tight best- and you've got yourself a recipe for indie rock greatness. The band's debut `Dead Meat' was a word-of-mouth sensation that saw the band earn accolades from Pitchfork, The Guardian, MOJO, SPIN and more. They even gained some celeb fans: the inimitable Mark Proksch (The Office (US), Better Call Saul, What We Do in the Shadows) starred in the video for their "Round the Bend" single & punk legend Iggy Pop has praised them on his BBC 6Music radio program. Standing in opposition to the UK norm of post punk, and hookless high-minded indie prog, the album was described by Kitty Empire (Observer) as a "shot in the arm for indie rock". The band's hard touring and raucous, beer y live show have seen them stand out at festivals like Greenman, End of The Road, Melbourne Rising and Canela Party. The band (minus Stewart) were previously members of Joanna Gruesome- who won the Welsh Music Prize, toured the UK and US extensively, and were praised in Pitchfork, Rolling Stone, The NY Times, The Guardian and others. Lan Mcardle (Joanna Gruesome, Ex-Void) also provides backing vocals on several tracks. The Tubs are part of the Gob Nation collective- the London-based network of bands, writers and promoters who were recently profiled in The Guardian.

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THE TUBS - COTTON CROWN

The Tubs' second album, Cotton Crown, sees the Celtic Jangle boyband venture into darker, more personal territor y while continuing to hone their highly addictive brand of songcraft. It 's a true level up album which sees the band expand their sonic palette to take in a kaleidoscopic range of influences: everything from soulful pub rock (Chain Reaction) to Husker Du aggression (One More Day) to melancholy sophisto-pop (Narcissist) gets a look in. As Pitchfork noted, The Tubs see jangle as a `vast world of moods and muses' and Cotton Crown sees them continuing to explore this world and creating a distinctly Tub-ular sound in the process. This is in no small part down to Owen `O' Williams' vocal performance- often compared to a young Richard Thomson- and his frank, bleakly funny lyric writing. Cotton Crown sees him delve further into his favourite themes of love-psychosis, unsympathetic mentally ill behaviour, and the humiliations of being a musician in London. This time around, however, there's a palpable sense of risk in his self assessments/confessions. No more so in the track's closing track Strange- an accounting of the clumsy, intrusive, well-meaning social interactions that took place in the period following the suicide of his mother (the folk singer Charlotte Greig.) As Williams says: "I'd tried a few times to write a song about it. The result had always seemed either mawkish, simplifying or like I was hawking my trauma. But then this one came out, and it felt right because it looked at something smaller: the weird, unsatisfying, strangely funny ways everyone, including myself, acted after the dust settled." The album artwork features an image of Williams as an infant being breastfed by Greig in a graveyard- a promotional shot taken around the release of her debut album (the re-issue of which was featured in The Guardian in 2023.) The essential trick Cotton Crown plays is to offset Williams' lyrical bleakness with joyous, hook-laden blasts of pop perfection. This is largely down to the guitar work of George Nicholls, who, across the album, effortlessly slips between the virtuoso jangle of Marr, the driving folk-rock of Pentangle and the chorus-heavy hi-fi grooves of contemporary bands like Tops or The 1975. Add to that the breakneck rhythm section of Taylor Stewart (Drums) and Max Warren (Bass)- who attack each song with power-pop ferocity, recalling Guided by Voices at their drunken-yet-tight best- and you've got yourself a recipe for indie rock greatness. The band's debut `Dead Meat' was a word-of-mouth sensation that saw the band earn accolades from Pitchfork, The Guardian, MOJO, SPIN and more. They even gained some celeb fans: the inimitable Mark Proksch (The Office (US), Better Call Saul, What We Do in the Shadows) starred in the video for their "Round the Bend" single & punk legend Iggy Pop has praised them on his BBC 6Music radio program. Standing in opposition to the UK norm of post punk, and hookless high-minded indie prog, the album was described by Kitty Empire (Observer) as a "shot in the arm for indie rock". The band's hard touring and raucous, beer y live show have seen them stand out at festivals like Greenman, End of The Road, Melbourne Rising and Canela Party. The band (minus Stewart) were previously members of Joanna Gruesome- who won the Welsh Music Prize, toured the UK and US extensively, and were praised in Pitchfork, Rolling Stone, The NY Times, The Guardian and others. Lan Mcardle (Joanna Gruesome, Ex-Void) also provides backing vocals on several tracks. The Tubs are part of the Gob Nation collective- the London-based network of bands, writers and promoters who were recently profiled in The Guardian.

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THE TUBS - COTTON CROWN (TAPE)

The Tubs' second album, Cotton Crown, sees the Celtic Jangle boyband venture into darker, more personal territor y while continuing to hone their highly addictive brand of songcraft. It 's a true level up album which sees the band expand their sonic palette to take in a kaleidoscopic range of influences: everything from soulful pub rock (Chain Reaction) to Husker Du aggression (One More Day) to melancholy sophisto-pop (Narcissist) gets a look in. As Pitchfork noted, The Tubs see jangle as a `vast world of moods and muses' and Cotton Crown sees them continuing to explore this world and creating a distinctly Tub-ular sound in the process. This is in no small part down to Owen `O' Williams' vocal performance- often compared to a young Richard Thomson- and his frank, bleakly funny lyric writing. Cotton Crown sees him delve further into his favourite themes of love-psychosis, unsympathetic mentally ill behaviour, and the humiliations of being a musician in London. This time around, however, there's a palpable sense of risk in his self assessments/confessions. No more so in the track's closing track Strange- an accounting of the clumsy, intrusive, well-meaning social interactions that took place in the period following the suicide of his mother (the folk singer Charlotte Greig.) As Williams says: "I'd tried a few times to write a song about it. The result had always seemed either mawkish, simplifying or like I was hawking my trauma. But then this one came out, and it felt right because it looked at something smaller: the weird, unsatisfying, strangely funny ways everyone, including myself, acted after the dust settled." The album artwork features an image of Williams as an infant being breastfed by Greig in a graveyard- a promotional shot taken around the release of her debut album (the re-issue of which was featured in The Guardian in 2023.) The essential trick Cotton Crown plays is to offset Williams' lyrical bleakness with joyous, hook-laden blasts of pop perfection. This is largely down to the guitar work of George Nicholls, who, across the album, effortlessly slips between the virtuoso jangle of Marr, the driving folk-rock of Pentangle and the chorus-heavy hi-fi grooves of contemporary bands like Tops or The 1975. Add to that the breakneck rhythm section of Taylor Stewart (Drums) and Max Warren (Bass)- who attack each song with power-pop ferocity, recalling Guided by Voices at their drunken-yet-tight best- and you've got yourself a recipe for indie rock greatness. The band's debut `Dead Meat' was a word-of-mouth sensation that saw the band earn accolades from Pitchfork, The Guardian, MOJO, SPIN and more. They even gained some celeb fans: the inimitable Mark Proksch (The Office (US), Better Call Saul, What We Do in the Shadows) starred in the video for their "Round the Bend" single & punk legend Iggy Pop has praised them on his BBC 6Music radio program. Standing in opposition to the UK norm of post punk, and hookless high-minded indie prog, the album was described by Kitty Empire (Observer) as a "shot in the arm for indie rock". The band's hard touring and raucous, beer y live show have seen them stand out at festivals like Greenman, End of The Road, Melbourne Rising and Canela Party. The band (minus Stewart) were previously members of Joanna Gruesome- who won the Welsh Music Prize, toured the UK and US extensively, and were praised in Pitchfork, Rolling Stone, The NY Times, The Guardian and others. Lan Mcardle (Joanna Gruesome, Ex-Void) also provides backing vocals on several tracks. The Tubs are part of the Gob Nation collective- the London-based network of bands, writers and promoters who were recently profiled in The Guardian.

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LUST FOR YOUTH & CROATIAN AMOR - ALL WORLDS LP

Im Juni 2023 teilten sich Lust For Youth und Croatian Amor während des Vivid Live Festivals die Bühne im kultigen Sydney Opera House. Diese Begegnung hat ihre kreative Partnerschaft wiederbelebt und den Grundstein für ihr gemeinsames neues Album "All Worlds" gelegt. Inspiriert von der Goldenen Schallplatte, die als Botschaft der Menschheit an das Unbekannte ins All geschickt wurde, spiegelt "All Worlds" diese Sehnsucht nach Verbindung und Verständnis wider. Jeder Track fängt ein Fragment eines Gefühls, einer Kultur oder einer Erinnerung ein und bietet einen kaleidoskopischen Blick auf die menschliche Erfahrung. Der Titel des Albums spiegelt die Idee wider, Fragmente von unterschiedlichen Orten, Gefühlen und Geschichten zu sammeln. Jeder Song enthüllt für sich eine einzigartige Welt, die zu den übergreifenden Themen der Erforschung und Selbstbeobachtung beiträgt. Diese Welten repräsentieren die inneren Landschaften, die wir in uns tragen und die unsere Identität formen. Der Titel ist auch eine Geste der Verbindung - als ob diese Welten durch den Raum schweben und darauf warten, entdeckt und verstanden zu werden. Letztlich verkörpert "All Worlds" die Suche nach Zugehörigkeit und Bedeutung. Auf einer klanglichen Reise durch Isolation, Widerstandsfähigkeit und Wunder verflechten sich introspektive Texte mit üppigen, beschwörenden Klanglandschaften. Die träumerische Atmosphäre, die sowohl für Lust For Youth als auch für Croatian Amor charakteristisch ist, wird durch die hallgetränkte Produktion des Albums beibehalten und verleiht ihm eine ätherische, nostalgische Qualität. Während Themen wie Melancholie und Sehnsucht im Mittelpunkt stehen, sorgen energiegeladene Beats und aufmunternde Arrangements für eine bittersüße Harmonie, die zwischen Verletzlichkeit und Euphorie oszilliert. Das Album markiert einen Wechsel im Tonfall und entfernt sich von den synthiegetriebenen Post-Punk-Wurzeln von Lust For Youth. Stattdessen setzt "All Worlds" auf eine tanzbare Ästhetik, die pulsierende Rhythmen und von Techno inspirierte Motive mit überlagerten Gesangssamples verwebt. Das Ergebnis ist eine strukturierte Klanglandschaft - eine Erkundung der emotionalen Zerbrechlichkeit durch schimmernde Produktion und introspektive Melodien. Zwölf Jahre nach ihrem 2013 erschienenen Ambient-Industrial-Album "Pomegranate" spiegelt "All Worlds" die Entwicklung von Lust For Youth und Croatian Amor wider. Dieses Album ist sowohl eine Antwort auf ihre früheren Arbeiten als auch eine Weiterentwicklung, die von einem Jahrzehnt des Wachstums und der Veränderung geprägt ist. Es vertieft ihre Erforschung von Klang und Bedeutung und spricht direkt zum gegenwärtigen Moment. Wie die Goldene Schallplatte, die im Weltraum treibt, ist "All Worlds" eine Sammlung von Momenten, die darauf warten, sich mit denjenigen zu verbinden, die zuhören wollen.

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Last In: 14 months ago
Scalpture - Landkrieg (LP)
  • The Fall
  • Into Catastrophe
  • Til Jeret Undergang
  • Landsknecht
  • Wallenstein
  • Den Mörka Nattens Lejon
  • Of Siege And Besieged
  • Schwedentrunk
  • Hell's Choirs Chant
  • Bellum Se Ipsum Alet

Das neue Album beschäftigt sich nicht nur mit der üblichen Kriegsthematik, sondern die Songs von "Landkrieg" kreisen um den 30-jährigen Krieg, der die deutschen Lande von 1618 bis 1648 verwüstete und noch bis heute prägt. Auf "Landkrieg" bleiben SCALPTURE ihren tödlichen Wurzeln treu, aber der Schliff durch die endlosen Stunden auf Tour, zahlreiche Shows und viele Tage und Nächte sowohl im Proberaum als auch im Hellforge Studio haben ihren Sound hörbar nachgeschärft. Die neuen Songs sind brachial, hammerhart und 100% Death Metal, aber sie lassen auch Raum für Abwechslung und spannende Wendungen. Als SCALPTURE im Jahr 2009 in Bielefeld ins Leben gerufen wurden, hatte Gitarrist Felix Marbach als Gründer bereits eine klare Vision: Die musikalische Ausrichtung sollte kompromisslos dem klassischen Death Metal folgen, aber gleichzeitig sollte die Band in jeder Hinsicht ihren eigenen Stil entwickeln. Alle bisherigen Albumtitel von SCALPTURE beziehen sich auf den Krieg, den die Band zu ihrem wichtigsten lyrischen Thema gemacht hat. Ohne Glorifizierung und Stereotypen, stützen sich die Texte auf detaillierte historische Recherchen und schildern die Schrecken des Krieges, der viele Länder dieser Welt bereits in den Abgrund gerissen hat. Trotz ihres Themas vertreten SCALPTURE moderne Werte wie Toleranz, Frieden und Vernunft. SCALPTURE entfesseln einen neuen musikalischen "Landkrieg" und lassen der Welt nur zwei Möglichkeiten: Kapitulation oder die Schädel schütteln!

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AGE - THE ORION YEARS 2x12" (30th Anniversary)

2x12" Repress

AGE's "The Orion Years" finally reissued to celebrate his 30th Anniversary/Hybride Sentimento invites Thomas P. Heckmann with one of his most prolific project; An ode to 60's German sci-fi TV Serie: "Raumpatrouille Orion". Deluxe Edition with new artwork + bonus tracks.

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Last In: 15 months ago
Blutengel - Dämonen:Sturm (LP 2x12")
  • A1: Dämonen (Prologue)
  • A2: Der Sturm
  • A3: My Creation
  • A4: When Darkness Falls^
  • B1: Ivory Tower
  • B2: She Wears Black
  • B3: Angst
  • C1: Reunited
  • C2: Weitergehen
  • C3: The Right Path
  • C4: Tausend Leben
  • D1: False Gods
  • D2: I Will Surrender
  • D3: Freedom Awaits You
  • D4: After The Storm (Epilog)

Macht Euch bereit, in die dunkle, stürmische Welt von Blutengels brandneuem Meisterwerk „Dämonen:Sturm“ abzutauchen.

Dieses Album zieht uns in die turbulenten Tiefen unserer eigenen „inneren Dämonen“. Nicht die Monster, die wir aus Horrorfilmen kennen, sondern die dunklen Mächte in uns, die unsere Köpfe heimsuchen, uns herausfordern und manchmal sogar brechen. Auf 25 neuen Songs bringt Chris Pohl die starken Emotionen, die mit Depressionen, Angst, Selbstfindung und Verlust verbunden sind, zum Ausdruck, und erschafft ein Album, das zum einen extrem persönlich ist und zum anderen gesellschaftlich starke Resonanz finden wird.

Mit „Dämonen:Sturm“ bleiben Blutengel ihrem unverkennbaren Sound treu und wagen sich gleichzeitig furchtlos auf neues Terrain. Fans werden den epischen, hymnischen Stil in Tracks wie „Tausend Leben“ und „Wir sind der Sturm“ wiedererkennen, aber sie werden auch düstere Nummern wie „Der richtige Weg“ finden, die eine dunkle, eindringliche Atmosphäre schaffen. Auch Balladen finden auf diesem Album wieder ihren gebührenden Platz und haben dabei eine raue, intime Note, da Chris in Tracks wie „Ivory Tower“ und „I Will Surrender“ in der ersten Person schreibt und Einblicke in seine eigenen persönlichen Kämpfe gewährt.

Musikalisch ist „Dämonen:Sturm“ eine abwechslungsreiche Reise von düsteren, stampfenden Rock Beats in „Angst“ zu Retro-Elektro-Sounds in „She Wears Black“. Mit „Bleeding Out“ liefern Blutengel einen unerwarteten Juwel, der die musikalische Bandbreite des neuen Albums erweitert und einen wichtigen Teil des Gesamtkonzepts darstellt. Die Produktion ist bewusst eher rau und „dreckig“ gehalten, was die rohe Energie und Verletzlichkeit in den einzelnen Songs noch verstärkt. Langjährige Fans der Band werden sich außerdem über die eindringlichen Instrumentalstücke des Albums freuen, die das schattenhafte und tiefgreifende Erlebnis von „Dämonen:Sturm“ noch verstärken.

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OKONSKI - ENTRANCE MUSIC

Okonski

ENTRANCE MUSIC

12inchCLMNLP12063
Colemine Records
28.02.2025

Nach fast zwei Jahren meldet sich Okonski mit „Entrance Music“ zurück - ein Album, auf dem sich das Trio auf dem Höhepunkt seines improvisatorischen Könnens befindet und das Spontane und Meditative zelebriert. Nach dem Debüt „Magnolia“ von 2023 hat der Pianist und Bandleader Steve Okonski seine langjährigen musikalischen Mitstreiter (Durand Jones & The Indications-Bandkollege Aaron Frazer am Schlagzeug und Bassist Michael Isvara „Ish“ Montgomery) für eine weitere Session im Geiste von Künstlern wie The Bad Plus, Gerald Clayton und The Breathing Effect wieder zusammengebracht. Letztendlich ist „Entrance Music“ eine Einladung zu frühen Stunden, in denen die Songs in der Tür verweilen und ihre Anwesenheit ankündigen, bevor sie in die Luft zurückkehren, um sorgfältig in die nächste Runde zu treiben. „Entrance Music“ wurde in einer fünftägigen Session aufgenommen und war eines der ersten Alben, die in Portage Lounge, dem Studio von Terry Cole in Loveland, OH, auf Band gebannt wurden. „Es war ein neues Setup, aber mit Terry hinter den Reglern war es sehr vertraut“, sagt Okonski. „Ich kann nicht genug betonen, wie sehr sich Terry wie ein viertes Mitglied der Band fühlt, wegen des Raums, den er kuratiert, der Energie, die er einbringt, und den Produktionsideen.“ Die Energie und der Sound, die mit dem Colemine-Labelchef am Ruder entstanden sind, sorgen für ein Hörerlebnis, das sich mit den Katalogen von ECM oder Stones Throw messen kann. Während ein Großteil des Debüts auf seine Zeit in New York zurückgeht, fühlt sich „Entrance Music“ „ein bisschen weniger wie ‚auf den Straßen um 2 Uhr morgens‘ und ein bisschen mehr auf der Natur basierend an - ein bisschen mehr ätherisch“, sagt Okonski. „Es ist definitiv das Alter, die Umgebung und die Familie - all das kommt in der Musik durch.“

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Pumuky - No Sueltes el Efímero LP
 
2

Behind Pumuky are brothers Jaír and Noé Ramírez, originally from Icod de los Vinos, a small town in northern Tenerife, in the Canary Islands.

For two decades, despite a tumultuous journey with multiple lineup changes and the challenges of island life, they have managed to build an extensive and highly personal discography with labels such as Jabalina, WeAreWolves, as well as Keroxen. In 2025, they release a new chapter in their story: their 5th album titled No sueltes lo Efímero (Don't Let Go of the Ephemeral).

It has been 10 years since they released a full-length album, though they were never idle during this time. In this interim, they released an EP titled Castillo Interior (Keroxen 2020), which Bandcamp described as "In intricately sculpted songs that are utterly hypnotising, the Ramírez brothers explore the border of dreams & reality" Bandcamp / New & Notable Oct 19, 2020. The EP was later remixed by artists like Xiu Xiu and Dntel (Jimmy Tamborello of The Postal Service). During this period, they also collaborated with Elinor Almenara of VVV Trippin'you on the single Metahackeo (Keroxen 2022), part of the new wave of dark music that emerged after the pandemic years.

Pumuky also have an extensive live history, having played in Europe and Latin America, with appearances at major festivals such as Primavera Sound, WOMAD, and the Mexican NRMAL.

No sueltes lo efímero will be released on February 28 through Keroxen, a collective that, in addition to being a platform and label for the best of the Canary Islands' underground scene, organises a small, unique music festival inside a giant abandoned kerosene tank in Santa Cruz de Tenerife—an event that has already garnered praise worldwide.

The album was recorded at La Mina Studios (Granada, Spain) with Raúl Pérez, one of the most respected producers in the Spanish music scene, and then mastered by Rafal Anton Irisarri, a key figure in the ambient world who also appreciates the power of guitars.

In No sueltes lo efímero, Pumuky return to their signature sound, although they have never completely abandoned it: an abrasive slowcore with controlled crescendos and raw, unfiltered lyrics, sometimes bordering on the intensity of dirty shoegaze, at other times leaning into dream-pop passages, but always with the unique stamp that has characterised them from the start.

A rare breed, difficult to categorise, Pumuky write songs as if performing escape tricks.

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MDOU MOCTAR - TEARS OF INJUSTICE

War "Funeral for Justice" der Klang der Entrüstung, so ist "Tears of Injustice" der Klang der Trauer. Mit dem neuen Album "Tears of Injustice", das am 28. Februar 2025 erscheint, hat Mdou Moctar sein Meisterwerk "Funeral for Justice" neu interpretiert. Dieses wurde vollständig neu aufgenommen und mit akustischen sowie traditionellen Instrumente arrangiert. Das Album ist die kontemplative Weiterentwicklung der Band - das ruhige Gegenstück zum intensiven Original. Im Juli 2023 war Mdou Moctar auf Tournee in den USA, als eine Militärjunta den nigrischen Präsidenten Mohamed Bazoum stürzte und ihn in der Präsidentenresidenz festsetzte. Aufgrund der geschlossenen Landesgrenzen konnten Mdou Moctar, Ahmoudou Madassane und Souleymane Ibrahim nicht zu ihren Familien zurückkehren. Obwohl bereits Pläne zur Aufnahme von Begleitmaterial zu Funeral for Justice - das zu diesem Zeitpunkt noch Monate vor der Veröffentlichung stand - existierten, gewann das Projekt plötzlich an Dringlichkeit und Tiefe. Nur zwei Tage nach Abschluss der Tour in New York City begann das Quartett im Bunker Studio in Brooklyn unter der Leitung von Toningenieur Seth Manchester mit den Aufnahmen zu Tears of Injustice. "Wir wollten unsere eigene Interpretation von 'Funeral" schaffen, die die Menschen auf eine andere Art erleben können", sagt Mikey Coltun, der in den USA lebende Bassist und Produzent der Band. "Bei unseren Konzerten experimentieren wir ständig mit den Arrangements. Nun wollten wir zeigen, dass wir diese kreative Vielfalt auch auf einem Album umsetzen können. Wenn wir ein reduziertes Set spielen, zeigt sich eine ganz neue Seite der Band - es wird zu etwas Eigenem." Sie entschieden sich, Tears gemeinsam in einem Raum aufzunehmen und die Session spontan und unstrukturiert zu gestalten. "Wir haben die Arrangements nicht im Voraus festgelegt", erinnert sich Coltun. "Wir haben einfach gespielt, das richtige Gefühl eingefangen und die Songs aufgenommen. Alles fügte sich schnell zusammen, und die Hauptaufnahmen waren in nur zwei Tagen abgeschlossen." Der hypnotische 8-Minuten-Track Imouhar besteht eigentlich aus zwei direkt hintereinander aufgenommenen Durchläufen - Moctar hörte kaum auf zu spielen, sodass die Takes nahtlos ineinander übergingen. Nach einem Monat konnte die Band schließlich nach Niger zurückkehren, und Coltun gab Madassane einen Zoom-Recorder mit. Damit nahm der Rhythmusgitarrist eine Gruppe von Tuaregs auf, die traditionelle Call-and-Response-Gesänge vortrugen, die später in den endgültigen Mix eingearbeitet wurden. Auf Funeral for Justice äußert sich die Wut über die schwierige Lage des Niger und des Tuareg-Volkes durch die Lautstärke und das Tempo der Musik. Auf Tears bewahren die Lieder dieses Gewicht, jedoch ohne elektrische Verstärkung. Sie sind von tiefer Traurigkeit durchdrungen und vermitteln das Leid eines Volkes, das in ständiger Armut, unter kolonialer Ausbeutung und politischen Umbrüchen lebt. Es ist Tuareg-Protestmusik in ihrer rohesten und essenziellsten Form. "Wenn Mdou die Texte schreibt, tut er das oft mit einer Akustikgitarre", erklärt Coltun. "Dadurch kommt man dem ursprünglichen Moment näher. Die Schwere bleibt, aber die Intensität ist auf eine eindringlichere Weise spürbar."

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MDOU MOCTAR - TEARS OF INJUSTICE
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Black Vinyl


War "Funeral for Justice" der Klang der Entrüstung, so ist "Tears of Injustice" der Klang der Trauer. Mit dem neuen Album "Tears of Injustice", das am 28. Februar 2025 erscheint, hat Mdou Moctar sein Meisterwerk "Funeral for Justice" neu interpretiert. Dieses wurde vollständig neu aufgenommen und mit akustischen sowie traditionellen Instrumente arrangiert. Das Album ist die kontemplative Weiterentwicklung der Band - das ruhige Gegenstück zum intensiven Original. Im Juli 2023 war Mdou Moctar auf Tournee in den USA, als eine Militärjunta den nigrischen Präsidenten Mohamed Bazoum stürzte und ihn in der Präsidentenresidenz festsetzte. Aufgrund der geschlossenen Landesgrenzen konnten Mdou Moctar, Ahmoudou Madassane und Souleymane Ibrahim nicht zu ihren Familien zurückkehren. Obwohl bereits Pläne zur Aufnahme von Begleitmaterial zu Funeral for Justice - das zu diesem Zeitpunkt noch Monate vor der Veröffentlichung stand - existierten, gewann das Projekt plötzlich an Dringlichkeit und Tiefe. Nur zwei Tage nach Abschluss der Tour in New York City begann das Quartett im Bunker Studio in Brooklyn unter der Leitung von Toningenieur Seth Manchester mit den Aufnahmen zu Tears of Injustice. "Wir wollten unsere eigene Interpretation von 'Funeral" schaffen, die die Menschen auf eine andere Art erleben können", sagt Mikey Coltun, der in den USA lebende Bassist und Produzent der Band. "Bei unseren Konzerten experimentieren wir ständig mit den Arrangements. Nun wollten wir zeigen, dass wir diese kreative Vielfalt auch auf einem Album umsetzen können. Wenn wir ein reduziertes Set spielen, zeigt sich eine ganz neue Seite der Band - es wird zu etwas Eigenem." Sie entschieden sich, Tears gemeinsam in einem Raum aufzunehmen und die Session spontan und unstrukturiert zu gestalten. "Wir haben die Arrangements nicht im Voraus festgelegt", erinnert sich Coltun. "Wir haben einfach gespielt, das richtige Gefühl eingefangen und die Songs aufgenommen. Alles fügte sich schnell zusammen, und die Hauptaufnahmen waren in nur zwei Tagen abgeschlossen." Der hypnotische 8-Minuten-Track Imouhar besteht eigentlich aus zwei direkt hintereinander aufgenommenen Durchläufen - Moctar hörte kaum auf zu spielen, sodass die Takes nahtlos ineinander übergingen. Nach einem Monat konnte die Band schließlich nach Niger zurückkehren, und Coltun gab Madassane einen Zoom-Recorder mit. Damit nahm der Rhythmusgitarrist eine Gruppe von Tuaregs auf, die traditionelle Call-and-Response-Gesänge vortrugen, die später in den endgültigen Mix eingearbeitet wurden. Auf Funeral for Justice äußert sich die Wut über die schwierige Lage des Niger und des Tuareg-Volkes durch die Lautstärke und das Tempo der Musik. Auf Tears bewahren die Lieder dieses Gewicht, jedoch ohne elektrische Verstärkung. Sie sind von tiefer Traurigkeit durchdrungen und vermitteln das Leid eines Volkes, das in ständiger Armut, unter kolonialer Ausbeutung und politischen Umbrüchen lebt. Es ist Tuareg-Protestmusik in ihrer rohesten und essenziellsten Form. "Wenn Mdou die Texte schreibt, tut er das oft mit einer Akustikgitarre", erklärt Coltun. "Dadurch kommt man dem ursprünglichen Moment näher. Die Schwere bleibt, aber die Intensität ist auf eine eindringlichere Weise spürbar."

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Year Of The Cobra - Year Of The Cobra (LP)
  • Full Sails
  • War Drop
  • Daemonium
  • Alone
  • 7: Years
  • The Darkness
  • The Sleep
  • Prayer

Gitarren? Wer braucht schon Gitarren im Heavy Metal? YEAR OF THE COBRA können locker darauf verzichten - zumindest auf die mit den dünnen Saiten, die vor allem zum Herumfummeln taugen. Frontfrau Amy Tung Barrysmith holt aus ihrem Bass einen derartig fetten Groove und satte Heaviness heraus, die als Raketentreibstoff mehr als ausreichen, um den dröhnenden Zwillingsmotor aus Doom Metal und psychedelischem Sludge ihres selbstbetitelten dritten Albums anzutreiben. "Year of the Cobra" ist eindeutig aus der Saat seiner beiden Vorgänger, "...in the Shadows Below" (2016) und "Ash and Dust" (2019), erwachsen - und übertrifft sie noch. YEAR OF THE COBRA konnten ihr Songwriting verfeinern, kommen noch mehr auf den Punkt und punkten mit eingängigen, aber dennoch superschweren Melodien, die exakt auf die stärksten Aspekte der Band zugeschnitten sind. Amy Tung Barrysmiths mal samtene, mal raue Altstimme und das nahtlose rhythmische Zusammenwirken von ihrem Bass und Jon Barrysmiths gefühlvollem Schlagzeugspiel gelangen dadurch in den Vordergrund. YEAR OF THE COBRA wurden im Jahr 2015 in der US-Regenstadt Seattle gegründet. Als Duo mussten sich YEAR OF THE COBRA zunächst eine eigene Nische suchen, was ihnen mit scheinbarer Leichtigkeit gelang. Sie kreierten einen Sound, der mühelos von klassischer Doom-Melancholie bis zu beklemmend schweren Riff-Architekturen reichte. YEAR OF THE COBRA gelang es zudem, eingängige, fast beschwingte Rock-Momente in wirbelnde Psychedelik zu verwandeln. YEAR OF THE COBRA sind bereit für den nächsten Schritt, wie ihr selbstbetiteltes drittes Album unwiderlegbar beweist. Die Wüstenschlange bohrt ihre Fangzähne mit "Year of the Cobra" gnadenlos in eure Ohren und lässt nie wieder los!

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DARKSIDE - NOTHING LP

Darkside

NOTHING LP

12inchOLELP2115
Matador/Beggars Group
27.02.2025

In ihrer bisher zwölfjährigen Band-Historie veröffentlichten Nicolás Jaar und Dave Harrington, zusammen bekannt als DARKSIDE, die beiden Alben ""Psychic" (2013) und ""Spiral" (2021). Mit ihrem langjährigen Freund und Kollaborateur Tlacael Esparza als neues Bandmitglied und Schlagzeuger kommt jetzt ihr drittes Album ""Nothing". Das Ergebnis ist faszinierend und vielschichtig. DARKSIDE schmücken ""Nothing" mit prägnanten Rhythmen, verzerrten Vocals und kreieren eine ganz eigene, wie ungewöhnlichen Ästhetik.

Um die Entwicklung zu verstehen, muss man die Hintergrundgeschichte kennen: Jaar und Harrington lernten sich in den frühen 2010ern während ihrer Schulzeit in Providence kennen. Während der Tour zu Jaars Solo-Debütalbum fand eine spontane Aufnahmesession an einem freien Tag in einem Berliner Hotelzimmer statt. Die Session war wortwörtlich brandheiß, denn sie endete mit durchgeschmorten Lautsprechern. Der Raum füllte sich mit Rauch und der an diesem Tag entstandene Song wurde ihre erste gemeinsame Single ""A1", DARKSIDE war geboren.

Zwischen den ersten beiden Alben legte das Duo eine sechsjährige Pause ein. In dieser Zeit verfolgten Jaar und Harrington jeweils eigene kreative Wege: Jaar etablierte sich als Solokünstler und Produzent, während Harrington als innovativer Gitarrist und Experimentalmusiker die Underground-Szene in L.A. aufmischte und die Rock-Band Taper"s Choice gründete. Die Geschichte setzt sich dann im Herbst 2022 in Los Angeles fort als das Duo eine Reihe von Shows buchte, um sich nach acht Jahren erstmals wieder als Live-Band zu vereinen. Esparza kam als festes Mitglied hinzu und veränderte grundlegend den Klang und die Energie der Band. Die Idee von ""Nothing" entstand während der Suche nach Achtsamkeit und Harringtons stillen Momenten mit seiner neugeborenen Tochter, in denen er Schönheit im Nichtstun fand. Für Jaar wurde ""Nothing" zu einem Symbol für die allgegenwärtigen, wie überwältigenden Probleme, unausgesprochene Gefühle und den Stillstand in globalen Krisen wie Klimawandel, politischer Heuchelei und wiederkehrender Gewalt.

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Rio Reiser - Blinder Passagier LP

Rio Reiser

Blinder Passagier LP

12inch88985350521
Sony Music
21.02.2025
  • A1: Blinder Passagier 4:18
  • A2: Wann? 3:40
  • A3: Normal 4:17
  • A4: Arche B. 4:25
  • A5: Der Sommer Kommt 3:24
  • A6: Lass Mich Schlafen 3:02
  • B1: Manager 3:25
  • B2: Gib Mir Was Ab 2:57
  • B3: Runter Zum Hafen 3:20
  • B4: Übers Meer 4:08
  • B5: Ich Denk' An Dich 3:08
  • B6: Stiller Raum 5:33
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BEING DEAD - EELS  LP

Being Dead

EELS LP

12inchBRLP63
Bayonet
21.02.2025

Being Dead knows how to make an entrance - within the first several seconds of EELS, the duo's new record, the bright, hard-strummed guitar line on "Godzilla Rises" conjures cinematic immediacy, a creature emerging from the depths of the ocean in campy, freaky stop motion, fittingly so. Being Dead's records are mosaics, technicolor incantations, each song its own self-contained little universe. And while the dreamlike EELS probes further into the depths of the duo Being Dead's psyche, it is, most importantly, in the year of our lord 2024, a 16-track record that is genuinely unpredictable from one track to the next: a joyous and unexpected trip helmed by two true-blue freak bitch besties holed up in a lil' house in the heart of Austin, Texas. They decamped to Los Angeles for two weeks to record with GRAMMY-winning producer John Congleton, writing songs for the record until days before they left. The radical shift in process was welcome - a good balance and a challenge, Congleton helping them find new ways to work and helping peel back the layers on the core of their songwriting. Being Dead has grown from a duo to a trio live, including bassist Ricky Motto (who is immortalized finally on record here, particularly in the giggles on "Rock n' Roll Hurts") The resulting EELS is a darker record, tapped more into the devilishness within, but it's also a more raucous, rougher ride sonically. There's heartbreak, excitement, enchantment, dancing - we move through it all at a high-octane pace. Falcon Bitch and Smoofy never want to do the same thing twice on any song, and they don't. From the pummeling garage rock distortion of "Firefighters" to "Dragons II," which appears in its demo form taped on a hand recorder, it's unexpected but intuitive, and, most importantly, singularly Being Dead. Like its animal namesake suggests, the songs on EELS are malleable, the record like slithering through murky waters or strange half dreams, mysterious and beautiful in how it moves, reflective in a wavering sheen. Dipping into each song feels like uncovering a new cavern, plunging into depths unknown but fully open to what will be revealed. On the album artwork, an illustration by the artist Julia Soboleva, there are some weird disparate spectral creatures, a stark glimmer against a cloudy darkness. It's a fitting encapsulation of Being Dead, exuding a welcoming, playful energy even if something foreboding lurks just beyond the pale - more out of frame that's left to uncover, no path unexplored, strange and beautiful in the light.

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BEING DEAD - EELS  LP

Being Dead

EELS LP

12inchBRLPC463
Bayonet
21.02.2025

Purple Tree Fog Vinyl. Being Dead knows how to make an entrance - within the first several seconds of EELS, the duo's new record, the bright, hard-strummed guitar line on "Godzilla Rises" conjures cinematic immediacy, a creature emerging from the depths of the ocean in campy, freaky stop motion, fittingly so. Being Dead's records are mosaics, technicolor incantations, each song its own self-contained little universe. And while the dreamlike EELS probes further into the depths of the duo Being Dead's psyche, it is, most importantly, in the year of our lord 2024, a 16-track record that is genuinely unpredictable from one track to the next: a joyous and unexpected trip helmed by two true-blue freak bitch besties holed up in a lil' house in the heart of Austin, Texas. They decamped to Los Angeles for two weeks to record with GRAMMY-winning producer John Congleton, writing songs for the record until days before they left. The radical shift in process was welcome - a good balance and a challenge, Congleton helping them find new ways to work and helping peel back the layers on the core of their songwriting. Being Dead has grown from a duo to a trio live, including bassist Ricky Motto (who is immortalized finally on record here, particularly in the giggles on "Rock n' Roll Hurts") The resulting EELS is a darker record, tapped more into the devilishness within, but it's also a more raucous, rougher ride sonically. There's heartbreak, excitement, enchantment, dancing - we move through it all at a high-octane pace. Falcon Bitch and Smoofy never want to do the same thing twice on any song, and they don't. From the pummeling garage rock distortion of "Firefighters" to "Dragons II," which appears in its demo form taped on a hand recorder, it's unexpected but intuitive, and, most importantly, singularly Being Dead. Like its animal namesake suggests, the songs on EELS are malleable, the record like slithering through murky waters or strange half dreams, mysterious and beautiful in how it moves, reflective in a wavering sheen. Dipping into each song feels like uncovering a new cavern, plunging into depths unknown but fully open to what will be revealed. On the album artwork, an illustration by the artist Julia Soboleva, there are some weird disparate spectral creatures, a stark glimmer against a cloudy darkness. It's a fitting encapsulation of Being Dead, exuding a welcoming, playful energy even if something foreboding lurks just beyond the pale - more out of frame that's left to uncover, no path unexplored, strange and beautiful in the light.

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